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Redenschreiber/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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NIEDRIGES RISIKO

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Autoren/Autorinnen und Schriftsteller/innen

Das übernimmt KI.

4 von 10 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Medienrecht0%
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Du bleibst relevant.

Redenschreiber/innen verfassen Redemanuskripte im Auftrag von Rednern und Rednerinnen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Gehalt

5.081 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.073 €

Oberes Viertel

6.652 €

1.543

Beschäftigte i

Arbeitslose i

314

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

40%20%0%
20132022: 40%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

1.543+112% seit 2012
1.5431.136728
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.081 €+30%
6.652 €4.739 €2.826 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
Stellen 2024
314Arbeitslose 2024
314157
20122024

Redenschreiber/in im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 48% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Redenschreiber/in verändern könnte. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Marketing & Kommunikation (46%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 40% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 10 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 4 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Medienrecht, Presserecht, Recherche und Informationsbeschaffung. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Kommunikationspsychologie, Rhetorik, Publizistik, Journalistik, Redaktion und Reden schreiben — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 1.543 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 24% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 5.081 € pro Monat (mittlere 50 %: 4.073 € bis 6.652 €), gestiegen um 17% seit 2019.

Mehr dazu: alle Berufe in Marketing & Kommunikation · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Redenschreiber/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Redenschreiber/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Ein Satz kippt den Ton, ein Beispiel macht die Rede glaubwürdig, eine Pointe entscheidet über den Applaus: Genau an dieser Stelle zeigt sich, wie sich die Arbeit von Redenschreiber:innen gerade verändert. Du schreibst nicht einfach Texte, sondern verdichtest Botschaften für unterschiedliche Anlässe, Zielgruppen und Machtverhältnisse. Stand: Juni 2026 ist das Berufsbild stabil, aber der Alltag verschiebt sich spürbar — vor allem dort, wo Recherche, Entwurf und Variantenbildung bisher viel Zeit gebunden haben.

Wandel im Alltag von Redenschreiber/in: Recherche, Entwurf und Feinschliff

Beim Schreiben von Reden liegt der Kern weiterhin im Zusammenspiel aus Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Kommunikationspsychologie, Rhetorik, Publizistik, Journalistik und Redaktion. Genau diese menschlichen Fähigkeiten bleiben schwer ersetzbar, weil eine gute Rede mehr braucht als nur korrekte Sätze: Sie muss Lage, Person, Anlass und Publikum zusammenbringen.

Gleichzeitig trifft KI einige Vorarbeiten sehr direkt. In deiner Arbeit gehören Recherche und Informationsbeschaffung zu den klarer automatisierbaren Bestandteilen. Auch bei Medienrecht und Presserecht kann KI als Such- und Vorstrukturierungshilfe dienen, etwa um Formulierungen zu prüfen oder Quellen zu ordnen. Das heißt nicht, dass Maschinen die Verantwortung übernehmen — aber sie können Teile der Vorarbeit deutlich beschleunigen.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Gesprächen zeigt, dass gerade Schreiben, Informationen beschaffen, erklären und kommunizieren zu den KI-anwendbarsten Tätigkeiten gehören. Für Redenschreiber:innen ist das wichtig, weil ein großer Teil der ersten Fassung genau in diese Kategorie fällt: Ein Impuls wird gegliedert, ein Einstieg formuliert, eine These in mehrere Tonlagen übersetzt. KI kann hier schnell Alternativen liefern. Entscheidend bleibt dann aber deine Auswahl: Was passt wirklich zur Person? Was ist glaubwürdig? Was klingt nach Floskel statt nach Stimme?

Auch der IAB-Befund hilft bei der Einordnung: Ein höheres Substituierbarkeitspotenzial führt bisher selten zu echtem Beschäftigungsabbau, sondern eher zu langsamerem Wachstum. Für deinen Beruf passt das gut zum aktuellen Bild. Der KI-Risiko Score von 48 liegt im mittleren Bereich — also weder Entwarnung noch Bedrohung, sondern ein klares Signal, dass sich die Arbeit von innen verändert.

