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Falkner/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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NIEDRIGES RISIKO

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Fachkräfte in der Tierpflege (sonstige spezifische Tätigkeitsangabe)

Das übernimmt KI.

5 von 17 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Zuchtbuchführung, Stallbuchführung0%
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Du bleibst relevant.

Falkner/innen betreiben die Jagd mit Greifvögeln auf Federwild und kleines Haarwild. Sie pflegen und züchten unterschiedliche Greifvogelarten und richten diese zur Jagd ab.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Zuverlässigkeit
Pflichtgefühl
Kommunikationsfähigkeit
Gewissenhaftigkeit

Gehalt

3.640 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.139 €

Oberes Viertel

4.139 €

Fachliche Stärken i

ForschungTierversuche, LabortierkundeTierhaltung, TierproduktionDesinfektionMicrosoft Office

2.767

Beschäftigte i

180

Offene Stellen i

Arbeitslose i

217

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

17%9%0%
20132022: 17%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

2.767+37% seit 2012
2.7672.3902.013
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.640 €+39%
4.139 €3.230 €2.320 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
26Stellen 2024
217Arbeitslose 2024
21711921
20122024

Falkner/in im KI-Check: die Daten im Detail

Falkner/in erreicht im KI-Check einen Score von 16%. Damit liegt Falkner/in unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Land- & Forstwirtschaft (38%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 17% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 17 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 5 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Zuchtbuchführung, Stallbuchführung, Tiere füttern, Futtermittelanalysen, Futtermittelgewinnung und Vogelhaltung. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Beizjagd, Aufzucht (Tierwirtschaft), Tierschutz, Falknerei, Flugvorstellungen mit Vögeln und Tierunterkünfte einrichten und instand halten und 6 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 2.767 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 14% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.640 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.139 € bis 4.139 €), gestiegen um 11% seit 2019. Zuletzt waren rund 180 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Forschung, Tierversuche, Labortierkunde, Tierhaltung, Tierproduktion, Desinfektion und Microsoft Office. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Pflichtgefühl und Kommunikationsfähigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Land- & Forstwirtschaft · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Falkner/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Falkner/in

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Du arbeitest mit Tieren, mit Training, mit Verhalten und mit viel Beobachtungsgabe — genau deshalb liegt der KI-Risiko-Score bei 16 und damit deutlich unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Land- & Forstwirtschaft mit 38. Stand: Juni 2026 heißt das vor allem: Für deine Arbeit ist KI kaum ein direkter Ersatz, sondern höchstens ein Werkzeug im Hintergrund. Besonders dort, wo es um Beizjagd, Falknerei, Flugvorstellungen mit Vögeln, Aufzucht (Tierwirtschaft), Tierkrankheiten oder Tierunterkünfte reinigen und desinfizieren geht, bleibt der Mensch mit Erfahrung, Verantwortung und Situationsgefühl zentral.

Warum Falkner/innen anders betroffen sind

Der Beruf ist stark an Lebewesen, Umgebung und Tagesform gebunden. Eine KI kann zwar bei Zuchtbuchführung, Stallbuchführung, bei Futtermittelanalysen oder bei organisatorischen Aufgaben unterstützen. Aber sie kann nicht sehen, ob ein Vogel heute belastbar ist, ob das Training angepasst werden muss oder wie sich Verhalten, Stress und Gesundheit in der konkreten Situation entwickeln.

Gerade die Tätigkeiten, die bei dir menschlich bleiben, sind die tragenden Säulen des Berufs: Tierschutz, Vogelzucht, Verhaltensbiologie, Aus- und Fortbildung, das Einrichten und Instandhalten von Unterkünften oder die Einschätzung von Tierkrankheiten. Das sind keine standardisierten Routinen, sondern Entscheidungen mit Verantwortung. Auch wenn digitale Hilfen bei Dokumentation und Planung nützlich sein können, verschiebt sich der Kern deiner Arbeit nur wenig in Richtung Automatisierung.

Auffällig ist zudem: Der Beruf ist kein Schrumpfungsberuf. Die Beschäftigung ist von 2.013 auf 2.767 gestiegen, und auch das mediane Gehalt hat sich spürbar verbessert. Das spricht dafür, dass der Markt nicht einfach wegsackt, nur weil einzelne Aufgaben digitaler werden. Im Gegenteil: Wenn überhaupt, verändert sich der Aufgabenmix innerhalb des Berufs — mehr Dokumentation, mehr Prüfung, mehr Steuerung, aber nicht weniger Tierarbeit.

Was die Studienlage für Falkner/innen zeigt

Das IAB kommt seit Jahren zu einem wichtigen Befund: Ein hohes Substituierbarkeitspotenzial führt historisch selten zu tatsächlichem Beschäftigungsabbau. Häufig wachsen Berufe trotzdem weiter, auch weil Erfahrung, Spezialisierung und Nachfrage wichtiger bleiben als reine Technik. Für deinen Beruf ist das plausibel, weil die automatisierbaren Anteile begrenzt sind und die wertvollen Tätigkeiten eng an das Tier gebunden sind.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Gesprächen zeigt außerdem: Besonders gut eignet sich KI für Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren. Genau dort kann sie dir helfen — etwa bei Berichten, interner Dokumentation, Ausbildungsunterlagen oder bei der Vorbereitung von Informationen für Kundschaft und Besucher. Gleichzeitig gehören körpernahe, praktische Tätigkeiten und der Umgang mit Tieren nicht zu den Bereichen, in denen KI besonders stark ist. Das passt sehr gut zu deinem Beruf.

Auch der IWF ordnet die Lage ein: Weltweit sind viele Jobs KI-exponiert, in Industrieländern besonders jene mit hohem kognitivem Anteil. Bei dir ist die Lage anders, weil die Arbeit zwar Wissen verlangt, aber nicht überwiegend aus Schreibtischarbeit besteht. Der praktische, verantwortliche Umgang mit Vögeln bleibt der eigentliche Wert deiner Tätigkeit.

Was du mit KI konkret tun kannst

Für Falkner/innen ist der sinnvollste Weg nicht „ersetzen“, sondern gezielt entlasten:

  • Zuchtbuchführung, Stallbuchführung digital strukturieren
  • bei Futtermittelanalysen Auswertungen schneller zusammenfassen
  • Arbeitsabläufe für Tierunterkünfte einrichten und instand halten besser planen
  • Standardtexte für Aus- und Fortbildung erstellen
  • Beobachtungen aus Training und Verhaltensbiologie systematisch dokumentieren
  • Informationen zu Tierkrankheiten geordnet aufbereiten

Damit verschiebt sich Arbeit in Richtung Kontrolle, Einordnung und Verantwortung — nicht weg von dir. Genau dort liegt auch die Chance: Wer Tiere sicher führen, beurteilen und ausbilden kann, wird durch KI eher produktiver als ersetzbar.

Fazit für Falkner/innen

Dein Beruf gehört nicht zu den KI-Verlierern, sondern zu den Berufen mit niedrigem unmittelbarem Ersetzungsdruck. Die Technik kann einzelne Büro- und Dokumentationsaufgaben übernehmen, aber sie kann weder Beizjagd noch Falknerei, weder Flugvorstellungen mit Vögeln noch den verantwortungsvollen Umgang mit Tierschutz und Tierkrankheiten ersetzen. Entscheidend bleibt die Verbindung aus Praxis, Erfahrung, Ruhe und Präzision. Wer diesen Kern stärkt und KI als Hilfsmittel nutzt, kann den Beruf gut weiterentwickeln.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft Copilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Falkner/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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