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Redakteur/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

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Spezialisten in Redaktion und Journalismus

Das übernimmt KI.

11 von 27 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Redakteure und Redakteurinnen erarbeiten Informationen und vermitteln sie über Medien. Sie schreiben oder produzieren Beiträge für Zeitungen, Zeitschriften, Hörfunk, Fernsehen oder digitale Medien.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Schöpferische Fähigkeit
Systematisches- methodisches Vorgehen

Gehalt

4.801 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.718 €

Oberes Viertel

6.264 €

Fachliche Stärken i

ManagementRedaktionDokumentation (technisch)Technische RedaktionMicrosoft Office

61.953

Beschäftigte i

4.908

Offene Stellen i

Arbeitslose i

3.467

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

30%15%0%
20132022: 30%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

61.953+28% seit 2012
62.63755.57848.518
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.801 €+11%
6.264 €4.679 €3.093 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
414Stellen 2024
3.467Arbeitslose 2024
3.5041.906307
20122024

Redakteur/in im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 51% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Redakteur/in verändern könnte. Damit liegt Redakteur/in unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Medien & Kommunikation (76%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 30% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 27 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 11 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Layout, Presserecht, Urheberrecht, Content-Management-Systeme (CMS) einsetzen, Screendesign und E-Learning, Teleteaching und 5 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Hörfunk, Storyboarderstellung, Kommentar, Kritik und Lektorat und 10 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 61.953 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 7% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.801 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.718 € bis 6.264 €), gestiegen um 9% seit 2019. Zuletzt waren rund 4.908 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Management, Redaktion, Dokumentation (technisch), Technische Redaktion und Microsoft Office. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Schöpferische Fähigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Medien & Kommunikation · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Redakteur/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Redakteur/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Redakteur/in: mittleres KI-Risiko trotz hohem Druck im Berufsfeld

Mit einem KI-Risiko-Score von 51 liegt Redakteur/in deutlich unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Medien & Kommunikation. Das ist wichtig, weil sich der Beruf nicht pauschal „wegautomatisieren“ lässt. Trotzdem verschiebt sich die Arbeit spürbar: Tätigkeiten wie Recherche, Informationsbeschaffung, der Einsatz von Content-Management-Systeme (CMS) einsetzen, Layout, Screendesign und Teile von Bildberichte oder Verwertungsrechte, Lizenzen beschaffen und verwalten sind technisch wesentlich leichter angreifbar als die eigentliche redaktionelle Urteilskraft.

Stand: Juni 2026 heißt das für dich: Der Beruf steht nicht vor dem Ende, aber vor einer klaren Umwertung. Was standardisiert, wiederholbar und textnah ist, gerät unter Druck. Was Einordnung, Gewichtung, Verantwortung und Tonalität braucht, bleibt stark menschlich.

Warum Redakteur/in anders betroffen ist als viele andere Medienberufe

Redaktion ist ein Beruf mit zwei sehr unterschiedlichen Seiten. Auf der einen Seite stehen klar strukturierte Aufgaben: Themen sichten, Quellen prüfen, Material ordnen, Textbausteine aktualisieren, Inhalte in CMS pflegen, Bildberichte aufbereiten oder Verwertungsrechte, Lizenzen beschaffen und verwalten. Genau dort setzen KI-Systeme und Automatisierung besonders gut an, weil sie Sprache, Muster und Routinearbeit schnell verarbeiten können.

Auf der anderen Seite lebt gute Redaktion von Fähigkeiten, die sich nicht sauber in Regeln pressen lassen: Kommentar, Kritik, Reportage, Medienkonzeption, Multimedia-Konzeption, Digitales Storytelling, Social-Media-Kommunikation und Barrierefreie Medien verlangen Kontext, Verantwortung und Zielgruppenverständnis. Eine Maschine kann Material verdichten. Sie kann aber nicht selbst entscheiden, welche Perspektive journalistisch fair, rechtlich sauber und für das Publikum wirklich relevant ist.

Hinzu kommt: In Medienberufen verschiebt KI die Arbeit oft innerhalb des Berufs. Das passt zu den Befunden aus deutschen Arbeitsmarktstudien, nach denen klassische Bearbeitung schrumpft, während Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Für Redakteur/innen heißt das: weniger reine Ausführung, mehr kuratierende, prüfende und strategische Arbeit.

Was die Studienlage für redaktionelle Arbeit zeigt

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt, dass vor allem Schreiben, Informationen beschaffen, erklären und kommunizieren besonders gut KI-anwendbar sind. Genau diese Fähigkeiten liegen im Kern vieler redaktioneller Tätigkeiten. Das macht den Beruf nicht automatisch ersetzbar, aber die produktiven Standardteile werden schneller und günstiger.

