Analyse läuft

Onlineredakteur/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

0%

MITTLERES RISIKO

14%2013
29%2016
29%2019
44%2022
59%2026*
Ergebnis teilen

Spezialisten in Redaktion und Journalismus

Das übernimmt KI.

14 von 26 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Bildbearbeitung, digital0%
Layout0%
Presserecht0%
Urheberrecht0%
Internet-, Intranettechnik0%
Content-Management-Systeme (CMS) einsetzen0%
Screendesign0%
Webdesign0%
Verwertungsrechte, Lizenzen beschaffen und verwalten0%
Interaktive Medien0%
Videoproduktion0%
Suchmaschinenoptimierung (SEO)0%
Recherche0%
Informationsbeschaffung0%

Du bleibst relevant.

Onlineredakteure und-redakteurinnen bereiten Texte für Internet-und Onlinedienste auf, erstellen eigene oder redigieren fremde Beiträge und binden diese in den Onlineauftritt ein.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Schöpferische Fähigkeit
Systematisches- methodisches Vorgehen

Gehalt

4.801 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.718 €

Oberes Viertel

6.264 €

Fachliche Stärken i

ManagementRedaktionDokumentation (technisch)Technische RedaktionMicrosoft Office

61.953

Beschäftigte i

4.908

Offene Stellen i

Arbeitslose i

3.467

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

44%29%14%
20132022: 44%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

61.953+28% seit 2012
62.63755.57848.518
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.801 €+11%
6.264 €4.679 €3.093 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
414Stellen 2024
3.467Arbeitslose 2024
3.5041.906307
20122024

Onlineredakteur/in im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 59% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Onlineredakteur/in verändern könnte. Damit liegt Onlineredakteur/in unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Medien & Kommunikation (76%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 44% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 26 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 14 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Bildbearbeitung, digital, Layout, Presserecht, Urheberrecht, Internet-, Intranettechnik und Content-Management-Systeme (CMS) einsetzen und 8 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Community-Management, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Storyboarderstellung, Kommentar, Lektorat und Medienkonzeption und 6 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 61.953 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 7% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.801 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.718 € bis 6.264 €), gestiegen um 9% seit 2019. Zuletzt waren rund 4.908 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Management, Redaktion, Dokumentation (technisch), Technische Redaktion und Microsoft Office. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Schöpferische Fähigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Medien & Kommunikation · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Onlineredakteur/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Onlineredakteur/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Das Anforderungsprofil für Onlineredakteur/innen verschiebt sich bis 2030

Bei der Onlineredaktion verändert sich nicht nur das Tempo, sondern vor allem die Art der Arbeit. Stand: Juni 2026 ist der Beruf weder „wegautomatisiert“ noch unverändert: Vieles, was früher Zeit gefressen hat, lässt sich heute schneller anstoßen, prüfen oder vorstrukturieren. Gleichzeitig werden die Teile der Arbeit wichtiger, die Inhalte einordnen, priorisieren und für Zielgruppen nutzbar machen. Der KI-Risiko Score von 59 zeigt deshalb vor allem eines: In diesem Beruf stehen die Kerntätigkeiten unter Druck, aber der Beruf bleibt klar gestaltungsfähig.

Das passt auch zu den Befunden aus der Forschung. Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Konversationen zeigt, dass vor allem Schreiben, Informationen beschaffen, erklären und kommunizieren besonders gut mit KI unterstützt werden können. Genau dort liegt ein Teil der täglichen Arbeit in der Onlineredaktion. Das heißt aber nicht, dass die Rolle verschwindet. Eher verschiebt sich der Schwerpunkt: weg von reiner Produktion, hin zu Auswahl, Qualitätssicherung, Publikumsbezug und Verantwortung.

Welche Tätigkeiten in der Onlineredaktion unter Druck geraten

Besonders anfällig sind Aufgaben, die standardisiert, wiederholbar und textnah sind. Dazu gehören in diesem Beruf etwa Recherche, Informationsbeschaffung, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Content-Management-Systeme (CMS) einsetzen, Layout, Screendesign, Webdesign und Teile der Bildbearbeitung, digital. Auch bei Videoproduktion, interaktiven Medien und bei der Verwaltung von Verwertungsrechten, Lizenzen beschaffen und verwalten können KI-gestützte Werkzeuge viel Vorarbeit leisten.

Wichtig ist dabei die richtige Einordnung: Das bedeutet nicht, dass diese Aufgaben verschwinden. Sie werden oft schneller, kleinteiliger überwacht und stärker in Workflows eingebettet. Die IAB-Forschung zeigt generell, dass hohes Automatisierungspotenzial selten direkt zu Beschäftigungsabbau führt, sondern eher zu verlangsamtem Wachstum oder zu einer Umverteilung von Aufgaben. Genau das ist für Onlineredaktionen plausibel: Weniger Zeit für Routine, mehr Zeit für redaktionelle Entscheidung.

