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Matrose/Matrosin: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

50%2013
67%2016
67%2019
67%2022
54%2026*
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Fachkräfte im technischen Schiffsverkehrsbetrieb

Das übernimmt KI.

13 von 24 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Große Hochseefischerei0%
Kleine Hochseefischerei0%
Küstenfischerei0%
Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung0%
Hydraulik0%
Pneumatik0%
Schifffahrtsrecht0%
Beladen, Entladen0%
Ladungs- und Umschlagtechnik0%
Massengut0%
Stückgut0%
Löschen, Entladen (Schiff)0%
Schiffsbetriebstechnik0%

Du bleibst relevant.

Matrosen und Matrosinnen sind beim An-und Ablegen sowie beim Beladen und Löschen von Schiffen beteiligt. Sie reinigen Schiffe, pflegen Tauwerke und führten Instandhaltungs-und Reparaturarbeiten an Bord durch.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Zuverlässigkeit
Belastbarkeit
Einsatzbereitschaft
Pflichtgefühl

Gehalt

3.928 €

Median / Monati

Unteres Viertel

2.947 €

Oberes Viertel

4.678 €

Fachliche Stärken i

Wartung, Reparatur, InstandhaltungSchwimmenArbeitsschutz, Unfallverhütung

4.105

Beschäftigte i

77

Offene Stellen i

Arbeitslose i

265

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

67%59%50%
20132022: 67%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

4.105-25% seit 2012
5.4884.7764.063
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.928 €+30%
4.678 €3.415 €2.151 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
35Stellen 2024
265Arbeitslose 2024
26515034
20122024

Matrose/Matrosin im KI-Check: die Daten im Detail

Matrose/Matrosin erreicht im KI-Check einen Score von 54%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Transport & Logistik (50%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 67% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 24 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 13 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Große Hochseefischerei, Kleine Hochseefischerei, Küstenfischerei, Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung, Hydraulik und Pneumatik und 7 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Anstreichen, Brandschutz, Güterverkehr, Ladegutbehandeln und Gefahrgutverladung, -versendung, -transport und 5 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 4.105 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 10% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.928 € pro Monat (mittlere 50 %: 2.947 € bis 4.678 €), gestiegen um 16% seit 2019. Zuletzt waren rund 77 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Schwimmen und Arbeitsschutz, Unfallverhütung. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Belastbarkeit und Einsatzbereitschaft.

Mehr dazu: alle Berufe in Transport & Logistik · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Matrose/Matrosin?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Matrose/Matrosin

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Matrose/Matrosin: Wenn der Decksalltag digitaler wird

Du stehst früh an Deck, prüfst die Leinen, schaust auf das Wetter, koordinierst beim Festmachen (Schiff) und hältst den Blick auf Ladung, Funk und Maschine. Genau in diesem Mix aus Handarbeit, Routine und Sicherheit liegt der Kern des Berufs. Bei Matrose/Matrosin geht es nicht nur um körperliche Arbeit, sondern auch um Decksdienst, Beladen, Entladen, Löschen, Entladen (Schiff), Schifffahrtsrecht, Ladungs- und Umschlagtechnik und den sicheren Umgang mit Hydraulik, Pneumatik und Schiffsbetriebstechnik. Stand: Juni 2026 zeigt sich: KI trifft diesen Beruf nicht als plötzlichen Ersatz, sondern eher als schrittweisen Umbau der Abläufe.

Der KI-Risiko Score liegt bei 54 und damit leicht über dem Durchschnitt des Berufsfelds. Das heißt: Ein Teil der Kerntätigkeiten ist technisch gut strukturierbar, aber der Beruf bleibt stark an reale Bedingungen gebunden. Auf einem Schiff zählen Wetter, Seegang, Sicherheit, Teamkoordination und unmittelbare Verantwortung. Genau deshalb ist die Lage anders als bei vielen reinen Bildschirmberufen.

Wie sich der Arbeitsalltag als Matrose/Matrosin verändert

Die IAB-Forschung zeigt, dass Berufe mit hohem Substituierbarkeitspotenzial in der Vergangenheit selten einfach „wegautomatisiert“ wurden. Häufig bremste sich eher das Wachstum, statt dass Beschäftigung abrupt verschwand. Für dich ist das wichtig: KI und Automatisierung greifen zuerst dort an, wo Abläufe planbar, dokumentierbar und standardisiert sind.

