Analyse läuft

Thermometermacher/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

0%

MITTLERES RISIKO

100%2016
100%2019
100%2022
68%2026*
Ergebnis teilen

Fachkräfte im Glasapparatebau

Das übernimmt KI.

13 von 15 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Einbringen (Gase, Füllflüssigkeiten)0%
Einfärben (Glas)0%
Glasätzen0%
Glasblasen0%
Glasschmelzen0%
Heißverformen (Glas)0%
Skalen anbringen (Thermometer, Glasapparate)0%
Thermometer justieren0%
Thermometerblasen0%
Vakuumkenntnisse0%
Evakuieren (Gase, Füllflüssigkeiten)0%
Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung0%
Eichtechnik0%

Du bleibst relevant.

Thermometermacher/innen verarbeiten Glasrohlinge zu den unterschiedlichsten Arten von Thermometern für medizinische Zwecke, Forschungszwecke sowie für den Hausgebrauch. Sie justieren Thermometer und bringen Temperaturskalen auf.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

434

Beschäftigte i

Arbeitslose i

20

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20162022

100%100%100%
20162022: 100%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

434+25% seit 2012
450399348
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
9Stellen 2024
20Arbeitslose 2024
34206
20122024

Thermometermacher/in im KI-Check: die Daten im Detail

Thermometermacher/in erreicht im KI-Check einen Score von 68%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Fertigung & Produktion (64%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 100% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 15 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 13 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Einbringen (Gase, Füllflüssigkeiten), Einfärben (Glas), Glasätzen, Glasblasen, Glasschmelzen und Heißverformen (Glas) und 7 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsvorbereitung und Wartung, Reparatur, Instandhaltung — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 434 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 3% gewachsen.

Mehr dazu: alle Berufe in Fertigung & Produktion · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Thermometermacher/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Thermometermacher/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Du stehst am Ofen, prüfst das Glas beim Heißverformen und justierst am Ende das Thermometer so, dass die Skala stimmt. Genau in solchen Arbeitsschritten zeigt sich, warum der Beruf der Thermometermacherin oder des Thermometermachers Stand: Juni 2026 als deutlich KI- und automatisierungsrelevant gilt: Nicht die ganze Tätigkeit verschwindet, aber viele Kerntätigkeiten sind technisch gut beschreibbar, standardisierbar und damit prinzipiell ersetzbar oder stark unterstützbar. Gleichzeitig bleibt der Beruf ein Handwerks- und Präzisionsjob, in dem Erfahrung, ruhige Hand und Kontrolle im Prozess viel ausmachen.

Wie sich der Alltag von Thermometermacher/innen verändert

Der größte Wandel betrifft nicht die Werkbank selbst, sondern die Art, wie Arbeit vorbereitet, überwacht und dokumentiert wird. Tätigkeiten wie Einbringen (Gase, Füllflüssigkeiten), Einfärben (Glas), Glasätzen, Glasblasen, Glasschmelzen, Heißverformen (Glas), Skalen anbringen (Thermometer, Glasapparate), Thermometer justieren, Thermometerblasen, Evakuieren (Gase, Füllflüssigkeiten), Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung und Eichtechnik sind stark regelgebunden. Genau solche Arbeitsschritte zählen im IAB-Rahmen zu den Tätigkeiten, bei denen technisches Substituieren besonders naheliegt.

Wichtig ist aber die Einordnung: Ein hoher Wert beim KI-Risiko Score bedeutet nicht automatisch, dass der Beruf verschwindet. Das IAB zeigt seit Jahren, dass ein hohes Substituierbarkeitspotenzial historisch selten zu echtem Beschäftigungsabbau geführt hat. Häufiger verlangsamt sich das Wachstum oder der Beruf verändert sich von innen. Das passt auch zu diesem Berufsfeld: Bei Thermometern und Glasapparaten bleibt die Endkontrolle kritisch, aber Maschinen, Sensorik und digitale Prüfprotokolle können einzelne Schritte präziser, reproduzierbarer und schneller machen.

Dazu kommt: Die KI-Anwendbarkeit im Sinn der Microsoft-Analyse ist in diesem Beruf eher niedrig, weil hier körperliche, präzise und materialgebundene Arbeit dominiert. Das heißt aber nicht, dass KI außen vor bleibt. Sie greift eher dort ein, wo Informationen zusammengeführt, Fehler dokumentiert, Arbeitsabläufe geplant oder Prüfschritte standardisiert werden. Die Veränderung läuft also über die Peripherie des Handwerks, nicht über den Funken am Brenner.

Wer bei Thermometermacher/innen gewinnt

Gewinnen werden vor allem die Teile des Berufs, die menschliche Präzision mit technischer Prozesskontrolle verbinden. Besonders wichtig werden Arbeitsvorbereitung, Wartung, Reparatur, Instandhaltung und die Fähigkeit, Qualität nicht nur zu prüfen, sondern auch aus Messdaten und Prozessabweichungen abzuleiten. Wer versteht, wann ein Arbeitsschritt noch manuell sinnvoll ist und wann automatisierte Unterstützung sauberer arbeitet, verschafft sich einen Vorteil.

