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Ingenieur/in - Informations-, Kommunikationstechnik: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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SEHR HOHES RISIKO

50%2013
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Experten in der Informations- und Telekommunikationstechnik

Das übernimmt KI.

16 von 28 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

CAD (Computer Aided Design)-Systeme anwenden0%
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Informationstechnik, Computertechnik0%
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Du bleibst relevant.

Ingenieure und Ingenieurinnen für Informations-und Kommunikationstechnik planen, entwerfen, realisieren und betreiben elektronische Elemente, Baugruppen sowie Geräte und Anlagen und programmieren Software für deren Steuerung oder sind in Vertrieb, Kundenberatung oder Einkauf tätig.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Teamfähigkeit
Projektmanagement

Gehalt

6.832 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

ManagementIT-Service-Management (ITSM)LeasingProjektplanungssoftware MS Project (MS Office)Windows PowerShell

13.237

Beschäftigte i

1.169

Offene Stellen i

Arbeitslose i

404

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

75%63%50%
20132022: 75%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

13.237-5% seit 2012
14.92813.74512.562
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

6.832 €+19%
6.832 €5.665 €4.497 €
20182024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
124Stellen 2024
404Arbeitslose 2024
768443118
20122024

Ingenieur/in - Informations-, Kommunikationstechnik im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Ingenieur/in - Informations-, Kommunikationstechnik beträgt 83%. Damit liegt Ingenieur/in - Informations-, Kommunikationstechnik über dem Durchschnitt des Berufsfelds Medien & Kommunikation, der bei 76% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 75% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 28 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 16 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter CAD (Computer Aided Design)-Systeme anwenden, Konstruktion, Fertigungstechnik, Hybride Steuerungen, Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR) und Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik und 10 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Qualitätsmanagement, Instandhaltungsmanagement, Kundendienst, Kundenberatung, -betreuung und Projektmanagement und 6 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 13.237 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 11% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 6.832 € pro Monat, gestiegen um 16% seit 2019. Zuletzt waren rund 1.169 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Management, IT-Service-Management (ITSM), Leasing, Projektplanungssoftware MS Project (MS Office) und Windows PowerShell. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Teamfähigkeit und Projektmanagement.

Mehr dazu: alle Berufe in Medien & Kommunikation · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Ingenieur/in - Informations-, Kommunikationstechnik?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Ingenieur/in - Informations-, Kommunikationstechnik

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Ingenieur/in für Informations-, Kommunikationstechnik: höheres Risiko als im Berufsfeld

Mit einem KI-Risiko-Score von 83 liegt dieser Beruf deutlich über dem Durchschnitt des Berufsfelds Medien & Kommunikation. Das ist ein klarer Hinweis darauf, dass viele Kerntätigkeiten technisch gut angreifbar sind und sich der Arbeitsalltag spürbar verschiebt. Stand: Juni 2026 bedeutet das aber nicht, dass der Beruf verschwindet. Vielmehr wandert die Wertschöpfung weg von wiederholbaren Bearbeitungsschritten hin zu Planung, Prüfung, Abstimmung und Verantwortung.

Gerade hier ist der Mix auffällig: Auf der einen Seite stehen Tätigkeiten wie CAD (Computer Aided Design)-Systeme anwenden, Konstruktion, Fertigungstechnik, Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR), Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik, Prozessleittechnik, Hardwareinstallation, Softwareinstallation und Systemsoftware (Programmierung). Das sind Arbeitsanteile, bei denen Mustererkennung, Entwurfsvorschläge, Dokumentation und Standardisierung durch KI besonders gut unterstützt oder teilweise automatisiert werden können.

Auf der anderen Seite bleiben Tätigkeiten mit hohem menschlichem Anteil wichtig: Arbeitsvorbereitung, Qualitätsmanagement, Instandhaltungsmanagement, Kundendienst, Kundenberatung, -betreuung, Projektmanagement, Entwicklung, Forschung und Technische Informatik. Genau dort liegt der Unterschied zwischen ersetzbarer Routine und wertvoller Fachverantwortung. Wer Systeme nicht nur bedient, sondern Anforderungen priorisiert, Fehlerfolgen beurteilt und technische Entscheidungen in den Betrieb übersetzt, bleibt zentral.

Warum Ingenieur/in für Informations-, Kommunikationstechnik anders betroffen ist

Der Beruf verbindet klassische Ingenieurarbeit mit digitaler Infrastruktur, Kommunikationstechnik und Software-nahen Aufgaben. Dadurch sind viele Teilaufgaben gut strukturiert: Spezifikationen lesen, Schaltungen vergleichen, Konfigurationen prüfen, Normen anwenden, Installationen dokumentieren oder Programmbausteine vorbereiten. Genau solche Aufgaben sind für KI besonders zugänglich. Das IAB sieht in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial zwar oft keine unmittelbare Massenverdrängung, aber häufig ein langsameres Beschäftigungswachstum. Für diesen Beruf ist das relevant, weil sich die Tätigkeiten seit Jahren bereits in Richtung Systemintegration und Kontrolle verschoben haben.

