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IT-System-Kaufmann/-frau: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

0%

MITTLERES RISIKO

23%2013
23%2016
43%2019
50%2022
58%2026*
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Fachkräfte im IT-Vertrieb

Das übernimmt KI.

15 von 29 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Informationstechnik, Computertechnik0%
Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik0%
Einkauf, Beschaffung0%
Kosten- und Leistungsrechnung0%
Kalkulation0%
Vertrieb0%
Büro- und Verwaltungsarbeiten0%
Urheberrecht0%
Hardwareinstallation, Softwareinstallation0%
Internet-, Intranettechnik0%
Programmieren0%
Netzwerkmanagement0%
Systemadministration, Systemverwaltung0%
Datenbankmanagement0%
Systemsoftware (Programmierung)0%

Du bleibst relevant.

IT-System-Kaufleute konzipieren und realisieren kundenspezifische Systemlösungen der IT-Technik. Sie beraten und schulen Kunden, konzipieren Marketingstrategien, arbeiten Angebote aus und rechnen Aufträge ab.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Systematisches- methodisches Vorgehen
Dialogfähigkeit Kundenorientierung

Gehalt

4.111 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.247 €

Oberes Viertel

5.576 €

Fachliche Stärken i

ManagementMicrosoft OfficePlanungVertriebAnalyse

7.054

Beschäftigte i

735

Offene Stellen i

Arbeitslose i

607

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

50%37%23%
20132022: 50%

Beschäftigte — Entwicklung i

20212024

7.054+33% seit 2021
7.0546.1765.297
20212024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.111 €+19%
5.576 €4.158 €2.740 €
20212024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
206Stellen 2024
607Arbeitslose 2024
626313
20122024

IT-System-Kaufmann/-frau im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 58% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf IT-System-Kaufmann/-frau verändern könnte. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie (59%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 50% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 29 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 15 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Informationstechnik, Computertechnik, Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik, Einkauf, Beschaffung, Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation und Vertrieb und 9 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Kundenberatung, -betreuung, Marketing, Datenschutz, IT-Koordination, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit und Systemintegration und 8 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 7.054 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2021 ist die Beschäftigung um 33% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.111 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.247 € bis 5.576 €). Zuletzt waren rund 735 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Management, Microsoft Office, Planung, Vertrieb und Analyse. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Systematisches- methodisches Vorgehen.

Mehr dazu: alle Berufe in IT & Technologie · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI IT-System-Kaufmann/-frau?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: IT-System-Kaufmann/-frau

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Warum IT-System-Kaufmann/-frau anders betroffen ist als andere IT-Berufe

Mit einem KI-Risiko-Score von 58 liegt dieser Beruf nahe am Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie. Das ist wichtig: Hier geht es nicht um ein extremes „ersetzt werden“ oder „bleibt unverändert“, sondern um einen Beruf, in dem sich die Arbeit spürbar verschiebt. Besonders betroffen sind die Teile, die stark aus Informationstechnik, Computertechnik, Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik, Einkauf, Beschaffung, Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Vertrieb, Büro- und Verwaltungsarbeiten bestehen. Genau dort kann KI bereits heute Routine, Vorarbeit und Standardisierung übernehmen.

Gleichzeitig bleibt der Beruf robust, weil die menschliche Seite nicht aus dem Takt fällt: Kundenberatung, -betreuung, Marketing, Datenschutz, IT-Koordination, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit, Systemintegration, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT), EDV-Anwender-Training, Softwaretechnik, Software-Engineering, Lizenzmanagement, Netzwerkadministration, -organisation, Systembetreuung, Datenbankadministration, -organisation und Systemsoftware (Entwicklung, Analyse) verlangen Einordnung, Abstimmung und Verantwortung. Genau diese Mischung macht den Beruf weniger ersetzbar als viele reine Verwaltungs- oder Textrollen.

Wichtig ist auch der Blick auf den Arbeitsmarkt: Der Beruf wächst nicht schrumpfend, sondern eher dynamisch. Die Zahl der Beschäftigten stieg laut den vorliegenden Berufsangaben von 2021 bis 2024 deutlich an. Das spricht dafür, dass KI hier vor allem die Aufgaben verändert, nicht den Beruf als Ganzes verdrängt.

Warum gerade Kalkulation, Vertrieb und Büroarbeiten im IT-Vertrieb unter Druck stehen

KI greift in diesem Beruf vor allem dort an, wo Informationen gesammelt, sortiert, verglichen und in standardisierte Entscheidungen übersetzt werden. Das betrifft zum Beispiel Kalkulation, Kosten- und Leistungsrechnung, Einkauf, Beschaffung, Vertrieb und Büro- und Verwaltungsarbeiten. Solche Aufgaben lassen sich gut vorstrukturieren: Angebote vergleichen, Produktdaten zusammenfassen, Standardmails formulieren, Dokumente vorprüfen oder Gesprächsnotizen verdichten.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Konversationen zeigt genau dieses Muster: Besonders gut funktioniert KI bei Tätigkeiten wie Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Das passt sehr direkt zu Teilen der Arbeit von IT-System-Kaufleuten, etwa bei Angebotsunterlagen, Projektkommunikation oder internen Abstimmungen. Schwächer ist KI dagegen dort, wo es auf präzise Datenanalyse im Kontext, Bilderzeugung oder echte Situationsentscheidung ankommt.

