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Steuerberater/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

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Experten in der Steuerberatung

Das übernimmt KI.

21 von 32 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Steuerberater/innen beraten sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen bei Steuererklärungen und Bilanzen. Sie unterstützen ihre Mandanten in steuerrechtlichen Angelegenheiten sowie in betriebswirtschaftlichen und vermögensrechtlichen Fragen und vertreten sie vor Finanzbehörden und-gerichten.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Teamfähigkeit
Analytische Fähigkeiten

Gehalt

7.366 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

JahresabschlussMicrosoft OfficeSteuerrechtBetriebsprüfungSteuerberatung

26.382

Beschäftigte i

6.709

Offene Stellen i

Arbeitslose i

295

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

73%59%45%
20132022: 62%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

26.382+46% seit 2012
26.38222.24818.114
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

7.366 €+18%
7.366 €6.187 €5.008 €
20202024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
634Stellen 2024
295Arbeitslose 2024
634412190
20122024

Steuerberater/in im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Steuerberater/in beträgt 60%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Finanzen & Verwaltung (63%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 62% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 32 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 21 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Vermögensverwaltung, Bilanzierung, Buchführung, Buchhaltung, Finanzplanung, Kosten- und Leistungsrechnung und Abgabenordnung und 15 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Finanzierung, Personalwesen, Unternehmensberatung, Bilanzanalyse und Steuerberatung und 5 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 26.382 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 17% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 7.366 € pro Monat. Zuletzt waren rund 6.709 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Jahresabschluss, Microsoft Office, Steuerrecht, Betriebsprüfung und Steuerberatung. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Teamfähigkeit und Analytische Fähigkeiten.

Mehr dazu: alle Berufe in Finanzen & Verwaltung · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Steuerberater/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Steuerberater/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Stand: Juni 2026

Steuerberater/in: Arbeitsmarkt, Nachfrage und warum der Beruf trotz KI stabil bleibt

Die Zahl der Steuerberaterinnen und Steuerberater in Deutschland ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen: von 18.114 im Jahr 2012 auf 26.382 im Jahr 2024. Das ist ein Plus von 46 %. Für dich ist das ein wichtiges Signal: Trotz Automatisierung, neuer Software und wachsender KI-Nutzung ist der Beruf nicht verschwunden, sondern gewachsen. Der KI-Risiko Score von 60 zeigt deshalb keine akute Verdrängung, sondern einen Beruf, in dem sich Aufgaben sichtbar verschieben.

Der Grund liegt in der Mischung aus klar regelbaren Tätigkeiten und anspruchsvoller Facharbeit. Rund um Jahresabschluss, Buchführung, Buchhaltung, Steuererklärungen anfertigen, Steuerbescheide prüfen, Umsatzsteuer, Lohn-, Einkommensteuer oder Körperschaftssteuer gibt es viele standardisierte Schritte. Gleichzeitig braucht es bei Steuerberatung, Steuergestaltung, Steuerrechtsdurchsetzung, Bilanzanalyse, Unternehmensberatung und Gutachter-, Sachverständigentätigkeit weiter menschliches Urteilsvermögen.

Steuerberater/in und der KI-Einfluss auf Routine, Prüfung und Beratung

KI trifft im Steuerbereich zuerst dort, wo Texte, Belege und Regeln zusammenkommen. Das passt zu den Befunden der Microsoft Research Analyse von 200.000 Copilot-Konversationen: Besonders anwendbar sind Schreiben, Kundenkommunikation und das Erklären von Sachverhalten. Genau dort liegen Teile der täglichen Arbeit im Steuerbüro. Auch die deutsche Forschung zum Wandel von Berufen zeigt: KI verschiebt den Aufgabenmix innerhalb eines Berufs. Klassische Bearbeitung schrumpft, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen.

Für Steuerberater/innen heißt das: Buchführung, Bilanzierung, Kosten- und Leistungsrechnung, Jahresabschluss und die Vorbereitung von Steuererklärungen werden effizienter, aber nicht automatisch überflüssig. Software und KI können Belege vorsortieren, Plausibilitäten markieren und Entwürfe erzeugen. Die fachliche Verantwortung bleibt jedoch bei dir. Gerade bei Abgabenordnung, Bewertungsrecht, Erbrecht, Gesellschaftsrecht, Handelsrecht, Steuerrecht, Erbschafts- und Schenkungssteuer, Gewerbesteuer und Grunderwerbssteuer ist die Lage oft komplexer als ein Modell zunächst erkennt.

