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Kfm. Ass./Wirtschaftsassistent/in - DV/Rechnungswesen: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

54%2013
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69%2019
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Fachkräfte in der Buchhaltung

Das übernimmt KI.

21 von 28 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Kaufmännische Assistenten und Assistentinnen im Bereich Datenverarbeitung/Rechnungswesen erfassen betriebswirtschaftliche Daten, werten die Daten aus und erfüllen Aufgaben im Rechnungswesen und in der Buchhaltung.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Gewissenhaftigkeit
Teamfähigkeit
Zuverlässigkeit
Systematisches- methodisches Vorgehen

Gehalt

3.982 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.202 €

Oberes Viertel

5.052 €

Fachliche Stärken i

Microsoft OfficeJahresabschlussTabellenkalkulation Excel (MS Office)Buchführung, BuchhaltungBüro- und Verwaltungsarbeiten

51.146

Beschäftigte i

246

Offene Stellen i

Arbeitslose i

108

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

77%66%54%
20132022: 77%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

51.146+76% seit 2012
51.14639.88428.621
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.982 €+30%
5.052 €3.672 €2.292 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
23Stellen 2024
108Arbeitslose 2024
115617
20122024

Kfm. Ass./Wirtschaftsassistent/in - DV/Rechnungswesen im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 69% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Kfm. Ass./Wirtschaftsassistent/in - DV/Rechnungswesen verändern könnte. Damit liegt Kfm. Ass./Wirtschaftsassistent/in - DV/Rechnungswesen über dem Durchschnitt des Berufsfelds Finanzen & Verwaltung, der bei 63% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 77% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 28 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 21 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Bilanzierung, Buchführung, Buchhaltung, Kosten- und Leistungsrechnung, Monatsabschluss, Zahlungsverkehr und Kalkulation und 15 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Datenschutz, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT), Softwaretechnik, Software-Engineering, Statistik, Netzwerkadministration, -organisation und Systembetreuung und 1 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 51.146 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 14% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.982 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.202 € bis 5.052 €), gestiegen um 17% seit 2019. Zuletzt waren rund 246 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Microsoft Office, Jahresabschluss, Tabellenkalkulation Excel (MS Office), Buchführung, Buchhaltung und Büro- und Verwaltungsarbeiten. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Gewissenhaftigkeit, Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Finanzen & Verwaltung · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Kfm. Ass./Wirtschaftsassistent/in - DV/Rechnungswesen?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Kfm. Ass./Wirtschaftsassistent/in - DV/Rechnungswesen

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Buchführung, Buchhaltung und Monatsabschluss: Wo KI in diesem Beruf zuerst ansetzt

Wer in der Buchführung, Buchhaltung oder im Monatsabschluss arbeitet, merkt früh, wo KI praktisch wird: bei wiederkehrenden Kontierungen, beim Abgleich von Belegen, bei der Datenübernahme, bei der Datenaufbereitung und bei Standardprüfungen. Genau solche Tätigkeiten gehören zu den Bereichen, in denen Systeme heute besonders gut unterstützen können. Das passt auch zur Logik des KI-Risiko-Score von 69: Nicht der ganze Beruf gerät unter Druck, aber viele Kerntätigkeiten lassen sich technisch gut strukturieren.

Die Einordnung für Stand: Juni 2026 ist dabei wichtig. Laut IAB arbeiten in Deutschland inzwischen 38 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial. Gleichzeitig zeigt die Forschung: Hohe Automatisierbarkeit führt selten direkt zu Arbeitsplatzabbau, sondern eher zu verlangsamtem Wachstum und zu einem veränderten Aufgabenmix. Genau das ist auch hier zu erwarten.

Was KI im Rechnungswesen und in der Sachbearbeitung übernehmen kann

In diesem Berufsbild sind vor allem Tätigkeiten angreifbar, die nach klaren Regeln laufen und auf wiederkehrenden Daten beruhen. Dazu zählen:

  • Buchführung, Buchhaltung
  • Zahlungsverkehr
  • Monatsabschluss
  • Bilanzierung
  • Kosten- und Leistungsrechnung
  • Kalkulation
  • Sachbearbeitung
  • Büro- und Verwaltungsarbeiten
  • Datenübernahme, Datenaufbereitung
  • Steuerrecht, Gewerbesteuer, Körperschaftssteuer, Umsatzsteuer, Lohn-, Einkommensteuer

Genau solche Arbeiten sind für KI besonders interessant, weil sie Informationen strukturieren, Muster erkennen und Standardtexte oder Standardprüfungen vorbereiten kann. Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Gesprächen zeigt, dass KI vor allem dort stark ist, wo Informationen beschafft, Texte formuliert, erklärt und kommuniziert werden. Übertragen auf Rechnungswesen heißt das: Vorarbeiten, Plausibilitätschecks, Formulierungen für Rückfragen oder Entwürfe für Auswertungen werden schneller.

