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Stuntman/-woman: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

0%2013
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66%2026*
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Spezialisten in Schauspiel, Tanz und Bewegungskunst (sonstige spezifische Tätigkeitsangabe)

Das übernimmt KI.

3 von 8 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Sicherheitstechnik0%
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Stunts0%

Du bleibst relevant.

Stuntmen/-women spielen gefährliche oder akrobatische Szenen bei Film-oder Fernseh-sowie Theaterproduktionen, als Stunt Performer auch bei Festival-oder Open-Air-Vorstellungen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

860

Beschäftigte i

Arbeitslose i

185

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

50%25%0%
20132022: 50%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

860-29% seit 2012
1.211883555
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

2.112 €-5%
3.546 €2.328 €1.110 €
20122013

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
7Stellen 2024
185Arbeitslose 2024
249125
20122024

Stuntman/-woman im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Stuntman/-woman beträgt 66%. Damit liegt Stuntman/-woman über dem Durchschnitt des Berufsfelds Sonstige Berufe, der bei 45% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 50% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 8 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 3 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Sicherheitstechnik, Special Effects und Stunts. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Kampfkunst, Akrobatik, Zirkus, Dreharbeiten und Produktion (Bühne, Film, Fernsehen, Video, Audiovision) — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 860 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 5% gewachsen.

Mehr dazu: alle Berufe in Sonstige Berufe · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Stuntman/-woman?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Stuntman/-woman

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Lage für Stuntman/-woman: weniger Beschäftigte, mehr Druck auf die Nische Der Markt für Stuntman/-woman ist klein und über die letzten Jahre spürbar geschrumpft: Von 1.211 Beschäftigten im Jahr 2012 auf 860 im Jahr 2024. Das ist nicht einfach nur ein statistischer Rückgang, sondern ein Hinweis darauf, dass sich die Nachfrage in einer ohnehin spezialisierten Nische verändert hat. Für dich heißt das: Die Berufsaussichten hängen stark von Projektlage, Produktionsbudgets, Sicherheitsanforderungen und deinem Profil ab. Gleichzeitig bleibt der Beruf gerade dort relevant, wo Dreharbeiten, Produktion (Bühne, Film, Fernsehen, Video, Audiovision) und reale Körperlichkeit gefragt sind.

Der KI-Risiko Score von 66 ordnet den Beruf in einen mittleren bis erhöhten Wandel ein. Das bedeutet nicht, dass Stunts „wegautomatisiert“ werden. Es heißt eher: Ein Teil der vorbereitenden und begleitenden Aufgaben wird technisch besser planbar, während die eigentliche performative Leistung weiterhin stark menschlich bleibt.

KI-Einfluss auf Stunts, Special Effects und Sicherheitstechnik Für diesen Beruf sind vor allem die Tätigkeiten anfällig, die sich gut digital planen, simulieren oder standardisieren lassen: Sicherheitstechnik, Special Effects und Teile der Stunts-Vorbereitung. Genau hier wird KI vor allem als Assistenz wirken: bei Risikoabschätzung, Ablaufplanung, Previsualisierung und bei der Abstimmung zwischen Stuntkoordination, Regie und Produktion.

Weniger angreifbar sind die Kernbereiche, in denen der Körper, Timing, Präzision und Reaktionsfähigkeit im echten Raum zählen: Kampfkunst, Akrobatik, Zirkus und die Ausführung unter realen Bedingungen am Set. Die Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen zeigt sehr deutlich, dass KI besonders dort stark ist, wo Informationen beschafft, Texte geschrieben, erklärt oder kommuniziert werden. Körperliche Arbeit gehört dagegen zu den Bereichen mit der geringsten KI-Anwendbarkeit. Genau das passt zu diesem Beruf: KI kann vorbereiten und dokumentieren, aber nicht ohne Weiteres springen, fallen, ausweichen oder unter komplexen Set-Bedingungen performen.

