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Public-Affairs-Manager/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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Experten in der Öffentlichkeitsarbeit

Das übernimmt KI.

4 von 19 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Public-Affairs-Manager/innen vertreten die Interessen privatwirtschaftlicher Unternehmen, öffentlicher Institutionen, von Verbänden, Parteien und Nicht-Regierungs-Organisationen (NGOs) und nehmen Einfluss auf Entscheidungsprozesse an der Schnittstelle von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Initiative
Eigenverantwortung
Belastbarkeit

Gehalt

6.642 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

Öffentlichkeitsarbeit, Public RelationsEntwicklungManagementKommunikationswissenschaftenOrganisation

4.215

Beschäftigte i

264

Offene Stellen i

Arbeitslose i

318

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

4.215+69% seit 2012
4.2153.3042.392
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

6.642 €+9%
6.642 €5.706 €4.770 €
20192024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
26Stellen 2024
318Arbeitslose 2024
33017418
20122024

Public-Affairs-Manager/in im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 41% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Public-Affairs-Manager/in verändern könnte. Damit liegt Public-Affairs-Manager/in unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Medien & Kommunikation (76%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 18% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 19 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 4 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Wirtschaftsrecht, Kontakten, Recherche und Informationsbeschaffung. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Präsentation, Unternehmensberatung, Marktforschung, Meinungsforschung, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations und Pressemitteilungen erstellen und 9 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 4.215 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 37% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 6.642 € pro Monat, gestiegen um 9% seit 2019. Zuletzt waren rund 264 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Entwicklung, Management, Kommunikationswissenschaften und Organisation. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Initiative und Eigenverantwortung.

Mehr dazu: alle Berufe in Medien & Kommunikation · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Public-Affairs-Manager/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Public-Affairs-Manager/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Public-Affairs-Manager/in: Mehr Beschäftigte, aber stärker unter KI-Druck bei Routinearbeit

Public-Affairs-Manager/innen arbeiten an der Schnittstelle von Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Unternehmenskommunikation, Corporate Identity, Wirtschaftspolitik und interkultureller Kommunikation. Der Beruf ist kein klassischer Automatisierungsfall, aber er steht sichtbar unter Veränderungsdruck: Die Beschäftigtenzahl ist von 2.497 im Jahr 2012 auf 4.215 im Jahr 2024 gestiegen. Gleichzeitig liegt der KI-Risiko-Score hier bei 41 – also eher im mittleren Bereich. Das passt zu einem Beruf, in dem viele Aufgaben nicht verschwinden, aber sich deutlich verschieben.

Stand: Juni 2026.

Public-Affairs-Manager/in zwischen Recherche, Kontakten und strategischer Kommunikation

Typisch für den Beruf sind Aufgaben wie Recherche, Informationsbeschaffung, Kontakten, Pressemitteilungen erstellen, Präsentation, Unternehmensberatung und Konzeption (Werbung, Marketing, PR). Dazu kommen oft Marktforschung, Meinungsforschung, Informations- und Kommunikationsmanagement, Rhetorik und Social-Media-Kommunikation. Genau diese Mischung macht den Beruf interessant für KI: Ein Teil der Arbeit ist text-, daten- und informationsnah, ein anderer Teil bleibt stark auf Urteilskraft, Beziehungspflege und politische Einordnung angewiesen.

Die Arbeitsmarktlage spricht deshalb nicht für ein Wegfallen des Berufs, sondern für eine Aufwertung anspruchsvollerer Aufgaben. Public Affairs lebt davon, Themen früh zu erkennen, Akteure richtig zu lesen und Botschaften je nach Zielgruppe zu justieren. Das sind Tätigkeiten, die sich nicht einfach standardisieren lassen. Gleichzeitig werden die klassischen Zuarbeiten rund um Informationssammlung, Entwürfe und Monitoring leichter teilbar mit KI-Systemen.

Public-Affairs-Manager/in und KI: Wo Routinen schrumpfen

Im deutschen Arbeitsmarkt zeigt das IAB, dass KI vor allem dort ansetzt, wo Tätigkeiten technisch strukturierbar sind. Bei diesem Beruf fallen besonders Recherche, Informationsbeschaffung, Teile von Kontakten und auch inhaltliche Vorarbeiten im Bereich Wirtschaftsrecht in diese Richtung. Das heißt nicht, dass KI diese Aufgaben vollständig ersetzt. Aber sie kann sie schneller, breiter und günstiger vorbereiten.

Das entspricht dem allgemeinen Muster: Laut IAB führt hohes Automatisierungspotenzial in der Vergangenheit selten zu sofortigem Beschäftigungsabbau, sondern eher zu verlangsamtem Wachstum oder einer Verschiebung der Tätigkeitsprofile. Genau das ist für Public Affairs plausibel. Wer heute in dem Beruf arbeitet, wird weniger Zeit für das Sammeln von Informationen, das Vorstrukturieren von Argumenten und das Erstellen erster Textfassungen brauchen — und mehr Zeit für Bewertung, Abstimmung und Positionierung.