Dass der Markt nicht einfach verschwindet, zeigt auch der Beschäftigungstrend: Die Zahl der Beschäftigten ist langfristig eher leicht zurückgegangen. Das macht den Beruf nicht weniger wichtig, aber es verstärkt den Druck, sich fachlich zu differenzieren. Besonders betroffen sind Aufgaben, die sich standardisieren lassen: Betriebsmitteleinsatz planen, Elektronik, Mikroelektronik, Informationstechnik, Computertechnik, Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik, Medientechnik und Digitalfunk BOS. Wenn dort Entwürfe, Varianten oder Fehleranalysen schneller generiert werden, bleibt mehr Zeit für die eigentliche Ingenieurleistung: Abwägen, Freigeben, Absichern und Integrieren.

Was die Studienlage für Ingenieur/in für Informations-, Kommunikationstechnik zeigt

Die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Arbeitskonversationen zeigt vor allem drei KI-Stärken: Informationen beschaffen, Texte schreiben und erklären. Für diesen Beruf heißt das: Dokumentationen, technische Beschreibungen, Angebots- und Projekttexte, interne Erläuterungen oder erste Entwürfe lassen sich gut mit KI vorstrukturieren. Gleichzeitig sind die schwächeren Bereiche der KI ebenfalls aufschlussreich: präzise Datenanalyse und Bilderzeugung sind nicht automatisch ihre Stärke. Gerade bei technischen Systemen bleibt also die fachliche Kontrolle entscheidend.

Auch der Anthropic Economic Index ordnet die Lage eher als Augmentation denn als Ersatz ein. Das passt gut zu diesem Beruf: KI übernimmt Teilaufgaben, aber sie ersetzt nicht ohne Weiteres die Verantwortung für Systemstabilität, Sicherheitsanforderungen, Normen, Kundenerwartungen und die Koordination mit anderen Gewerken. Besonders in Projektmanagement, Qualitätsmanagement und Kundendienst ist menschliche Einordnung unverzichtbar.

Dazu kommt der Blick auf den Arbeitsmarkt: Nach dem ChatGPT-Start gingen Stellenausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten zurück, während analytische, technische und kreative Arbeit zulegte. Für dich ist das eine klare Botschaft: Je stärker du dich auf Analyse, Systemverständnis und Schnittstellenarbeit stützt, desto robuster ist dein Profil. Reine Ausführungsrollen werden enger, Rollen mit Gesamtverantwortung gewinnen.

Was du in Ingenieur/in für Informations-, Kommunikationstechnik konkret tun kannst

  • Nutze KI als Werkzeug für Entwürfe, Dokumentation, Erläuterungen und Variantenvergleiche.
  • Stärke Kompetenzen in Technische Informatik, Systemsoftware (Entwicklung, Analyse) und Projektmanagement.
  • Positioniere dich stärker in Qualitätsmanagement und Instandhaltungsmanagement, weil dort Prüfen und Steuern wachsen.
  • Lerne, KI-Ergebnisse technisch zu bewerten statt nur zu übernehmen: Plausibilität, Normen, Sicherheitsanforderungen, Integrationsfähigkeit.
  • Verknüpfe Kommunikationsfähigkeit und Teamfähigkeit mit technischer Verantwortung, denn Schnittstellenarbeit wird wichtiger.
  • Wenn du mit Windows PowerShell, IT-Service-Management (ITSM) oder Projektplanungssoftware MS Project (MS Office) arbeitest, kannst du dich besonders gut auf die neue Arbeitsweise einstellen.

Fazit für Ingenieur/in für Informations-, Kommunikationstechnik

Dieser Beruf hat kein „KI wird alles ersetzen“-Profil, aber er hat ein deutliches Transformationsprofil. Der hohe Score zeigt: Viele Teilaufgaben sind technisch gut automatisierbar, und KI ist im Alltag anschlussfähig. Gleichzeitig bleiben Entwicklung, Verantwortung, Kundennähe und Systemintegration menschliche Kernfelder. Wer sich als Fachperson für technische Entscheidungen, Qualität und verlässliche Umsetzung aufstellt, bleibt nicht nur gefragt, sondern wird eher wichtiger.

Erwähnte KI-Tools

CAD-SystemeCAE-SystemeMicrosoft CopilotWindows PowerShellMS ProjectITSM

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Ingenieur/in - Informations-, Kommunikationstechnik beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

OpenAI · GDPval: AI-Performance auf real wertschöpfenden Aufgaben (2025)

Benchmark über 44 Berufe und 1.320 echte Arbeitsaufgaben: führende Modelle nähern sich der Qualität von Fachleuten in vielen Wissensberufen.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Ingenieur/in - Informations-, Kommunikationstechnik