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Konsortialreferent/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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Finanzanalysten/-analystinnen

Das übernimmt KI.

7 von 11 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Konsortialreferenten und-referentinnen betreuen Bankgeschäfte, die von mehreren Banken oder Kreditinstituten auf gemeinschaftliche Rechnung durchgeführt werden, z.B. Kreditvergaben, Wertpapieremissionen oder Bürgschaften.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Analytische Fähigkeiten
Kommunikationsfähigkeit
Initiative
Eigenverantwortung

Gehalt

6.566 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

Risikomanagement, RisikocontrollingManagementEntwicklungMicrosoft OfficeWirtschaftswissenschaften

29.955

Beschäftigte i

1.091

Offene Stellen i

Arbeitslose i

301

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

50%25%0%
20132022: 50%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

29.955+96% seit 2012
29.95522.60715.258
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

6.566 €+14%
6.566 €5.506 €4.445 €
20182024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
51Stellen 2024
301Arbeitslose 2024
3011558
20122024

Konsortialreferent/in im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Konsortialreferent/in beträgt 56%. Damit liegt Konsortialreferent/in unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Finanzen & Verwaltung (63%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 50% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 11 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 7 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Konsortialgeschäft, Kreditgeschäft, Kosten- und Leistungsrechnung, Controlling, Steuerrecht und Vertragsrecht und 1 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Finanzierung, Kundenberatung, -betreuung, Finanzwirtschaft und Risikomanagement — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 29.955 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 33% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 6.566 € pro Monat, gestiegen um 12% seit 2019. Zuletzt waren rund 1.091 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Risikomanagement, Risikocontrolling, Management, Entwicklung, Microsoft Office und Wirtschaftswissenschaften. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Analytische Fähigkeiten, Kommunikationsfähigkeit und Initiative.

Mehr dazu: alle Berufe in Finanzen & Verwaltung · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Konsortialreferent/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Konsortialreferent/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Wenn du ein Konsortialgeschäft aufsetzt und gleichzeitig Risiken im Blick behältst

Ein typischer Tag als Konsortialreferent/in ist selten reine Routine. Du stimmst dich mit Banken, internen Fachabteilungen und Kund:innen ab, prüfst Unterlagen zum Kreditgeschäft, arbeitest an der Kosten- und Leistungsrechnung und hältst im Controlling die Fäden zusammen. Dazu kommen Vertragsrecht, Steuerrecht und Risikocontrolling. Genau diese Mischung macht den Beruf stabil, aber auch anfällig für KI-gestützte Veränderungen: Vieles ist daten-, text- und regelbasiert, gleichzeitig bleibt Finanzierung ein Bereich, in dem Verantwortung, Abstimmung und Urteilskraft zählen.

Stand: Juni 2026 zeigt sich deshalb ein klares Bild: Dein Beruf verschwindet nicht, aber er wird sich in seinen Aufgaben verschieben. Der KI-Risiko-Score von 56 liegt im mittleren Bereich. Das passt zu einem Beruf, in dem einzelne Tätigkeiten technisch gut vorbereitbar sind, die eigentliche Entscheidung aber meist beim Menschen bleibt.

Wie sich der Alltag als Konsortialreferent/in verändert

Besonders stark verändert sich der Teil deiner Arbeit, der mit Informationen, Vergleichen und Standardprüfungen zu tun hat. KI kann heute bereits bei der Sichtung von Dokumenten, beim Vorformulieren von Texten und bei der Strukturierung von Analysen helfen. Für dich heißt das: weniger Zeit für klassische Bearbeitung, mehr Zeit für Prüfung, Abstimmung und Steuerung.

Die IAB-Daten zeigen allgemein, dass Berufe mit hohem Substituierbarkeitspotenzial in Deutschland nicht automatisch Beschäftigung verlieren. Häufig wächst die Beschäftigung langsamer, statt abrupt abzubauen. Genau das ist auch für deinen Bereich wichtig. Konsortialreferat verbindet kognitive Aufgaben mit viel Verantwortung, weshalb KI eher als Verstärker wirkt: Sie sortiert vor, beschleunigt und schlägt vor, aber sie ersetzt nicht ohne Weiteres die Einordnung von Finanzierung, Kundenberatung, -betreuung oder Risikomanagement.

Auch die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Gesprächen passt gut zu deinem Profil: Besonders KI-anwendbar sind Schreiben, Kundenkommunikation und das Beschaffen von Informationen. Das sind genau die Felder, in denen im Alltag oft der erste Produktivitätsschub entsteht. Bei dir kann das heißen: Entwürfe für interne Vermerke, Zusammenfassungen von Vertragsinhalten oder Vorarbeiten für das Risikocontrolling lassen sich deutlich schneller erstellen. Die fachliche Prüfung bleibt trotzdem zentral.

