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Notargehilfe/-gehilfin: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

63%2013
63%2016
75%2019
75%2022
74%2026*
Ergebnis teilen

Fachkräfte in Rechtsanwaltskanzlei und Notariat

Das übernimmt KI.

16 von 19 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Abrechnung0%
Buchführung, Buchhaltung0%
Terminplanung, -überwachung0%
Akten, Schriftgut verwalten0%
Büro- und Verwaltungsarbeiten0%
Fristenüberwachung0%
Korrespondenz0%
Sachbearbeitung0%
Bürgerliches Recht, Zivilrecht0%
Erbrecht0%
Gesellschaftsrecht0%
Grundbuchrecht, Liegenschaftsrecht0%
Handelsrecht0%
Registerrecht0%
Sozialrecht0%
Büroorganisation0%

Du bleibst relevant.

Notargehilfen und-gehilfinnen übernehmen alle anfallenden Büro-und Verwaltungstätigkeiten in Notariaten.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Teamfähigkeit
Gewissenhaftigkeit
Zuverlässigkeit

Gehalt

3.267 €

Median / Monati

Unteres Viertel

2.638 €

Oberes Viertel

4.106 €

Fachliche Stärken i

Microsoft OfficeKorrespondenzAkten, Schriftgut verwaltenFristenüberwachungPostbearbeitung

82.628

Beschäftigte i

7.898

Offene Stellen i

Arbeitslose i

2.231

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

75%69%63%
20132022: 75%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

82.628-6% seit 2012
93.07187.85082.628
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.267 €+60%
4.106 €2.854 €1.601 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
2.320Stellen 2024
2.231Arbeitslose 2024
3.9152.7081.500
20122024

Notargehilfe/-gehilfin im KI-Check: die Daten im Detail

Notargehilfe/-gehilfin erreicht im KI-Check einen Score von 74%. Damit liegt Notargehilfe/-gehilfin über dem Durchschnitt des Berufsfelds Büro & Verwaltung, der bei 65% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 75% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 19 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 16 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Abrechnung, Buchführung, Buchhaltung, Terminplanung, -überwachung, Akten, Schriftgut verwalten, Büro- und Verwaltungsarbeiten und Fristenüberwachung und 10 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Notariatswesen, Urkundswesen und Büromanagement — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 82.628 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 11% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.267 € pro Monat (mittlere 50 %: 2.638 € bis 4.106 €), gestiegen um 26% seit 2019. Zuletzt waren rund 7.898 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Microsoft Office, Korrespondenz, Akten, Schriftgut verwalten, Fristenüberwachung und Postbearbeitung. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Teamfähigkeit und Gewissenhaftigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Büro & Verwaltung · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Notargehilfe/-gehilfin?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Notargehilfe/-gehilfin

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Notargehilfe/-gehilfin: höheres KI-Risiko als im Berufsfeld, aber kein Ersatz für die Gesamtrolle

Mit einem KI-Risiko-Score von 74 liegt die Notargehilfe oder der Notargehilfe über dem Durchschnitt des Berufsfelds Büro & Verwaltung (65). Das ist ein klarer Hinweis: Viele Kernaufgaben in diesem Beruf sind gut strukturiert, regelbasiert und damit technisch vergleichsweise leicht zu unterstützen oder teilweise zu automatisieren. Gleichzeitig heißt das nicht, dass die Rolle verschwindet. Gerade im Notariatsumfeld bleiben Genauigkeit, Verantwortung, Vertraulichkeit und die Arbeit an rechtlich sauberen Abläufen zentral.

Stand: Juni 2026.

Warum Notargehilfen anders betroffen sind als viele andere Büroberufe

Besonders anfällig sind in diesem Beruf die Tätigkeiten, die stark nach festen Mustern laufen. Dazu zählen Abrechnung, Buchführung, Buchhaltung, Terminplanung, -überwachung, Akten, Schriftgut verwalten, Büro- und Verwaltungsarbeiten, Fristenüberwachung, Korrespondenz, Sachbearbeitung und Büroorganisation. Genau solche Aufgaben sind oft digital gut abbildbar, weil sie klare Regeln, wiederkehrende Abläufe und standardisierte Dokumente nutzen.

Anders liegt der Fall bei den inhaltlich und rechtlich eingebetteten Teilen des Berufs. Das betrifft etwa Notariatswesen, Urkundswesen und Büromanagement im Zusammenspiel mit komplexen Rechtsgebieten wie Bürgerliches Recht, Zivilrecht, Erbrecht, Gesellschaftsrecht, Grundbuchrecht, Liegenschaftsrecht, Handelsrecht, Registerrecht und Sozialrecht. Hier hilft KI zwar bei Vorarbeiten, aber nicht bei der letzten rechtlichen Einordnung, der Verantwortung oder dem Umgang mit Sonderfällen.