Auch der Stellenmarkt zeigt diese Verschiebung. Nach dem ChatGPT-Start sanken Ausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten, während analytische, technische und kreative Aufgaben zulegten. Für dich heißt das: Je stärker ein Arbeitsschritt routinehaft und regelgebunden ist, desto eher wird er in Software, Workflows oder Assistenzsysteme wandern.

Was im Rechnungswesen und in der DV-Verwaltung menschlich bleibt

Trotzdem ist dieser Beruf keineswegs nur ein Automatisierungskandidat. Es gibt Tätigkeiten, bei denen menschliches Urteilsvermögen, Haftung und Kontextwissen entscheidend bleiben:

  • Datenschutz
  • Anwenderberatung, Anwender-Support (IT)
  • Softwaretechnik, Software-Engineering
  • Statistik
  • Netzwerkadministration, -organisation
  • Systembetreuung
  • Datenbankadministration, -organisation

Gerade dort, wo es um Datenverantwortung, Ausnahmen, Schnittstellen oder Fehlersuche geht, stößt KI an Grenzen. Rechnungswesen ist nicht nur Rechnen, sondern auch Prüfen, Einordnen und Entscheiden. Ein Monatsabschluss ist dann gut, wenn Zahlen nicht nur rechnerisch stimmen, sondern auch betriebswirtschaftlich plausibel sind. Das verlangt Verantwortung, Gewissenhaftigkeit und systematisches- methodisches Vorgehen.

Hinzu kommt: Die internationale Forschung spricht eher für Augmentation als für reine Ersetzung. Der Anthropic Economic Index zeigt, dass KI-Nutzung in der Praxis häufiger unterstützend als vollständig automatisierend ist. Für deinen Beruf heißt das: KI wird viele Arbeitsschritte anreichern, aber nicht alle fachlichen Entscheidungen übernehmen.

Was Beschäftigte in DV/Rechnungswesen jetzt tun können

Wenn du in diesem Beruf stabil bleiben willst, solltest du nicht gegen KI arbeiten, sondern sie in deine Rolle einbauen. Sinnvoll sind vor allem vier Schritte:

  • Routineaufgaben mit KI entlasten: Nutze Assistenzen für Vorlagen, Prüfroutinen, Zusammenfassungen und erste Entwürfe.
  • Datenkompetenz ausbauen: Wer Datenübernahme, Datenaufbereitung, Excel und Tabellenkalkulation sicher beherrscht, bleibt wertvoll.
  • Kontroll- statt Nur-Bearbeitungsrollen stärken: Prüfungen, Monitoring, Abweichungsanalyse und Freigaben werden wichtiger als reine Erfassung.
  • Fachlogik mit Technik verbinden: Wer Buchführung, Jahresabschluss und Steuerrecht versteht und gleichzeitig digitale Systeme bedienen kann, wird eher ergänzt als ersetzt.

Das ist auch der Kern der Entwicklung im deutschen Arbeitsmarkt: KI verändert Berufe meist von innen. Laut IAB ist der Beschäftigungsaufbau in stark KI-exponierten Berufen bisher sogar stärker ausgefallen als in wenig exponierten. Das spricht nicht für einen schnellen Abbau, wohl aber für einen Umbau der Aufgaben.

Warum der Beruf trotz Score 69 Chancen hat

Der KI-Risiko-Score von 69 ist ein Warnsignal, aber kein Untergangssignal. Er zeigt: Viele Kerntätigkeiten sind automatisierbar, und KI ist in diesem Feld real anwendbar. Gleichzeitig wachsen Beschäftigung und Gehalt in diesem Beruf langfristig weiter — ein Hinweis darauf, dass Fachkräfte nicht verschwinden, sondern andere Schwerpunkte übernehmen.

Besonders wichtig ist die Nähe zu Unternehmensprozessen. Wer Rechnungswesen, Verwaltungsabläufe und IT-nahe Aufgaben verbindet, bewegt sich in einem Feld, das sich gut modernisieren lässt. Auch die Microsoft-Forschung zeigt, dass KI vor allem Wissensarbeit unterstützt. Genau dort liegt deine Chance: weniger manuelle Routine, mehr fachliche Kontrolle, Kommunikation und Prozesssteuerung.

Fazit für DV/Rechnungswesen: Nicht weniger wichtig, sondern anders wichtig

Die Zukunft dieses Berufs liegt nicht in der perfekten Einzelerfassung, sondern in Qualitätssicherung, Interpretation und Schnittstellenarbeit. Wenn du Bilanzierung, Buchhaltung und Monatsabschluss beherrschst und gleichzeitig mit digitalen Tools souverän umgehst, bleibst du unverzichtbar. KI nimmt dir vor allem Last ab — aber sie ersetzt nicht dein Urteilsvermögen, deine Sorgfalt und dein Verständnis für Zahlenzusammenhänge.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft CopilotExcelKI-Assistenten

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Kfm. Ass./Wirtschaftsassistent/in - DV/Rechnungswesen beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

Häufige Fragen zu Kfm. Ass./Wirtschaftsassistent/in - DV/Rechnungswesen