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Techniker/in - Elektrotechnik (Automatisierungstechnik): Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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SEHR HOHES RISIKO

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71%2016
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Spezialisten in der Automatisierungstechnik

Das übernimmt KI.

20 von 25 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

CAM-, CIM-Systeme anwenden0%
CAD (Computer Aided Design)-Systeme anwenden0%
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Mikroelektronik0%
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Du bleibst relevant.

Techniker/innen in der Fachrichtung Elektrotechnik mit Schwerpunkt Automatisierungstechnik wirken an der Entwicklung, Produktion und Instandhaltung von Geräten und Systemen für die elektronische bzw. rechnergestützte Steuerung oder Regelung von Abläufen oder Prozessen mit.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Systematisches- methodisches Vorgehen
Ergebnisorientiertes Handeln

Gehalt

5.222 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.230 €

Oberes Viertel

6.499 €

Fachliche Stärken i

ElektrotechnikAutomatisierungstechnik, ProzessautomatisierungInbetriebnahmeEntwicklungMechatronik

12.318

Beschäftigte i

2.291

Offene Stellen i

Arbeitslose i

305

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

100%86%71%
20132022: 100%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

12.318+32% seit 2012
12.31810.8189.318
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.222 €+30%
6.499 €4.817 €3.134 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
453Stellen 2024
305Arbeitslose 2024
500363226
20122024

Techniker/in - Elektrotechnik (Automatisierungstechnik) im KI-Check: die Daten im Detail

Techniker/in - Elektrotechnik (Automatisierungstechnik) erreicht im KI-Check einen Score von 84%. Damit liegt Techniker/in - Elektrotechnik (Automatisierungstechnik) über dem Durchschnitt des Berufsfelds Ingenieurwesen, der bei 71% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 100% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 25 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 20 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter CAM-, CIM-Systeme anwenden, CAD (Computer Aided Design)-Systeme anwenden, Konstruktion, Fertigungstechnik, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung und Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung und 14 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Kundendienst, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Kundenberatung, -betreuung und Entwicklung — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 12.318 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 12% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 5.222 € pro Monat (mittlere 50 %: 4.230 € bis 6.499 €), gestiegen um 11% seit 2019. Zuletzt waren rund 2.291 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Elektrotechnik, Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung, Inbetriebnahme, Entwicklung und Mechatronik. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung und Systematisches- methodisches Vorgehen.

Mehr dazu: alle Berufe in Ingenieurwesen · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Techniker/in - Elektrotechnik (Automatisierungstechnik)?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Techniker/in - Elektrotechnik (Automatisierungstechnik)

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

SPS-Programmierung, CAD und Qualitätsprüfung: Wo KI in der Automatisierungstechnik ansetzt

In der Techniker/in - Elektrotechnik (Automatisierungstechnik) sitzen die größten KI-Effekte nicht am Schaltschrank, sondern dort, wo du SPS-Programmierung, CAD (Computer Aided Design)-Systeme anwenden, CAM-, CIM-Systeme anwenden, Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR), Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung und Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung miteinander verzahnst. Genau diese Mischung aus technischer Planung, Auslegung, Dokumentation und Überwachung macht den Beruf anfällig für KI-gestützte Vorarbeit. Der KI-Risiko Score liegt bei 84, also hoch — aber das heißt nicht, dass dein Beruf verschwindet. Er verändert sich vor allem von innen. Stand: Juni 2026.

Die IAB-Auswertung zeigt, dass Berufe mit hohem Substituierbarkeitspotenzial in Deutschland zuletzt eher langsamer gewachsen sind, statt einfach abzubauen. Gleichzeitig ist die KI-Nutzung im Arbeitsalltag bereits breit angekommen. Das passt gut zu deinem Feld: Nicht die ganze Tätigkeit wird ersetzt, sondern einzelne Schritte werden schneller, standardisierter und stärker softwaregestützt. In der Praxis verschiebt sich die Arbeit weg von Routine und hin zu Prüfung, Steuerung und Entscheidung.

Was KI in der Automatisierungstechnik übernimmt

Am ehesten greift KI dort, wo Aufgaben regelhaft, dokumentierbar und datenbasiert sind. Das betrifft in deinem Beruf vor allem:

  • CAD (Computer Aided Design)-Systeme anwenden und Entwürfe vorstrukturieren
  • CAM-, CIM-Systeme anwenden und Varianten vergleichen
  • Teile der Konstruktion und Vorplanung
  • Fertigungstechnik vorbereiten und Abläufe standardisieren
  • Hardwareinstallation, Softwareinstallation vorprüfen und dokumentieren
  • Unterstützung bei SPS-Programmierung, SPS-Technik und Code-Entwürfen
  • Simulationen in Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR) und Hybride Steuerungen
  • erste Prüfschritte in Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung
  • Analyse von Mustern in Elektronik, Elektrotechnik und Mikroelektronik
  • Assistenz bei Gebäudesystemtechnik, Gebäudeleittechnik und Industrieroboter

Das ist kein Zufall: Die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Konversationen zeigt, dass KI besonders gut bei Tätigkeiten hilft, die Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Für deinen Beruf bedeutet das: Dokumentationen, Prüfprotokolle, Fehlerbeschreibungen, Variantenvergleiche und technische Vorarbeit lassen sich stärker automatisieren als der reale Eingriff in Anlagen.