Welche Kompetenzen in der Onlineredaktion wichtiger werden

Parallel wachsen die Fähigkeiten, die KI nicht zuverlässig ersetzen kann. Dazu zählen Community-Management, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Online-Redaktion, Kommentar, Reportage, Social-Media-Kommunikation, Medienkonzeption, Multimedia-Konzeption, Storyboarderstellung und Barrierefreie Medien. Diese Tätigkeiten verlangen Kontextgefühl, Zielgruppenverständnis und redaktionelle Verantwortung.

Hier wird ein Muster sichtbar, das auch die Anthropic-Analyse beschreibt: In vielen Berufen dient KI derzeit eher der Augmentation als der direkten Ersetzung. Menschen setzen das System ein, um schneller zu recherchieren, zu strukturieren oder Varianten zu erzeugen, behalten aber die inhaltliche und formale Kontrolle. Für Onlineredakteur/innen ist das eine gute Nachricht, weil die Kernstärke des Berufs gerade in dieser Verbindung liegt: Technik plus Urteilskraft.

Was beim Schreiben, Prüfen und Redigieren zählt

Gerade beim redaktionellen Schreiben verändert sich die Arbeit tief. KI kann Entwürfe liefern, Überschriften variieren, Zusammenfassungen formulieren und Texte an Kanäle anpassen. Umso wichtiger werden Lektorat, präzises systematisches-methodisches Vorgehen, saubere Quellenprüfung, klare Tonalität und die Fähigkeit, Texte gegen die Zielgruppe zu spiegeln. Auch Presserecht und Urheberrecht gewinnen an Gewicht, weil automatisierte Inhalte neue Fragen zu Attribution, Lizenzierung und rechtlicher Verantwortung aufwerfen.

Die OpenAI-Studie GDPval zeigt grundsätzlich, dass führende Modelle in vielen Wissensberufen bereits näher an professionelle Qualität heranrücken. Für die Onlineredaktion heißt das: Nicht der erste Textentwurf ist das knappe Gut, sondern die bessere redaktionelle Entscheidung. Wer KI nur als Schreibmaschine versteht, verliert an Profil. Wer sie als Assistenz für Struktur, Varianten und Vorarbeit nutzt, gewinnt Tempo und Qualität.

Welche Stärken du in der Onlineredaktion ausbauen solltest

Für die nächsten Jahre lohnt es sich, die eigene Rolle bewusst zu schärfen. Besonders wichtig sind:

  • Recherche und verlässliche Informationsbeschaffung mit Prüfroutine statt bloßem Copy-and-paste
  • Redaktion und Online-Redaktion mit klaren Qualitätsmaßstäben
  • SEO nicht als Techniktrick, sondern als redaktionelle Auffindbarkeit
  • Community-Management und Social-Media-Kommunikation mit echter Gesprächsführung
  • Medienkonzeption und Multimedia-Konzeption für kanalübergreifende Formate
  • Presserecht, Urheberrecht und der Umgang mit Verwertungsrechte, Lizenzen beschaffen und verwalten
  • Barrierefreie Medien als Qualitätsstandard, nicht als Zusatzaufgabe

Auch die persönlichen Kompetenzen bleiben zentral: Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Schöpferische Fähigkeit und systematisches-methodisches Vorgehen sind genau die Faktoren, die den Unterschied machen, wenn Inhalte mit KI vorbereitet, aber menschlich verantwortet werden.

Wie du dich in der Onlineredaktion jetzt positionierst

Der beste nächste Schritt ist nicht, alles selbst zu automatisieren, sondern den eigenen Arbeitsmix neu zu ordnen. Prüfe, welche Aufgaben du von KI vorbereiten lassen kannst und wo du bewusst mehr Zeit in Einordnung, Stil, Zielgruppenansprache und Qualität investieren willst. Wenn du in Bildbearbeitung, digital, Layout, Screendesign oder Webdesign arbeitest, hilft dir ein solides Verständnis der Werkzeuge. Wenn du stärker journalistisch arbeitest, werden Reportage, Kommentar und Publizistik, Journalistik zum Differenzierungsmerkmal.

Für den Beruf der Onlineredaktion gilt: Die Zukunft gehört nicht den schnellsten Textproduzenten, sondern den Redaktionen, die Inhalte sicher steuern, rechtlich sauber halten und publizistisch einordnen. KI verändert die Oberfläche der Arbeit deutlich — aber die eigentliche Kompetenz bleibt redaktionelles Urteil.

Erwähnte KI-Tools

CopilotChatGPTgenerative KI-ToolsKI-gestützte Redaktionssysteme

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Onlineredakteur/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

OpenAI · GDPval: AI-Performance auf real wertschöpfenden Aufgaben (2025)

Benchmark über 44 Berufe und 1.320 echte Arbeitsaufgaben: führende Modelle nähern sich der Qualität von Fachleuten in vielen Wissensberufen.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

Verwandte Berufe

Content-Manager/inMarketing & Kommunikation
56%
E-Learning-Autor/inMarketing & Kommunikation
41%
Technische/r Redakteur/inMedien & Kommunikation
63%
Video-Journalist/inMedien & Kommunikation
56%
Alle Berufe in Medien & Kommunikation im KI-Check →

Häufige Fragen zu Onlineredakteur/in