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Telefonist/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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SEHR HOHES RISIKO

50%2013
83%2016
100%2019
100%2022
88%2026*
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Helfer im Büro und Sekretariat

Das übernimmt KI.

12 von 13 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Terminierung0%
Ablage, Registratur0%
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Büromaterialverwaltung0%
E-Mail-Kommunikation, -Korrespondenz0%
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Telefondienst0%

Du bleibst relevant.

Telefonisten und Telefonistinnen nehmen eingehende Telefonate an und leiten diese eventuell weiter. Sie erstellen Gesprächsnotizen und erfassen Kundenanrufe in Datenbanken.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Zuverlässigkeit
Gewissenhaftigkeit
Eigenverantwortung

Gehalt

3.188 €

Median / Monati

Unteres Viertel

2.369 €

Oberes Viertel

4.180 €

Fachliche Stärken i

Microsoft Office

300.438

Beschäftigte i

5.082

Offene Stellen i

Arbeitslose i

100.101

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

100%75%50%
20132022: 100%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

300.438+26% seit 2012
300.468269.226237.984
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.188 €+59%
4.180 €2.719 €1.257 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
1.336Stellen 2024
100.101Arbeitslose 2024
100.10150.7191.336
20122024

Telefonist/in im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Telefonist/in beträgt 88%. Damit liegt Telefonist/in über dem Durchschnitt des Berufsfelds Büro & Verwaltung, der bei 65% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 100% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 13 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 12 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Terminierung, Ablage, Registratur, Akten, Schriftgut verwalten, Büro- und Verwaltungsarbeiten, Büromaterialverwaltung und E-Mail-Kommunikation, -Korrespondenz und 6 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Kundenberatung, -betreuung — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 300.438 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 5% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.188 € pro Monat (mittlere 50 %: 2.369 € bis 4.180 €), gestiegen um 22% seit 2019. Zuletzt waren rund 5.082 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Microsoft Office. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und Gewissenhaftigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Büro & Verwaltung · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Telefonist/in?

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KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Telefonist/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Das Anforderungsprofil für Telefonistinnen und Telefonisten verschiebt sich bis 2030 deutlich

Im Beruf Telefonist/in geht es längst nicht mehr nur ums Weiterverbinden von Gesprächen. Der Kern verschiebt sich: Weg von standardisierten Routinen wie Telefondienst, Terminierung, Auskünfte erteilen, E-Mail-Kommunikation, -Korrespondenz, Postbearbeitung und Sachbearbeitung – hin zu Situationen, in denen Kundenberatung, -betreuung, Einordnung und saubere Priorisierung zählen. Genau deshalb ist der KI-Risiko Score mit 88 hoch: Viele Kerntätigkeiten sind technisch gut strukturierbar, und KI wird hier schon heute praktisch nutzbar.

Stand: Juni 2026 zeigt sich aber auch: Hoches Automatisierungspotenzial bedeutet nicht automatisch, dass der Beruf verschwindet. Die große Verschiebung passiert meist innerhalb der Rolle. Die Frage ist also nicht, ob du ersetzt wirst, sondern welche Teile deiner Arbeit künftig von Systemen vorbereitet, sortiert oder direkt erledigt werden – und welche Teile stärker auf Menschen zurückfallen.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen passt genau zu diesem Bild: Besonders gut lässt sich KI bei kommunizieren, erklären, Informationen beschaffen und Texte schreiben einsetzen. Genau dort liegen viele klassische Telefonisten-Aufgaben. Das spricht dafür, dass Standards, Vorlagen und einfache Auskünfte zuerst von KI übernommen oder vorstrukturiert werden.

Welche Telefonist-Aufgaben schrumpfen

Besonders unter Druck geraten Tätigkeiten, die klaren Mustern folgen und wenig Kontexttiefe brauchen:

  • Terminierung und einfache Umbuchungen
  • Auskünfte erteilen zu Standardfragen
  • Korrespondenz und wiederkehrende Antworten
  • E-Mail-Kommunikation, -Korrespondenz mit Vorlagen
  • Postbearbeitung und einfache Verteilung
  • Ablage, Registratur sowie Akten, Schriftgut verwalten
  • Büro- und Verwaltungsarbeiten und Teile der Sachbearbeitung
  • Phonotypie und protokollnahe Routinen
  • standardisierte Abläufe im Telefondienst

Das ist kein Bauchgefühl, sondern entspricht dem generellen Befund aus IAB und Stellenmarktanalysen: Berufe mit hohem Substituierbarkeitspotenzial verlieren nicht zwingend sofort Beschäftigung, aber das Wachstum verlangsamt sich häufig. Gleichzeitig zeigt die Stellenmarktentwicklung nach dem ChatGPT-Start, dass vor allem strukturierte, repetitive Tätigkeiten unter Druck geraten.

