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Kommunikationselektroniker/in - Informationstechnik: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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SEHR HOHES RISIKO

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Fachkräfte in der Informations- und Telekommunikationstechnik

Das übernimmt KI.

26 von 32 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Produktion, Fertigung0%
Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung0%
Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)0%
Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik0%
Digitaltechnik0%
Elektromechanik0%
Elektronik0%
Elektrotechnik0%
Montage (Elektrotechnik)0%
Geräteelektronik0%
Prüffeld0%
Großrechnertechnik (Mainframe, IBM 3090)0%
Informationstechnik, Computertechnik0%
Mittlere Datentechnik (Workstation, AS 400 u.a.)0%
Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik0%
PC-Technik0%
Verstärkertechnik0%
Löten0%
Datennetzinstallation0%
Datenübernahme, Datenaufbereitung0%
Hardwareinstallation, Softwareinstallation0%
Internet-, Intranettechnik0%
Konfigurieren0%
Programmieren0%
Leiterplatten0%
Metallbearbeiten, Metallverarbeiten0%

Du bleibst relevant.

Kommunikationselektroniker/innen in der Fachrichtung Informationstechnik sind zuständig für die Montage, Inbetriebnahme und Wartung von Geräten zur Datenverarbeitung und Datenübertragung und der zugehörigen Ein-und Ausgabegeräte.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Dialogfähigkeit Kundenorientierung
Einsatzbereitschaft
Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung

Gehalt

4.350 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.519 €

Oberes Viertel

5.410 €

Fachliche Stärken i

LeasingWartung, Reparatur, InstandhaltungManagementIT-Service-Management nach ITILGroup Policy Object (GPO)

122.130

Beschäftigte i

6.068

Offene Stellen i

Arbeitslose i

3.430

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

100%100%100%
20132022: 100%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

122.130-17% seit 2012
147.675134.903122.130
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.350 €+39%
5.410 €3.868 €2.326 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
1.476Stellen 2024
3.430Arbeitslose 2024
8.0294.7531.476
20122024

Kommunikationselektroniker/in - Informationstechnik im KI-Check: die Daten im Detail

Kommunikationselektroniker/in - Informationstechnik erreicht im KI-Check einen Score von 95%. Damit liegt Kommunikationselektroniker/in - Informationstechnik über dem Durchschnitt des Berufsfelds Medien & Kommunikation, der bei 76% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 100% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 32 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 26 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Produktion, Fertigung, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR), Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik, Digitaltechnik und Elektromechanik und 20 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Kundendienst, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Entstören, Kundenberatung, -betreuung und Anwenderberatung, Anwender-Support (IT) — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 122.130 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 6% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.350 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.519 € bis 5.410 €), gestiegen um 14% seit 2019. Zuletzt waren rund 6.068 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Leasing, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Management, IT-Service-Management nach ITIL und Group Policy Object (GPO). Auf persönlicher Ebene zählen Dialogfähigkeit Kundenorientierung, Einsatzbereitschaft, Kommunikationsfähigkeit und Teamfähigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Medien & Kommunikation · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Kommunikationselektroniker/in - Informationstechnik?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Kommunikationselektroniker/in - Informationstechnik

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Bis 2030 verschiebt sich das Anforderungsprofil im Beruf deutlich

Im Beruf Kommunikationselektroniker/in - Informationstechnik verlagert sich die Arbeit schon jetzt spürbar: Weg von klar abgegrenzten Routineaufgaben, hin zu mehr Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Entstören, Kundenberatung, -betreuung und Anwenderberatung, Anwender-Support (IT). Genau dort liegt die Zukunft dieses Berufs. Stand: Juni 2026 ist der KI-Risiko Score mit 95 sehr hoch, aber das heißt nicht automatisch, dass der Beruf verschwindet. Es heißt vor allem: Viele technische Kerntätigkeiten sind stark standardisierbar, während die wertvolleren Aufgaben im direkten Kontakt, in der Fehlersuche und im Umgang mit komplexen Anlagen liegen.

Die Daten zeigen ein klares Bild: Ein großer Teil der klassischen Tätigkeiten aus Produktion, Fertigung, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR), Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik, Digitaltechnik, Elektromechanik, Elektronik und Elektrotechnik ist technisch gut beschreibbar und damit grundsätzlich automatisierbar. Auch Bereiche wie Montage (Elektrotechnik), Geräteelektronik, Prüffeld, Großrechnertechnik (Mainframe, IBM 3090), Informationstechnik, Computertechnik, Mittlere Datentechnik (Workstation, AS 400 u.a.), Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik, PC-Technik, Verstärkertechnik, Löten, Datennetzinstallation, Datenübernahme, Datenaufbereitung, Hardwareinstallation, Softwareinstallation, Internet-, Intranettechnik, Konfigurieren und Programmieren geraten durch KI-gestützte Systeme unter Druck. Gerade solche klar strukturierten, wiederholbaren Abläufe werden zuerst softwareseitig unterstützt, teilautomatisiert oder dokumentationsseitig vereinfacht.

