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Landwirtschaftlich-technische/r Assistent/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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MITTLERES RISIKO

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Fachkräfte im landwirtschaftlich-technischen Laboratorium

Das übernimmt KI.

15 von 27 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Agrarwirtschaftlich-technische Assistenten und Assistentinnen sind Laborfachkräfte im Bereich Landwirtschaft, Umwelt, Biotechnologie, Tier-und Pflanzenzucht sowie Lebensmittelanalyse.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Systematisches- methodisches Vorgehen
Mobilität
Gewissenhaftigkeit
Zuverlässigkeit

Gehalt

3.739 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.170 €

Oberes Viertel

4.443 €

Fachliche Stärken i

AnalyseTabellenkalkulation Excel (MS Office)Gesundheitsplanung, -managementManagementÖffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)

3.472

Beschäftigte i

411

Offene Stellen i

Arbeitslose i

142

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

64%60%55%
20132022: 64%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

3.472+9% seit 2012
3.6553.4163.176
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.739 €+32%
4.443 €3.306 €2.169 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
28Stellen 2024
142Arbeitslose 2024
1568513
20122024

Landwirtschaftlich-technische/r Assistent/in im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Landwirtschaftlich-technische/r Assistent/in beträgt 51%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Forschung & Technik (51%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 64% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 27 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 15 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Ackerbau, Bodenkunde, Fleischerzeugung, Probenahme, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung und Laborarbeiten, Labortechnik und 9 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Pflanzenzucht, Biologischer Pflanzenschutz, Pflanzenschutz, Versuchsdurchführung und -auswertung, Biotechnologie und Mikrobiologie und 6 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 3.472 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 3% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.739 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.170 € bis 4.443 €), gestiegen um 14% seit 2019. Zuletzt waren rund 411 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Analyse, Tabellenkalkulation Excel (MS Office), Gesundheitsplanung, -management, Management und Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV). Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Systematisches- methodisches Vorgehen, Mobilität und Gewissenhaftigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Forschung & Technik · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Landwirtschaftlich-technische/r Assistent/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Landwirtschaftlich-technische/r Assistent/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Stand: Juni 2026 verschiebt sich das Anforderungsprofil in der landwirtschaftlich-technischen Assistenz klar weg von reiner Routine hin zu mehr Prüfung, Auswertung und technischer Mitwirkung. Nicht alles, was im Labor oder im Feld heute standardisiert abläuft, verschwindet. Aber Tätigkeiten wie Probenahme, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Laborarbeiten, Labortechnik, Lebensmitteluntersuchung, Chemische Untersuchungs- und Messverfahren, Physikalische Mess-, Prüfverfahren und Mikroskopieren werden stärker durch Software, Assistenzsysteme und automatisierte Auswertungen ergänzt. Dein KI-Risiko-Score von 51 zeigt deshalb vor allem: Du arbeitest in einem Beruf, der sich spürbar verändert, aber nicht einfach ersetzt wird.

Landwirtschaftlich-technische/r Assistent/in: Was bei Probenahme und Laborarbeiten eher schwindet

Besonders anfällig sind die Arbeitsschritte, die klar strukturiert, wiederholbar und gut dokumentierbar sind. Genau dort greifen digitale Systeme zuerst an. Die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Arbeitskonversationen zeigt, dass KI vor allem bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren stark ist. Übertragen auf deinen Beruf heißt das: Protokolle, Standardberichte, Auswertungsentwürfe oder Checklisten lassen sich schneller vorbereiten. Auch Routineanteile in Bakteriologische Untersuchungen, Futtermittelanalysen oder bei der Dokumentation von Lebensmitteluntersuchung werden stärker unterstützt.

Der IAB-Befund passt dazu: Berufe mit hohem Substituierbarkeitspotenzial führen selten zu einem plötzlichen Beschäftigungsabbau, sondern eher zu langsamerem Wachstum. Das ist wichtig, weil dein Feld nicht einfach verschwindet. Es wird differenzierter. Die reine Bearbeitung schrumpft, während Prüfen, Kontrollieren und Einordnen wichtiger werden. Genau diese Verschiebung beschreibt auch eine deutsche Studie zum Wandel innerhalb von Berufen: Klassische Bearbeitung nimmt ab, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen.

Für dich heißt das: Nicht die Handgriffe selbst sind das Problem, sondern der Teil, der immer gleich bleibt. Wo Messreihen, Standardwerte und wiederkehrende Dokumentation dominieren, steigt der Druck zur Automatisierung. Wo hingegen Proben ungewöhnlich sind, Ergebnisse interpretiert werden müssen oder mehrere Datenquellen zusammenlaufen, bleibt dein Beitrag schwer ersetzbar.

Landwirtschaftlich-technische/r Assistent/in: Welche Kompetenzen an Bedeutung gewinnen

Wachsen werden vor allem Kompetenzen, die Daten, Beobachtung und Qualität zusammenbringen. Deine vorhandenen Stärken passen dafür gut: Analyse, Tabellenkalkulation Excel (MS Office), systematisches- methodisches Vorgehen, Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit werden wichtiger, nicht unwichtiger. Auch Teamfähigkeit und Management gewinnen, weil du häufiger mit Forschenden, Laborleitungen, Qualitätsstellen oder landwirtschaftlichen Betrieben zusammenarbeitest.

