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Ingenieur/in - technische Informatik: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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MITTLERES RISIKO

29%2013
36%2016
50%2019
67%2022
71%2026*
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Experten in der technischen Informatik

Das übernimmt KI.

20 von 35 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

CAM-, CIM-Systeme anwenden0%
Fertigungs-, Auftragssteuerung0%
Fertigungstechnik0%
Roboter- und Handhabungstechnik0%
Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung0%
Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)0%
Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik0%
Informationstechnik, Computertechnik0%
Mechatronik0%
Kalkulation0%
Betriebsmitteleinsatz planen0%
Datenübernahme, Datenaufbereitung0%
Hardwareinstallation, Softwareinstallation0%
Modellbildung, Simulation (IT)0%
Programmieren0%
Produktionsplanungssysteme (PPS)0%
5G-Technologie0%
Systemadministration, Systemverwaltung0%
Datenbankmanagement0%
Systemsoftware (Programmierung)0%

Du bleibst relevant.

Ingenieure und Ingenieurinnen für technische Informatik entwickeln und programmieren technische Anwendungen und Computersysteme, etwa Mikrocomputer zur Überwachung und Steuerung von Industrieanlagen. Sie bauen zudem Rechnernetze auf oder erstellen Informationssysteme.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Systematisches- methodisches Vorgehen
Ergebnisorientiertes Handeln

Gehalt

6.651 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

EntwicklungElektrotechnikPlanungInbetriebnahmeSoftware-Implementierung

4.077

Beschäftigte i

1.562

Offene Stellen i

Arbeitslose i

219

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

67%48%29%
20132022: 67%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

4.077+15% seit 2012
4.0773.7783.478
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

6.651 €+19%
6.651 €5.570 €4.488 €
20172024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
120Stellen 2024
219Arbeitslose 2024
21914367
20122024

Ingenieur/in - technische Informatik im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Ingenieur/in - technische Informatik beträgt 71%. Damit liegt Ingenieur/in - technische Informatik über dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie, der bei 59% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 67% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 35 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 20 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter CAM-, CIM-Systeme anwenden, Fertigungs-, Auftragssteuerung, Fertigungstechnik, Roboter- und Handhabungstechnik, Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung und Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR) und 14 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Qualitätsmanagement, Projektmanagement, Systemintegration, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT) und EDV-Anwender-Training und 9 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 4.077 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 8% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 6.651 € pro Monat, gestiegen um 13% seit 2019. Zuletzt waren rund 1.562 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Entwicklung, Elektrotechnik, Planung, Inbetriebnahme und Software-Implementierung. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung und Systematisches- methodisches Vorgehen.

Mehr dazu: alle Berufe in IT & Technologie · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Ingenieur/in - technische Informatik?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Ingenieur/in - technische Informatik

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Wandel im Alltag von Ingenieur/innen für technische Informatik

Du sitzt an der Schnittstelle aus Hardwareinstallation, Softwareinstallation, Programmieren, Systemadministration, Systemverwaltung, Datenbankmanagement und Modellbildung, Simulation (IT). Genau dort verändert KI den Alltag bereits spürbar. Nicht so, dass der Beruf verschwindet, sondern so, dass sich die Arbeit stärker in Richtung Arbeitsvorbereitung, Qualitätsmanagement, Projektmanagement, Systemintegration und Systembetreuung verschiebt. Stand: Juni 2026.

Für viele Tätigkeiten in der technischen Informatik gilt: Was regelbasiert ist, viele Wiederholungen hat oder sich gut beschreiben lässt, lässt sich leichter mit KI unterstützen. Das passt zu deinem Berufsbild, weil hier gleich mehrere Kerntätigkeiten technisch gut zugänglich sind: Datenübernahme, Datenaufbereitung, Produktionsplanungssysteme (PPS), Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik, Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR), Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung und Roboter- und Handhabungstechnik. Der KI-Risiko-Score von 71 spiegelt genau diese Mischung wider: viele technisch standardisierbare Anteile, aber gleichzeitig auch ein klarer Bedarf an menschlicher Einordnung.

Wo KI in der technischen Informatik besonders greift

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Konversationen zeigt, dass KI besonders gut bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren hilft. Genau diese Logik trifft in deinem Beruf auf Teile von Anwenderberatung, Anwender-Support (IT), EDV-Anwender-Training und auch auf Dokumentation, Tests und Abstimmungen zu. Wenn du etwa technische Lösungen erklärst, Bedienkonzepte formulierst oder Fehlermuster zusammenfasst, kann KI bereits viel Vorarbeit leisten.