Hinzu kommt: Der internationale IWF ordnet kognitive Berufe in Industrieländern wie Deutschland als besonders KI-exponiert ein. Das ist für deinen Beruf plausibel, weil viel Arbeit wissensbasiert ist. Exponiert heißt aber nicht ersetzbar. Es heißt vor allem, dass digitale Systeme in der Arbeitspraxis sehr präsent werden. Genau das sieht man auch am Markt: Berufe mit hoher KI-Exposition wachsen bislang nicht schwächer, sondern eher robust. Für dich ist das ein Hinweis, dass die Nachfrage nach Steuerwissen bleibt, sich aber die Art der Leistung verändert.

Steuerberatung zwischen Automatisierung und menschlicher Verantwortung

Die wichtigsten Tätigkeiten in deinem Beruf lassen sich grob in drei Gruppen teilen. Erstens: klar standardisierbare Aufgaben wie Buchführung, Steuererklärungen anfertigen, Steuerbescheide prüfen oder Teile des Jahresabschlusses vorbereiten. Zweitens: fachlich anspruchsvolle Auswertung wie Bilanzanalyse, Finanzplanung, Kosten- und Leistungsrechnung oder die Prüfung steuerlicher Folgen bei Unternehmens- und Vermögensfragen. Drittens: beratungsnahe Arbeit, etwa Steuerberatung, Steuergestaltung, Finanzierung, Personalwesen und Treuhandwesen.

Gerade in der dritten Gruppe liegt deine Stärke. Die Microsoft-Analyse zeigt, dass KI besonders gut bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren hilft. Das sind nützliche Werkzeuge, aber keine vollständige fachliche Leistung. Mandanten erwarten Einordnung, Haftungssicherheit, Prioritätensetzung und eine Argumentation, die zum Einzelfall passt. Auch die Anthropic-Auswertung passt dazu: In vielen Berufen dominiert bisher Augmentation, also Mensch plus KI, nicht Automation. Für Steuerberater/innen bedeutet das: KI wird zum Assistenten, nicht zum Ersatz.

Was die Studien für Steuerberater/in wirklich bedeuten

Die Studienlage spricht gegen Alarmismus. Das IAB zeigt für Deutschland, dass hohes Substituierbarkeitspotenzial in der Vergangenheit selten zu echtem Beschäftigungsabbau geführt hat, sondern eher zu langsamerem Wachstum. Gleichzeitig arbeiten bereits 38 % der Beschäftigten in Deutschland mit KI. Das ist wichtig, weil der Wandel nicht mehr theoretisch ist. Er findet im Alltag statt — in Kanzleien, in der Mandantenkommunikation und in der Auswertung großer Datenmengen.

Der IWF ordnet Wissensberufe als besonders exponiert ein. Microsoft Research zeigt, dass ausgerechnet Schreiben, Kommunikation und Informationsarbeit stark KI-anwendbar sind. Und Anthropic macht deutlich, dass selbst dort, wo KI viel kann, weiterhin ein erheblicher Teil der Arbeit unterstützend bleibt. Für deinen Beruf heißt das: KI übernimmt eher Vorarbeit, Gliederung, Suchläufe und Entwürfe. Du übernimmst Prüfung, Verantwortung, Verhandlung und die rechtlich saubere Entscheidung.

Strategie für Steuerberater/in: So nutzt du KI ohne Qualitätsverlust

Wenn du im Beruf bleibst und deinen Wert erhöhst, solltest du KI gezielt in die Arbeit integrieren, nicht gegen sie arbeiten.

  • Nutze KI für Vorstrukturierung, Checklisten und Erstentwürfe bei Steuererklärungen anfertigen, Steuerbescheide prüfen und Jahresabschluss.
  • Verlagere Zeit in Bilanzanalyse, Steuerberatung, Steuergestaltung und Steuerrechtsdurchsetzung.
  • Stärke deine Arbeit in komplexen Feldern wie Erbrecht, Gesellschaftsrecht, Handelsrecht und Bewertungsrecht.
  • Prüfe KI-Ergebnisse immer gegen Abgabenordnung, Steuerrecht und die konkrete Mandantensituation.
  • Baue deine Beratungskompetenz aus: Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung, Teamfähigkeit und analytische Fähigkeiten werden wichtiger, nicht unwichtiger.
  • Nutze Fachkompetenzen wie Microsoft Office, Betriebsprüfung und Steuerberatung als Basis, um digitale Workflows sicher zu steuern.

Der Beruf der Steuerberaterin oder des Steuerberaters bleibt damit ein Fachberuf mit klarer Zukunft — aber mit anderen Schwerpunkten. Wer Routine sicher beherrscht und KI als Werkzeug einsetzt, wird entlastet. Wer nur standardisierte Arbeit anbietet, gerät stärker unter Druck.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft Copilotgenerative KIKI-gestützte Steuersoftware

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Steuerberater/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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