Wer bei Konsortialreferat besonders gewinnt

Gewinnen werden vor allem die Menschen, die KI nicht als Ersatz, sondern als Werkzeug nutzen. In deinem Beruf sind das Referent:innen, die sauber strukturieren, Fragen präzise formulieren und Ergebnisse kritisch prüfen. Besonders hilfreich sind dabei analytische Fähigkeiten, Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung und ein gutes Verständnis von Wirtschaftswissenschaften.

Auch die Entwicklung am Arbeitsmarkt spricht dafür, dass dein Profil gefragt bleibt. Die Beschäftigung in deinem Berufsfeld ist über Jahre deutlich gewachsen. Das ist ein wichtiger Puffer gegen Automatisierungsdruck: Wenn Nachfrage und Spezialisierung steigen, werden Aufgaben oft umverteilt statt gestrichen.

Für Konsortialreferent:innen ist außerdem entscheidend, dass die KI-Exposition nicht nur bei einfachen Tätigkeiten entsteht, sondern gerade bei Wissensarbeit. Das bedeutet: Nicht nur Standardtexte oder Tabellen sind betroffen, sondern auch Teile der Analyse. Zugleich zeigt die Forschung, dass KI bisher meist augmentierend wirkt. Der Anthropic Economic Index kommt 2026 zu dem Befund, dass KI-Nutzung in der Praxis häufiger unterstützend als voll automatisierend ist. Für dich ist das eine gute Nachricht: Der Beruf wird technischer, aber nicht entkernt.

Welche Aufgaben als Konsortialreferent/in schwerer ersetzbar bleiben

Am robustesten bleiben die Aufgaben, bei denen du mehrere Perspektiven zusammenführen musst: Finanzierung, Kundenberatung, -betreuung, Finanzwirtschaft und Risikomanagement. Genau hier reicht reine Mustererkennung nicht aus. Es braucht Einordnung, Priorisierung, Fingerspitzengefühl und die Fähigkeit, widersprüchliche Interessen auszubalancieren.

Auch Themen wie Vertragsrecht und Steuerrecht lassen sich zwar gut vorstrukturieren, aber nicht einfach delegieren. KI kann Klauseln vergleichen oder Argumente ordnen, doch sie ersetzt nicht die Verantwortung für den finalen Umgang mit Risiken. Gleiches gilt im Konsortialgeschäft und im Kreditgeschäft: Je größer die wirtschaftlichen Folgen, desto wichtiger werden menschliche Prüfung und Freigabe.

Das passt zu einem weiteren Befund aus der internationalen Forschung: Der IWF schätzt, dass in Industrieländern wie Deutschland ein großer Teil der Jobs KI-exponiert ist, weil dort viele kognitive Tätigkeiten anfallen. Exponiert heißt aber nicht gleich gefährdet. Für dich bedeutet das vor allem: Die Aufgaben im Beruf werden anspruchsvoller, die Schnittstellen zu KI-Tools häufiger und der Bedarf an Urteilsfähigkeit höher.

Weiterbildung für Konsortialreferent/in: So bleibst du anschlussfähig

Wenn du dich auf die nächsten Jahre vorbereiten willst, brauchst du vor allem drei Dinge: technisches Grundverständnis, fachliche Tiefe und saubere Kommunikation. Sinnvoll sind Weiterbildungen in KI-gestützter Analyse, im Umgang mit Microsoft Office und in datenbasierter Dokumentenerstellung. Gerade dort, wo du heute Berichte, Bewertungen oder Entscheidungsgrundlagen vorbereitest, kannst du mit guter Tool-Kompetenz viel Zeit gewinnen.

Wichtig ist auch, deine Rolle bewusst Richtung Prüfung und Steuerung zu entwickeln. Die Deutsche Forschung und die IAB-Befunde deuten darauf hin, dass sich innerhalb von Berufen der Aufgabenmix verschiebt: klassische Bearbeitung schrumpft, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Genau darauf kannst du dich einstellen, etwa durch vertiefte Kenntnisse in Risikomanagement, Risikocontrolling, Vertragsprüfung und in der Kommunikation mit Stakeholdern.

  • wiederkehrende Auswertungen mit KI vorbereiten, aber immer selbst plausibilisieren
  • Textentwürfe für interne und externe Kommunikation schneller erstellen
  • bei Kosten- und Leistungsrechnung stärker auf Interpretation statt Datensuche setzen
  • regulatorische und vertragliche Themen nicht nur lesen, sondern in ihren Folgen bewerten
  • die Zusammenarbeit mit Fachbereichen und Kund:innen bewusst als Kernkompetenz pflegen

Wer diese Entwicklung mitgeht, kann im Beruf sogar profitieren. Denn KI nimmt nicht nur Arbeit weg, sie verschiebt Arbeit nach oben: weg von der reinen Bearbeitung, hin zu Qualitätssicherung, Abstimmung und Entscheidungsvorbereitung.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft OfficeCopilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Konsortialreferent/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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