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Kaufmann/-frau - Büromanagement: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

38%2013
50%2016
63%2019
75%2022
72%2026*
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Fachkräfte im Büro und Sekretariat (ohne Spezialisierung)

Das übernimmt KI.

18 von 26 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Einkauf, Beschaffung0%
Buchführung, Buchhaltung0%
Kosten- und Leistungsrechnung0%
Terminplanung, -überwachung0%
Zahlungsverkehr0%
Kalkulation0%
Verkauf0%
Vertrieb0%
Besprechungsvorbereitung, -organisation0%
Büro- und Verwaltungsarbeiten0%
Büromaterialverwaltung0%
Korrespondenz0%
Postbearbeitung0%
Präsentationsunterlagen erstellen0%
Textverarbeitung0%
Verwaltungsrecht0%
Versand0%
Büroorganisation0%

Du bleibst relevant.

Kaufleute für Büromanagement leiten und bearbeiten bürowirtschaftliche Aufgaben. Außerdem erledigen sie kaufmännische Tätigkeiten in Bereichen wie Auftragsbearbeitung, Beschaffung, Rechnungswesen, Marketing und Personalverwaltung.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Zuverlässigkeit
Organisationsfähigkeit

Gehalt

3.820 €

Median / Monati

Unteres Viertel

2.987 €

Oberes Viertel

4.963 €

Fachliche Stärken i

Microsoft OfficeKorrespondenzOrganisationTabellenkalkulation Excel (MS Office)Büroorganisation, Büromanagement

1.692.472

Beschäftigte i

117.015

Offene Stellen i

Arbeitslose i

71.100

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

75%57%38%
20132022: 75%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

1.692.472+3% seit 2012
1.694.1831.650.6041.607.024
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.820 €+38%
4.963 €3.478 €1.992 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
17.868Stellen 2024
71.100Arbeitslose 2024
127.56668.4439.319
20122024

Kaufmann/-frau - Büromanagement im KI-Check: die Daten im Detail

Kaufmann/-frau - Büromanagement erreicht im KI-Check einen Score von 72%. Damit liegt Kaufmann/-frau - Büromanagement über dem Durchschnitt des Berufsfelds Büro & Verwaltung, der bei 65% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 75% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 26 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 18 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Einkauf, Beschaffung, Buchführung, Buchhaltung, Kosten- und Leistungsrechnung, Terminplanung, -überwachung, Zahlungsverkehr und Kalkulation und 12 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Kundenberatung, -betreuung, Personalwesen, Haushaltswesen (öffentliche Verwaltung), Kassenwesen (öffentliche Verwaltung), Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations und Lagerwirtschaft und 2 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 1.692.472 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 4% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.820 € pro Monat (mittlere 50 %: 2.987 € bis 4.963 €), gestiegen um 16% seit 2019. Zuletzt waren rund 117.015 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Microsoft Office, Korrespondenz, Organisation, Tabellenkalkulation Excel (MS Office) und Büroorganisation, Büromanagement. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Zuverlässigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Büro & Verwaltung · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

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KI und Automatisierung: Kaufmann/-frau - Büromanagement

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Im Büromanagement beginnt der Wandel bei Korrespondenz, Terminplanung und Buchführung

Wer im Büromanagement arbeitet, organisiert den Alltag vieler anderer mit: Korrespondenz, Terminplanung, -überwachung, Besprechungsvorbereitung, -organisation, Büroorganisation, Postbearbeitung, Textverarbeitung und oft auch Buchführung, Buchhaltung oder den Zahlungsverkehr. Genau diese Tätigkeiten sind für KI besonders gut greifbar, weil sie strukturiert, regelbasiert und textnah sind. Beim KI-Risiko-Score von 72 geht es deshalb nicht um ein plötzliches Verschwinden des Berufs, sondern um einen spürbaren Umbau der Kerntätigkeiten. Stand: Juni 2026.

Auffällig ist dabei der Unterschied zwischen Aufgabe und Beruf: Nicht alles im Büromanagement ist gleich anfällig. KI greift vor allem dort an, wo Informationen gesammelt, sortiert, formuliert oder in Standardprozesse überführt werden. Die Deutsche Arbeitsmarktstudie zeigt schon länger, dass sich Beschäftigung eher im Aufgabenmix verschiebt als abrupt abbaut. Auch im Büromanagement ist deshalb wahrscheinlicher, dass klassische Bearbeitung schrumpft und Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen.

Was KI im Büromanagement übernimmt: Textarbeit, Standardprozesse und Vorbereitung

Viele der ersetzbaren Tätigkeiten in diesem Beruf passen sehr gut zu dem, was Sprachmodelle und Automatisierung heute bereits leisten. Das beginnt bei Korrespondenz und Textverarbeitung: E-Mails formulieren, Antwortentwürfe erstellen, Standardtexte anpassen oder Informationen aus Dokumenten herausziehen. Auch Präsentationsunterlagen erstellen lässt sich stark beschleunigen, wenn Inhalte strukturiert vorliegen.

Ebenso gut geeignet sind wiederkehrende Verwaltungsaufgaben wie Postbearbeitung, Büromaterialverwaltung, Büro- und Verwaltungsarbeiten oder Teile der Büroorganisation. Hier kann KI Informationen vorsortieren, Vorgänge zusammenfassen oder Fristen und Zuständigkeiten vorbereiten. Im Bereich Terminplanung, -überwachung und Besprechungsvorbereitung, -organisation werden bereits heute Kalender, Protokolle und Aufgabenlisten mit KI-gestützten Tools unterstützt.

