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Komparse/Komparsin: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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NIEDRIGES RISIKO

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Spezialisten in Schauspiel, Tanz und Bewegungskunst (sonstige spezifische Tätigkeitsangabe)

Das übernimmt KI.

0 von 6 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Du bleibst relevant.

Komparsen bzw. Komparsinnen sind Kleindarsteller/innen, die bei Film-, Fernseh-oder Theaterproduktionen mitwirken.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

860

Beschäftigte i

Arbeitslose i

185

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

0%0%0%
20132022: 0%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

860-29% seit 2012
1.211883555
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

2.112 €-5%
3.546 €2.328 €1.110 €
20122013

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
7Stellen 2024
185Arbeitslose 2024
249125
20122024

Komparse/Komparsin im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Komparse/Komparsin beträgt 30%. Damit liegt Komparse/Komparsin unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Sonstige Berufe (45%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 0% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 6 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 0 als grundsätzlich durch KI automatisierbar. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Kampfkunst, Akrobatik, Gesang, Tanzen, Statisten (Kleindarsteller) und Dreharbeiten — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 860 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 5% gewachsen.

Mehr dazu: alle Berufe in Sonstige Berufe · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Komparse/Komparsin?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Komparse/Komparsin

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Arbeitsmarkt für Komparse/Komparsin: weniger Stellen, aber nicht aus dem Markt gedrängt

Zwischen 2012 und 2024 ist die Zahl der Beschäftigten im Beruf auf 860 gefallen. Das ist ein deutlicher Rückgang und zeigt: Der Markt für Komparsinnen und Komparsen ist klein, schwankend und stark projektgetrieben. Genau deshalb lohnt sich der Blick auf KI und Automatisierung hier besonders: Nicht, weil der Beruf einfach verschwindet, sondern weil sich die Abläufe rund um Casting, Planung und Produktion verändern. Stand: Juni 2026.

Für dich heißt das zunächst: Die eigentliche Arbeit bleibt stark menschlich. Tanzen, Gesang, Akrobatik, Kampfkunst, Statisten (Kleindarsteller) und Dreharbeiten sind Tätigkeiten, bei denen Präsenz, Timing, Ausdruck und körperliche Kontrolle zählen. Das ist weit weg von standardisierbaren Routinen. Der KI-Risiko-Score von 30 passt deshalb zu einem Beruf, der eher indirekt unter Druck gerät als direkt automatisiert wird.

KI-Einfluss auf Komparse/Komparsin: eher Planung als Performance

Die IAB-Forschung zeigt: Hohes Substituierbarkeitspotenzial führt in der Praxis selten zu sofortigem Beschäftigungsabbau, sondern meist zu langsameren Wachstumsraten. Für dich ist das wichtig, weil die sichtbare Bühne oft stabil bleibt, während drumherum Prozesse effizienter werden. Im Fall von Komparsinnen und Komparsen betrifft das vor allem Disposition, Rollenabgleich, Terminplanung, Kommunikation mit Produktionen und das Sortieren von Bewerbungen.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 echten Copilot-Arbeitskonversationen passt dazu: Besonders gut anwendbar ist KI bei Schreiben, Kommunizieren und Informationen beschaffen. Genau dort entstehen in der Medien- und Produktionswelt die meisten Assistenzgewinne. Weniger stark ist KI bei körperlicher Arbeit — also gerade dort, wo du als Komparse oder Komparsin im Kern eingesetzt wirst. Das spricht dafür, dass KI nicht deine Präsenz am Set ersetzt, aber vorbereitende Tätigkeiten und administrative Abläufe beschleunigt.

Was die Studien für Komparsen wirklich bedeuten

Der IWF ordnet Berufe weltweit ebenfalls so ein, dass in Industrieländern wegen des höheren Anteils kognitiver Tätigkeiten mehr Berufe KI-exponiert sind. Für deinen Beruf gilt das nur teilweise: Zwar kann die Umgebung mit mehr KI arbeiten, aber dein eigentlicher Mehrwert liegt im Menschenbild, in der Körpersprache und in der spontanen Umsetzbarkeit vor der Kamera. Gerade diese Mischung macht den Job robust gegen reine Software-Automatisierung.

Auch der Anthropic Economic Index ist hier hilfreich: KI wird in der Praxis überwiegend unterstützend genutzt, nicht vollständig ersetzend. Das passt gut zu einem Beruf, in dem KI vor allem in der Vorarbeit hilft — etwa beim schnellen Sichten von Dossiers, bei der Planung von Set-Tagen oder beim Erstellen von Rollenprofilen. Für die eigentliche Aufnahme, für Bewegung, Mimik, Reaktion und Präsenz bleibt der Mensch zentral.

Einordnung für Komparse/Komparsin: worauf du dich einstellen solltest

Dein Beruf ist weniger ein Ziel für Vollautomatisierung als ein Beruf mit höherem Organisations- und Preisdruck. Die knapper werdende Beschäftigung zeigt, dass die Nachfrage schwanken kann und Konkurrenz groß bleibt. KI kann diesen Druck verstärken, weil Produktionen Vorarbeiten schneller erledigen und Besetzungen effizienter planen. Gleichzeitig entstehen dadurch neue Anforderungen an Verlässlichkeit, digitale Erreichbarkeit und Anpassungsfähigkeit.

Wichtiger als abstrakte Angst ist deshalb eine klare Strategie:

  • Verlässlichkeit sichtbar machen: schnelle Reaktion, saubere Verfügbarkeiten, pünktliche Rückmeldungen.
  • Profil schärfen: besondere Fähigkeiten wie Tanzen, Gesang, Akrobatik oder Kampfkunst klar dokumentieren.
  • Digitale Abläufe beherrschen: Castings, Self-Tapes, Dateien und Terminabstimmungen professionell managen.
  • Flexibel bleiben: verschiedene Set-Formate, Rollenarten und Produktionsarten mitnehmen.
  • Menschliche Präsenz ausbauen: Reaktionsfähigkeit, Authentizität und Körpersprache sind dein Kernvorteil.

Strategie für Komparse/Komparsin: so bleibst du gefragt

Wenn du im Beruf langfristig bestehen willst, solltest du KI nicht als Gegner sehen, sondern als Werkzeug in einem Markt, der sich organisatorisch verändert. Die eigentliche Arbeit — Dreharbeiten, die Umsetzung von Bewegungsanweisungen, das zuverlässige Auftreten als Statisten (Kleindarsteller) — bleibt menschlich. Zugleich werden Produktionen stärker auf Effizienz achten und Kandidatinnen und Kandidaten besser vorselektieren.

Das heißt praktisch: Wer sein Profil pflegt, Spezialfähigkeiten klar zeigt und technisch sauber arbeitet, bleibt im Vorteil. Der Beruf wird nicht durch KI ersetzt, aber er wird selektiver. Genau darin liegt die eigentliche Veränderung.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft CopilotKI-gestützte Casting- und Dispositionssysteme

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Komparse/Komparsin beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Komparse/Komparsin