Welche Tätigkeiten im Beruf schrumpfen

Besonders stark unter Druck stehen Aufgaben, die nach festen Mustern ablaufen. Dazu zählen etwa:

  • Löten und standardisierte Fertigungsschritte
  • Montage (Elektrotechnik) und wiederkehrende Installationsarbeiten
  • Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung mit klaren Prüfroutinen
  • Datenübernahme, Datenaufbereitung und Dokumentationsaufgaben
  • einfache Hardwareinstallation, Softwareinstallation
  • standardisiertes Konfigurieren von Systemen
  • Teile von Programmieren, wenn es um Routinecode oder wiederholbare Skripte geht

Das passt zu den Forschungsergebnissen von Microsoft Research: In realen Copilot-Gesprächen waren vor allem Schreiben, Kommunikation und das Beschaffen von Informationen besonders KI-tauglich. Übertragen auf deinen Beruf heißt das: Alles, was sich in Checklisten, Protokolle, Standarddiagnosen oder wiederkehrende Serviceabläufe übersetzen lässt, bekommt Konkurrenz durch KI. Die Technik erledigt nicht zwingend die ganze Arbeit, aber sie drückt die Zeit für diese Aufgaben deutlich.

Auch das IAB zeigt: Hohe technische Ersetzbarkeit führt bisher selten zu einem sofortigen Beschäftigungsabbau, eher zu langsamerem Wachstum oder zu einer Verschiebung im Tätigkeitsmix. Für deinen Beruf bedeutet das: Die Nachfrage nach reiner Routine sinkt, während komplexere Service- und Integrationsleistungen wichtiger werden.

Welche Kompetenzen im Beruf an Bedeutung gewinnen

Deine stärksten Zukunftsfelder liegen dort, wo Technik, Kontext und Menschen zusammenkommen. Genau hier sind Maschinen und KI noch schwächer. Wachsende Bedeutung haben:

  • Arbeitsvorbereitung für komplexe Einsätze
  • Kundendienst mit klarem Problemlösungsschwerpunkt
  • Wartung, Reparatur, Instandhaltung in heterogenen Systemen
  • Entstören unter Zeitdruck und mit wechselnden Fehlerbildern
  • Kundenberatung, -betreuung bei erklärungsbedürftigen Anlagen
  • Anwenderberatung, Anwender-Support (IT) an der Schnittstelle zwischen Technik und Nutzung

Hier helfen dir vor allem Dialogfähigkeit Kundenorientierung, Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Einsatzbereitschaft. Auch fachlich werden Kompetenzen wie IT-Service-Management nach ITIL, Group Policy Object (GPO), Management und praxisnahes Systemverständnis wichtiger. KI kann bei Diagnose, Dokumentation und Wissenssuche unterstützen, aber sie ersetzt nicht das saubere Priorisieren im Kundeneinsatz, das Verhandeln mit Anwendern oder das Zusammenspiel mit anderen Gewerken.

Anthropic zeigt in seinem Economic Index, dass KI in der Praxis überwiegend unterstützend genutzt wird. Das passt gut zu diesem Beruf: KI wird eher dein Werkzeug im Service, in der Analyse und in der Vorbereitung, nicht dein direkter Ersatz. Gerade bei Störungen, Kundenumgebungen und gemischten Systemlandschaften bleibt der Mensch die Stelle, an der Verantwortung zusammenläuft.

Was die Entwicklung für deinen Arbeitsmarkt bedeutet

Auch der Stellenmarkt verschiebt sich. Laut IAB arbeiten in Deutschland 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial, und der Anteil ist zuletzt gestiegen. Für deinen Beruf ist das besonders relevant, weil die technische Ersetzbarkeit sehr hoch ist. Gleichzeitig zeigt die Entwicklung deines Berufs selbst ein gemischtes Bild: Die Beschäftigung ist seit 2012 von 147.675 auf 122.130 gesunken, während das Median-Gehalt von 3.121 auf 4.350 Euro gestiegen ist. Das spricht nicht für ein Aussterben, aber für einen härteren Wettbewerb um die stärker qualifizierten Aufgaben.

Wichtig ist außerdem: Die Beschäftigung wächst dort am ehesten, wo Menschen nicht nur montieren, sondern Systeme betreiben, Störungen eingrenzen und Kunden sicher durch technische Veränderungen führen. Genau deshalb werden technische Breite und soziale Sicherheit wichtiger als reine Ausführungsgeschwindigkeit.

Nächste Schritte für Kommunikationselektroniker/innen - Informationstechnik

Wenn du im Beruf bleiben und ihn zukunftsfest machen willst, solltest du dich in Richtung Systemverständnis und Servicekompetenz entwickeln. Sinnvolle Schwerpunkte sind:

  • tieferes Know-how in Wartung, Reparatur, Instandhaltung und Entstören
  • sichere Arbeit mit IT-Service-Management nach ITIL
  • mehr Routine in Kundenberatung, -betreuung und Anwenderberatung, Anwender-Support (IT)
  • stärkeres Verständnis für Netze, Berechtigungen und Konfiguration, etwa mit Group Policy Object (GPO)
  • Dokumentation, Fehleranalyse und Übergabeprozesse sauber beherrschen
  • KI gezielt als Hilfe für Diagnose, Textarbeit und Wissenssuche nutzen

Wer heute nur standardisiert montiert oder einrichtet, wird stärker ersetzt oder in einfachere Randrollen gedrängt. Wer aber Anlagen versteht, Fehler schnell findet und Kundensituationen souverän löst, bleibt gefragt. Genau dort liegt die eigentliche Zukunft dieses Berufs.

Erwähnte KI-Tools

CopilotKI-gestützte Diagnose- und Supportsysteme

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Kommunikationselektroniker/in - Informationstechnik beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

OpenAI · GDPval: AI-Performance auf real wertschöpfenden Aufgaben (2025)

Benchmark über 44 Berufe und 1.320 echte Arbeitsaufgaben: führende Modelle nähern sich der Qualität von Fachleuten in vielen Wissensberufen.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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