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Hohl- und Kelchglasmacher/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

0%

MITTLERES RISIKO

78%2013
78%2016
89%2019
89%2022
61%2026*
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Fachkräfte im Glasapparatebau

Das übernimmt KI.

13 von 15 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Gemengemachen (Glas)0%
Glasblasen0%
Glastechnik (Herstellung, Verarbeitung)0%
Glasschmelzen0%
Glasveredelung0%
Hohlglasfeinschleifen, Kugeln0%
Maschinenglasmachen0%
Überfangen (Glas)0%
Henkel, Stiele anbringen0%
Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung0%
Probenahme0%
Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung0%
Hohlglas0%

Du bleibst relevant.

Hohl-und Kelchglasmachern/-macherinnen stellen Trinkgläser, Vasen, Glaskolben oder Beleuchtungsglas her.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

434

Beschäftigte i

Arbeitslose i

20

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

89%84%78%
20132022: 89%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

434+25% seit 2012
450399348
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
9Stellen 2024
20Arbeitslose 2024
34206
20122024

Hohl- und Kelchglasmacher/in im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 61% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Hohl- und Kelchglasmacher/in verändern könnte. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Fertigung & Produktion (64%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 89% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 15 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 13 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Gemengemachen (Glas), Glasblasen, Glastechnik (Herstellung, Verarbeitung), Glasschmelzen, Glasveredelung und Hohlglasfeinschleifen, Kugeln und 7 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Mundglasblasen und Arbeitsvorbereitung — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 434 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 3% gewachsen.

Mehr dazu: alle Berufe in Fertigung & Produktion · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Hohl- und Kelchglasmacher/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Hohl- und Kelchglasmacher/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Glasblasen, Maschinenglasmachen und die Kontrolle der Glasqualität gehören zu den Kernarbeiten in diesem Beruf. Genau dort setzt KI und Automatisierung an: Viele Schritte in der Produktion lassen sich technisch unterstützen, besonders wenn es um wiederholbare Abläufe, Anlagensteuerung und Prüfprozesse geht. Stand: Juni 2026 ist der KI-Risiko-Score mit 61 noch kein Hinweis auf ein Wegbrechen des Berufs, aber auf einen deutlichen Wandel der Tätigkeiten. Entscheidend ist weniger, ob Hohl- und Kelchglasmacher/innen gebraucht werden, sondern wie sich die Arbeit im Alltag verschiebt.

Was KI und Automatisierung in der Glasherstellung übernehmen

Im Produktionsumfeld sind vor allem die Tätigkeiten angreifbar, die sich standardisieren, messen und über Sensorik steuern lassen. Dazu zählen Gemengemachen (Glas), Glasschmelzen, Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienung, Teile der Glasveredelung und die laufende Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung. Auch Probenahme und einzelne Schritte beim Hohlglasfeinschleifen, Kugeln oder beim Henkel, Stiele anbringen lassen sich durch bessere Maschinen, Bildauswertung und Prozesssteuerung unterstützen.

Das passt zum Muster, das das IAB für den deutschen Arbeitsmarkt beschreibt: Berufe mit hohem Substituierbarkeitspotenzial erleben selten sofortigen Beschäftigungsabbau, sondern eher langsamere Veränderungen im Wachstum. Für deinen Beruf ist wichtig, dass das hohe technische Potenzial nicht automatisch bedeutet, dass die Tätigkeit verschwindet. Häufig werden zuerst einzelne Kerntätigkeiten ersetzt oder eng geführt, während die Fachkraft die Anlage überwacht, eingreift und Fehler korrigiert.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt zudem ein klares Muster: KI ist besonders stark bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Genau diese Stärken sind für deinen Beruf nur begrenzt zentral. Deshalb ist die direkte KI-Anwendbarkeit hier deutlich niedriger als in Büro- oder Wissensberufen. Trotzdem kann KI im Hintergrund stark wirken, etwa bei Prozessdiagnosen, Wartungshinweisen, Qualitätsauswertung oder bei der Planung von Material- und Maschinenabläufen.

