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Fachkraft - Automatisierungstechnik: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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SEHR HOHES RISIKO

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Spezialisten in der Automatisierungstechnik

Das übernimmt KI.

22 von 26 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

CAM-, CIM-Systeme anwenden0%
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Du bleibst relevant.

Fachkräfte für Automatisierungstechnik arbeiten mit an der Entwicklung und Erprobung von elektrischen und elektronischen Bauteilen, Geräten und Anlagen, inklusive der Softwarekomponenten. In der Fertigung sind sie in der Arbeitsvorbereitung, Fertigungsplanung,-steuerung und-überwachung tätig.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Eigenverantwortung
Systematisches- methodisches Vorgehen
Ergebnisorientiertes Handeln

Gehalt

5.222 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.230 €

Oberes Viertel

6.499 €

Fachliche Stärken i

ElektrotechnikAutomatisierungstechnik, ProzessautomatisierungInbetriebnahmeEntwicklungMechatronik

12.318

Beschäftigte i

2.291

Offene Stellen i

Arbeitslose i

305

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

100%84%67%
20132022: 100%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

12.318+32% seit 2012
12.31810.8189.318
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.222 €+30%
6.499 €4.817 €3.134 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
453Stellen 2024
305Arbeitslose 2024
500363226
20122024

Fachkraft - Automatisierungstechnik im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 84% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Fachkraft - Automatisierungstechnik verändern könnte. Damit liegt Fachkraft - Automatisierungstechnik über dem Durchschnitt des Berufsfelds Ingenieurwesen, der bei 71% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 100% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 26 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 22 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter CAM-, CIM-Systeme anwenden, Fertigungs-, Auftragssteuerung, CAD (Computer Aided Design)-Systeme anwenden, Konstruktion, Fertigungstechnik und Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung und 16 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung, Projektierung, Wartung, Reparatur, Instandhaltung und Softwaretechnik, Software-Engineering — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 12.318 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 12% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 5.222 € pro Monat (mittlere 50 %: 4.230 € bis 6.499 €), gestiegen um 11% seit 2019. Zuletzt waren rund 2.291 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Elektrotechnik, Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung, Inbetriebnahme, Entwicklung und Mechatronik. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Eigenverantwortung und Systematisches- methodisches Vorgehen.

Mehr dazu: alle Berufe in Ingenieurwesen · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Fachkraft - Automatisierungstechnik?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Fachkraft - Automatisierungstechnik

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Bis 2030 verschiebt sich das Anforderungsprofil in der Automatisierungstechnik spürbar: Weg von viel klassischer Bearbeitung, hin zu mehr Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben. Genau dort liegt auch die eigentliche Botschaft für deinen Beruf: Nicht alles verschwindet, aber ein großer Teil der Routine wird digitaler, schneller und stärker von Software unterstützt. Für die Fachkraft - Automatisierungstechnik ist das besonders relevant, weil viele Kerntätigkeiten technisch gut strukturierbar sind und gleichzeitig hohe Praxisnähe verlangen. Der KI-Risiko-Score von 84 zeigt deshalb vor allem eines: viel Veränderung im Beruf, aber keine einfache Ersetzung.

Die Einordnung passt zu den aktuellen Arbeitsmarktstudien. Das IAB beschreibt, dass in Deutschland viele Beschäftigte in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial arbeiten und dass sich dieses Potenzial zuletzt besonders stark in Expertenberufen verschoben hat – gerade dort, wo Software, Daten und technische Dienstleistungsberufe zusammenkommen. Gleichzeitig zeigt das IAB auch: Hohe technische Ersetzbarkeit führt in der Vergangenheit selten zu abruptem Abbau, sondern eher zu langsamerem Wachstum oder zu einer Verschiebung der Aufgaben. Genau das ist für Automatisierungstechnik typisch.

Welche Tätigkeiten in der Automatisierungstechnik unter Druck geraten

Besonders angreifbar sind in deinem Beruf die stark regelhaften, dokumentierbaren und softwaregestützten Aufgaben. Dazu gehören vor allem:

  • CAM-, CIM-Systeme anwenden
  • CAD (Computer Aided Design)-Systeme anwenden
  • Fertigungs-, Auftragssteuerung
  • Datenübernahme, Datenaufbereitung
  • Programmieren
  • SPS-Programmierung, SPS-Technik
  • Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR) in standardisierten Abläufen
  • Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung mit klaren Prüfschemata
  • CNC-Kenntnisse, CNC-Programmieren in Routinefällen

Warum trifft das KI besonders? Weil diese Tätigkeiten häufig auf Mustern, Regeln, Normen und wiederkehrenden Entscheidungen beruhen. Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt, dass KI besonders dort stark ist, wo Informationen beschafft, Texte geschrieben, erklärt und kommuniziert werden. Übertragen auf die Automatisierungstechnik heißt das: Dokumentation, Auswertung, Beschreibung, Standardprogrammierung und das Vorbereiten von Entscheidungen werden einfacher automatisierbar. Auch die Stellenmarkt-Studien zeigen diesen Trend: Nach dem ChatGPT-Start sanken Ausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten spürbar, während analytische, technische und kreative Arbeit zulegte.

