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Krankenschwester/-pfleger

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Fachkräfte in der Gesundheits- und Krankenpflege (ohne Spezialisierung)

Das übernimmt KI.

2 von 34 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Krankenschwestern und-pfleger betreuen und pflegen Kranke in Krankenhäusern und anderen stationären Einrichtungen sowie ambulant.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Pflichtgefühl
Teamfähigkeit
Verständnisbereitschaft
Eigenverantwortung

Gehalt

4.329 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.870 €

Oberes Viertel

4.849 €

Fachliche Stärken i

KrankenpflegeAltenpflegePlanungBehandlungspflegeKinderkrankenpflege

773.565

Beschäftigte i

46.679

Offene Stellen i

Arbeitslose i

6.533

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

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20132022: 0%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

773.565+21% seit 2012
773.565705.309637.053
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.329 €+46%
4.849 €3.679 €2.509 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
10.443Stellen 2024
6.533Arbeitslose 2024
12.1557.9033.651
20122024

Was sagt die KI dazu?

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Ersetzt KI Krankenschwester/-pfleger?

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KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Krankenschwester/-pfleger

Stand: März 2026· 3 Min. Lesezeit

KI und der Beruf Krankenschwester/-pfleger: Was sich gerade verändert

Künstliche Intelligenz (KI) ist ein Thema, das immer mehr in den Fokus rückt — auch im Gesundheitswesen. Für Krankenschwestern und -pfleger bedeutet dies, dass sie sich auf Veränderungen einstellen müssen, aber keine Panik haben sollten. Mit einem KI-Risiko-Score von nur 3% ist der Beruf relativ sicher. Das IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) sieht sogar ein Automatisierungspotenzial von 0%, was bedeutet, dass KI in diesem Bereich kaum Jobs übernehmen wird. Ein greifbarer Vergleich: Während in anderen Branchen Maschinen viele Aufgaben übernehmen, bleibt die menschliche Interaktion und Pflege im Gesundheitswesen unerlässlich.

Diese Aufgaben erledigt KI schon heute

In der Pflege gibt es bereits einige Bereiche, in denen KI-Tools eingesetzt werden, um den Alltag zu erleichtern. Beispiele sind:

  • IBM Watson Health: Diese Software hilft Pflegekräften dabei, Patientendaten zu analysieren und gibt Empfehlungen für Behandlungspläne. Früher musste man viele Daten manuell durchsehen; heute kann Watson diese Arbeit automatisiert erledigen.
  • Vivy: Diese digitale Gesundheitsplattform ermöglicht es Pflegekräften, Patientendaten effizient zu verwalten und die Kommunikation mit Patienten zu verbessern. Anstatt alles auf Papier zu halten, können Informationen schnell und einfach digital abgerufen werden.
  • CarePredict: Dieses KI-gestützte System überwacht das Verhalten von Patienten und kann frühzeitig auf Veränderungen hinweisen. Früher musste man regelmäßig nach Patienten sehen; jetzt kann CarePredict helfen, Risiken rechtzeitig zu erkennen.
  • Qventus: Diese Plattform optimiert Krankenhausprozesse, wie die Patientenaufnahme und -entlassung. So können Pflegekräfte entlastet werden und sich mehr auf die direkte Patientenversorgung konzentrieren.
  • Kira: Diese Software automatisiert administrative Aufgaben, sodass Pflegekräfte mehr Zeit für die Patientenbetreuung haben. Anstatt sich um Papierkram zu kümmern, können sie sich auf die Menschen konzentrieren.

Das kann KI nicht — und das bleibt deine Stärke

Trotz der Fortschritte in der Technologie gibt es viele Aufgaben, die KI nicht übernehmen kann. Die zwischenmenschliche Kommunikation, Empathie und das Verständnis für die Bedürfnisse von Patienten sind Fähigkeiten, die unersetzlich sind. Zum Beispiel kann eine KI keine emotionale Unterstützung bieten oder die feinen Nuancen in der Patientenbetreuung wahrnehmen. Diese menschlichen Stärken sind schwer zu automatisieren und machen einen großen Teil der Pflegearbeit aus.

Beliebte nicht-automatisierbare Tätigkeiten sind beispielsweise die Qualitätsmanagement, die ambulante Pflege oder die Betreuung von chronisch kranken Patienten. Diese Bereiche erfordern nicht nur Fachwissen, sondern auch ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen.

Was sich in der Branche gerade tut

Die Pflegebranche erlebt derzeit spannende Entwicklungen. Der Einsatz von Telemedizin nimmt zu, was bedeutet, dass Pflegekräfte Patienten aus der Ferne betreuen können. Dies verringert die körperliche Belastung und ermöglicht eine flexiblere Arbeitsweise. Auch die Robotik wird zunehmend in der Pflege eingesetzt, um einfache Aufgaben zu übernehmen. Darüber hinaus wird die Datenanalyse intensiver genutzt, um die Pflegequalität zu verbessern und Abläufe zu optimieren.

So entwickelt sich der Arbeitsmarkt in Deutschland

Für Krankenschwestern und -pfleger sieht der Arbeitsmarkt positiv aus. Aktuell gibt es in Deutschland 773.565 Beschäftigte in diesem Beruf, und die Zahl der offenen Stellen liegt bei 46.679. Das Median-Gehalt beträgt 4.329 € pro Monat, mit einer Gehaltsspanne von 3.870 € bis 4.849 €. Die Wahrscheinlichkeit, in diesem Beruf eine Anstellung zu finden, ist also hoch. Auch wenn KI Einzug hält, bleibt der Bedarf an qualifizierten Fachkräften unverändert.

Das kannst du jetzt tun — konkrete nächste Schritte

Um in der sich wandelnden Arbeitswelt der Pflege konkurrenzfähig zu bleiben, gibt es einige konkrete Schritte, die du unternehmen kannst:

  1. Fortbildung in digitalen Kompetenzen: Nutze kostenlose Webinare von Pflegeakademien, um dich über aktuelle Themen und digitale Lösungen in der Pflege zu informieren.
  1. Online-Kurse belegen: Plattformen wie Coursera oder edX bieten erschwingliche Kurse, die dir helfen, digitale Fähigkeiten zu entwickeln, die im Gesundheitswesen immer wichtiger werden.
  1. Sich mit neuen Technologien vertraut machen: Informiere dich über die neuesten KI-Tools, die in der Pflege eingesetzt werden, wie z.B. IBM Watson Health oder CarePredict, um deren Nutzen in deinem Arbeitsalltag besser zu verstehen.

Fazit: Deine Zukunft als Krankenschwester/-pfleger

Die Zukunft für Krankenschwestern und -pfleger sieht gut aus, trotz der zunehmenden Digitalisierung. Dein Beruf bleibt gefragt, und KI wird eher als Unterstützung denn als Bedrohung wahrgenommen. Nutze die Chancen zur Weiterbildung und bleibe offen für neue Technologien — so sicherst du dir deine berufliche Zukunft!

Erwähnte KI-Tools

IBM Watson HealthVivyCarePredictQventusKiraWebinare von PflegeakademieneLearning

Datenquellen: IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research Copilot-Studie 2025

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