Am Markt sieht man den Trend schon deutlich: Nach dem ChatGPT-Start gingen Stellenausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten zurück, während die Nachfrage nach analytischer, technischer und kreativer Arbeit zulegte. Für deinen Beruf ist das ein gutes Signal, weil er nicht nur aus Routine besteht. Gerade die Schnittstelle aus Feld, Labor und Auswertung bleibt gefragt, wenn Ergebnisse belastbar sein müssen.

Auch international ist das Bild eher ergänzend als ersetzend. Der Anthropic Economic Index zeigt, dass KI-Nutzung überwiegend unterstützend ist. Das passt sehr gut zu deiner Rolle: KI kann helfen, Daten zu ordnen, Berichte vorzustrukturieren oder Muster in Messreihen sichtbar zu machen. Aber sie ersetzt nicht ohne Weiteres Versuchsdurchführung und -auswertung, Pflanzenzucht, Biologischer Pflanzenschutz, Pflanzenschutz oder die fachliche Bewertung von Abweichungen.

Landwirtschaftlich-technische/r Assistent/in: Wo Mensch und KI zusammenarbeiten

Besonders stabil bleiben die Teile des Berufs, die biologisches und praktisches Urteilsvermögen verlangen. Dazu zählen Biotechnologie, Mikrobiologie, Parasitologie, Phytopathologie (Lehre von den Pflanzenkrankheiten), Virologie, Tierseuchenbekämpfung, Tierüberwachung, Milchwirtschaft und Tierproduktion. Hier reicht kein automatisches Ergebnis. Du musst Zusammenhänge verstehen, Störfaktoren erkennen und entscheiden, ob ein Befund wirklich plausibel ist.

Das entspricht auch dem Befund des ILO-Index 2025: GenAI trifft weltweit besonders Büro- und Verwaltungsberufe stark. Körpernahe, praktische und fachlich eng kontrollierte Tätigkeiten sind deutlich weniger exponiert. Dein Beruf liegt dazwischen: Ein Teil der Arbeit ist technisch gut strukturierbar, ein anderer Teil braucht weiterhin Fachwissen, Sorgfalt und Kontext.

Die große Chance liegt deshalb in der Arbeitsteilung. KI kann dich bei Recherche, Voranalyse oder Dokumentation entlasten. Du bringst die fachliche Kontrolle, das Verständnis für Proben, die fachgerechte Durchführung und die Entscheidung, ob ein Ergebnis in der Praxis wirklich trägt. Wer diese Aufteilung beherrscht, arbeitet künftig nicht trotz KI besser, sondern wegen KI präziser.

Landwirtschaftlich-technische/r Assistent/in: Nächste Schritte bis 2030

Wenn du in diesem Beruf zukunftssicher bleiben willst, solltest du drei Dinge ausbauen:

  • Digitale Routine beherrschen: sichere Arbeit mit Excel, Laborsoftware, Datenbanken und Dokumentationssystemen.
  • Ergebnisse interpretieren statt nur erfassen: Befunde einordnen, Auffälligkeiten erkennen, Grenzwerte und Plausibilität prüfen.
  • Schnittstellenkompetenz stärken: mit Forschung, Qualitätssicherung, Landwirtschaft und Laborleitung verständlich kommunizieren.

Praktisch heißt das auch: Nutze KI dort, wo sie dir Zeit spart, aber nicht dort, wo sie deine fachliche Verantwortung ersetzt. Formuliere Berichte vor, lass Daten strukturieren, prüfe Ausreißer schneller. Aber verlasse dich bei Probenahme, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Lebensmitteluntersuchung oder chemischen Untersuchungs- und Messverfahren nie blind auf ein System.

Wenn du deine Arbeit stärker auf Analyse, Kontrolle und fachliche Bewertung ausrichtest, sinkt dein Risiko. Der Beruf wird nicht überflüssig, sondern technischer, genauer und anspruchsvoller. Genau darin liegt deine Chance.

Landwirtschaftlich-technische/r Assistent/in: Was dir jetzt konkret hilft

  • Vertiefe Analyse und Tabellenkalkulation Excel (MS Office) für Auswertung und Dokumentation.
  • Trainiere den Umgang mit KI als Assistenz für Protokolle, Vorstrukturierung und Recherche.
  • Halte dein Fachwissen in Pflanzen- und Tierdiagnostik aktuell.
  • Entwickle ein sicheres Auge für Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung und Abweichungen.
  • Stärke deine Rolle im Team, damit du Ergebnisse nicht nur misst, sondern auch einordnest.

So bleibst du in einem Beruf relevant, der sich bis 2030 klar verändert, aber gute Perspektiven hat — gerade für Menschen, die sorgfältig arbeiten und Technik nicht als Ersatz, sondern als Werkzeug nutzen.

Erwähnte KI-Tools

CopilotExcelLaborsoftwareDatenbankenKI-Assistenten

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Landwirtschaftlich-technische/r Assistent/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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