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Pressefotograf/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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NIEDRIGES RISIKO

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Spezialisten in der Fotografie

Das übernimmt KI.

12 von 15 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Bildbearbeitung, digital0%
Reprotechnik, Reprografie0%
Lichttechnik, Beleuchtung0%
Presserecht0%
Urheberrecht0%
Fotobildtechnik0%
Foto-Design0%
Fotolabortechnik (color)0%
Fotolabortechnik (schwarz/weiß)0%
Kopieherstellung (Foto, Film, Video)0%
Retuschieren (Fototechnik)0%
Bildarchivierung0%

Du bleibst relevant.

Pressefotografen und-fotografinnen fertigen im Auftrag von Zeitungs-und Zeitschriftenverlagen, Presseagenturen, Bildredaktionen oder Fotoagenturen aktuelle fotografische Aufnahmen von Personen bzw. Ereignissen an.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

106

Beschäftigte i

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86

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

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20132022: 0%

Beschäftigte — Entwicklung i

20212024

106+186% seit 2021
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20212024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
Stellen 2024
86Arbeitslose 2024
9347
20122024

Pressefotograf/in im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 23% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Pressefotograf/in verändern könnte. Damit liegt Pressefotograf/in unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Kreativ & Design (69%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 0% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 15 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 12 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Bildbearbeitung, digital, Reprotechnik, Reprografie, Lichttechnik, Beleuchtung, Presserecht, Urheberrecht und Fotobildtechnik und 6 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Fotochemie, Kundenberatung, -betreuung und Fotografie — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 106 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2021 ist die Beschäftigung um 186% gewachsen.

Mehr dazu: alle Berufe in Kreativ & Design · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Pressefotograf/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Pressefotograf/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

2024 waren in diesem Beruf 106 Beschäftigte gemeldet – 2021 waren es noch 37. Das ist ein kräftiger Zuwachs und ein wichtiges Signal: Für dich steht aktuell nicht der Rückzug des Berufs im Vordergrund, sondern ein Markt, in dem Fotografie, Kundenberatung, -betreuung, Bildbearbeitung, digital und Bildarchivierung weiterhin gebraucht werden. Der KI-Risiko-Score liegt bei 23 und damit deutlich unter dem Durchschnitt des Berufsfelds. Stand: Juni 2026.

Lage für Pressefotograf/in: mehr Bedarf, aber andere Erwartungen

Der starke Beschäftigungsanstieg zeigt vor allem eines: Bilder werden im Medienalltag nicht weniger wichtig, sondern eher schneller und gezielter gebraucht. Gleichzeitig verändert sich die Erwartung an Bilder. Es reicht immer seltener, nur ein gutes Einzelbild zu liefern. Gefragt sind oft komplette Workflows: Lichttechnik, Beleuchtung, saubere Reprotechnik, Reprografie, schnelle Retuschieren (Fototechnik)-Schritte und verlässliche Bildarchivierung.

Für dich heißt das: Der Markt belohnt nicht nur Blick und Timing, sondern auch Tempo, technische Souveränität und rechtliche Sicherheit. Gerade Themen wie Presserecht und Urheberrecht bleiben wichtig, weil Bilder heute schneller verbreitet, kopiert und weiterverarbeitet werden als früher.

Wie KI die Arbeit von Pressefotograf/in verändert

Der Beruf ist nach den vorliegenden Daten nur begrenzt KI-exponiert. Das passt dazu, dass der Kern deiner Arbeit in der realen Situation vor Ort liegt: Motive erkennen, im richtigen Moment auslösen, mit Menschen umgehen und unter Zeitdruck liefern. Diese Teile sind schwer zu automatisieren, weil sie Präsenz, Kontext und Verantwortung brauchen.

Gleichzeitig sind mehrere Tätigkeiten technisch gut angreifbar. Dazu zählen Bildbearbeitung, digital, Fotolabortechnik (color), Fotolabortechnik (schwarz/weiß), Kopieherstellung (Foto, Film, Video) und Teile des Foto-Design. Genau hier liegt der typische KI-Effekt: Nicht der ganze Beruf verschwindet, sondern einzelne Arbeitsschritte werden schneller, standardisierter und stärker automatisiert. Aus einer rein manuellen Bearbeitung wird häufiger ein Prüfen, Nachsteuern und Freigeben.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Arbeitskonversationen zeigt, dass KI besonders dort stark ist, wo Informationen beschafft, Texte geschrieben, erklärt und kommuniziert werden. Übertragen auf deinen Beruf bedeutet das: KI kann dich bei Bildauswahl, Texthilfen, Verschlagwortung und Standardbearbeitung unterstützen. Sie ersetzt aber nicht ohne Weiteres die eigentliche fotografische Leistung, die emotionale Lage vor Ort und die Verantwortung für das richtige Bild.