Der IAB-Befund passt dazu: In Berufen mit hoher KI-Exposition wächst die Beschäftigung bisher nicht zwingend schlechter, sondern oft sogar stärker. Das spricht für Augmentation statt Verdrängung. Für deinen Beruf heißt das: Wer KI sinnvoll einsetzt, kann Angebote schneller vorbereiten, Informationen besser aufbereiten und Kundenanfragen effizienter beantworten. Wer das nicht tut, arbeitet nur langsamer als nötig.

Welche Tätigkeiten in IT-System-Kaufleuten sich verschieben – und welche bleiben menschlich

Besonders angreifbar sind Routinen rund um Internet-, Intranettechnik, Hardwareinstallation, Softwareinstallation, Netzwerkmanagement, Systemadministration, Systemverwaltung, Datenbankmanagement und Teile von Programmieren und Systemsoftware (Programmierung), wenn es um Standardaufgaben, Vorlagen oder einfache Diagnose geht. KI kann hier vorbereiten, dokumentieren, testen und Vorschläge machen.

Aber genau an den Stellen, an denen Technik auf Menschen trifft, bleibt dein Mehrwert groß. Dazu gehören Kundenberatung, -betreuung, IT-Koordination, Datenschutz, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit, Systemintegration und Anwenderberatung, Anwender-Support (IT). Denn hier geht es nicht nur um das „richtige Ergebnis“, sondern um Verständnis, Priorisierung, Vertrauen und manchmal auch um Konflikte zwischen Kosten, Nutzen, Sicherheit und Zeitdruck.

Auch die persönlichen Kompetenzen werden wichtiger, nicht kleiner: Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, systematisches-methodisches Vorgehen und Dialogfähigkeit / Kundenorientierung sind genau die Fähigkeiten, die KI nicht ersetzt. Sie helfen dir, technische Vorschläge zu prüfen, mit Fachabteilungen zu sprechen und aus einer KI-Auskunft eine tragfähige Entscheidung zu machen.

Studienlage zu IT-System-Kaufmann/-frau: Wissensarbeit wird zuerst umgebaut

Mehrere Studien stützen dieses Bild. Die Microsoft-Analyse zeigt, dass KI vor allem dort stark ist, wo Sprache, Information und Kommunikation im Mittelpunkt stehen. Das ist für diesen Beruf relevant, weil ein großer Teil der täglichen Arbeit aus dem Zusammenführen von Technik, Einkauf, Beratung und Dokumentation besteht.

Der IWF kommt für Industrieländer wie Deutschland auf eine deutlich höhere KI-Exposition als im globalen Schnitt. Der Grund ist einfach: In wirtschaftsstarken Ländern gibt es mehr kognitive Tätigkeiten, mehr Büroprozesse und mehr wissensintensive Koordination. Genau dort liegt auch ein Teil des Profils von IT-System-Kaufleuten.

Der Anthropic Economic Index ergänzt das um eine wichtige Einordnung: KI wird in vielen Berufen überwiegend unterstützend genutzt, nicht vollständig ersetzend. Das heißt für dich: Es geht weniger darum, dass ein kompletter Beruf verschwindet. Viel häufiger werden ein Viertel der Aufgaben oder einzelne Arbeitsschritte deutlich schneller, billiger oder standardisierter. Die Rolle verschiebt sich dann von der Bearbeitung hin zu Prüfung, Monitoring, Steuerung und Beratung.

Fazit für IT-System-Kaufmann/-frau: Wie du den Wandel für dich nutzt

Für deinen Beruf ist KI kein Radikalbruch, sondern ein Produktivitätsschub mit klaren Nebenwirkungen. Alles, was sich gut standardisieren lässt, wird schneller automatisiert: Recherchen, Angebotsentwürfe, Textbausteine, einfache Vergleiche und Dokumentation. Der wertvollere Teil liegt künftig noch stärker in Beratung, Abstimmung, Priorisierung und der sicheren Verbindung von Technik und Geschäft.

Wenn du dich darauf einstellst, kannst du KI als Werkzeug nutzen statt als Konkurrenz. Lerne, Ausgaben kritisch zu prüfen, Informationen einzuordnen und mit Kunden sowie Kolleg:innen klar zu kommunizieren. Besonders hilfreich sind Kompetenzen in Analyse, Planung, Vertrieb und sicherem Umgang mit Office- und KI-Tools. Dann wird aus dem Score von 58 kein Warnsignal, sondern ein Hinweis auf einen Beruf, der sich spürbar verändert, aber gute Perspektiven behält.

Stand: Juni 2026

Erwähnte KI-Tools

CopilotChatGPTClaude

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu IT-System-Kaufmann/-frau beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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