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Maler/in und Lackierer/in - Restaurierungsarbeiten: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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Spezialisten für Maler- und Lackiererarbeiten

Das übernimmt KI.

10 von 34 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Maler/innen und Lackierer/innen für Restaurierungsarbeiten führen handwerkliche Arbeiten ihres Fachs bei der Sanierung, Restaurierung und Rekonstruktion historischer Bauwerke und Bauwerksteile aus.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Gehalt

3.248 €

Median / Monati

Unteres Viertel

2.773 €

Oberes Viertel

3.591 €

714

Beschäftigte i

Arbeitslose i

70

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

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20132022: 23%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

714+84% seit 2012
714545376
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.248 €+4%
3.591 €3.136 €2.680 €
20232024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
20Stellen 2024
70Arbeitslose 2024
915213
20122024

Maler/in und Lackierer/in - Restaurierungsarbeiten im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Maler/in und Lackierer/in - Restaurierungsarbeiten beträgt 21%. Damit liegt Maler/in und Lackierer/in - Restaurierungsarbeiten unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Bau & Handwerk (32%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 23% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 34 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 10 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Mischen, Oberflächen behandeln, veredeln, Vergolden, Korrosionsschutz, Lackieren und Patinieren und 4 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Schadensanalyse, Anstreichen, Innenanstrich, Kirchenmalerei und Lüftlmalerei und 18 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 714 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 71% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.248 € pro Monat (mittlere 50 %: 2.773 € bis 3.591 €).

Mehr dazu: alle Berufe in Bau & Handwerk · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Maler/in und Lackierer/in - Restaurierungsarbeiten?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Maler/in und Lackierer/in - Restaurierungsarbeiten

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Beim Mischen, beim Untergrundbehandeln und beim sauberen Lackieren zeigt sich bei Restaurierungsarbeiten am deutlichsten, wo KI und digitale Werkzeuge helfen können — und wo handwerkliche Erfahrung unersetzlich bleibt. Für Maler/innen und Lackierer/innen - Restaurierungsarbeiten ist das Bild deshalb gemischt: Viele Vorarbeiten lassen sich heute präziser planen, prüfen und dokumentieren, aber die eigentliche Restaurierung lebt von Auge, Gefühl, Materialkenntnis und Verantwortungsbewusstsein. Der KI-Risiko Score liegt mit 21 klar unter dem Durchschnitt des Berufsfelds. Das passt dazu, dass es hier vor allem um anspruchsvolle, stark vor-Ort gebundene Arbeit geht.

Was KI bei Restaurierungsarbeiten übernehmen kann

Am ehesten unterstützt KI dort, wo Tätigkeiten standardisierbar, dokumentierbar oder berechenbar sind. Dazu zählen im Alltag vor allem Aufmaß, Kalkulation, die Arbeit mit dem Color Reader, aber auch Teile von Mischen, Oberflächen behandeln, veredeln, Vergolden, Patinieren und Korrosionsschutz. Solche Schritte profitieren von digitaler Hilfe, weil Farbabgleiche, Materialmengen, Schichtfolgen und Varianten schneller verglichen werden können.

Wichtig ist aber die Einordnung: Die IAB-Studien zeigen, dass hohes Substituierbarkeitspotenzial historisch selten direkt zu Beschäftigungsabbau geführt hat. Häufiger verschiebt sich die Arbeit nach innen — also weg von Routine, hin zu Kontrolle, Planung und Spezialaufgaben. Genau das passt zu diesem Beruf. KI kann zum Beispiel bei der Arbeitsvorbereitung unterstützen, Schadensbilder sortieren, Angebotsvarianten strukturieren oder Fotos und Notizen für die Betriebsleitung, Betriebsführung aufbereiten.

Auch die Microsoft-Analyse von 200.000 echten Copilot-Gesprächen passt in diese Logik: Am stärksten KI-anwendbar sind Tätigkeiten wie Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Für Restaurierungsbetriebe heißt das: Dokumentation, Kundenunterlagen, Maßnahmenbeschreibungen oder die Vorbereitung von Kundenberatung, -betreuung lassen sich deutlich effizienter machen. Nicht das Handwerk verschwindet, sondern der organisatorische Rand wird schneller.

