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Lackierer/in - Holz und Metall: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

83%2013
83%2016
100%2019
100%2022
73%2026*
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Fachkräfte in der Farb- und Lacktechnik (ohne Spezialisierung)

Das übernimmt KI.

14 von 16 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung0%
Oberflächen beschichten0%
Trocknen0%
Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung0%
Schleifen (Holz)0%
Fahrzeuglackierung0%
Korrosionsschutz0%
Schleifen (Metall)0%
Lackieren0%
Pulverbeschichten0%
Schriftmalen, Schriftzeichnen0%
Spritzlackieren0%
Tauchlackieren0%
Untergrundbehandeln0%

Du bleibst relevant.

Lackierer/innen in der Fachrichtung Holz und Metall bringen funktionelle und dekorative Lackschichten auf Grundmaterialien wie Holz, Metall oder Kunststoff auf, beispielsweise in der Autoserien-, Container-, Maschinen-, Fenster-und Türen-, Holz-oder Möbellackierung.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Zuverlässigkeit
Gewissenhaftigkeit
Eigenverantwortung
Einsatzbereitschaft

Gehalt

3.666 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.037 €

Oberes Viertel

4.506 €

Fachliche Stärken i

LackierenReinigenWartung, Reparatur, InstandhaltungHandwerkliche KenntnisseOberflächen beschichten

22.945

Beschäftigte i

853

Offene Stellen i

Arbeitslose i

453

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

100%92%83%
20132022: 100%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

22.945-6% seit 2012
25.72324.33422.945
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.666 €+34%
4.506 €3.330 €2.154 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
1.157Stellen 2024
453Arbeitslose 2024
1.487952416
20122024

Lackierer/in - Holz und Metall im KI-Check: die Daten im Detail

Lackierer/in - Holz und Metall erreicht im KI-Check einen Score von 73%. Damit liegt Lackierer/in - Holz und Metall über dem Durchschnitt des Berufsfelds Fertigung & Produktion, der bei 64% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 100% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 16 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 14 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung, Oberflächen beschichten, Trocknen, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Schleifen (Holz) und Fahrzeuglackierung und 8 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung und Wartung, Reparatur, Instandhaltung — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 22.945 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 9% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.666 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.037 € bis 4.506 €), gestiegen um 16% seit 2019. Zuletzt waren rund 853 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Lackieren, Reinigen, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Handwerkliche Kenntnisse und Oberflächen beschichten. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Gewissenhaftigkeit und Eigenverantwortung.

Mehr dazu: alle Berufe in Fertigung & Produktion · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Lackierer/in - Holz und Metall?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Lackierer/in - Holz und Metall

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Lackieren, Beschichten und Prüfen unter KI-Druck: Was sich für Holz- und Metalllackierer/innen verändert

Der Blick auf den Arbeitsmarkt fällt für Lackierer/innen - Holz und Metall klar aus: Das Berufsfeld steckt in einem Bereich mit sehr hohem Automatisierungspotenzial, und der KI-Risiko Score liegt bei 73. Das heißt nicht, dass der Beruf verschwindet. Aber viele Kerntätigkeiten stehen unter Veränderungsdruck — vor allem dort, wo Arbeit standardisiert, wiederholbar und gut messbar ist. Gleichzeitig zeigt die Entwicklung des Berufs, dass technische Ersetzbarkeit nicht automatisch zu weniger Beschäftigung führt. Stand: Juni 2026.

Lage im Beruf: Was an Lackieren, Schleifen und Trocknen besonders angreifbar ist

Bei diesem Beruf sind die besonders gut beschreibbaren Arbeitsschritte die naheliegenden Kandidaten für technische Unterstützung: Oberflächen beschichten, Trocknen, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Schleifen (Holz), Schleifen (Metall), Lackieren, Pulverbeschichten, Spritzlackieren, Tauchlackieren und Untergrundbehandeln. Auch Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung gehört zu den Aufgaben, die sich in stärker standardisierten Umgebungen gut automatisieren oder zumindest digital überwachen lassen.

Gerade in Fertigung und Produktion gilt: Je wiederholbarer der Ablauf, desto eher werden Sensorik, Prozesssteuerung und teilautomatisierte Anlagen wichtiger. Das betrifft nicht nur das reine Auftragen von Lack, sondern auch Vor- und Nachbereitung, also Reinigung, Prüfprotokolle und die Kontrolle von Schichtdicke, Trocknungszeit oder Oberflächenqualität. Für dich heißt das: Routine wird weniger wertvoll, Präzision, Prozessverständnis und Störungsreaktion werden wichtiger.

