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Landschaftsarchitekt/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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NIEDRIGES RISIKO

25%2013
17%2016
25%2019
42%2022
45%2026*
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Experten im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau

Das übernimmt KI.

14 von 32 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Anbau-, Anlagenplanung (Gartenbau)0%
Entwurf0%
Vermessung0%
Ausschreibung, Vergabe, Leistungsbeschreibung0%
Stadtplanung0%
Einkauf, Beschaffung0%
Kosten- und Leistungsrechnung0%
Kalkulation0%
Betriebsmitteleinsatz planen0%
VOB (Verdingungsordnung für Bauleistungen)0%
VOL (Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen)0%
Vergaberecht0%
Unterschwellenvergabeordnung (UVgO)0%
3D-Laserscanning0%

Du bleibst relevant.

Landschaftsarchitekten und-architektinnen entwerfen öffentliche oder private Landschaften und nehmen Aufgaben in der Stadtplanung und im Naturschutz wahr. Sie realisieren Projekte unter Berücksichtigung von Klimaanpassungs-und Klimaschutzaspekten vom Entwurf bis zur Genehmigung.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Beharrlichkeit
Organisationsfähigkeit

Gehalt

4.388 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.498 €

Oberes Viertel

5.586 €

Fachliche Stärken i

Garten- und LandschaftsarchitekturPlanungHOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure)Ausschreibung, Vergabe, LeistungsbeschreibungMicrosoft Office

10.528

Beschäftigte i

1.276

Offene Stellen i

Arbeitslose i

317

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

42%30%17%
20132022: 42%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

10.528+77% seit 2012
10.5288.2335.937
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.388 €+45%
5.586 €3.938 €2.290 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
252Stellen 2024
317Arbeitslose 2024
46826358
20122024

Landschaftsarchitekt/in im KI-Check: die Daten im Detail

Landschaftsarchitekt/in erreicht im KI-Check einen Score von 45%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Sonstige Berufe (45%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 42% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 32 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 14 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Anbau-, Anlagenplanung (Gartenbau), Entwurf, Vermessung, Ausschreibung, Vergabe, Leistungsbeschreibung, Stadtplanung und Einkauf, Beschaffung und 8 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Wasseranlagenbau (Garten- und Landschaftsbau), Arbeitsvorbereitung, Qualitätsmanagement, Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Bauleitung und Garten- und Landschaftsarchitektur und 12 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 10.528 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 19% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.388 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.498 € bis 5.586 €), gestiegen um 20% seit 2019. Zuletzt waren rund 1.276 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Garten- und Landschaftsarchitektur, Planung, HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure), Ausschreibung, Vergabe, Leistungsbeschreibung und Microsoft Office. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung und Beharrlichkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Sonstige Berufe · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Landschaftsarchitekt/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Landschaftsarchitekt/in

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Du liegst mit einem KI-Risiko-Score von 45 genau auf dem Durchschnitt deines Berufsfelds. Das ist ein wichtiger Hinweis: Bei dir ist KI weder ein Randthema noch ein akutes Verdrängungsszenario. Vielmehr verschiebt sie die Arbeit im Inneren des Berufs — weg von Routine, hin zu Prüfung, Steuerung und Beratung. Stand: Juni 2026.

Warum Landschaftsarchitekt/innen anders betroffen sind

In der Landschaftsarchitektur treffen zwei Welten aufeinander: technisch-planerische Tätigkeiten und stark ortsbezogene, gestaltende Arbeit. Genau deshalb ist der Beruf nur teilweise KI-exponiert. Besonders gut angreifbar sind Aufgaben wie Entwurf, Vermessung, Ausschreibung, Vergabe, Leistungsbeschreibung, Stadtplanung, Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Einkauf, Beschaffung und 3D-Laserscanning. Solche Tätigkeiten lassen sich gut strukturieren, mit Daten füttern und in Teilprozesse zerlegen.

Weniger leicht ersetzbar sind die Teile des Berufs, die stark von Verantwortung, Abstimmung und Ortserfahrung leben: Bauleitung, Bauüberwachung (Objektüberwachung), Kundenberatung, -betreuung, Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Qualitätsmanagement, Betriebsleitung, Betriebsführung oder Forschung. Hier zählt nicht nur das Ergebnis, sondern auch das Abwägen zwischen Nutzung, Pflege, Kosten, Ökologie und rechtlichen Vorgaben. Genau solche Aufgaben bleiben selbst dann menschlich, wenn KI im Hintergrund bereits mitarbeitet.