Auch der OpenAI-Benchmark GDPval passt dazu: Führende Modelle nähern sich in vielen Wissensberufen der Qualität von Fachleuten an, besonders bei strukturierten Aufgaben. Für dich heißt das nicht, dass die Maschine die Anlage beherrscht — aber sie kann schon heute bei Auswertung, Entwurf und Diagnose sehr viel Vorarbeit leisten.

Was in der Automatisierungstechnik menschlich bleibt

Trotz hoher technischer Automatisierbarkeit bleiben einige Teile deines Berufs klar menschlich geprägt. Das gilt besonders dort, wo Verantwortung, Kontextwissen und Abstimmung gefragt sind:

  • Arbeitsvorbereitung unter realen Bedingungen
  • Kundendienst bei wechselnden Anlagen und Störungen
  • Wartung, Reparatur, Instandhaltung im laufenden Betrieb
  • Kundenberatung, -betreuung bei individuellen Anforderungen
  • Entwicklung in enger Abstimmung mit Produktion, Service und Auftraggebern
  • Entscheidungen bei unklaren Fehlerbildern in Elektrotechnik und Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik
  • Sicherheit, Haftung und Priorisierung bei kritischen Systemen
  • Abstimmung mit Team, Montage, Betrieb und externen Partnern

Gerade im technischen Feld ersetzt KI selten den Menschen komplett. Der Anthropic Economic Index zeigt, dass KI-Nutzung insgesamt überwiegend unterstützend statt ersetzend ist. Das passt zu deinem Beruf: KI kann Vorschläge machen, Muster erkennen und Dokumente vorbereiten, aber sie übernimmt nicht automatisch die Verantwortung für Inbetriebnahme, Fehlersuche vor Ort oder die Entscheidung, ob eine Anlage wirklich sicher läuft.

Hinzu kommt: Im IWF wird die KI-Exposition in Industrieländern wie Deutschland besonders hoch eingeschätzt, weil dort viele kognitive Tätigkeiten anfallen. Genau das trifft auf Automatisierungstechnik zu. Du arbeitest nicht nur praktisch, sondern auch analytisch — und genau diese Kombination macht den Beruf attraktiv, aber auch angreifbar für KI-gestützte Umstrukturierung.

Was Beschäftigte in der Automatisierungstechnik jetzt tun können

Der beste Schutz ist nicht Abwarten, sondern die eigene Rolle neu zu schärfen. Wenn KI Routine übernimmt, wird dein Profil stärker in Richtung Verantwortung, Systemverständnis und Schnittstellenkompetenz gehen.

Wichtig sind vor allem diese Schritte:

  • Nutze KI als Werkzeug für SPS-Programmierung, Dokumentation und Variantenvergleich
  • Stärke dein Know-how in Inbetriebnahme, Fehlersuche und Wartung, Reparatur, Instandhaltung
  • Vertiefe Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung und Mechatronik
  • Trainiere systematisches- methodisches Vorgehen bei Diagnose und Qualitätssicherung
  • Entwickle deine Kommunikationsfähigkeit für Kunden und Team
  • Übernimm mehr Verantwortung in Arbeitsvorbereitung und Entwicklung
  • Lerne, KI-Ergebnisse kritisch zu prüfen, statt sie ungeprüft zu übernehmen

Die Stellenmarkt-Daten zeigen außerdem: Wo KI-Skills gefragt sind, steigen die Anforderungen an analytisches Denken, Resilienz, Ethik und Datenkompetenz. Genau diese Fähigkeiten werden auch in der Automatisierungstechnik wichtiger. Nicht weil alles digitaler wird, sondern weil du zwischen Maschine, Software, Betrieb und Kunde übersetzen musst.

Der wichtigste Punkt ist deshalb: Dein Beruf bleibt gebraucht, aber die Aufgaben verschieben sich. Wer heute CAD, SPS-Technik, MSR, Industrieroboter und Gebäudesystemtechnik mit KI verbinden kann, wird eher aufsteigen als verdrängt werden. Die technische Tiefe bleibt dein Vorteil — die KI macht vor allem die einfachen Vorstufen schneller.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft CopilotOpenAI GDPvalKI-gestützte CAD-SystemeKI-gestützte SPS-Assistenzgenerative KI-Chatbots

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Techniker/in - Elektrotechnik (Automatisierungstechnik) beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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