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Physiklaborant/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

63%2013
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Fachkräfte im physikalisch-technischen Laboratorium

Das übernimmt KI.

13 von 20 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Messtechnik0%
Probenahme0%
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Röntgentechnik (Werkstoffprüfung, Restauration)0%
Werkstoffprüfung0%
Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)0%
Elektrotechnik0%
Schaltungstechnik0%
Technische Optik0%
Physikalische Mess-, Prüfverfahren0%
Dokumentation (technisch)0%

Du bleibst relevant.

Physiklaboranten und-laborantinnen führen physikalische Messungen und Versuchsreihen durch. Sie bauen Versuchsanlagen auf, bereiten Messungen bzw. Versuche vor, führen sie durch und dokumentieren sie.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Gewissenhaftigkeit
Eigenverantwortung
Organisationsfähigkeit

Gehalt

4.626 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.804 €

Oberes Viertel

5.726 €

Fachliche Stärken i

Microsoft OfficeWartung, Reparatur, InstandhaltungKalibrierenEntwicklungQualitätsprüfung, Qualitätssicherung

3.823

Beschäftigte i

162

Offene Stellen i

Arbeitslose i

123

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

63%63%63%
20132022: 63%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

3.823-18% seit 2012
4.6524.2383.823
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.626 €+32%
5.726 €4.269 €2.812 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
33Stellen 2024
123Arbeitslose 2024
1509030
20122024

Physiklaborant/in im KI-Check: die Daten im Detail

Physiklaborant/in erreicht im KI-Check einen Score von 50%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Forschung & Technik (51%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 63% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 20 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 13 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Messtechnik, Probenahme, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Fraktografie, Laborarbeiten, Labortechnik und Röntgentechnik (Werkstoffprüfung, Restauration) und 7 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Akustik, Physik, Strahlenmesstechnik, Thermodynamik, Werkstoffkunde, Werkstoffphysik und Versuchsdurchführung und -auswertung und 1 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 3.823 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 5% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.626 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.804 € bis 5.726 €), gestiegen um 11% seit 2019. Zuletzt waren rund 162 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Microsoft Office, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Kalibrieren, Entwicklung und Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Gewissenhaftigkeit und Eigenverantwortung.

Mehr dazu: alle Berufe in Forschung & Technik · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Physiklaborant/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Physiklaborant/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Stand: Juni 2026

Physiklaborant/in bis 2030: weniger Routine, mehr Prüf- und Steuerungsarbeit

Für dich als Physiklaborant/in verschiebt sich das Anforderungsprofil bis 2030 spürbar: weg von wiederkehrender Messtechnik, Probenahme, Laborarbeiten, Labortechnik und sauberer Dokumentation (technisch) als Hauptlast, hin zu stärkerem Prüfen, Interpretieren und Absichern. Der KI-Risiko-Score liegt mit 50 im Mittelfeld. Das passt gut zu einem Beruf, in dem viele Tätigkeiten technisch regelbar sind, die eigentliche Facharbeit aber stark von Erfahrung, Sorgfalt und physikalischem Verständnis lebt.

Wichtig ist dabei: KI ersetzt deinen Beruf nicht einfach von außen. Sie greift eher in einzelne Arbeitsschritte ein. Die IAB-Studie zeigt für Deutschland, dass Berufe mit hohem Automatisierungspotenzial in der Vergangenheit selten direkt Beschäftigung verloren haben; meist verlangsamte sich das Wachstum. Und die Beschäftigung in Berufen mit hoher KI-Exposition ist zuletzt sogar stärker gewachsen als in Berufen mit niedriger Exposition. Für Physiklaborant/innen heißt das: Die Richtung ist nicht „weg“, sondern „anders“.

Welche Tätigkeiten als Physiklaborant/in unter Druck geraten

Besonders anfällig sind die Teile deiner Arbeit, die standardisiert, wiederholbar und gut dokumentierbar sind. Dazu zählen vor allem:

  • Messtechnik bei klaren Messabläufen
  • Probenahme nach festen Vorgaben
  • Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung mit standardisierten Prüfschritten
  • Fraktografie und andere Auswertungen, wenn Muster eindeutig sind
  • Röntgentechnik (Werkstoffprüfung, Restauration) bei Routineauswertungen
  • Werkstoffprüfung mit wiederkehrenden Messprotokollen
  • Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR) in standardisierten Umgebungen
  • Laborarbeiten, Labortechnik mit festen Abläufen
  • Dokumentation (technisch), wenn Daten nur übernommen und formatiert werden

Genau diese Verschiebung passt zu den internationalen Befunden: Microsoft Research hat 200.000 reale Copilot-Arbeitskonversationen ausgewertet. Besonders gut lässt sich KI dort einsetzen, wo Informationen beschafft, Texte geschrieben, erklärt und kommuniziert werden. Das ist für dich relevant, weil viele Laborprozesse heute schon digital erfasst, zusammengeführt und für Berichte aufbereitet werden. Wo Arbeit aus Routine, Textbausteinen und Standardauswertung besteht, steigt der Automatisierungsdruck zuerst.

