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Thermometerjustierer/in (Thermometerschreiber/in): Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

75%2013
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Fachkräfte in der Glasapparatejustierung

Das übernimmt KI.

11 von 13 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Einfärben (Glas)0%
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Du bleibst relevant.

Thermometerjustierer/innen bzw. Thermometerschreiber/innen skalieren und beschriften Thermometer und bringen sie damit in einen messfähigen Zustand.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

54

Beschäftigte i

Arbeitslose i

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

100%88%75%
20132022: 100%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

54-50% seit 2012
1148454
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
Stellen 2024
Arbeitslose 2024
53
20122024

Thermometerjustierer/in (Thermometerschreiber/in) im KI-Check: die Daten im Detail

Thermometerjustierer/in (Thermometerschreiber/in) erreicht im KI-Check einen Score von 76%. Damit liegt Thermometerjustierer/in (Thermometerschreiber/in) über dem Durchschnitt des Berufsfelds Fertigung & Produktion, der bei 64% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 100% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 13 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 11 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Einfärben (Glas), Glasätzen, Glasblasen, Skalen anbringen (Thermometer, Glasapparate), Thermometer justieren und Thermometerblasen und 5 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung und Wartung, Reparatur, Instandhaltung — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 54 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 43% gesunken.

Mehr dazu: alle Berufe in Fertigung & Produktion · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Thermometerjustierer/in (Thermometerschreiber/in)?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Thermometerjustierer/in (Thermometerschreiber/in)

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Thermometerjustierer/in (Thermometerschreiber/in): Einordnung des KI-Risiko-Score von 76 gegenüber dem Berufsfeld Mit einem KI-Risiko-Score von 76 liegt dieser Beruf klar über dem Durchschnitt des Berufsfelds Fertigung & Produktion mit 64. Das passt zur Tätigkeitsstruktur: Ein großer Teil der Arbeit besteht aus klar definierbaren, handwerklich-präzisen Schritten wie Einfärben (Glas), Glasätzen, Glasblasen, Skalen anbringen (Thermometer, Glasapparate), Thermometer justieren, Thermometerblasen, Justieren, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Eichtechnik und Beschriften. Genau solche wiederkehrenden, regelgebundenen Tätigkeiten zählen in der IAB-Logik zu den Bereichen mit hohem Automatisierungs- und Substituierbarkeitspotenzial.

Gleichzeitig heißt ein hoher Score nicht, dass der Beruf verschwindet. Er zeigt vor allem: Viele Kerntätigkeiten lassen sich technisch nachbilden oder digital unterstützen, während andere Teile der Arbeit menschlich bleiben. Das betrifft hier vor allem Arbeitsvorbereitung sowie Wartung, Reparatur, Instandhaltung. Der Beruf verändert sich damit eher von innen: weniger reine Ausführung, mehr Überwachung, Kontrolle und Eingriff.

Warum Thermometerjustierer/in anders betroffen ist als viele andere Fertigungsberufe Thermometerjustierer/innen arbeiten an einer Schnittstelle aus feiner Handarbeit, Messgenauigkeit und Qualitätsanforderungen. Genau diese Kombination macht den Beruf anfällig für technische Standardisierung. Wenn Arbeitsschritte wie Justieren, Beschriften oder die Qualitätsprüfung in feste Abläufe übersetzt werden können, steigt der Druck auf klassische Routinetätigkeiten. In der Praxis bedeutet das nicht automatisch komplette Verdrängung, aber oft weniger Bedarf an manueller Stückzahlarbeit und mehr Bedarf an Fachwissen für Ausnahmefälle, Abweichungen und Sonderanfertigungen.

