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Pressesprecher/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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Experten in der Öffentlichkeitsarbeit

Das übernimmt KI.

6 von 16 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Pressesprecher/innen übernehmen für ein Unternehmen, eine Behörde, einen Verband oder Verein die Kommunikation mit Presse, Hörfunk, Fernsehen, Nachrichtenagenturen und in Social Media. Sie sorgen für eine positive Gesamtdarstellung des Unternehmens oder der Organisation in der Öffentlichkeit.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Initiative
Eigenverantwortung
Belastbarkeit

Gehalt

6.642 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

Öffentlichkeitsarbeit, Public RelationsEntwicklungManagementKommunikationswissenschaftenOrganisation

4.215

Beschäftigte i

264

Offene Stellen i

Arbeitslose i

318

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

50%25%0%
20132022: 50%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

4.215+69% seit 2012
4.2153.3042.392
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

6.642 €+9%
6.642 €5.706 €4.770 €
20192024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
26Stellen 2024
318Arbeitslose 2024
33017418
20122024

Pressesprecher/in im KI-Check: die Daten im Detail

Pressesprecher/in erreicht im KI-Check einen Score von 63%. Damit liegt Pressesprecher/in unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Medien & Kommunikation (76%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 50% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 16 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 6 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Medienrecht, Presserecht, Kontakten, Webdesign, Recherche und Informationsbeschaffung. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Präsentation, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Pressemitteilungen erstellen, Unternehmenskommunikation, Corporate Identity, Konzeption (Werbung, Marketing, PR) und Kommunikationspsychologie und 4 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 4.215 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 37% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 6.642 € pro Monat, gestiegen um 9% seit 2019. Zuletzt waren rund 264 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Entwicklung, Management, Kommunikationswissenschaften und Organisation. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Initiative und Eigenverantwortung.

Mehr dazu: alle Berufe in Medien & Kommunikation · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Pressesprecher/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Pressesprecher/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Ein Anruf kommt herein, parallel landet eine kritische Medienanfrage im Postfach, und in einer Stunde soll eine Pressemitteilung raus. Als Pressesprecher/in arbeitest du genau an dieser Schnittstelle: Du formulierst Botschaften, hältst die Unternehmenskommunikation konsistent und reagierst schnell, wenn es öffentlich wird. Das macht den Beruf vergleichsweise robust — aber auch deutlich veränderbar. Stand: Juni 2026 liegt der KI-Risiko Score für diesen Beruf bei 63. Das ist kein Alarmwert, aber ein klarer Hinweis: Ein Teil der täglichen Arbeit lässt sich technisch vorbereiten, während der eigentliche Wert stärker in Einordnung, Verantwortung und Timing liegt.

Wie sich der Alltag einer Pressesprecherin oder eines Pressesprechers verändert

Besonders anfällig für KI sind Tätigkeiten, die viel Informationsbeschaffung, Formulierungsvorarbeit und Routine enthalten. Genau hier setzt die Microsoft-Analyse mit 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen an: Schreiben, Kundenkommunikation und das Erklären von Inhalten gehören zu den Bereichen, in denen KI besonders gut mithelfen kann. Für dich heißt das: Recherche, erste Entwürfe, Zusammenfassungen, Varianten von Texten oder das Strukturieren von Material werden schneller und bequemer.

Das betrifft auch klassische Aufgaben wie Pressemitteilungen erstellen, Online-Redaktion, Redaktion oder Reden schreiben. KI kann dir für diese Tätigkeiten Rohfassungen liefern, Tonalitäten vergleichen oder Formulierungen glätten. Auch bei Informationsbeschaffung und Recherche wird vieles beschleunigt. Die Folge ist aber nicht, dass die Rolle verschwindet. Sie verschiebt sich. Statt selbst jede Zeile zu formulieren, wirst du häufiger prüfen, zuspitzen, priorisieren und Verantwortung für die endgültige Aussage übernehmen.

Der IAB-Befund passt dazu: Hohe Automatisierbarkeit führt in der Praxis seltener zu Jobabbau als zu verlangsamtem Wachstum oder zu einer Neuverteilung von Aufgaben. Genau das ist für Pressesprecher/innen typisch. Der Beruf lebt von Präzision, Glaubwürdigkeit und situativer Entscheidung — nicht nur von Textproduktion. Deshalb bleibt dein Anteil an Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Unternehmenskommunikation, Corporate Identity, Moderation und Präsentation zentral.

Welche Pressesprecherinnen und Pressesprecher mit KI gewinnen

Gewinnen werden vor allem die, die KI als Vorarbeit nutzen, ohne ihre Rolle auf Textproduktion zu reduzieren. Die größte Hebelwirkung entsteht dort, wo du mit KI schneller von der leeren Seite zu einer belastbaren Fassung kommst. Das spart Zeit für die eigentlichen Kernleistungen: strategische Konzeption, Kommunikationspsychologie, Abstimmung mit Management und interne Koordination.