KI-Einfluss auf Lackieren, Untergrundbehandlung und Qualitätsprüfung

Die Microsoft-Analyse zu realen Copilot-Arbeitsgesprächen zeigt: KI ist dort am stärksten, wo Informationen beschafft, Texte geschrieben, erklärt und kommuniziert werden. Körperliche Arbeit ist deutlich schwächer betroffen. Genau deshalb ist dieser Beruf kein klassischer „Chatbot-Beruf“, aber eben auch kein geschützter Bereich. KI greift hier eher indirekt ein: über bessere Planung, visuelle Inspektion, Assistenzsysteme, Dokumentation und Prozesssteuerung.

Besonders relevant sind dabei Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung und die Abstimmung im Team. Wo Daten aus Anlagen, Wartungsplänen oder Prüfsystemen zusammenlaufen, kann KI helfen, Auffälligkeiten schneller zu erkennen oder Standardentscheidungen vorzubereiten. Das verändert den Alltag im Betrieb: weniger reine Handgriffe, mehr Überwachen, Nachsteuern und Absichern.

Trotzdem bleibt viel menschliche Arbeit nötig. Für Wartung, Reparatur, Instandhaltung und für die Beurteilung von Oberflächen unter realen Werkstattbedingungen braucht es Erfahrung, Augenmaß und Verantwortungsgefühl. Genau hier liegt die gute Nachricht: Der Beruf wird eher umgebaut als ersetzt.

Einordnung der Studien: Warum hoher Automatisierungsdruck nicht automatisch Stellenabbau heißt

Das IAB zeigt seit Jahren ein wichtiges Muster: Ein hohes Substituierbarkeitspotenzial führt historisch selten zu echtem Beschäftigungsabbau. Häufig wächst Beschäftigung langsamer, statt direkt zu sinken. Das passt auch zu diesem Beruf. Denn selbst wenn viele Teilaufgaben technisch ersetzbar sind, bleibt die Nachfrage nach gut gemachten Oberflächen, sauberem Finish und belastbaren Qualitätsstandards bestehen.

Auch die internationale Perspektive hilft bei der Einordnung. Der IWF geht davon aus, dass ein großer Teil der Jobs in Industrieländern KI-exponiert ist, gerade wegen der kognitiven und organisatorischen Anteile. Für Lackierer/innen heißt das: Nicht nur der Werkstattraum zählt, sondern auch Dokumentation, Koordination, technische Abstimmung und die Arbeit an vernetzten Anlagen. Genau dort entsteht zusätzlicher Veränderungsdruck.

Die IAB-Studien zu Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial zeigen außerdem, dass technische Ersetzbarkeit nicht gleichbedeutend mit Wegfall ist. Oft bleiben Berufe bestehen, aber ihre Aufgaben verschieben sich. Das ist für diesen Beruf besonders plausibel: Maschinen übernehmen mehr Standardteile, Menschen sichern Übergaben, Qualität und Sonderfälle.

Strategie für Lackierer/innen: So bleibst du gefragt

Wenn du in diesem Beruf arbeitest, lohnt sich ein Fokus auf die Aufgaben, die schwer automatisierbar sind:

  • Arbeitsvorbereitung stärker beherrschen: Material, Reihenfolge, Oberflächenzustand und Fehlerquellen früh erkennen
  • Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung schärfen: Abweichungen sehen, dokumentieren und begründen
  • Wartung, Reparatur, Instandhaltung mitdenken: Anlagen verstehen statt nur bedienen
  • Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit als produktive Stärken einsetzen
  • Gewissenhaftigkeit bei Schichtaufbau, Reinigung und Prozessdisziplin
  • Eigenverantwortung bei Störungen, Nacharbeit und Freigaben

Besonders wertvoll wird die Fähigkeit, mit teilautomatisierten Anlagen, digitalen Prüfprotokollen und Prozessdaten umzugehen. Wer den Ablauf nicht nur ausführt, sondern versteht, kann sich im Betrieb eher in Richtung Anlagenverantwortung, Qualität oder Vorbereitung entwickeln.

Was der Wandel für den Berufsalltag von Lackierer/innen bedeutet

Der Beruf bleibt praxisnah, aber er wird technischer. Standardaufgaben rund um Lackieren, Pulverbeschichten oder Tauchlackieren können stärker automatisiert werden. Gleichzeitig steigt der Wert von Menschen, die die Anlage im Griff haben, Fehler schnell erkennen und die Qualität absichern. Der eigentliche Wandel liegt deshalb nicht im Verschwinden des Berufs, sondern in seiner inneren Verschiebung: weg von reiner Ausführung, hin zu Überwachung, Anpassung und Kontrolle.

Wenn du im Beruf bleibst, ist das kein Anlass für Panik. Aber es ist ein klarer Hinweis, dich bei digitalen Prüfverfahren, Anlagenverständnis und Qualitätssicherung breiter aufzustellen. Genau dort liegt die Zukunft dieses Berufs.

Erwähnte KI-Tools

Copilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Lackierer/in - Holz und Metall beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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