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SPS-Ingenieur/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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Experten in der technischen Informatik

Das übernimmt KI.

18 von 29 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

CAM-, CIM-Systeme anwenden0%
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Du bleibst relevant.

SPS-Ingenieure und-Ingenieurinnen entwickeln und projektieren komplexe speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) für Maschinen und Anlagen. Zu ihren Aufgaben gehören auch die Inbetriebnahme, die Analyse und Beseitigung von Störungen sowie die Optimierung der Steuer-und Regelungseinrichtungen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Systematisches- methodisches Vorgehen
Ergebnisorientiertes Handeln

Gehalt

6.651 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

EntwicklungElektrotechnikPlanungInbetriebnahmeSoftware-Implementierung

4.077

Beschäftigte i

1.562

Offene Stellen i

Arbeitslose i

219

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

4.077+15% seit 2012
4.0773.7783.478
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

6.651 €+19%
6.651 €5.570 €4.488 €
20172024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
120Stellen 2024
219Arbeitslose 2024
21914367
20122024

SPS-Ingenieur/in im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 63% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf SPS-Ingenieur/in verändern könnte. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie (59%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 58% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 29 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 18 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter CAM-, CIM-Systeme anwenden, Fertigungs-, Auftragssteuerung, Fertigungstechnik, Roboter- und Handhabungstechnik, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung und Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung und 12 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Projektierung, Inbetriebnahme, Qualitätsmanagement, Instandhaltungsmanagement und Kundendienst und 5 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 4.077 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 8% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 6.651 € pro Monat, gestiegen um 13% seit 2019. Zuletzt waren rund 1.562 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Entwicklung, Elektrotechnik, Planung, Inbetriebnahme und Software-Implementierung. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung und Systematisches- methodisches Vorgehen.

Mehr dazu: alle Berufe in IT & Technologie · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

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Ersetzt KI SPS-Ingenieur/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: SPS-Ingenieur/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Warum SPS-Ingenieur/innen etwas stärker betroffen sind als das Berufsfeld Mit einem KI-Risiko-Score von 63 liegt die SPS-Ingenieurin oder der SPS-Ingenieur über dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie. Das passt zur Tätigkeit: Hier geht es nicht nur um Planung und Projektierung, sondern auch um SPS-Programmierung, SPS-Technik, Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung, Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR), Prozessleittechnik und Vernetzte Produktionssysteme. Genau diese Aufgaben sind technisch gut strukturierbar und damit besonders anfällig für Teilautomatisierung.

Trotzdem ist das kein Beruf, der einfach verschwindet. In der Praxis verändert sich vor allem der Zuschnitt der Arbeit: Klassische Bearbeitung wird kleiner, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben werden wichtiger. Das ist in der Industrie besonders relevant, weil hier nicht nur Code, sondern auch Maschinen, Anlagen, Schnittstellen und Sicherheitsanforderungen zusammenspielen. Wer heute in diesem Beruf arbeitet, bleibt also weniger „Programmierer:in im engeren Sinn“ und mehr Orchestrator:in komplexer Systeme.

Warum SPS-Ingenieur/innen anders betroffen sind als viele Wissensberufe Bei SPS-Ingenieur/innen treffen mehrere Faktoren zusammen. Viele Kerntätigkeiten sind formal beschreibbar: CAM-, CIM-Systeme anwenden, Fertigungstechnik, Roboter- und Handhabungstechnik, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Hardwareinstallation, Softwareinstallation oder Betriebsmitteleinsatz planen. Solche Aufgaben lassen sich durch KI gut vorbereiten, teilautomatisieren oder in Diagnose- und Assistenzsysteme integrieren.

Auf der anderen Seite bleibt der Beruf stark an die reale Anlage gebunden. Inbetriebnahme, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Instandhaltungsmanagement, Kundendienst und Kundenberatung, -betreuung sind nicht einfach per Modell ersetzbar. Hier zählen Kontextwissen, Sicherheitsentscheidungen, Erfahrung mit Störungen und das Zusammenspiel mit Produktion, Elektrotechnik und Mechanik. Genau deshalb ist der Score zwar erhöht, aber nicht extrem: Die KI greift in den Arbeitsablauf ein, ersetzt aber nicht den gesamten Beruf.