  • Beladen, Entladen und standardisierte Ladungs- und Umschlagtechnik
  • Dokumentation rund um Schifffahrtsrecht und Ladeprozesse
  • Überwachung technischer Systeme wie Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung
  • Routineprüfungen in Schiffsbetriebstechnik, Hydraulik und Pneumatik
  • Planbare Abläufe in Große Hochseefischerei, Kleine Hochseefischerei und Küstenfischerei

Genau hier kann KI helfen, Abläufe vorzustrukturieren: Checklisten, Schichtplanung, Wartungsfenster, Ladepläne oder Abweichungen im Betrieb lassen sich digital besser auswerten. Das ersetzt aber nicht automatisch die Person an Bord, die Gefahren erkennt, improvisiert und im Zweifel sofort handelt.

Besonders deutlich wird das bei den Tätigkeiten, die der Mensch vor Ort behält: Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Brandschutz, Rettungsmaßnahmen, Erste Hilfe, Tauwerksarbeiten, Anstreichen oder der praktische Umgang mit Güterverkehr und Gefahrgutverladung, -versendung, -transport. Solche Aufgaben sind eng mit Lage, Erfahrung und Verantwortung verbunden. Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Gesprächen passt dazu: Stark KI-anwendbar sind vor allem Schreiben, Informationen beschaffen und Kommunizieren; körperliche Arbeit liegt deutlich weiter unten. Für deinen Beruf heißt das: KI unterstützt eher die Vorbereitung und Dokumentation als die Arbeit auf dem Deck selbst.

Wer bei Matrose/Matrosin gewinnt: Sicherheit, Technik und Überblick

Am meisten profitiert, wer Technik nicht als Bedrohung sieht, sondern als Werkzeug. Die KI verändert den Aufgabenmix innerhalb des Berufs: klassische Bearbeitung schrumpft, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Genau diese Verschiebung passt zu Bordalltag und Hafenlogik. Wer Daten liest, Systeme überwacht und Abläufe sauber dokumentiert, wird wichtiger.

Das betrifft besonders Kompetenzen wie Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Zuverlässigkeit, Belastbarkeit, Einsatzbereitschaft und Pflichtgefühl. Diese persönlichen Eigenschaften werden nicht weniger wichtig, sondern eher wertvoller. Denn wenn KI Routine übernimmt, steigt der Wert von Menschen, die auch unter Druck ruhig bleiben und Risiken einschätzen können.

International wird der Druck auf kognitive Berufe zwar oft größer beschrieben als auf körpernahe Tätigkeiten. Der IWF kommt auf eine hohe KI-Exposition weltweit, in Industrieländern besonders wegen der vielen wissensintensiven Tätigkeiten. Für Matrose/Matrosin ist das eine gute Nachricht: Der Beruf ist zwar digital anschlussfähig, aber nicht in dem Maß text- oder bürolastig wie viele andere Berufe. Gleichzeitig zeigt der IAB-Befund, dass hohe Substituierbarkeit nicht automatisch Beschäftigungsabbau bedeutet. Gerade in Berufen mit praktischer Verantwortung bleibt der Mensch meist unverzichtbar.

Weiterbildung für Matrose/Matrosin: Was dich robust macht

Wenn du im Beruf zukunftsfester werden willst, lohnt sich Weiterbildung vor allem dort, wo Technik, Sicherheit und Dokumentation zusammenlaufen. Hilfreich sind weniger „KI-Kurse“ im engen Sinn als ein breites Profil mit digitalem Verständnis.

  • sicherer Umgang mit digitalen Bord- und Hafenprozessen
  • vertiefte Kenntnisse in Schiffsbetriebstechnik und Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung
  • praxisnahes Wissen zu Schifffahrtsrecht und Gefahrgutabläufen
  • Training in Rettungsmaßnahmen, Erste Hilfe und Brandschutz
  • technisches Verständnis für Hydraulik und Pneumatik
  • saubere Dokumentation, Kontrollroutinen und digitale Meldesysteme

Die eigentliche Zukunftschance liegt darin, Technik mit Seemannschaft zu verbinden. Wer nicht nur anpacken kann, sondern auch Systeme versteht, ist in Umschlag, Wartung und Betrieb schwer zu ersetzen. Das gilt besonders in Zeiten, in denen digitale Hilfen zwar Routine erleichtern, aber Sicherheit auf See nie vollständig automatisiert werden kann.

Was der KI-Risiko Score für Matrose/Matrosin bedeutet

Der Score von 54 zeigt kein Auslaufmodell, aber auch keine Entwarnung. Der Beruf verändert sich von innen: weniger reine Routine, mehr Überwachung, Koordination und technische Mitverantwortung. Wenn du flexibel bleibst und digitale Abläufe mit klassischer Bordpraxis verbindest, kann KI deinen Alltag eher entlasten als verdrängen.

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Matrose/Matrosin beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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