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Kapitän/in - Große Hochseefischerei: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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NIEDRIGES RISIKO

38%2013
50%2016
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47%2026*
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Experten in der nautischen Schiffsführung

Das übernimmt KI.

7 von 12 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Fischerei0%
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Du bleibst relevant.

Kapitäne und Kapitäninnen in der Großen Hochseefischerei führen größere Fischfangschiffe in die zugelassenen Hochseefanggebiete. Sie suchen geeignete Fanggründe, spüren Fischschwärme auf und leiten den Fischfang sowie deren Verarbeitung an Bord.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Analytische Fähigkeiten
Initiative
Gewissenhaftigkeit

Gehalt

6.930 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

Microsoft OfficeWartung, Reparatur, InstandhaltungOrganisationManagementSchiffs-, Bootsführung

1.065

Beschäftigte i

183

Offene Stellen i

Arbeitslose i

106

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

63%51%38%
20132022: 63%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

1.065-29% seit 2012
1.4981.235972
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

6.930 €+6%
6.930 €6.018 €5.106 €
20212024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
43Stellen 2024
106Arbeitslose 2024
1628711
20122024

Kapitän/in - Große Hochseefischerei im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 47% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Kapitän/in - Große Hochseefischerei verändern könnte. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Transport & Logistik (50%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 63% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 12 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 7 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Fischerei, Große Hochseefischerei, Ladungs- und Fangtechnik, Schifffahrtsrecht, Navigation (Nautik) und Schiffsbetriebstechnik und 1 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Aufsicht, Leitung, Nautischer Dienst, Schiffs-, Bootsführung, Fischereibiologie und Rettungsmaßnahmen, Erste Hilfe — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 1.065 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 2% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 6.930 € pro Monat. Zuletzt waren rund 183 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Microsoft Office, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Organisation, Management und Schiffs-, Bootsführung. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Analytische Fähigkeiten und Initiative.

Mehr dazu: alle Berufe in Transport & Logistik · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Kapitän/in - Große Hochseefischerei?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Kapitän/in - Große Hochseefischerei

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Navigation (Nautik), Ladungs- und Fangtechnik: Wo KI bei der Hochseefischerei ansetzt Wenn du ein Fischereifahrzeug auf See führst, zählt jede Entscheidung: Kurs halten, Wetter lesen, Fangtechnik anpassen, Sicherheit im Blick behalten. Genau dort zeigt sich auch, wo KI in der Großen Hochseefischerei greifen kann. Besonders in der Navigation (Nautik), bei Ladungs- und Fangtechnik, in der Schiffsbetriebstechnik und bei Teilen des Schifffahrtsrecht-Umfelds lassen sich Informationen heute schneller auswerten, verknüpfen und dokumentieren als früher. Der KI-Risiko-Score von 47 liegt damit im mittleren Bereich: spürbarer Veränderungsdruck, aber kein Hinweis darauf, dass der Beruf verschwindet.

Die IAB-Methodik misst, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind. Für Berufe wie diesen ist wichtig: Ein hohes Substituierbarkeitspotenzial bedeutet historisch selten echten Beschäftigungsabbau. Meist verschiebt sich die Arbeit nach innen. Manche Berufe wachsen trotz hoher Exposition weiter, wenn Erfahrung, Verantwortung und praktische Steuerung nicht vollständig automatisiert werden können.

Was KI bei Aufsicht, Leitung und Schiffsbetriebstechnik übernehmen kann In der Großen Hochseefischerei ist KI vor allem dort stark, wo viele Daten zusammenlaufen und Entscheidungen vorbereitet werden müssen. Das betrifft zum Beispiel:

  • Navigation (Nautik): Routenplanung, Abgleich von Wetter- und Meeresdaten, Warnungen bei Risiken
  • Ladungs- und Fangtechnik: Auswertung von Fangmustern, Unterstützung bei Einsatz und Anpassung von Ausrüstung
  • Schiffsbetriebstechnik: Prognosen zu Wartung, Störungen und Instandhaltung
  • Schifffahrtsrecht: Dokumentation, Regelprüfung und Unterstützung bei Standardfällen
  • Organisation: Planung von Abläufen, Schichten und Berichten

Die Microsoft-Analyse realer Copilot-Arbeitskonversationen zeigt, dass KI besonders gut bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren unterstützt. Genau das passt zu Teilen der administrativen und planerischen Arbeit an Bord oder in der Vorbereitung. Weniger stark ist KI dort, wo präzise sensorische Wahrnehmung, Lagegefühl und unmittelbare Verantwortung auf dem Wasser gefragt sind.