Für Telefonistinnen und Telefonisten heißt das: Der reine „Call-Weiterleitungs-Job“ wird knapper. Sprachbots, intelligente Assistenten und automatische Ticket-Systeme übernehmen Vorfilterung, Antwortvorschläge und Standarddialoge.

Welche Telefonist-Aufgaben an Bedeutung gewinnen

Wachstum gibt es dort, wo es um Qualität, Verantwortung und menschliche Feinsteuerung geht. Das betrifft vor allem:

  • Kundenberatung, -betreuung in heiklen oder unklaren Fällen
  • Deeskalation bei Beschwerden oder Konflikten
  • Priorisierung, wenn mehrere Anliegen gleichzeitig eintreffen
  • sauberes Nachfassen bei unvollständigen Informationen
  • Prüfung, ob eine Anfrage wirklich standardisiert ist oder Eskalation braucht
  • Qualitätskontrolle von KI-Vorschlägen und Gesprächsprotokollen
  • Übergaben an Fachabteilungen mit Kontext und Nachvollziehbarkeit

Die ILO sieht Büro- und Verwaltungsberufe weltweit besonders stark von generativer KI exponiert. Gleichzeitig zeigt der Anthropic Economic Index 2026, dass KI in der Praxis überwiegend augmentierend wirkt: Mensch und KI arbeiten zusammen, nicht nur im direkten Ersatzmodus. Für deinen Beruf heißt das: Die Zukunft liegt weniger im Wegfall von Kommunikation, sondern in der Verschiebung von einfacher zu anspruchsvollerer Kommunikation.

Was das für deine Rolle im Alltag bedeutet

Die stark exponierten Teile deiner Arbeit werden wahrscheinlich in digitale Systeme wandern: Chatbots, Sprachassistenten, CRM-gestützte Antwortsysteme und automatische Dokumentation. Du wirst häufiger dort gebraucht, wo diese Systeme an Grenzen stoßen: bei unklaren Anliegen, emotionalen Gesprächen, Ausnahmen und Beschwerdesituationen.

Die gute Nachricht: Deine bestehenden Stärken bleiben relevant. Kommunikationsfähigkeit, Zuverlässigkeit, Gewissenhaftigkeit, Teamfähigkeit und Eigenverantwortung sind genau die Eigenschaften, mit denen du KI nicht kopierst, sondern steuerst. Dazu kommt Microsoft Office als nützliche Basis, weil viele Unternehmen KI direkt in vorhandene Büro-Tools einbetten.

Die Microsoft-Studie zu Copilot zeigt außerdem, dass die am stärksten KI-anwendbaren Tätigkeiten oft dort liegen, wo Inhalte formuliert und Informationen sortiert werden. Genau deshalb wird es für Telefonistinnen und Telefonisten immer wichtiger, nicht nur zu reagieren, sondern Prozesse mitzudenken: Was muss dokumentiert werden? Was gehört an wen? Was ist prioritätskritisch?

Wie du dich als Telefonist/in bis 2030 gut aufstellst

Der wichtigste Schritt ist nicht ein kompletter Berufswechsel, sondern ein Upgrade deiner Rolle. Sinnvolle nächste Schritte sind:

  • übe den Umgang mit KI-gestützten Antwortvorschlägen und Gesprächsnotizen
  • trainiere, standardisierte Anfragen schnell von komplexen Fällen zu trennen
  • stärke deine Fähigkeiten in Kundenberatung, -betreuung und Konfliktgesprächen
  • arbeite an klarer schriftlicher Zusammenfassung von Telefonaten
  • lerne, wie du Daten, Anfragen und Eskalationen sauber dokumentierst
  • vertiefe dein Verständnis für CRM-, Ticket- und Office-Systeme

Wer in diesem Beruf bleibt, wird künftig weniger als reine Anrufannahme gebraucht und stärker als Schnittstelle zwischen Kunde, System und Fachabteilung. Genau darin liegt deine Chance: KI nimmt dir nicht automatisch den Arbeitsplatz, aber sie verändert den Inhalt deiner Arbeit deutlich. Wer diese Veränderung früh annimmt, bleibt im Beruf wertvoller als jemand, der nur auf klassische Routinen setzt.

Erwähnte KI-Tools

CopilotCRM-SystemeChatbotsSprachassistentenTicket-Systeme

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Telefonist/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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