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Schausteller/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

33%2013
50%2016
50%2019
50%2022
56%2026*
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Fachkräfte im Bereich Glücks- und Wettspiel

Das übernimmt KI.

6 von 16 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Handwerkliche Kenntnisse0%
Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung0%
Einkauf, Beschaffung0%
Kassieren0%
Verkauf0%
Sicherheitsvorschriften0%

Du bleibst relevant.

Schausteller/innen betreiben Fahr-und Verkaufsgeschäfte, Ausschänke, Imbiss-, Schieß-oder Losbuden auf Volksfesten, Jahrmärkten, Schützenfesten oder Kirchweihen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Einsatzbereitschaft

Gehalt

2.901 €

Median / Monati

Unteres Viertel

2.150 €

Oberes Viertel

4.039 €

Fachliche Stärken i

Technisches VerständnisGruppen-, Teamleitung

4.782

Beschäftigte i

292

Offene Stellen i

Arbeitslose i

703

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

50%42%33%
20132022: 50%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

4.782+19% seit 2012
4.8264.1483.470
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

2.901 €+32%
4.039 €2.603 €1.167 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
38Stellen 2024
703Arbeitslose 2024
1.18661238
20122024

Schausteller/in im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Schausteller/in beträgt 56%. Damit liegt Schausteller/in über dem Durchschnitt des Berufsfelds Sonstige Berufe, der bei 45% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 50% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 16 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 6 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Handwerkliche Kenntnisse, Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung, Einkauf, Beschaffung, Kassieren, Verkauf und Sicherheitsvorschriften. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Lebensmittelhygiene, Getränkeverkauf, Imbiss-, Speisenverkauf, Speisen zubereiten und anrichten und Reinigen und 4 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 4.782 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; die Beschäftigung blieb seit 2019 weitgehend stabil. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 2.901 € pro Monat (mittlere 50 %: 2.150 € bis 4.039 €), gestiegen um 29% seit 2019. Zuletzt waren rund 292 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Technisches Verständnis und Gruppen-, Teamleitung. Auf persönlicher Ebene zählen Einsatzbereitschaft.

Mehr dazu: alle Berufe in Sonstige Berufe · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Schausteller/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Schausteller/in

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Schausteller/in: Was sich am Arbeitsmarkt gerade verändert Der Blick auf den Arbeitsmarkt fällt für Schausteller/innen derzeit eher gemischt aus: Die Beschäftigung ist von 2012 bis 2024 auf 4.782 gestiegen, zugleich liegt der KI-Risiko-Score mit 56 über dem Durchschnitt des Berufsfelds. Das ist kein Signal für ein baldiges Verschwinden des Berufs, aber ein Hinweis darauf, dass einzelne Tätigkeiten unter Druck geraten können. Gerade in einem Beruf, der aus Fahrgeschäften, Schau- und Belustigungsgeschäften, Schießgeschäften, Ausspielungsgeschäften, Imbiss-, Speisenverkauf und Getränkeverkauf besteht, verschiebt sich die Frage weniger auf „ob“ KI etwas verändert, sondern auf „welche Aufgaben“ davon betroffen sind.

Welche Tätigkeiten bei Schausteller/innen KI eher berührt Der IAB-Befund hilft hier bei der Einordnung: Technisch ersetzbar sind meist einzelne Kerntätigkeiten, nicht der ganze Beruf. Bei Schausteller/innen betrifft das vor allem Kassieren, Verkauf, Einkauf, Beschaffung, Teile der Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung, Handwerkliche Kenntnisse und die Beachtung von Sicherheitsvorschriften. Genau diese Bereiche sind oft regelbasiert, wiederkehrend und gut standardisierbar.

Weniger gut durch KI ersetzbar sind dagegen Aufgaben, die direkt am Betriebsgeschehen hängen: Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Speisen zubereiten und anrichten, Reinigen, Lebensmittelhygiene sowie der laufende Einsatz an Fahrgeschäften und anderen Live-Angeboten. Hier zählt nicht nur Wissen, sondern situatives Handeln, Blick fürs Detail und Verantwortung vor Ort. Das erklärt auch, warum der Beruf trotz technischer Teilautomatisierung nicht einfach in Software aufgeht.

