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Tierpfleger/in - Forschung und Klinik: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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NIEDRIGES RISIKO

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Fachkräfte in der Tierpflege (sonstige spezifische Tätigkeitsangabe)

Das übernimmt KI.

2 von 13 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Tierpfleger/innen in der Fachrichtung Forschung und Klinik pflegen und züchten Versuchstiere in Forschungs-und Untersuchungseinrichtungen, wo sie auch bei Tierversuchen mitarbeiten. In Tierkliniken und Tierarztpraxen versorgen sie kranke oder verletzte Haustiere und wirken bei Behandlungen mit.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Zuverlässigkeit
Pflichtgefühl
Kommunikationsfähigkeit
Gewissenhaftigkeit

Gehalt

3.640 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.139 €

Oberes Viertel

4.139 €

Fachliche Stärken i

ForschungTierversuche, LabortierkundeTierhaltung, TierproduktionDesinfektionMicrosoft Office

2.767

Beschäftigte i

180

Offene Stellen i

Arbeitslose i

217

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

25%13%0%
20132022: 25%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

2.767+37% seit 2012
2.7672.3902.013
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.640 €+39%
4.139 €3.230 €2.320 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
26Stellen 2024
217Arbeitslose 2024
21711921
20122024

Tierpfleger/in - Forschung und Klinik im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Tierpfleger/in - Forschung und Klinik beträgt 21%. Damit liegt Tierpfleger/in - Forschung und Klinik unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Land- & Forstwirtschaft (38%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 25% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 13 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 2 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Tiere füttern und Labortierkunde. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Aufzucht (Tierwirtschaft), Tierschutz, Haus- und Versuchstierpflege, Tierunterkünfte einrichten und instand halten, Tierunterkünfte reinigen und desinfizieren und Viehtransport, Tiertransport und 5 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 2.767 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 14% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.640 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.139 € bis 4.139 €), gestiegen um 11% seit 2019. Zuletzt waren rund 180 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Forschung, Tierversuche, Labortierkunde, Tierhaltung, Tierproduktion, Desinfektion und Microsoft Office. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Pflichtgefühl und Kommunikationsfähigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Land- & Forstwirtschaft · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Tierpfleger/in - Forschung und Klinik?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Tierpfleger/in - Forschung und Klinik

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Tierpfleger/in - Forschung und Klinik: Warum der KI-Risiko-Score unter dem Berufsfeld liegt

Mit einem KI-Risiko-Score von 21 liegt dieser Beruf deutlich unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Land- & Forstwirtschaft (38). Das ist ein wichtiger Hinweis: Die Arbeit ist zwar von KI und Automatisierung berührt, aber der Kern bleibt stark an Tieren, Aufsicht, Hygiene, Beobachtung und Verantwortung gebunden. Stand: Juni 2026.

Entscheidend ist hier nicht, ob einzelne Abläufe digitaler werden, sondern welche Aufgaben im Alltag wirklich ersetzbar sind. Bei Tiere füttern oder Teilen der Labortierkunde kann Technik unterstützen oder standardisieren. Doch viele Aufgaben bleiben eng an menschliche Präsenz gekoppelt: Aufzucht (Tierwirtschaft), Tierschutz, Haus- und Versuchstierpflege, Tierunterkünfte einrichten und instand halten, Tierunterkünfte reinigen und desinfizieren, Viehtransport, Tiertransport, Versuchsdurchführung und -auswertung, Tierkrankheiten, Tierseuchenbekämpfung, Tierüberwachung, Veterinärmedizinisch-technische Assistenz und Tierversuche.

Gerade diese Mischung erklärt den niedrigen Score. KI kann Dokumentation, Planung oder Auswertung helfen, aber nicht die direkte Versorgung, das Erkennen von Auffälligkeiten oder das verantwortliche Handeln in der Tierhaltung ersetzen. In Forschung und Klinik kommt hinzu: Wer mit Lebewesen arbeitet, braucht nicht nur Routine, sondern auch sofortige Reaktion, Erfahrung und Sorgfalt. Genau das bremst die Ersetzbarkeit.

Warum Tierpflege in Forschung und Klinik anders betroffen ist als viele Büroberufe

Im Gegensatz zu stark text- oder datengetriebenen Berufen ist die Arbeit hier körperlich, beobachtend und praktisch geprägt. Die Microsoft-Analyse von 200.000 echten Copilot-Arbeitskonversationen zeigt: Besonders KI-anwendbar sind Schreiben, Informationen beschaffen, erklären und kommunizieren. Weniger gut geeignet ist KI dagegen für körperliche Arbeit und für Tätigkeiten, bei denen die unmittelbare Umgebung zählt.