Auch der IWF ordnet viele Berufe in Industrieländern als KI-exponiert ein, weil dort kognitive Tätigkeiten besonders häufig vorkommen. Für deinen Beruf heißt das: Nicht die Seefahrt selbst steht im Zentrum der Automatisierung, sondern einzelne Denk-, Prüf- und Dokumentationsaufgaben rund um sie.

Was bei Schiffs-, Bootsführung, Rettungsmaßnahmen und Fischereibiologie menschlich bleibt Trotz aller Assistenz bleibt der Kern dieses Berufs stark menschlich geprägt. Vor allem Aufsicht, Leitung, Nautischer Dienst, Schiffs-, Bootsführung, Rettungsmaßnahmen, Erste Hilfe und Teile der Fischereibiologie lassen sich nicht einfach an ein System abgeben.

Warum? Weil auf See nicht nur Daten zählen, sondern Verantwortung, Erfahrung und die Fähigkeit, unter unsicheren Bedingungen zu handeln. KI kann Hinweise geben, aber sie übernimmt nicht die Haftung für Entscheidungen bei Wetterwechsel, Maschinenausfall, Crew-Sicherheit oder unklaren Lagen im Fangbetrieb. Auch die Kombination aus Technik, Naturbeobachtung und Teamführung bleibt schwer ersetzbar.

Das passt zu einem weiteren Befund aus der Microsoft-Analyse: KI ist am wenigsten anwendbar in körperlicher Arbeit und in Tätigkeiten, die stark an reale Umgebung, Kontext und unmittelbare Interaktion gebunden sind. Genau dort liegt in diesem Beruf ein wichtiger Schutzfaktor.

Was Beschäftigte in der Großen Hochseefischerei jetzt tun können Für dich ist die richtige Strategie nicht Abwarten, sondern gezielte Anpassung. Der Beruf verändert sich von innen, und zwar vor allem dort, wo Informationen, Sicherheit und Organisation ineinandergreifen.

  • KI als Assistenz für Planung und Dokumentation nutzen: Wetterdaten, Fangberichte und Wartungsprotokolle schneller strukturieren
  • Digitale Kompetenz ausbauen: Microsoft Office, Auswertungen und standardisierte Berichte sicher beherrschen
  • Technikverständnis vertiefen: Wartung, Reparatur, Instandhaltung und Schiffsbetriebstechnik aktiv mitdenken
  • Sicherheits- und Rechtswissen schärfen: Schifffahrtsrecht und Sicherheitstechnik regelmäßig auffrischen
  • Führung und Kommunikation stärken: Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Gewissenhaftigkeit werden wichtiger, wenn Systeme mehr vorbereiten und Menschen mehr entscheiden

Die IAB-Daten zeigen außerdem: Berufe mit hohem Automatisierungspotenzial werden oft nicht einfach kleiner, sondern anders. Wenn du in der Leitungsrolle bleibst und KI als Werkzeug einsetzt, kann sie dir helfen, Routine zu reduzieren und den Blick für kritische Situationen zu schärfen. Stand: Juni 2026.

Warum die Große Hochseefischerei eher umgebaut als ersetzt wird Der Trend bei Beschäftigtenzahlen spricht für einen strukturellen Wandel, nicht für ein abruptes Ende. Der Rückgang über die letzten Jahre zeigt Druck auf den Beruf, aber nicht das Verschwinden seiner Kernfunktion. Gleichzeitig ist die IAB-Einordnung wichtig: Hohe technische Ersetzbarkeit bei Kerntätigkeiten heißt nicht, dass die gesamte Rolle automatisiert wird. Gerade bei Führung, Sicherheitsverantwortung und praktischer Seefahrt bleibt der Mensch zentral.

Für dich bedeutet das: Die Zukunft liegt wahrscheinlich in einer engeren Verbindung von nautischer Erfahrung, Technikverständnis und digitaler Unterstützung. Wer sich in dieser Mischung sicher bewegt, bleibt auch in einem KI-reicheren Arbeitsumfeld relevant.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft OfficeCopilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Kapitän/in - Große Hochseefischerei beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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