Auffällig ist außerdem, dass der Arbeitsmarkt für diesen Beruf eher trägt als schrumpft. Der Beschäftigtenbestand ist zuletzt gewachsen; das dämpft den Risikowert im Vergleich zu Berufen mit rückläufiger Nachfrage. Gleichzeitig entstehen neue Anforderungen: Wer Entwicklung, Elektrotechnik, Planung, Inbetriebnahme und Software-Implementierung verbindet, wird wichtiger als reine Routinetätigkeit.

Was die Studienlage für SPS-Ingenieur/innen bedeutet Die internationale Einordnung spricht für eine deutliche Exposition, aber nicht für einen schnellen Ersatz. Der IWF kommt zu dem Schluss, dass weltweit rund 40 % der Jobs KI-exponiert sind, in Industrieländern wie Deutschland aber deutlich mehr, weil dort kognitive Tätigkeiten dominieren. SPS-Arbeit liegt genau an dieser Schnittstelle: viel Wissen, viel Struktur, viel Entscheidungslogik.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen zeigt, dass KI vor allem bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren stark ist. Das passt für SPS-Ingenieur/innen vor allem in die Vorarbeit: Dokumentation, Fehlersuche, Variantenvergleich, technische Abstimmung oder das Vorbereiten von Spezifikationen. Weniger stark ist KI dort, wo präzise Datenanalyse im engen Prozesskontext oder das direkte Eingreifen in Anlagen gefragt ist.

Dazu passt der Befund von Anthropic: In keiner Berufsgruppe dominiert Automation klar, vielmehr überwiegt meist die Zusammenarbeit von Mensch und KI. Für SPS-Ingenieur/innen ist das besonders plausibel. KI kann beim Entwurf von Logikbausteinen, bei Code-Vorschlägen, bei Diagnose oder bei Dokumentation helfen. Die Verantwortung für Sicherheit, Plausibilität und Freigabe bleibt aber bei dir.

Welche Tätigkeiten in deinem Beruf sich mit KI verschieben Besonders wahrscheinlich ist, dass sich zunächst diese Aufgaben verändern: - SPS-Programmierung, SPS-Technik: KI liefert Codevorschläge, Vorlagen und Testszenarien. - Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung: Mustererkennung und Abgleich mit Sollwerten werden stärker assistiert. - Prozessleittechnik und Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR): Systeme unterstützen bei Monitoring und Alarmanalyse. - Hardwareinstallation, Softwareinstallation: Standardisierung und automatische Konfiguration nehmen zu. - Fertigungs-, Auftragssteuerung: Planungs- und Priorisierungssoftware wird intelligenter. - Kundenberatung, -betreuung sowie Anwendungstechnik: Dokumentation, Antwortentwürfe und Fehleranalysen werden schneller.

Weniger ersetzbar bleiben die Teile, in denen du Verantwortung für reale Abläufe trägst: Projektierung, Inbetriebnahme, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Arbeitsvorbereitung und die Abstimmung mit Betrieb, Service und Produktion. Gerade dort helfen dir Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung, systematisches-methodisches Vorgehen und ergebnisorientiertes Handeln mehr als bloße Toolkenntnis.

Fazit für SPS-Ingenieur/innen: KI als Verstärker, nicht als Ersatz Für SPS-Ingenieur/innen ist KI kein Randthema, sondern ein Werkzeug, das in den Kern der Arbeit hineinreicht. Der Beruf gehört zu denen, in denen technische Struktur, Dokumentation und Regelungslogik gut von KI unterstützt werden können. Gleichzeitig bleibt der reale Anlagenkontext entscheidend. Das senkt das Risiko eines radikalen Umbruchs, erhöht aber den Druck zur Anpassung.

Stand: Juni 2026 gilt deshalb: Wer in diesem Beruf bleibt, sollte KI nicht als Konkurrenz sehen, sondern als Teil der Werkzeugkette. Wer früh lernt, mit Assistenzsystemen, Analysewerkzeugen und automatisierter Dokumentation zu arbeiten, gewinnt Tempo und Qualität. Besonders stark bist du, wenn du Technik mit Prozessverständnis, Sicherheit und sauberer Kommunikation verbindest.

Erwähnte KI-Tools

CopilotLLM-AssistenzsystemeCode-AssistenzMonitoring- und Diagnose-Software

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu SPS-Ingenieur/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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