Wer bei Reden schreiben gewinnt: Tempo, Varianten und Qualitätskontrolle

Gewinnen werden vor allem diejenigen, die KI nicht als Ersatz, sondern als Schreibpartner einsetzen. Das betrifft drei Ebenen:

  • Schneller zu brauchbaren Rohfassungen: Für Ansprachen, Statements, Grußworte oder Redevarianten kann KI schnell mehrere Tonalitäten erzeugen.
  • Bessere Variantenarbeit: Wenn du zwischen politisch, feierlich, nahbar oder pointiert wechseln musst, liefert KI gute Ausgangspunkte.
  • Mehr Raum für strategische Arbeit: Wenn Recherche und Rohentwurf schneller gehen, bleibt mehr Zeit für Abstimmung, Framing, Zielgruppenlogik und letzte sprachliche Feinheiten.

Genau hier zeigt sich der Unterschied zwischen automatisierbaren Tätigkeiten und echter Berufskompetenz. Eine Rede wirkt nicht, weil sie lang oder korrekt ist, sondern weil sie eine Situation trifft. Dafür braucht es Kontextwissen, Sprachgefühl, Timing und oft auch Fingerspitzengefühl in heiklen politischen oder organisatorischen Lagen.

Der Anthropic Economic Index ordnet KI-Nutzung überwiegend als Augmentation ein — also Mensch und KI gemeinsam — statt als reine Automation. Das passt sehr gut zu deinem Beruf. Selbst dort, wo KI stark mithilft, bleibt die letzte Verantwortung bei dir: für Ton, Ethik, Zuspitzung und Wirkung. Die Maschine kann viele Worte liefern; du musst entscheiden, welche davon eine Haltung tragen.

Auch der Arbeitsmarkt selbst spricht eher für Anpassung als Verdrängung. Die Zahl der Beschäftigten in deinem Beruf ist über Jahre deutlich gewachsen, und auch das Median-Gehalt hat sich verbessert. Das zeigt: Der Bedarf an professionell formulierten, glaubwürdigen und anschlussfähigen Texten bleibt hoch — gerade dort, wo Organisationen, Politik und Unternehmen ihre Botschaften nicht beliebig wirken lassen können.

Weiterbildung für Redenschreiber/in: KI nutzen, ohne die eigene Stimme zu verlieren

Wenn du in diesem Beruf stabil bleiben willst, lohnt sich Weiterbildung vor allem in Richtung Arbeitsweise, nicht nur in Richtung Software. Wichtig sind drei Felder:

  • KI-gestützte Textarbeit: Prompts so bauen, dass aus Rohideen brauchbare Redeabschnitte entstehen.
  • Prüfen statt nur schreiben: Inhalte auf Plausibilität, Ton, rechtliche Vorsicht und innere Logik kontrollieren.
  • Stil- und Zielgruppenarbeit: Sprache auf Anlass, Publikum und Rolle der sprechenden Person zuschneiden.

Praktisch heißt das: Nutze KI für Varianten, Gegenlese und Strukturideen, aber nicht für die komplette Verantwortung. Bei Reden ist die letzte Version oft nicht die kreativste, sondern die präziseste. Gerade das kann dein Vorteil sein.

Die stärksten Chancen liegen dort, wo du KI mit menschlicher Urteilskraft verbindest: bei sensiblen Formulierungen, bei politischer Kommunikation, bei Reden mit Konfliktpotenzial oder bei Anlässen, die echte Glaubwürdigkeit verlangen. Wer hier sauber arbeitet, wird nicht austauschbarer, sondern wertvoller.

Fazit für Redenschreiber/in: Die Technik beschleunigt, du entscheidest

Für Redenschreiber:innen ist KI kein Randthema mehr, sondern Teil des Werkzeugsatzes. Sie beschleunigt Recherche, Entwurf und Varianten, aber sie ersetzt nicht das Gespür für Publikum, Anlass und Wirkung. Der Beruf bleibt stark menschlich, verschiebt sich aber in Richtung Prüfung, Verdichtung und strategischer Formulierung. Wer diese Veränderung aktiv annimmt, kann mit KI schneller und besser arbeiten — ohne die eigene Stimme zu verlieren.

Erwähnte KI-Tools

CopilotChatGPTKI-Schreibassistenten

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Redenschreiber/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

OpenAI · GDPval: AI-Performance auf real wertschöpfenden Aufgaben (2025)

Benchmark über 44 Berufe und 1.320 echte Arbeitsaufgaben: führende Modelle nähern sich der Qualität von Fachleuten in vielen Wissensberufen.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Redenschreiber/in