Auch die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Arbeitskonversationen passt gut zu diesem Bild. Besonders KI-anwendbar sind dort Schreiben, Kundenservice, kommunizieren, erklären und Informationen beschaffen. Public Affairs enthält genau solche Bestandteile, etwa wenn du Stellungnahmen vorbereitest, Hintergrundlagen aufbereitest oder komplexe Themen für unterschiedliche Zielgruppen erklärst. Die schwächeren KI-Felder wie präzise Datenanalyse oder körperliche Arbeit spielen hier weniger eine Rolle als in anderen Berufen.

Public-Affairs-Manager/in im Licht der Studien

Die Einordnung der Studien ist für diesen Beruf wichtig, weil sie die Grenze zwischen Ersetzung und Unterstützung sichtbar macht. Der Anthropic Economic Index zeigt, dass KI in der Breite eher augmentierend wirkt: Mensch und KI arbeiten gemeinsam, statt dass KI den Menschen komplett ersetzt. Das ist gerade für Public Affairs typisch. KI kann erste Entwürfe liefern, Themen clustern oder Argumente zusammenstellen. Die eigentliche politische und kommunikative Bewertung bleibt aber beim Menschen.

Auch OpenAI zeigt mit dem GDPval-Benchmark, dass führende Modelle vielen Wissensberufen bei echten Aufgaben näherkommen. Für Public Affairs heißt das: Die Qualität von Rohentwürfen, Zusammenfassungen und Textvarianten steigt. Dadurch wird der Beruf nicht überflüssig, aber der Standard für Geschwindigkeit und Reaktionsfähigkeit verändert sich. Wer KI nutzt, kann deutlich schneller arbeiten; wer sie nicht nutzt, gerät bei Monitoring, Erstentwürfen und Variantenbildung unter Druck.

Wichtig ist dabei die Passung zu deinen Stärken. In diesem Beruf bleiben Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Initiative, Eigenverantwortung und Belastbarkeit zentral. Ebenso zählen Kommunikationswissenschaften, Organisation, Management und Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations zu den Kernkompetenzen. Genau diese Fähigkeiten werden durch KI nicht ersetzt, sondern in vielen Fällen noch wichtiger, weil die Arbeit mehr Abstimmung und weniger reine Routine enthält.

Public-Affairs-Manager/in strategisch mit KI arbeiten

Für die Praxis heißt das: Nutze KI dort, wo sie Zuarbeit beschleunigt, aber halte die Steuerung selbst in der Hand.

  • Lass dir erste Entwürfe für Pressemitteilungen erstellen, Positionspapiere oder Social-Media-Varianten liefern.
  • Nutze KI für Recherche, Informationsbeschaffung und das Sortieren von Debatten, Stakeholdern und Argumenten.
  • Prüfe KI-Ergebnisse immer auf Wirtschaftspolitik, Kontext, Tonalität und Reputationsrisiken.
  • Setze bei Präsentation, Unternehmensberatung und interner Abstimmung auf deine eigene Einordnung.
  • Schärfe bewusst Fähigkeiten in interkultureller Kommunikation, Kommunikationspsychologie und Rhetorik.
  • Entwickle dich in Richtung Aufgaben, die schwer automatisierbar sind: Strategie, Krisenkommunikation, Beziehungsarbeit und politische Übersetzung.

Der Beruf bleibt deshalb interessant, weil er nicht nur auf Information, sondern auf Einfluss, Glaubwürdigkeit und Timing beruht. Genau dort ist KI nützlich, aber nicht führend. Wer die Technik klug einsetzt, gewinnt Tempo. Wer sich nur auf Routine verlässt, verliert Profil.

Public-Affairs-Manager/in: Was der KI-Risiko-Score 41 bedeutet

Der Score von 41 zeigt: Es gibt spürbare KI-Exposition, aber keinen Hinweis auf einen Beruf, der einfach verschwindet. Der Druck kommt vor allem von den vorbereitenden Tätigkeiten — nicht von der strategischen Kernarbeit. Für dich ist das eine Chance, den eigenen Wert über Urteilskraft, Kommunikation und politische Einordnung klarer sichtbar zu machen. Die beste Position ist nicht Abwehr, sondern aktive Nutzung: KI für Vorarbeit, du für Richtung, Qualität und Wirkung.

Erwähnte KI-Tools

CopilotChatGPTLLM-gestützte Recherche-Tools

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Public-Affairs-Manager/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

OpenAI · GDPval: AI-Performance auf real wertschöpfenden Aufgaben (2025)

Benchmark über 44 Berufe und 1.320 echte Arbeitsaufgaben: führende Modelle nähern sich der Qualität von Fachleuten in vielen Wissensberufen.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Public-Affairs-Manager/in