Für dich heißt das: Die eigentliche Veränderung liegt wahrscheinlich nicht im Wegfall des Berufs, sondern in einem neuen Arbeitsmix. Klassische Bearbeitung, also das erste Zusammenstellen, Sortieren und Formulieren, wird tendenziell kleiner. Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben gewinnen. Wer Projekte führt, Entwürfe bewertet und Entscheidungen absichert, bleibt zentral.

Was die Studienlage für Landschaftsarchitekt/innen zeigt

Das IAB sieht in Deutschland insgesamt einen klaren Anstieg des Substituierbarkeitspotenzials. Entscheidend ist aber der praktische Befund: Hohe technische Ersetzbarkeit führt in der Vergangenheit selten zu echtem Beschäftigungsabbau. Meist wächst die Beschäftigung langsamer, statt einfach zu schrumpfen. Für deinen Beruf ist das relevant, weil viele Kerntätigkeiten zwar technisch angreifbar sind, die Arbeit aber stark über Schnittstellen, Projektverantwortung und Abstimmung funktioniert.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Konversationen hilft bei der Einordnung der konkreten KI-Nähe. Am stärksten KI-anwendbar sind dort Tätigkeiten wie Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Genau das kann in deinem Alltag Entwürfe vorbereiten, Erläuterungen vereinfachen oder Ausschreibungsunterlagen schneller strukturieren. Gleichzeitig zeigt die Studie auch die Grenze: Präzise Datenanalyse, Kontextprüfung und die Einordnung komplexer Situationen bleiben deutlich anspruchsvoller.

Der IWF ordnet Berufe mit vielen kognitiven Aufgaben weltweit als besonders KI-exponiert ein, in Industrieländern wie Deutschland sogar deutlich stärker als global im Schnitt. Das passt zu deinem Beruf: Du arbeitest viel mit Planung, Normen, Kommunikation und Dokumentation. Die Folge ist aber nicht automatisch Ersatz. Vielmehr steigt die Erwartung, KI als Werkzeug zu nutzen und Ergebnisse fachlich sauber einzuordnen.

Auch der Anthropic Economic Index stützt diese Lesart: In keiner Berufsgruppe dominiert reine Automation klar; häufiger ist die Zusammenarbeit von Mensch und KI. Für die Landschaftsarchitektur ist das plausibel, weil KI Entwurfsvarianten, Textbausteine oder Vorprüfungen liefern kann, während du die fachliche Verantwortung, die ökologische Bewertung und die Abstimmung mit Auftraggebern, Behörden und Ausführenden behältst.

Was sich in der Landschaftsarchitektur konkret verändert

Am ehesten wirst du KI dort spüren, wo heute viel Vorarbeit steckt:

  • bei Entwurf und Variantenbildung
  • bei Vermessung und Datenauswertung
  • bei Ausschreibung, Vergabe, Leistungsbeschreibung
  • bei Kosten- und Leistungsrechnung und Kalkulation
  • bei Stadtplanung und Dokumentation
  • bei der Arbeit mit VOB, VOL, Vergaberecht und UVgO
  • bei 3D-Laserscanning und der Auswertung großer Projektmengen

Diese Verschiebung ist nicht nur Risiko, sondern auch Entlastung. Wenn Routine schrumpft, bleibt mehr Zeit für Garten- und Landschaftsarchitektur, Naturschutz, Ökologie, Umweltschutz, Umwelttechnik, Landschaftspflege und die Qualität der Lösung. Genau dort liegt dein fachlicher Mehrwert.

Die größte Chance besteht darin, KI als Vorarbeiterin zu nutzen: für Recherchen, Grobentwürfe, Textvarianten, Protokolle oder strukturierte Vergabeunterlagen. Die eigentliche Leistung entsteht dann in deiner Prüfung: Was passt zum Ort? Was ist genehmigungsfähig? Was ist robust, pflegearm, ökologisch sinnvoll und wirtschaftlich tragfähig?

Fazit für Landschaftsarchitekt/innen

Dein Beruf gehört nicht zu den einfachen Verlierern der KI, sondern zu den Berufen, die sich sichtbar umbauen. Der Score von 45 zeigt: Mittel betroffen, aber mit deutlicher Verschiebung bei den vorbereitenden und dokumentierenden Aufgaben. Wer Planung, HOAI, Ausschreibung, Vergabe, Leistungsbeschreibung und digitale Werkzeuge gut verbindet, wird eher stärker als schwächer.

Entscheidend ist, dass du KI nicht nur für schnellere Entwürfe nutzt, sondern für bessere Entscheidungen. Je mehr du Routine abgibst, desto wichtiger werden Fachurteil, Kommunikation und Verantwortung. Genau darin liegt die Stabilität deines Berufs.

Erwähnte KI-Tools

Copilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Landschaftsarchitekt/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Landschaftsarchitekt/in