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IT-Entwickler/in (Weiterbildung/Ausbildung): Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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Spezialisten in der IT-Koordination

Das übernimmt KI.

10 von 22 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Geprüfte IT-Entwickler/innen planen, steuern und kontrollieren IT-Entwicklungsprojekte unter Berücksichtigung von Qualitätsanforderungen, Rechtsvorschriften sowie technischen und betriebswirtschaftlichen Größen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Teamfähigkeit
Initiative
Analytische Fähigkeiten

Gehalt

5.677 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.488 €

Oberes Viertel

7.015 €

Fachliche Stärken i

EntwicklungManagementSoftware-ImplementierungPlanungAnalyse

31.404

Beschäftigte i

17.586

Offene Stellen i

Arbeitslose i

1.824

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

43%22%0%
20132022: 43%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

31.404+128% seit 2012
31.40422.58013.756
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.677 €+4%
7.015 €5.581 €4.147 €
20172024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
546Stellen 2024
1.824Arbeitslose 2024
1.8241.037249
20122024

IT-Entwickler/in (Weiterbildung/Ausbildung) im KI-Check: die Daten im Detail

IT-Entwickler/in (Weiterbildung/Ausbildung) erreicht im KI-Check einen Score von 60%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie (59%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 43% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 22 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 10 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Client-Servertechnik, Informationstechnik, Computertechnik, Datenübernahme, Datenaufbereitung, Internet-, Intranettechnik, IT-Organisation und Programmieren und 4 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Systemarchitektur, Kundenberatung, -betreuung, Gruppen-, Teamleitung, IT-Koordination, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit und Systemintegration und 6 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 31.404 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 84% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 5.677 € pro Monat (mittlere 50 %: 4.488 € bis 7.015 €), gestiegen um 2% seit 2019. Zuletzt waren rund 17.586 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Entwicklung, Management, Software-Implementierung, Planung und Analyse. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Teamfähigkeit und Initiative.

Mehr dazu: alle Berufe in IT & Technologie · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI IT-Entwickler/in (Weiterbildung/Ausbildung)?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: IT-Entwickler/in (Weiterbildung/Ausbildung)

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

IT-Entwickler/in: ein mittleres KI-Risiko trotz starkem Arbeitsmarkt

Mit einem KI-Risiko Score von 60 liegt die IT-Entwickler/in in diesem Berufsfeld leicht über dem Durchschnitt von 59. Das ist ein wichtiger Hinweis, aber kein Warnsignal im Sinn von „wird ersetzt“. Für diesen Beruf gilt eher: Einige Kerntätigkeiten sind gut standardisierbar, während andere eng an Architektur, Abstimmung und Verantwortung gebunden bleiben. Genau deshalb verändert sich die Arbeit eher von innen als durch einen abrupten Wegfall.

Auffällig ist auch der Beschäftigungstrend: Die Zahl der Beschäftigten ist von 13.756 im Jahr 2012 auf 31.404 im Jahr 2024 gestiegen. Das spricht für einen Markt, in dem Entwicklung, Analyse, Planung, Management und Software-Implementierung weiter gebraucht werden. KI trifft also auf einen Beruf, der ohnehin wächst und sich technologisch ständig neu sortiert.

Warum IT-Entwickler/in anders betroffen ist als reine Routinetätigkeiten

In deinem Beruf liegen die stärker automatisierbaren Tätigkeiten vor allem dort, wo Arbeit strukturiert, regelhaft und gut spezifizierbar ist. Dazu gehören etwa Programmieren, Dokumentation (technisch), Datenübernahme, Datenaufbereitung, Datenbankmanagement, Systemsoftware (Programmierung), Internet-, Intranettechnik und Teile der IT-Organisation. Genau solche Aufgaben sind für KI besonders zugänglich, weil sie Muster erkennen, Codevorschläge machen oder Standardtexte und -strukturen erzeugen kann.

Trotzdem bleibt der Kern der Arbeit breiter als reine Code-Erzeugung. Zu den klar menschlich geprägten Tätigkeiten zählen Systemarchitektur, Kundenberatung, -betreuung, Gruppen-, Teamleitung, IT-Koordination, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit, Systemintegration, Informations- und Kommunikationsmanagement, Softwaretechnik, Software-Engineering, Entwicklung, agiles Projektmanagement, Datenbankadministration, -organisation und Systemsoftware (Entwicklung, Analyse). Diese Aufgaben verlangen Einordnung, Priorisierung, Verantwortung und Kommunikation mit Menschen und Systemen zugleich.