Auch der Arbeitsmarkt spricht eher für Anpassung als für Rückzug. Der Bestand an Beschäftigten in diesem Beruf ist zuletzt gewachsen. Das zeigt: Selbst in einem Feld mit hohem Automatisierungspotenzial bleibt Nachfrage bestehen, wenn Spezialwissen, Sonderanfertigungen, Reparaturkompetenz oder die Herstellung kleiner Stückzahlen gefragt sind. Gerade in solchen Nischen sind Menschen mit Praxiswissen schwer zu ersetzen.

Der internationale Blick hilft bei der Einordnung. Der IWF verweist darauf, dass weltweit ein großer Teil der Jobs KI-exponiert ist, in Industrieländern wegen des höheren Anteils kognitiver Tätigkeiten besonders stark. Für den Thermometermacher-Beruf heißt das: Nicht der Beruf an sich steht im Zentrum der generativen KI, sondern die umgebenden Prozesse in Planung, Dokumentation, Prüfung und Kundenkommunikation. Die körpernahe Kernarbeit bleibt vergleichsweise robust.

Welche Aufgaben bei Thermometermacher/innen stabil bleiben

Die stabilen Teile sind meist die, bei denen Materialgefühl, Feinmotorik und unmittelbare Rückmeldung aus dem Prozess zählen. Dazu gehören Glasblasen, Glasschmelzen, Heißverformen (Glas) und die manuelle Thermometer justieren-Arbeit ebenso wie kurzfristige Problemlösungen bei Ausschuss, Rissen oder Abweichungen. Auch Wartung, Reparatur, Instandhaltung lässt sich nur begrenzt automatisieren, weil Fehlerbilder oft situativ sind.

Ein weiterer Grund für Stabilität: Viele KI-Modelle sind besonders stark bei Sprache, Text, Erklärung und Kommunikation. Die Microsoft-Analyse mit 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt das deutlich. Das sind nicht die Kernaufgaben dieses Berufs. Wo KI besonders schwach ist — etwa bei präziser Datenanalyse im realen Prozessumfeld oder bei physischer Arbeit — liegt Thermometermacherei näher. Genau deshalb ist der Score hier hoch, aber die praktische Ersetzbarkeit bleibt an den Werkstoff gebunden.

Weiterbildung für Thermometermacher/innen: so bleibst du relevant

Sinnvoll ist Weiterbildung, die den Beruf nicht abstrakt „digital“ macht, sondern die Qualität der handwerklichen Arbeit stärkt:

  • Prozess- und Qualitätsdaten sicher auswerten
  • mit digitalen Prüf- und Dokumentationssystemen arbeiten
  • Fehlerbilder systematisch erfassen und Rückmeldungen in die Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung einbauen
  • die Eichtechnik mit klaren Standards und nachvollziehbarer Dokumentation absichern
  • Schnittstellen zu Wartung, Reparatur, Instandhaltung und Produktionstechnik ausbauen

Besonders wichtig ist dabei die Rolle von KI als Assistenz. Die deutsche Arbeitsmarktforschung zeigt, dass KI den Aufgabenmix innerhalb von Berufen verschiebt: klassische Bearbeitung nimmt ab, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Für Thermometermacher/innen ist das eine gute Nachricht, wenn sie sich als Fachkräfte für präzise Kontrolle, Fehleranalyse und anspruchsvolle Sonderfälle positionieren.

Was der KI-Risiko Score von 68 für Thermometermacher/innen bedeutet

Der Wert von 68 ist hoch, weil viele Kerntätigkeiten technisch standardisierbar sind und der Beruf in einem Produktionsumfeld mit klaren Abläufen liegt. Gleichzeitig schützt die geringe direkte KI-Anwendbarkeit Teile der praktischen Arbeit. Das Ergebnis ist kein Aussterbe-Szenario, sondern ein Umbau: weniger Routine, mehr Überwachung, mehr Qualität und mehr Spezialaufträge.

Wer im Beruf bleibt, sollte nicht nur Glas und Temperatur beherrschen, sondern auch Prozesse lesen können. Dann wird aus Automatisierung kein Ersatz, sondern ein Werkzeug für bessere Präzision.

Erwähnte KI-Tools

digitale Prüf- und DokumentationssystemeKI-Assistenzsysteme

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Thermometermacher/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

Verwandte Berufe

Glasapparatebauer/inFertigung & Produktion
68%
Glasinstrumentenmacher/inFertigung & Produktion
68%
Hohl- und Kelchglasmacher/inFertigung & Produktion
61%
Alle Berufe in Fertigung & Produktion im KI-Check →

Häufige Fragen zu Thermometermacher/in