Was die Studien für Pressefotograf/in wirklich bedeuten

Die Anthropic-Auswertung ist für deinen Beruf wichtig, weil sie zeigt: In vielen Berufen ist KI eher augmentierend als ersetzend. Also Mensch plus KI statt KI allein. Das passt gut zu Pressefotografie. Du bleibst die Person, die Szene, Timing und Aussage kontrolliert; KI übernimmt eher die Vorarbeit oder entlastet bei Routine.

Auch der Blick auf den breiten Arbeitsmarkt hilft bei der Einordnung. Das IAB zeigt für Deutschland, dass hohe technische Ersetzbarkeit nicht automatisch zu Beschäftigungsabbau führt, sondern oft eher zu verändertem oder langsamerem Wachstum. Genau das ist auch hier plausibel: In deinem Umfeld verändern sich Aufgaben, aber der Bedarf an vertrauenswürdigen Bildern bleibt.

Die Forschung von OpenAI mit dem GDPval-Benchmark unterstreicht zusätzlich, dass Modelle bei vielen Wissensaufgaben schnell näher an professionelle Qualität kommen. Für dich ist das vor allem bei unterstützenden Tätigkeiten relevant: Sortieren, Vorstrukturieren, Varianten prüfen oder aus vielen Bildern schneller eine Auswahl ableiten. Die eigentliche Bildentscheidung, die Nähe zur Situation und die Verantwortung gegenüber Redaktion, Betroffenen und Öffentlichkeit bleiben jedoch menschlich geprägt.

Einordnung für Pressefotograf/in: Wo du stabil bleibst

Besonders stabil sind bei dir die Teile mit direktem Menschenkontakt und Vor-Ort-Kompetenz: Fotografie, Kundenberatung, -betreuung, Lichttechnik, Beleuchtung und der Umgang mit unvorhersehbaren Situationen. Solche Tätigkeiten leben von Erfahrung, Reaktionsfähigkeit und Vertrauen. Auch Fotochemie und spezialisierte Bildprozesse können je nach Arbeitsumfeld ein Alleinstellungsmerkmal bleiben, gerade wenn Qualität und Verlässlichkeit gefragt sind.

Weniger geschützt sind die standardisierten Nacharbeiten. Wenn du heute vor allem über klassische Routine in der Nachbearbeitung arbeitest, wird KI hier zunehmend Zeit kosten oder Zeit sparen — je nachdem, wie du sie einsetzt. Das ist kein Warnsignal, sondern ein Hinweis auf die Richtung: Wert entsteht stärker im Bildauftrag, in der Auswahl, in der Einordnung und in der Geschwindigkeit.

Strategie für Pressefotograf/in: So nutzt du KI sinnvoll

  • Setze KI vor allem für Bildbearbeitung, digital, Sortierung, Verschlagwortung und erste Varianten ein.
  • Stärke deine Kompetenz in Presserecht und Urheberrecht — gerade dort, wo Bilder schnell geteilt werden.
  • Pflege dein Profil als Person vor Ort: Verlässlichkeit, Schnelligkeit und belastbare Kundenberatung, -betreuung sind schwer ersetzbar.
  • Baue technisches Können aus, etwa bei Lichttechnik, Beleuchtung und Fotobildtechnik.
  • Entwickle einen klaren Workflow für Auswahl, Freigabe und Archiv, damit KI dich beschleunigt, aber nicht die Kontrolle übernimmt.

Unterm Strich ist dieser Beruf nicht von einem Verdrängungs-, sondern von einem Veränderungspfad geprägt. Der Score von 23 passt dazu: Viele typische Tätigkeiten lassen sich technisch unterstützen, aber der Kern der Arbeit bleibt an Ort, Zeit und Vertrauen gebunden.

Erwähnte KI-Tools

CopilotGPT-Modelle

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Pressefotograf/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

OpenAI · GDPval: AI-Performance auf real wertschöpfenden Aufgaben (2025)

Benchmark über 44 Berufe und 1.320 echte Arbeitsaufgaben: führende Modelle nähern sich der Qualität von Fachleuten in vielen Wissensberufen.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

Verwandte Berufe

Bildjournalist/inKreativ & Design
50%
Fotodesigner/inKreativ & Design
70%
Alle Berufe in Kreativ & Design im KI-Check →

Häufige Fragen zu Pressefotograf/in