Gleichzeitig passt der Befund aus der ILO-Analyse 2025: Weltweit sind Büro- und Verwaltungsberufe besonders stark gegenüber generativer KI exponiert. Redaktion ist zwar kein reiner Clerical-Job, aber sie steht funktional nah an text- und informationslastigen Wissensberufen. Dass dabei nicht nur niedrige Qualifikationsstufen betroffen sind, sondern gerade auch Wissensarbeit, unterstreicht die Bedeutung von Qualitätskontrolle und Haltung.

Der Anthropic Economic Index zeigt außerdem: In den meisten Berufen dominiert nicht die direkte Ersetzung, sondern die Augmentation, also die Zusammenarbeit von Mensch und KI. Das ist für Redakteur/innen die realistischste Lesart. KI wird eher zum Vorentwurf, Recherchehelfer, Formulierungsassistenten und Strukturgeber. Die eigentliche redaktionelle Verantwortung bleibt beim Menschen.

Welche Tätigkeiten im Redaktionsalltag zuerst verändert werden

Besonders anfällig sind Aufgaben, die sich in klare Arbeitsschritte zerlegen lassen:

  • Recherche und Informationsbeschaffung für erste Entwürfe
  • Pflege in Content-Management-Systeme (CMS) einsetzen
  • standardisierte Layout- und Screendesign-Arbeiten
  • einfache Bildberichte und Bildzuordnungen
  • Verwaltungsaufgaben rund um Urheberrecht und Presserecht
  • Routine bei Verwertungsrechte, Lizenzen beschaffen und verwalten
  • standardisierte Texte für E-Learning, Teleteaching oder interne Kommunikation

Weniger gefährdet sind Tätigkeiten, die Deutung, Auswahl und Verantwortung brauchen:

  • Redaktion im engeren Sinn
  • Lektorat mit stilistischer und inhaltlicher Abwägung
  • Publizistik, Journalistik
  • Reportage
  • Kommentar und Kritik
  • Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations
  • Online-Redaktion mit Zielgruppen- und Plattformverständnis
  • Datenjournalismus mit sauberer Einordnung

Das Entscheidende ist nicht, ob KI Text erzeugen kann. Entscheidend ist, ob du Qualität, Relevanz und Verantwortung besser als das System sichern kannst.

Was du als Redakteur/in jetzt ausbauen solltest

Die sicherste Strategie ist nicht, KI zu meiden, sondern sie redaktionell zu beherrschen. Besonders wertvoll werden Fähigkeiten, die die Maschine nicht mitliefert:

  • systematisches- methodisches Vorgehen bei Quellen, Fakten und Freigaben
  • starke Kommunikationsfähigkeit in Abstimmung mit Autor/innen, Fachabteilungen und Publikum
  • Teamfähigkeit in crossmedialen Workflows
  • Eigenverantwortung bei Freigaben, Fehlerkontrolle und Tonalität
  • Schöpferische Fähigkeit für neue Formate und Erzählweisen
  • Kenntnisse in Management und Produktionssteuerung
  • technisches Verständnis in Dokumentation (technisch) und Technische Redaktion
  • sicherer Umgang mit Microsoft Office und KI-gestützten Arbeitsabläufen

Besonders wichtig ist, dass du KI als Werkzeug für Vorarbeit, Strukturierung und Variantenbildung nutzt, aber nicht für unkontrollierte Veröffentlichung. Gute Redaktion wird künftig stärker an der Frage gemessen: Was davon ist überprüft, relevant und publizistisch vertretbar?

Fazit für Redakteur/in: kleineres Risiko, aber klarer Wandel

Der Beruf bleibt gefragt, aber er verändert sich deutlich. Das Beschäftigungswachstum der letzten Jahre zeigt, dass redaktionelle Arbeit nicht einfach verschwindet. Gleichzeitig steigt der Druck auf Routine, Formatpflege und textnahe Standardaufgaben. Der KI-Risiko-Score von 51 passt deshalb gut zur Lage: mittleres Risiko, aber hoher Anpassungsbedarf.

Wer redaktionell arbeitet, sollte künftig weniger nur Inhalte produzieren und stärker Inhalte prüfen, ordnen, gewichten und verantworten. Genau darin liegt die langfristige Stärke des Berufs.

Erwähnte KI-Tools

ChatGPTCopilotKI-gestützte CMS-Systeme

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Redakteur/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

OpenAI · GDPval: AI-Performance auf real wertschöpfenden Aufgaben (2025)

Benchmark über 44 Berufe und 1.320 echte Arbeitsaufgaben: führende Modelle nähern sich der Qualität von Fachleuten in vielen Wissensberufen.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

Verwandte Berufe

Content-Manager/inMarketing & Kommunikation
56%
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Häufige Fragen zu Redakteur/in