Auch der Stellenmarkt zeigt, dass sich Nachfrage verschiebt. Nach dem ChatGPT-Start sanken Ausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten deutlich, während analytische, technische und kreative Arbeit zulegte. Für deinen Beruf heißt das: Routinekommunikation wird weniger wertvoll, dafür steigt der Bedarf an Menschen, die komplexe Themen verständlich machen, Krisenlagen sauber einordnen und Botschaften glaubwürdig platzieren.

Die Microsoft-Studie zeigt außerdem, dass KI besonders gut bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren hilft. Genau darin liegt der Vorteil für deinen Alltag: Du kannst schneller Materialien für Pressetexte, Q&As, Hintergrundpapiere oder Social-Media-Abstimmungen vorbereiten. Gleichzeitig bleiben Medienrecht, Presserecht und der sichere Umgang mit Kontakten Bereiche, in denen Verantwortung, Kontextwissen und Urteilskraft wichtiger sind als reine Texterzeugung.

Hinzu kommt: Beschäftigung mit hoher KI-Exposition wächst laut IAB bisher nicht automatisch schlechter. Im Gegenteil, sie kann sogar stärker wachsen als Berufe mit wenig KI-Bezug. Für Pressesprecher/innen ist das ein gutes Signal. Wer KI sauber einbettet, erweitert eher die Reichweite der eigenen Arbeit, statt verdrängt zu werden.

Was du als Pressesprecher/in jetzt lernen solltest

Die wichtigste Weiterbildung ist nicht ein einzelnes Tool, sondern ein neuer Workflow. Du solltest lernen, KI für Recherche, Textvarianten und Strukturierung einzusetzen, aber die Endkontrolle immer selbst zu behalten. Besonders wertvoll sind Fähigkeiten, die in den Stellenanzeigen mit KI-Bezug immer öfter gefordert werden: analytisches Denken, Resilienz, Ethik und Datenkompetenz.

Für deinen Beruf sind außerdem diese Punkte entscheidend:

  • Prompting für Pressemitteilungen erstellen, Reden schreiben und Online-Redaktion
  • Prüfen von Fakten, Tonalität und rechtlichen Risiken in Medienrecht und Presserecht
  • Einordnung von Themen für Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations und Unternehmenskommunikation
  • Konzeption für Werbung, Marketing und PR mit klarer Zielgruppenlogik
  • Moderation und Präsentation mit KI zur Vorbereitung, aber menschlicher Führung in Echtzeit
  • Organisation und Management von Freigaben, Stakeholdern und Kontakten

Die Anthropic-Daten passen ebenfalls gut zu diesem Bild: In vielen Berufen dominiert nicht Automation, sondern Augmentation, also Mensch und KI gemeinsam. Für Pressesprecher/innen ist das besonders plausibel. KI hilft beim Sortieren und Formulieren, aber sie trägt weder Reputation noch Verantwortung. Genau deshalb bleibt deine Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Initiative, Eigenverantwortung und Belastbarkeit der eigentliche Kern des Berufs.

Wie du dich im Beruf des Pressesprechers oder der Pressesprecherin positionierst

Dein Profil wird stärker, wenn du dich als Übersetzer/in zwischen Organisation, Öffentlichkeit und Medien begreifst. KI kann Entwürfe liefern, aber nicht glaubwürdig zwischen heikler Lage, Unternehmensinteresse und öffentlicher Erwartung vermitteln. Dort liegt dein Mehrwert. Besonders wichtig wird, dass du nicht nur auf Reaktionsgeschwindigkeit setzt, sondern auf verlässliche Botschaften, konsistente Sprache und saubere Abstimmung mit Fachbereichen.

Der Beschäftigtenanstieg im Beruf zeigt, dass diese Rolle gebraucht wird — und zwar nicht trotz, sondern gerade wegen der wachsenden Kommunikationsdichte. Wer KI jetzt klug integriert, kann mehr Themen in kürzerer Zeit bearbeiten und zugleich qualitativ besser absichern. Das macht dich weniger austauschbar, nicht mehr.

Was Pressesprecher/innen aus den Studien mitnehmen können

Drei Erkenntnisse sind für dich besonders wichtig:

  • Die Microsoft-Analyse zeigt, dass Schreiben, Erklären und Kommunikation stark KI-gestützt werden können.
  • Der IAB-Befund spricht dafür, dass sich Berufe meist von innen verändern statt einfach zu verschwinden.
  • Anthropic macht deutlich, dass in vielen Berufen Augmentation überwiegt — also Zusammenarbeit mit KI statt vollständiger Ersatz.

Für dich heißt das: Nutze KI für die Vorbereitung, aber nicht für die Verantwortung. Genau dort, wo Sprache, Kontext und Vertrauen zusammenkommen, bleibt dein Beruf menschlich geprägt.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft CopilotLLM-gestützte TextassistentenKI-gestützte Recherchetools

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Pressesprecher/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

OpenAI · GDPval: AI-Performance auf real wertschöpfenden Aufgaben (2025)

Benchmark über 44 Berufe und 1.320 echte Arbeitsaufgaben: führende Modelle nähern sich der Qualität von Fachleuten in vielen Wissensberufen.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Pressesprecher/in