Besonders relevant ist der Bereich Buchführung, Buchhaltung, Zahlungsverkehr und Kosten- und Leistungsrechnung. Hier ersetzt KI nicht automatisch die Verantwortung, aber sie kann Belege prüfen, Buchungsvorschläge machen, Unstimmigkeiten markieren und Routinen beschleunigen. Auch Einkauf, Beschaffung, Kalkulation, Verkauf und Vertrieb bekommen technische Unterstützung, etwa durch Voranalysen, Angebotsentwürfe oder die Aufbereitung von Kundendaten.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt, dass gerade Aufgaben wie Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren am stärksten KI-anwendbar sind. Genau dort liegt ein Kern des Büromanagements. Die OpenAI-Studie zu realen Arbeitsaufgaben kommt außerdem zu dem Bild, dass führende Modelle bei vielen Wissensberufen die Qualität der Facharbeit bereits stark annähern. Das heißt nicht, dass die Rolle verschwindet – aber die Messlatte für Routineleistungen steigt.

Was im Büromanagement menschlich bleibt: Verantwortung, Beratung und Kontext

Trotz hoher Automatisierbarkeit bleibt im Büromanagement viel menschliche Arbeit unverzichtbar. Besonders wichtig ist Kundenberatung, -betreuung: Hier geht es nicht nur um Daten, sondern um Ton, Prioritäten, Erwartungen und Beziehungspflege. Ebenso bleibt Personalwesen stark auf Urteilsvermögen, Vertraulichkeit und Abstimmung angewiesen.

Auch Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations und Social-Media-Kommunikation lassen sich zwar mit KI vorbereiten, brauchen aber weiterhin Einordnung, Markenverständnis und Fingerspitzengefühl. Das gilt genauso für Büromanagement als koordinierende Funktion insgesamt: Konflikte lösen, Abläufe zwischen Menschen abstimmen, Ausnahmen bewerten und Verantwortung übernehmen kann KI nur begrenzt.

Hier passt auch der Befund des Anthropic Economic Index: In vielen Berufen dominiert bisher nicht Automation, sondern Augmentation – also die Zusammenarbeit von Mensch und KI. Genau das ist im Büromanagement das realistische Zukunftsbild. KI kann Routine entlasten, aber sie ersetzt nicht automatisch die Rolle als Schnittstelle zwischen Fachabteilungen, Führung, Kundschaft und Verwaltung.

Ein weiterer Punkt: Der IWF ordnet Berufe mit vielen kognitiven Tätigkeiten in Industrieländern wie Deutschland als besonders KI-exponiert ein. Das trifft auf das Büromanagement zu. Gleichzeitig sagt Exposition noch nichts über vollständige Verdrängung aus. Gerade in Deutschland zeigt die Arbeitsmarktforschung, dass hohe Exposition bisher eher mit verändertem Wachstum als mit massivem Beschäftigungsabbau zusammenhängt.

Was Beschäftigte im Büromanagement jetzt tun können: vom Ausführen zum Steuern

Der wichtigste Schritt ist, den eigenen Aufgabenmix neu zu denken. Wenn du heute vor allem Korrespondenz, Postbearbeitung, Textverarbeitung oder Terminplanung, -überwachung machst, lohnt sich der Wechsel zur Steuerung: Ergebnisse prüfen, Ausnahmen erkennen, Prozesse verbessern. Wer KI als Arbeitsmittel nutzt, bleibt nicht beim Erstellen stehen, sondern kontrolliert Qualität, Plausibilität und Anschlussfähigkeit.

  • Microsoft Office und besonders Tabellenkalkulation Excel (MS Office) sicherer nutzen, um Daten zu prüfen und aufzubereiten.
  • KI für Entwürfe einsetzen, aber Inhalte immer fachlich nachbearbeiten.
  • In Büroorganisation, Büromanagement stärker auf Prozessdenken, Priorisierung und Dokumentation setzen.
  • Fachlich in Bereichen wie Verwaltungsrecht, Kosten- und Leistungsrechnung oder Zahlungsverkehr das eigene Verständnis vertiefen, damit du nicht nur ausführst, sondern bewertest.
  • Persönliche Stärken wie Kommunikationsfähigkeit, Organisationsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Eigenverantwortung gezielt ausbauen.

Gerade im Büromanagement wird der Unterschied künftig weniger zwischen „mit KI“ und „ohne KI“ liegen, sondern zwischen reinem Abarbeiten und professionellem Orchestrieren. Wer KI sauber einsetzt, gewinnt Zeit für Kundenberatung, -betreuung, Abstimmung und Qualitätskontrolle. Das macht den Beruf nicht überflüssig, aber anspruchsvoller.

Büromanagement bleibt wichtig, aber es verändert seine Mitte

Für den Beruf ist der KI-Risiko-Score von 72 ein Hinweis auf hohen Umbruch, nicht auf das Ende. Die starke Exposition kommt vor allem aus den text-, daten- und prozesslastigen Tätigkeiten. Gleichzeitig bleibt der Beschäftigtenbestand im Berufsfeld stabil genug, um Veränderung statt Verdrängung wahrscheinlich zu machen.

Entscheidend ist deshalb nicht die Frage, ob KI im Büromanagement ankommt, sondern wo du sie in deinen Arbeitsablauf integrierst. Wer Standardaufgaben beschleunigt und den menschlichen Teil der Arbeit ausbaut, wird in diesem Beruf weiterhin gebraucht.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft OfficeExcelCopilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Kaufmann/-frau - Büromanagement beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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