Auffällig ist auch die Lage des Berufsfelds insgesamt. In der Fertigung und Produktion sind viele Tätigkeiten bereits heute stark von Prozesssteuerung, Maschinenlogik und Prüfroutinen geprägt. Für Berufe wie diesen ist das Risiko deshalb höher als in Tätigkeiten, die stark zwischenmenschlich, unstrukturiert oder körperlich variabel sind. Die Microsoft-Analyse zu 200.000 Copilot-Arbeitskonversationen zeigt zwar vor allem eine hohe KI-Anwendbarkeit bei Schreiben, Übersetzen und Kundenkommunikation, aber auch einen wichtigen Gegenpol: Körperliche Arbeit und praktische Routineaufgaben sind dort bislang deutlich weniger KI-anwendbar. Für den Thermometerbereich heißt das: Nicht die gesamte Tätigkeit wird digital, aber einzelne Schritte lassen sich gut standardisieren, prüfen oder assistieren.

Was die Studienlage für deinen Beruf wirklich bedeutet Die IAB-Forschung ist für diesen Beruf besonders wichtig, weil sie nicht abstrakt auf ganze Branchen schaut, sondern auf Kerntätigkeiten. Genau dort liegt die Stärke solcher Berufe: Das IAB misst, welche Aufgaben technisch ersetzbar wären — und zeigt gleichzeitig, dass hohes Substituierbarkeitspotenzial historisch selten zu echtem Beschäftigungsabbau geführt hat. Häufiger war ein verlangsamtes Wachstum. Für dich heißt das: Der Beruf kann unter Druck geraten, aber er verschwindet nicht automatisch.

Auch international ist die Lage komplexer als es reine Risiko-Scores vermuten lassen. Der IWF ordnet weltweit rund 40 % der Jobs als KI-exponiert ein, in Industrieländern wie Deutschland liegt der Anteil wegen der hohen Dichte an kognitiven Tätigkeiten noch deutlich höher. Das ist wichtig, weil es zeigt: KI trifft nicht nur digitale Berufe, sondern auch präzise industrielle Tätigkeiten überall dort, wo Abläufe messbar, dokumentierbar und reproduzierbar sind. Genau deshalb ist der Thermometerberuf eher bei den stärker exponierten technischen Nischenberufen zu verorten.

Der zweite entscheidende Befund: KI ersetzt oft nicht sofort den gesamten Beruf, sondern zuerst einzelne Aufgaben. Das IAB und weitere Arbeitsmarktstudien zeigen, dass Beschäftigung in Berufen mit hoher KI-Exposition bisher eher augmentierend reagiert hat. Für die Praxis heißt das: Wer in diesem Beruf bleibt, arbeitet künftig stärker mit digitalen Prüfverfahren, Prozessdaten und Dokumentation. Die rein manuelle Standardarbeit verliert an Gewicht, während Fehleranalyse, Kalibrierung, Sonderfälle und Qualitätssicherung wichtiger werden.

Fazit für Thermometerjustierer/in: Wie du dich auf den Wandel einstellen kannst Für diesen Beruf spricht, dass er auf Präzision, Erfahrung und technische Kontrolle angewiesen bleibt. Gerade bei Thermometer justieren, Eichtechnik, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung und Wartung, Reparatur, Instandhaltung wird menschliche Verantwortung nicht einfach durch Software ersetzt. Kritisch ist aber, dass die klassisch repetitiven Teile des Berufs stark unter Automatisierungsdruck stehen.

Praktisch bedeutet das: Je mehr du dich auf Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben einstellst, desto robuster wird dein Profil. Wer zusätzlich digitale Dokumentation, Messdatenauswertung und Prozessverständnis mitbringt, bleibt in diesem Berufsfeld relevanter. Stand: Juni 2026 ist das kein Alarmzeichen, aber ein klarer Hinweis: Der Beruf bleibt, doch seine Innenarchitektur verändert sich spürbar.

Erwähnte KI-Tools

KI-gestützte Prüfsystemedigitale MessdatenauswertungProzessleitsysteme

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Thermometerjustierer/in (Thermometerschreiber/in) beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Thermometerjustierer/in (Thermometerschreiber/in)