Genau dieser Mix erklärt den hohen Score: Ein großer Teil der Arbeit ist strukturiert genug für KI-gestützte Vorprüfung, Texterstellung, Fristenkontrolle und Dokumentenmanagement. Gleichzeitig bleibt die Berufspraxis an vielen Stellen an menschliche Sorgfalt, Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Teamfähigkeit, Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit gebunden.

Auch der Arbeitsmarkt spricht eher für Umbau als für Verdrängung. Die Beschäftigtenzahl in diesem Beruf ist seit 2012 leicht zurückgegangen, während das Gehalt deutlich gestiegen ist. Das passt zu einem Muster, das das IAB für viele Berufe beschreibt: hohes Automatisierungspotenzial führt selten direkt zu Stellenabbau, sondern eher zu veränderten Aufgaben und langsamerem Beschäftigungswachstum. Gleichzeitig zeigt die IAB-Analyse von 2025, dass KI bisher in Berufen mit hoher Exposition eher augmentierend wirkt — also als Verstärkung der Arbeit, nicht als vollständiger Ersatz.

Was die Studienlage für die Notargehilfe/-gehilfin bedeutet

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen ist für diesen Beruf besonders aufschlussreich. Am stärksten KI-anwendbar sind dort vor allem Tätigkeiten wie Schreiben, Kundenkommunikation, Informationen beschaffen und erklären. Genau diese Muster finden sich auch im Notariatsalltag wieder, etwa bei der Korrespondenz, bei standardisierten Auskünften, bei Vorlagen oder bei der Vorbereitung von Schriftstücken. Das heißt aber nicht, dass eine Maschine die Rolle übernimmt — vielmehr verschiebt sich der Schwerpunkt: weniger manuelle Textpflege, mehr Kontrolle, Abstimmung und Prüfung.

Das passt auch zur deutschen Befundlage aus dem New-Future-of-Work-Umfeld: KI verändert den Aufgabenmix innerhalb von Berufen. Klassische Bearbeitung schrumpft, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Für Notargehilfen ist das besonders relevant, weil Fristenüberwachung, Akten, Schriftgut verwalten und Qualitätskontrolle durch digitale Systeme spürbar effizienter werden können, während die menschliche Verantwortung für korrekte Abläufe bestehen bleibt.

Der IWF ordnet Berufe in Deutschland generell als besonders KI-exponiert ein, weil hier viele kognitive Tätigkeiten zusammenkommen. Genau das trifft auf Büro- und Verwaltungsberufe zu — und damit auch auf den notariellen Support. Zugleich zeigt der IWF nicht, dass Exposition automatisch Arbeitsplatzverlust bedeutet. Es geht zuerst um Veränderung der Aufgaben, nicht um ein abruptes Ende des Berufs.

Noch ein wichtiger Punkt: In der Microsoft-Forschung korreliert KI-Exposition kaum mit dem Lohnniveau. Betroffen sind also nicht nur einfache Tätigkeiten, sondern alle Gehaltsstufen — zuerst aber die Wissensarbeit. Für Notargehilfen heißt das: Nicht der Status im Büro entscheidet über die KI-Nähe, sondern die Struktur der Aufgaben. Alles, was sich standardisieren, zusammenfassen, formulieren und überwachen lässt, wird leichter KI-gestützt.

Fazit für Notargehilfen: weniger Routine, mehr Kontrolle

Für deinen Beruf ist die zentrale Entwicklung nicht der vollständige Ersatz, sondern die Verschiebung vom Ausführen zum Überwachen. Abrechnung, Buchführung, Korrespondenz, Fristenüberwachung und Aktenverwaltung werden stärker digital gestützt. Gleichzeitig bleiben Notariatswesen, Urkundswesen und der Umgang mit rechtlichen Sonderfällen menschlich geprägt.

Wer in diesem Beruf arbeitet, sollte KI deshalb nicht als Konkurrenz, sondern als Werkzeug verstehen. Wichtig sind jetzt vor allem saubere digitale Arbeitsabläufe, sichere Dokumentenarbeit und die Fähigkeit, KI-Ergebnisse kritisch zu prüfen. Wer gewissenhaft, zuverlässig und kommunikativ arbeitet, kann in einem stärker automatisierten Umfeld sogar an Bedeutung gewinnen — gerade weil die Qualität am Ende von der Kontrolle und nicht nur von der Erstellung abhängt.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft Copilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Notargehilfe/-gehilfin beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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