Warum die Automatisierungstechnik trotzdem nicht verschwindet

So hoch der technische Druck auch ist: Dein Beruf besteht nicht nur aus Routinen. Die menschlich stärkeren Bereiche bleiben wichtig, weil sie Kontext, Verantwortung und Anlagenrealität verlangen. Das betrifft vor allem:

  • Arbeitsvorbereitung
  • Projektierung
  • Wartung, Reparatur, Instandhaltung
  • Softwaretechnik, Software-Engineering

Genau hier greift die aktuelle Forschung zu KI im Arbeitsalltag. Anthropic zeigt, dass KI in vielen Berufen überwiegend augmentierend wirkt – also als Unterstützung für Menschen, nicht als vollständiger Ersatz. Auch die Microsoft-Daten deuten darauf hin, dass KI vor allem bei Wissensarbeit in Teilaufgaben stark ist, während komplexe Praxis, Verantwortung und körpernahes Arbeiten deutlich robuster bleiben. Für die Automatisierungstechnik heißt das: Systeme werden nicht einfach „wegautomatisiert“, sondern enger mit dir zusammenarbeiten.

Welche Kompetenzen in der Automatisierungstechnik wichtiger werden

Wertvoller werden die Fähigkeiten, mit denen du KI, Anlagenlogik und technische Verantwortung verbindest. Dazu zählen vor allem:

  • Elektrotechnik
  • Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung
  • Inbetriebnahme
  • Entwicklung
  • Mechatronik
  • systematisches-methodisches Vorgehen
  • Eigenverantwortung
  • Teamfähigkeit
  • Kommunikationsfähigkeit
  • ergebnisorientiertes Handeln

Die eigentliche Verschiebung liegt darin, dass klassische Bearbeitung schrumpft, während Prüfen, Überwachen, Einordnen und Steuern wachsen. Das ist auch der Kern dessen, was die deutsche Studie zum veränderten Aufgabenmix beschreibt. In deinem Beruf wird also weniger gefragt sein, alles manuell zu modellieren oder zu dokumentieren, und mehr, Ergebnisse zu bewerten, Störungen einzugrenzen und technische Entscheidungen abzusichern. Die ILO ordnet Büro- und Verwaltungsberufe weltweit als besonders KI-exponiert ein; für die Automatisierungstechnik ist das Bild gemischt, aber klar: Wissensnahe Teilaufgaben sind angreifbar, der Anlagenbezug bleibt ein Schutzfaktor.

Was der Arbeitsmarkt für die Automatisierungstechnik signalisiert

Positiv ist: Der Berufsfeldtrend ist nicht rückläufig. Die Beschäftigung ist von 2012 bis 2024 gestiegen, und auch das Gehaltsniveau hat zugelegt. Das passt zu einem Markt, in dem technische Fachkräfte gebraucht werden, aber die Aufgaben komplexer werden. Für dich bedeutet das: Nicht der Beruf als Ganzes steht infrage, sondern die Art, wie du arbeitest.

Gleichzeitig zeigen internationale Benchmarks wie der OpenAI-GDPval, dass moderne Modelle vielen Fachaufgaben in Wissensberufen bereits näherkommen. Für Automatisierungstechnik ist das ein Warnsignal für standardisierte Planung, Dokumentation und Programmierung – aber eben auch eine Chance, weil du mit diesen Werkzeugen schneller zu besseren Ergebnissen kommst. Wer KI souverän einsetzt, kann Inbetriebnahmen vorbereiten, Fehler systematischer analysieren und Varianten schneller vergleichen.

Nächste Schritte für deine Rolle bis 2030

Wenn du in der Automatisierungstechnik zukunftssicher bleiben willst, solltest du dich auf drei Ebenen stärken:

  • KI als Werkzeug nutzen: für Recherche, Dokumentation, Code-Entwürfe, Fehlersuche und Auswertung.
  • Praxisnähe ausbauen: Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Inbetriebnahme und Anlagenverständnis bleiben schwer ersetzbar.
  • Systemverantwortung übernehmen: Wer Prozesse, Schnittstellen und Qualität überblickt, wird wichtiger als reine Ausführung.

Am wichtigsten ist: Verstehe KI nicht als Konkurrenz, sondern als zusätzlichen Arbeitspartner. Je standardisierter eine Aufgabe ist, desto eher wird sie teilautomatisiert. Je mehr reale Anlage, Störung, Verantwortung und Abstimmung drinsteckt, desto wertvoller bleibst du. Stand: Juni 2026.

Erwähnte KI-Tools

CopilotLLM-ModelleKI-Assistenzsysteme

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Fachkraft - Automatisierungstechnik beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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