Auch die internationale Einordnung passt dazu: Laut IWF sind weltweit rund 40 % der Jobs KI-exponiert; in Industrieländern wie Deutschland liegt der Anteil wegen der vielen kognitiven Tätigkeiten deutlich höher. Technische Informatik gehört genau in diesen Bereich. Das heißt aber nicht automatisch Abbau. Der entscheidende Punkt ist meist die Verschiebung von Routine zu Kontrolle: weniger reine Bearbeitung, mehr Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben.

Das sieht man auch im Anthropic Economic Index: Ein großer Teil der KI-Nutzung ist Augmentation – also Mensch und KI gemeinsam – und nicht reine Automation. Für deinen Beruf ist das ein wichtiger Hinweis. KI übernimmt eher Teilstücke wie Code-Entwürfe, Strukturvorschläge, Dokumentation oder Diagnosehilfen, während du Architektur, Prioritäten, Risiken, Schnittstellen und Qualität verantwortest.

Wer in der technischen Informatik gewinnt

Gewinnen werden vor allem diejenigen, die KI nicht als Ersatz, sondern als Werkzeug für schnelleres und besseres Arbeiten einsetzen. Das betrifft besonders Aufgaben rund um Softwaretechnik, Software-Engineering, Angewandte Informatik, Technische Informatik, Systemsoftware (Entwicklung, Analyse) und Systemintegration. Wenn du Probleme systematisch zerlegst, Varianten prüfst und sauber dokumentierst, kann KI deine Arbeitsgeschwindigkeit deutlich erhöhen.

Auch Fachkräfte mit breitem Domänenwissen haben Vorteile. In der technischen Informatik reicht es nicht, nur Code zu schreiben. Du musst verstehen, wie Fertigungstechnik, Fertigungs-, Auftragssteuerung, Betriebsmitteleinsatz planen, Kalkulation und Inbetriebnahme zusammenhängen. Genau diese Verbindung aus Technik, Organisation und Verantwortung ist schwer zu automatisieren. Laut den Stanford-Forschern um Brynjolfsson sind besonders Einstiegsaufgaben wie Recherche, Entwürfe und Routinetexte anfällig; Senior-Rollen bleiben stabiler. Für dich heißt das: Standardaufgaben werden stärker von KI vorstrukturiert, aber die eigentliche Systemverantwortung bleibt menschlich.

Auch der Stellenmarkt verschiebt sich eher als dass er einbricht. Nach dem ChatGPT-Start sanken Ausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten, während analytische, technische und kreative Arbeit zulegte. Für technische Informatik ist das eine gute Nachricht: Die Nachfrage verlagert sich hin zu komplexeren, besser integrierten Aufgaben. Wer Entwicklung, Elektrotechnik, Planung, Software-Implementierung und Teamfähigkeit verbindet, bleibt attraktiv.

Weiterbildung in technischer Informatik: was jetzt zählt

Wenn du dich absichern und zugleich produktiver werden willst, helfen vor allem drei Lernrichtungen:

  • KI-gestützte Entwicklung und Codeprüfung: Nicht nur programmieren, sondern KI-Ergebnisse prüfen, testen und in robuste Systeme überführen.
  • Datenkompetenz und Systemdenken: Datenbankmanagement, Datenübernahme, Datenaufbereitung, Systemsoftware (Programmierung) und Modellbildung, Simulation (IT) werden wichtiger, weil du Ergebnisse einordnen musst.
  • Schnittstellen- und Prozesskompetenz: Wer Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung, 5G-Technologie, Mechatronik und Roboter- und Handhabungstechnik versteht, kann KI im Betrieb sinnvoll verankern.

Die Microsoft-Studie zu neuen Future-of-Work-Anforderungen zeigt außerdem: Stellen mit KI-Bezug verlangen deutlich häufiger analytisches Denken, Resilienz, Ethik- und Datenkompetenz. Genau das passt zu deinem Profil. Für dich ist Weiterbildung also nicht nur ein Schutzschild, sondern ein Hebel für mehr Verantwortung.

Was das für deine Rolle konkret bedeutet

Der KI-Risiko-Score von 71 bedeutet nicht, dass dein Beruf wegfällt. Er zeigt vor allem: Ein großer Teil der Kerntätigkeiten ist technisch gut beschreibbar, und KI ist in deinem Umfeld real anwendbar. Gleichzeitig bleiben genau die Aufgaben wichtig, bei denen du Systeme verbindest, Fehlerursachen bewertest, Anforderungen sauber übersetzt und Qualität sicherst.

Besonders wertvoll wird deine Fähigkeit, zwischen Maschine und Betrieb zu vermitteln: technische Vorgaben in funktionierende Lösungen zu übersetzen, Risiken früh zu erkennen und Entscheidungen nachvollziehbar zu machen. Wer das beherrscht, wird nicht ersetzt, sondern eher aufgewertet.

Erwähnte KI-Tools

CopilotGenerative KILLMKI-gestützte Entwicklung

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Ingenieur/in - technische Informatik beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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