Was die Studien für Stuntman/-woman wirklich bedeuten Die IAB-Studien zeigen grundsätzlich, dass Berufe mit hohem Substituierbarkeitspotenzial nicht automatisch Beschäftigung verlieren, sondern oft langsamer wachsen oder sich im Aufgabenzuschnitt verändern. Übertragen auf Stuntarbeit heißt das: Der Druck entsteht weniger durch einen direkten Ersatz, sondern durch eine Verschiebung innerhalb der Produktion. Manche Abläufe werden durch digitale Vorarbeit effizienter, Sicherheitsgespräche datenreicher und Abläufe genauer kontrolliert.

Der IWF schätzt weltweit rund 40 % der Jobs als KI-exponiert ein; in Industrieländern wie Deutschland liegt der Anteil wegen der vielen kognitiven Tätigkeiten höher. Für dich ist das vor allem als Signal wichtig, dass selbst spezialisierte, körpernahe Berufe nicht losgelöst vom Rest der Medien- und Produktionsarbeit stehen. Wenn Drehplanung, Kommunikation, Disposition oder Dokumentation stärker KI-gestützt werden, verändert sich automatisch auch die Rolle am Set.

Anthropic kommt ebenfalls zu einem hilfreichen Befund: KI wird in der Praxis überwiegend unterstützend genutzt, nicht rein ersetzend. Das ist für Stuntarbeit zentral. Denn je stärker die Vorarbeit mit KI läuft, desto wichtiger werden menschliche Kontrolle, Erfahrung, saubere Kommunikation und die Fähigkeit, Risiken im Kontext real einzuschätzen.

Wie sich Stuntarbeit mit KI verändert Die wahrscheinlichste Entwicklung ist kein Ersatz, sondern eine Verschiebung der Aufgaben. Klassische Routinen rund um Planung, Dokumentation und Abstimmung können schrumpfen, während prüfende und steuernde Tätigkeiten wichtiger werden. Für Stuntman/-woman heißt das: Du brauchst noch mehr Verständnis für Abläufe, Sicherheitsketten und die technische Sprache der Produktion.

  • präzise Körperkontrolle in Akrobatik und Kampfkunst
  • situatives Entscheiden bei Dreharbeiten
  • Abstimmung mit Regie, Kamera, Stuntkoordination und Produktion
  • realistisches Einschätzen von Belastung, Timing und Wiederholbarkeit
  • Arbeiten in wechselnden Set-Umgebungen, mit Requisiten, Kamerabewegungen und Sicherheitsvorgaben
  • saubere Verbindung von Special Effects und realer Performance

Gerade weil der Markt klein ist, kann Spezialisierung ein Vorteil sein. Wer nicht nur „Stunt“ kann, sondern ein Profil mit klaren Zusatzkompetenzen aufbaut, ist robuster aufgestellt.

Strategie für Stuntman/-woman: so bleibst du gefragt Setze nicht darauf, gegen KI anzukämpfen. Setze darauf, dort unverzichtbar zu sein, wo Menschen gebraucht werden. Das bedeutet konkret: - Baue dein Profil an der Schnittstelle von Performance und Technik aus. - Verstehe KI als Werkzeug für Planung, Recherche und Abstimmung, nicht als Konkurrenz bei der Ausführung. - Stärke deine Rolle in Produktion (Bühne, Film, Fernsehen, Video, Audiovision), weil dort Koordination und Verantwortung mit der Zahl der Beteiligten wachsen. - Zeige, dass du Stunts nicht nur ausführst, sondern auch sicher vorbereitest und im Team mitdenkst.

Wer in diesem Beruf bestehen will, braucht künftig weniger Routine, aber mehr Professionalität, Spezialisierung und Anpassungsfähigkeit. Die gute Nachricht: Genau diese Mischung ist in der Stuntarbeit schon immer entscheidend gewesen. Stand: Juni 2026.

Erwähnte KI-Tools

KI-gestützte ProduktionsplanungPrevisualisierungRisikoanalyse-SoftwareDrehplanungs-Tools

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Stuntman/-woman beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Stuntman/-woman