Auch die Arbeitsmarktdaten sprechen dafür, dass strukturierte Tätigkeiten eher unter Druck geraten als wissensintensive Prüf- und Steuerungsaufgaben. Nach dem ChatGPT-Start sanken Stellenausschreibungen für repetitive Tätigkeiten deutlich, während analytische, technische und kreative Arbeit zulegten. Für den Laborbereich heißt das: Je mehr dein Einsatz aus engem Schema, Datenerfassung und Standardkontrolle besteht, desto eher wird KI zur Vorarbeit oder direkten Entlastung.

Welche Kompetenzen als Physiklaborant/in an Wert gewinnen

Stärker wird alles, was physikalisches Urteilsvermögen, Kontrolle und Verantwortlichkeit braucht. Dazu gehören:

  • Akustik
  • Physik
  • Strahlenmesstechnik
  • Thermodynamik
  • Werkstoffkunde, Werkstoffphysik
  • Versuchsdurchführung und -auswertung
  • Technische Mechanik

Diese Kompetenzen sind schwerer vollständig zu automatisieren, weil sie nicht nur ein Ergebnis liefern, sondern einen Kontext verlangen: Was bedeutet ein Messwert? Ist eine Abweichung plausibel oder kritisch? Welche Ursache steckt hinter einem Muster? Genau an solchen Stellen bleibt der Mensch zentral. Das bestätigt auch der Anthropic Economic Index: KI wird in Berufen überwiegend unterstützend genutzt, nicht rein ersetzend. In vielen Fällen übernimmt sie nicht die Verantwortung, sondern hilft beim Vorschlagen, Vorstrukturieren und Vergleichen.

Für dich heißt das konkret: Die wertvollsten Aufgaben werden stärker die Versuchsdurchführung und -auswertung, das saubere Einordnen von Messreihen und das Erkennen von Ausreißern, Materialfehlern oder Messfehlern. Auch Werkstoffkunde, Werkstoffphysik bleibt wichtig, weil KI zwar Muster erkennt, aber die physikalische Bewertung und die Entscheidung über den nächsten Prüfschritt oft nicht zuverlässig allein leisten kann.

Was der Arbeitsmarkt für Physiklaborant/innen bis 2030 verlangt

Die Stelle verändert sich nicht nur technisch, sondern auch organisatorisch. In Deutschland zeigen Studien, dass KI den Aufgabenmix innerhalb eines Berufs verschiebt: klassische Bearbeitung schrumpft, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Genau das dürfte für Physiklaborant/innen typisch werden. Du wirst weniger als Ausführende:r von Einzeltests gebraucht, sondern stärker als jemand, der Messketten überwacht, Ergebnisse plausibilisiert und Prüfprozesse absichert.

Der internationale IMF-Befund hilft bei der Einordnung: In Industrieländern wie Deutschland sind viele Jobs KI-exponiert, weil dort kognitive Tätigkeiten einen großen Anteil haben. Für Laborberufe ist das relevant, obwohl sie technisch geprägt sind. Denn ein großer Teil der Wertschöpfung steckt heute nicht nur im physischen Messaufbau, sondern im Auswerten, Dokumentieren und Entscheiden. Genau dort setzt KI an.

Nächste Schritte für Physiklaborant/in: so bleibst du gefragt

Wenn du deinen Beruf zukunftssicher aufstellen willst, lohnt sich ein klarer Fokus auf Ergänzung statt Abwehr:

  • Stärke dein Verständnis für Versuchsdurchführung und -auswertung statt nur für Routineläufe.
  • Nutze KI als Hilfe für Dokumentation (technisch), Protokolle und Vorstrukturierung, aber prüfe Ergebnisse immer fachlich nach.
  • Vertiefe Strahlenmesstechnik, Thermodynamik oder Werkstoffkunde, Werkstoffphysik, weil Spezialwissen schwerer ersetzbar ist.
  • Baue Kompetenzen in Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung aus, besonders dort, wo Fehler Folgekosten auslösen.
  • Arbeite bewusst an Kommunikationsfähigkeit und Teamfähigkeit: Laborarbeit wird häufiger interdisziplinär, etwa mit Entwicklung, Instandhaltung und Qualitätssicherung.
  • Halte dein digitales Arbeiten mit Microsoft Office und datenbasierten Auswertungen auf hohem Niveau.

Der wichtigste Punkt: Dein Beruf wird nicht von KI „übernommen“, sondern neu sortiert. Wer technische Sorgfalt mit physikalischer Urteilskraft verbindet, bleibt auch in einem stärker automatisierten Laborumfeld unverzichtbar.

Erwähnte KI-Tools

Copilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Physiklaborant/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

Verwandte Berufe

Physikalisch-technische/r Assistent/inForschung & Technik
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Häufige Fragen zu Physiklaborant/in