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Kunstmaler/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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Spezialisten in Kunstmalerei und Zeichnerei

Das übernimmt KI.

11 von 25 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Kunstmaler/innen fertigen Gemälde, Zeichnungen, Illustrationen oder Comics an, erstellen Animationen oder gestalten z.B. Medien und Produkte.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Dialogfähigkeit Kundenorientierung

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

Fachliche Stärken i

Büro- und VerwaltungsarbeitenPrivatkundengeschäftPhilosophieTerminierung

637

Beschäftigte i

638

Offene Stellen i

Arbeitslose i

506

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

75%38%0%
20132022: 75%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

637-6% seit 2012
849743637
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

2.911 €-1%
3.808 €3.023 €2.238 €
20152017

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
Stellen 2024
506Arbeitslose 2024
551276
20122024

Kunstmaler/in im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 70% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Kunstmaler/in verändern könnte. Damit liegt Kunstmaler/in über dem Durchschnitt des Berufsfelds Bau & Handwerk, der bei 32% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 75% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 25 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 11 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Entwurf, Layout, Schilderherstellung, Werbemalen, Comiczeichnen, Computeranimation und Gestaltung, Design und 5 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Kirchenmalerei, Lüftlmalerei, Sgraffitomalerei, Werbung, Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik und 8 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 637 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 18% gesunken. Zuletzt waren rund 638 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Büro- und Verwaltungsarbeiten, Privatkundengeschäft, Philosophie und Terminierung. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit und Dialogfähigkeit Kundenorientierung.

Mehr dazu: alle Berufe in Bau & Handwerk · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Kunstmaler/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Kunstmaler/in

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Entwurf, Layout und digitale Gestaltung: Was KI bei Kunstmaler/innen übernimmt Beim Entwurf und Layout setzt KI hier am deutlichsten an. Gerade dort, wo Motive zuerst als Varianten, Skizzen oder schnelle Kompositionen entstehen, kann sie Tempo machen und Ideen vorstrukturieren. Auch Schilderherstellung, Werbemalen, Comiczeichnen, Computeranimation, Gestaltung, Design, Illustrieren, Zeichnen, Grafik-Design (Gebrauchsgrafik), Mediendesign und Spiele-Design gehören zu den Tätigkeiten, bei denen digitale Werkzeuge zunehmend mitarbeiten oder Vorarbeiten leisten.

Das passt zu einem Befund aus der Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Konversationen: Besonders gut funktioniert KI dort, wo Informationen beschafft, Texte geschrieben, erklärt und kommuniziert wird. Für visuelle Berufe heißt das nicht, dass KI den Pinsel ersetzt, aber sie kann den Weg zum ersten Ergebnis deutlich verkürzen. Auch das IAB ordnet Berufe über ihre Kerntätigkeiten ein: Wenn ein großer Teil der Arbeit technisch nachbildbar ist, steigt das Substituierbarkeitspotenzial. Bei Kunstmaler/innen ist dieser Anteil in den digitalen und planenden Tätigkeiten klar vorhanden.

Der KI-Risiko-Score von 70 zeigt deshalb vor allem eines: Viele Aufgaben in diesem Beruf sind technisch anschlussfähig an KI, besonders dort, wo aus einer Idee schnell mehrere Entwürfe, Stilrichtungen oder Layouts entstehen sollen. Das bedeutet aber noch nicht, dass der Beruf verschwindet. Es bedeutet, dass sich die Arbeit stärker in Richtung Auswahl, Verfeinerung und Umsetzung verschiebt.

Was menschlich bleibt bei Kirchenmalerei, Freihandzeichnen und Restaurierungsarbeiten Die eigentliche Stärke von Kunstmaler/innen liegt nicht nur im Bild, sondern in der Farbgestaltung, der Freie Kunst, der Freihandzeichnen-Kompetenz und in spezialisierten Arbeiten wie Kirchenmalerei, Lüftlmalerei, Sgraffitomalerei, Architekturmalerei, Wandmalerei, Bühnenmalen, Filmmalen und Restaurierungsarbeiten. Hier geht es um Materialgefühl, Ortsbezug, historische Genauigkeit, handwerkliche Präzision und darum, ästhetische Entscheidungen mit einem konkreten Raum, Auftrag und Publikum zu verbinden.

Gerade diese Tätigkeiten sind schwer zu automatisieren, weil sie nicht nur ein Bild erzeugen, sondern Bedingungen vor Ort lesen: Untergrund, Licht, Maßstab, Erhaltungszustand, Stiltreue, Kundenwunsch und Kontext. Die IAB-Forschung zeigt außerdem: Hohes Substituierbarkeitspotenzial führt historisch selten direkt zu Beschäftigungsabbau. Häufig verlangsamt sich das Wachstum nur. Für Kunstmaler/innen ist das wichtig, weil der Beruf zwar unter Druck durch digitale Vorproduktion steht, aber menschliche Ausführung und Beratung weiter gebraucht werden.

Hinzu kommen Aufgaben, die stark auf Beziehungen beruhen: Ausstellungen organisieren und durchführen, Arbeit mit Privatkundengeschäft, klare Kommunikationsfähigkeit und Dialogfähigkeit Kundenorientierung. Gerade bei individuellen Aufträgen zählt Vertrauen mehr als ein schneller Entwurf. Auch Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik bleiben Bereiche, in denen Einordnung, Vermittlung und persönliche Autorität entscheidend sind.

Was Kunstmaler/innen jetzt tun können, um KI sinnvoll zu nutzen Der beste Hebel ist nicht, KI zu meiden, sondern sie gezielt für die Vorarbeit zu nutzen. Wer Entwurf, Layout oder Zeichnen schon heute mit KI-gestützten Moodboards, Varianten und Stiltests ergänzt, spart Zeit für das, was wirklich zählt: Auswahl, Korrektur, handwerkliche Umsetzung und Kundenberatung. Der Beruf verändert sich damit von innen, nicht von außen.

  • KI als Werkzeug für erste Entwürfe und Varianten einsetzen
  • Routine in Büro- und Verwaltungsarbeiten sowie Terminierung digital stützen
  • Bei Werbung und Grafik-Design (Gebrauchsgrafik) schneller zu präsentationsfähigen Vorschlägen kommen
  • Die eigene Handschrift in Freie Kunst, Freihandzeichnen und handwerklicher Ausführung sichtbar machen
  • Spezialisierungen wie Restaurierungsarbeiten, Kirchenmalerei oder Architekturmalerei, Wandmalerei stärker betonen, weil dort menschliche Kompetenz besonders gefragt bleibt

Das IAB weist darauf hin, dass in Deutschland 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial arbeiten, aber nicht automatisch Stellen verlieren. Gleichzeitig zeigt die internationale Forschung von IWF und Microsoft: KI trifft vor allem kognitive und gestalterische Tätigkeiten, nicht nur klassische Bürojobs. Für Kunstmaler/innen heißt das: Der Markt verschiebt sich in Richtung höherer Spezialisierung, besserer Beratung und stärkerer Individualisierung.

Stand: Juni 2026. Wer im Beruf bleibt, wird künftig weniger nur ausführen und häufiger konzipieren, kuratieren, abstimmen und mit KI vorbereitete Vorschläge in echte Qualität verwandeln.

Erwähnte KI-Tools

Copilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Kunstmaler/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Kunstmaler/in