Was bei Restaurierungsarbeiten menschlich bleibt

Der Kern dieses Berufs bleibt sehr menschlich. Entscheidend sind Schadensanalyse, Restaurierungsarbeiten, Konservieren (historische Objekte) und die sichere Einschätzung, wie sich historische Materialien verhalten. Dazu kommen Denkmalpflege, Freskomalerei, Kirchenmalerei, Lüftlmalerei, Seccomalerei oder Sgraffitomalerei — also Arbeiten, bei denen Substanz, Stil, Alter und Kontext immer mitgedacht werden müssen.

Gerade hier stößt KI an Grenzen. Sie kann Vorschläge machen, aber nicht zuverlässig vor Ort beurteilen, ob eine Schicht zu empfindlich ist, ob ein Untergrund tragfähig bleibt oder ob ein Eingriff kulturhistorisch vertretbar ist. Auch Tätigkeiten wie Spachteln, Verputzen, Tapezieren, Wand- und Deckenverkleidung, Fassadeninstandhaltung, Fassadensanierung, Holzschutz und Holzpflege verlangen präzises Handwerk, Materialgefühl und situative Anpassung.

Die ILO betont in ihrem GenAI-Index, dass Büro- und Verwaltungsberufe weltweit die höchste Exposition haben, während körperliche Arbeit deutlich seltener im Zentrum steht. Genau deshalb ist dieser Beruf eher von Unterstützung als von Ersetzung geprägt. Auch das passt zu den IAB-Daten: In Deutschland arbeiten 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial, aber das heißt nicht automatisch weniger Jobs. Im Bau- und Handwerksumfeld verändert KI meist den Ablauf, nicht die Existenz des Berufs.

Was Beschäftigte in der Restaurierung jetzt tun können

Wenn du in diesem Beruf arbeitest, lohnt sich ein pragmatischer KI-Blick. Nicht die Frage „Wird mein Beruf ersetzt?“, sondern: Welche Teile meiner Arbeit werden schneller, genauer oder sauberer, wenn ich digitale Werkzeuge nutze?

  • Nutze digitale Hilfen für Kalkulation, Aufmaß und Dokumentation, damit du mehr Zeit für die eigentliche Restaurierung hast.
  • Baue deine Stärke in Schadensanalyse, Denkmalpflege und Konservieren (historische Objekte) weiter aus — das sind die Teile mit der höchsten fachlichen Tiefe.
  • Prüfe, wo ein Color Reader oder andere Messhilfen dir helfen, Ergebnisse reproduzierbar zu machen.
  • Trainiere deine Kundenberatung, -betreuung: KI kann Texte und Vorlagen liefern, aber Vertrauen entsteht im Gespräch vor Ort.
  • Halte deine handwerklichen Spezialtechniken wie Vergolden, Patinieren, Marmorieren, Freskomalerei oder Betriebsführung als Kompetenzprofil sichtbar.

Für den Arbeitsmarkt ist der Beruf stabiler, als der erste Blick vermuten lässt. Die Beschäftigung ist seit 2012 deutlich gewachsen, und die geringe KI-Anwendbarkeit im Microsoft-Sinn spricht dafür, dass die Nachfrage weiterhin stark an echter handwerklicher Qualität hängt. Stand: Juni 2026 gilt deshalb: KI ist hier vor allem ein Werkzeug für Vorbereitung, Dokumentation und Auswahl — nicht der Ersatz für die restauratorische Praxis.

Wie sich Restaurierungsarbeiten mit KI verändern

Die eigentliche Veränderung liegt im Zusammenspiel aus Technik und Handwerk. KI kann den Ablauf strukturieren, Muster in Schäden erkennen helfen und Routineaufgaben im Umfeld der Baustelle reduzieren. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Urteilskraft. Wer Materialien, historische Techniken und Ausführung sauber beherrscht, wird durch digitale Werkzeuge eher stärker als schwächer.

Besonders wichtig ist die Fähigkeit, Ergebnisse zu prüfen statt nur zu erzeugen. Das gilt für die Auswahl von Farben und Bindemitteln genauso wie für die Entscheidung, ob eine Fläche ergänzt, gesichert oder bewusst unberührt bleibt. Genau deshalb bleibt dieser Beruf anspruchsvoll — und gerade deshalb ist er gegenüber KI vergleichsweise robust.

Erwähnte KI-Tools

Color ReaderKI-gestützte Kalkulationdigitale Dokumentationssoftware

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Maler/in und Lackierer/in - Restaurierungsarbeiten beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Maler/in und Lackierer/in - Restaurierungsarbeiten