Genau dort liegt die Besonderheit dieses Berufs. Ein Teil der Aufgaben lässt sich digital vorbereiten oder begleiten, etwa Protokolle, Bestellungen, Dokumentation oder die strukturierte Erfassung von Beobachtungen. Aber die eigentliche Arbeit bleibt an Tieren, Räumen und Hygieneprozessen gebunden. Wer Tierunterkünfte reinigen und desinfizieren oder eine Tierüberwachung durchführt, arbeitet nicht einfach nur mit Informationen, sondern mit realen Situationen, die sich ständig ändern.

Auch die Entwicklung am Arbeitsmarkt spricht eher für Wandel als für Verdrängung. Das IAB zeigt, dass hohes Substituierbarkeitspotenzial historisch selten direkt zu Beschäftigungsabbau geführt hat. Häufig verändert sich der Beruf von innen: Aufgaben werden neu verteilt, standardisierte Schritte werden digitaler, und Prüf- sowie Kontrollaufgaben gewinnen an Gewicht. Für die Tierpflege in Forschung und Klinik heißt das: Die Arbeit verschwindet nicht, sie wird anspruchsvoller organisiert.

Studienlage: Was die Forschung für Tierpfleger/innen bedeutet

Das IAB misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind. Gleichzeitig zeigt die IAB-Studie, dass viele Berufe mit hohem Potenzial weiter Beschäftigung aufbauen konnten. Für deinen Beruf ist das besonders relevant, weil die Beschäftigung sogar gewachsen ist — ein Zeichen dafür, dass Bedarf, Spezialisierung und Verantwortung weiter zunehmen können, auch wenn Prozesse effizienter werden.

Die Microsoft Research-Studie stützt diese Einordnung indirekt: KI ist vor allem dort stark, wo Sprache, Standardisierung und wiederkehrende Wissensarbeit im Mittelpunkt stehen. Das trifft auf Versuchsdurchführung und -auswertung nur teilweise zu — nämlich dort, wo Daten sortiert, Muster erkannt oder Berichte vorbereitet werden. Es trifft aber kaum auf Tierschutz, Tierkrankheiten oder Veterinärmedizinisch-technische Assistenz zu, wenn menschliche Einschätzung und unmittelbare Umsetzung gefragt sind.

Auch der IWF ordnet KI-Berufe weltweit ein: Rund 40 % der Jobs sind KI-exponiert, in Industrieländern wie Deutschland sogar etwa 60 %, weil dort viele kognitive Tätigkeiten konzentriert sind. Der Beruf hier liegt nicht im Zentrum dieser besonders exponierten Wissensarbeit. Er gehört eher zu den Tätigkeiten, bei denen KI unterstützend wirkt — etwa bei Planung, Nachverfolgung und Dokumentation — aber nicht die Kernverantwortung übernimmt.

Was sich für Aufgaben, Qualifikationen und den Alltag in der Tierpflege verändert

Für dich heißt das vor allem: KI verschiebt den Schwerpunkt, statt den Beruf zu ersetzen. Besonders wichtig werden Kompetenzen, die Technik sinnvoll ergänzen:

  • Gewissenhaftigkeit bei Hygiene, Dokumentation und Kontrolle
  • Zuverlässigkeit bei Pflege, Fütterung und Beobachtung
  • Kommunikationsfähigkeit im Team und mit Forschung, Klinik oder Tierärztinnen und Tierärzten
  • Teamfähigkeit bei abgestimmten Abläufen
  • Pflichtgefühl bei Verantwortung für Tierwohl und Sicherheitsstandards
  • sichere Anwendung von Microsoft Office und digitalen Dokumentationssystemen

Auch fachlich wird es eher mehr als weniger anspruchsvoll. Wer Forschung, Tierversuche, Labortierkunde, Tierhaltung, Tierproduktion und Desinfektion beherrscht, kann KI-gestützte Prozesse besser einordnen und prüfen. Entscheidend bleibt, dass digitale Hilfen den Alltag strukturieren, aber nicht die Beobachtungsgabe oder den verantwortlichen Umgang mit lebenden Tieren ersetzen.

Fazit: Tierpflege bleibt nah an den Tieren, nicht an der Automatisierung

Der niedrige KI-Risiko-Score passt gut zum Berufsbild. Die größten Automatisierungschancen liegen bei Teilaufgaben wie Planung, Protokollierung oder standardisierten Abläufen. Die eigentliche Arbeit bleibt jedoch stark menschlich: Tiere versorgen, Auffälligkeiten erkennen, Hygiene sichern, reagieren, wenn etwas nicht stimmt. Genau deshalb ist der Beruf vergleichsweise robust.

Wenn du in diesem Feld arbeitest, solltest du KI nicht als Konkurrenz sehen, sondern als Werkzeug für bessere Organisation. Je sicherer du mit Dokumentation, digitalen Systemen und fachlicher Bewertung umgehst, desto eher wirst du von den Veränderungen profitieren. Der Beruf bleibt ein praktischer, verantwortungsvoller und spezialisierter Arbeitsbereich — und gerade das macht ihn widerstandsfähig.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft Office

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Tierpfleger/in - Forschung und Klinik beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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