Das passt auch zur allgemeinen IAB-Einordnung: Hohe technische Automatisierbarkeit führt in der Praxis oft nicht zu sofortigem Stellenabbau, sondern eher zu verändertem Aufgabenmix und verlangsamtem Wachstum in einzelnen Teilbereichen. Gerade in der IT ist das sichtbar: Wer KI sinnvoll nutzt, beschleunigt Teile der Arbeit, aber die Gesamtverantwortung wandert nicht an das System.

Was Studien zu IT-Entwicklung und KI-Nutzung nahelegen

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt, dass KI besonders stark bei Tätigkeiten wie Schreiben, Erklären, Kommunizieren und dem Beschaffen von Informationen hilft. Genau dort entstehen in der IT häufig produktive Abkürzungen: Anforderungen zusammenfassen, technische Varianten vergleichen, Entwürfe strukturieren oder Dokumentation vorbereiten. Weniger stark ist KI dort, wo es um präzise Datenanalyse, sichere Einbettung in komplexe Systeme oder belastbare Architekturentscheidungen geht.

Der IWF ordnet Berufe weltweit grob so ein, dass rund 40 % der Jobs KI-exponiert sind; in Industrieländern wie Deutschland liegt der Anteil wegen der vielen kognitiven Tätigkeiten deutlich höher. Für IT-Entwickler/innen ist das plausibel: Der Beruf ist wissensintensiv, text- und regelbasiert und deshalb stark anschlussfähig an KI. Das heißt aber nicht, dass die Arbeit verschwindet. Es heißt vor allem, dass sich der Produktionsprozess verändert.

Auch der Anthropic Economic Index stützt diese Richtung: KI-Nutzung ist bisher überwiegend unterstützend statt vollständig ersetzend. Für die IT heißt das praktisch: KI übernimmt eher Vorarbeit, Vorschläge, Tests im ersten Schritt oder Textbausteine, während du Architektur, Plausibilität, Sicherheit und die eigentliche technische Entscheidung verantwortest. Besonders wichtig bleibt das, wenn Systeme zusammengeführt, Daten verantwortet oder Sicherheitsanforderungen umgesetzt werden müssen.

Was sich für IT-Entwickler/in im Alltag konkret verschiebt

Wahrscheinlich wird KI vor allem dort nützlich, wo du heute viel Zeit mit wiederkehrenden Arbeitsschritten verbringst:

  • erste Codeentwürfe und Varianten prüfen
  • technische Dokumentation vorbereiten
  • Anforderungen strukturieren und zusammenfassen
  • Fehlerquellen eingrenzen
  • Daten aufbereiten und vergleichen
  • Standardlösungen für Client-Servertechnik oder Datenbankmanagement schneller skizzieren
  • Unterstützung bei Systemsoftware (Programmierung) und IoT-Plattformen

Parallel wachsen die Aufgaben, die stärker menschliche Steuerung verlangen:

  • Systemarchitektur bewerten
  • Systemintegration absichern
  • Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit mitdenken
  • mit Kundinnen und Kunden Anforderungen klären
  • im Team technische Entscheidungen abstimmen
  • Ergebnisse im agilen Projektmanagement einordnen

Genau dieser Mix macht den Beruf robust: KI kann Arbeit beschleunigen, aber sie ersetzt nicht automatisch die Fähigkeit, technische Lösungen in ein reales Projekt, ein Team und einen geschäftlichen Kontext zu übersetzen.

Fazit für IT-Entwickler/in: eher Umbruch als Verdrängung

Für dich ist entscheidend, KI nicht als Konkurrenz, sondern als Werkzeug zu sehen. Der Beruf gehört zu den Bereichen, in denen sich die Arbeit sichtbar verändert: weniger reine Routine, mehr Prüfung, Steuerung und Integration. Die Nachfrage nach IT-Kompetenz bleibt hoch, aber dein Wert verschiebt sich stärker in Richtung Analyse, Entwicklung, Planung, Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung und Teamfähigkeit. Wer diese Kombination aus Technik und Zusammenarbeit beherrscht, bleibt gut aufgestellt – auch mit KI. Stand: Juni 2026.

Erwähnte KI-Tools

Copilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu IT-Entwickler/in (Weiterbildung/Ausbildung) beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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