Was bei Hohl- und Kelchglasmacher/in menschlich bleibt

Nicht alles in der Glasherstellung lässt sich technisch sauber automatisieren. Besonders wichtig bleiben Tätigkeiten, die körperliche Feinsteuerung, Erfahrung und unmittelbare Reaktion auf Materialverhalten brauchen. Dazu gehören Mundglasblasen, Teile der Arbeitsvorbereitung und oft auch das präzise Zusammenspiel von Hand, Hitze, Tempo und Formgefühl.

Gerade bei Glas ist der Unterschied zwischen standardisierter Produktion und handwerklich kontrollierter Ausführung groß. Wenn Material, Temperatur oder Formverhalten leicht abweichen, braucht es erfahrene Menschen, die die Situation lesen und korrigieren können. Das gilt auch dort, wo Maschinen zwar Arbeitsschritte übernehmen, aber nicht zuverlässig alle Sonderfälle beherrschen. In solchen Umgebungen verschiebt sich die Rolle der Fachkraft: weg von rein ausführender Tätigkeit, hin zu Überwachung, Korrektur, Qualitätsverantwortung und Einrichten der Anlagen.

Für den Arbeitsmarkt ist das ein wichtiger Punkt. Der IAB-Befund zur tatsächlichen Beschäftigungsentwicklung zeigt, dass hohe Automatisierbarkeit nicht gleichbedeutend mit Stellenabbau ist. In der Praxis verändern sich Berufe oft von innen. Das sieht man auch im deutschen Befund, dass KI bisher eher augmentierend wirkt als ersetzend. Für die Glasproduktion heißt das: KI wird eher als Werkzeug für Stabilität, Ausschussvermeidung und Prozesssicherheit relevant als als Ersatz für das handwerkliche Kernkönnen.

Was Beschäftigte in der Glasproduktion jetzt tun können

Der sinnvollste Schritt ist nicht Abwarten, sondern das eigene Profil an die veränderte Produktion anzupassen. Wenn du in diesem Beruf arbeitest, solltest du dich besonders dort stärken, wo Maschinen Unterstützung brauchen und Fehler teuer werden.

  • Anlagen verstehen: Lerne, wie sich Sensorik, Maschinenparameter und Störungen auf das Produkt auswirken.
  • Qualität sicher beurteilen: Je besser du Abweichungen erkennst, desto wichtiger wirst du im Zusammenspiel mit automatisierten Prüfungen.
  • Prozesswissen ausbauen: Wer Glasschmelzen, Glasveredelung und Maschinenführung zusammen denkt, kann Abläufe besser optimieren.
  • Schnittstelle Mensch-Maschine stärken: In vielen Betrieben werden Bedienung, Überwachung und Fehleranalyse wichtiger als reine Handgriffe.
  • Arbeitsvorbereitung professionalisieren: Gerade hier bleibt menschliche Erfahrung ein Vorteil, wenn Aufträge, Material und Zeitdruck zusammenkommen.
  • Auf Spezialfälle setzen: Je komplexer oder kundenspezifischer die Produkte, desto geringer ist die Gefahr, dass Standardautomatisierung alles übernimmt.

Ein weiterer wichtiger Trend kommt aus dem Arbeitsmarkt insgesamt: Laut ILO ist weltweit jeder vierte Beschäftigte in einem Beruf mit GenAI-Exposition, aber in Deutschland ist die Wirkung besonders stark in kognitiven Tätigkeiten. Dein Beruf liegt dagegen näher an der Produktions- und Materialarbeit. Das schützt nicht vor Wandel, aber es verschiebt die Frage: Nicht „Kann KI den Beruf übernehmen?“, sondern „Welche Schritte im Betrieb werden automatisiert und welche Kompetenzen werden dadurch wertvoller?“

Für Hohl- und Kelchglasmacher/innen ist die beste Strategie daher eine Mischung aus technischem Verständnis, Qualitätsbewusstsein und handwerklicher Präzision. Wer Anlagen nicht nur bedient, sondern auch versteht, wird im Wandel eher gewinnen als verlieren.

Erwähnte KI-Tools

CopilotKI-gestützte SensorikBildauswertungProzessanalyse-Software

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Hohl- und Kelchglasmacher/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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Häufige Fragen zu Hohl- und Kelchglasmacher/in