Was die KI-Studien für Schausteller/innen wirklich bedeuten Die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Arbeitsgesprächen zeigt: Besonders KI-anwendbar sind Schreiben, Kundenkommunikation, Informationen beschaffen und erklären. Für Schausteller/innen ist das nur teilweise relevant — etwa bei Texten für Social Media, Gästeinformationen, Veranstaltungsplanung oder Kommunikation mit Zulieferern. Gleichzeitig gehören körperliche Arbeit, präzise Abläufe vor Ort und unmittelbare Präsenz zu den Bereichen, in denen KI deutlich weniger übernimmt.

Auch die Einordnung des IWF passt zum Beruf: In Industrieländern sind viele Jobs KI-exponiert, weil kognitive Tätigkeiten stark digital unterstützt werden. Bei Schausteller/innen liegt der Schwerpunkt aber weiterhin auf dem Zusammenspiel von Technik, Service, Hygiene und persönlicher Präsenz. Genau deshalb ist die Gefahr nicht primär der Ersatz des Berufs, sondern eine Veränderung der Arbeitsorganisation: weniger Zeit für Routine, mehr Zeit für Überwachung, Steuerung und persönliche Kundenerfahrung.

Anthropic bestätigt diese Richtung indirekt: In vielen Berufen dominiert nicht Automation, sondern Augmentation — also Mensch und KI gemeinsam. Für Schausteller/innen heißt das: KI kann unterstützen, etwa bei Planung, Kommunikation oder Auswertung, aber sie ersetzt nicht die betrieblichen Kernmomente auf dem Platz, am Wagen oder am Stand.

Einordnung des KI-Risiko-Scores für Schausteller/innen Der Score von 56 ist ein mittlerer Wert. Er zeigt: Ein Teil der Tätigkeiten ist technisch gut strukturierbar, und es gibt reale KI-Anwendungen, die den Alltag beeinflussen können. Gleichzeitig wirkt der Markt nicht schrumpfend, sondern eher stabil bis wachsend. Das bremst ein reines Ersatzszenario. Der Score sollte deshalb als Warnsignal für einzelne Aufgaben gelesen werden — nicht als Prognose für das Ende des Berufs.

Wie sich Schausteller/innen jetzt strategisch aufstellen Für deinen Alltag ist entscheidend, dass du dort stärker wirst, wo KI nur begrenzt hilft: - Technisches Verständnis ausbauen, besonders für Anlagen, Sicherheit und Störungen - Gruppen-, Teamleitung nutzen, um Abläufe auf dem Platz sauber zu koordinieren - Routine bei Kassieren, Verkauf und Einkauf, Beschaffung mit digitalen Hilfen effizienter machen - KI für Texte, Planung und Kundenkommunikation einsetzen, aber nicht für die Betriebsverantwortung - Die menschlichen Stärken des Berufs betonen: Präsenz, Service, Reaktion auf Situationen, Hygiene und Qualität

Besonders wichtig ist, dass sich der Aufgabenmix verändert. Laut aktuellen Arbeitsmarktstudien schrumpfen strukturierte, repetitive Tätigkeiten eher, während analytische und kreative Arbeit wächst. Für Schausteller/innen heißt das: Wer den Betrieb nicht nur ausführt, sondern mitdenkt, koordiniert und verbessert, bleibt deutlich robuster. Stand: Juni 2026.

Was das für deinen Berufsalltag auf dem Platz heißt Du musst deinen Beruf nicht gegen KI verteidigen, aber du solltest genau wissen, welche Teile davon leichter standardisiert werden können. Gerade bei Verkauf, Information und Organisation wird digitale Unterstützung normaler. Deinen Wert machst du dort sichtbar, wo Verlässlichkeit, Sicherheit, Hygiene und unmittelbare Gästearbeit zählen. Das ist in diesem Beruf kein Randthema, sondern der Kern.

Erwähnte KI-Tools

Copilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Schausteller/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Schausteller/in