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Tierwirtschaftsmeister/in - Pelztierhaltung: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

22%2013
44%2016
44%2019
56%2022
50%2026*
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Aufsichtskräfte in der Tierwirtschaft

Das übernimmt KI.

10 von 22 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Zuchtbuchführung, Stallbuchführung0%
Tiere füttern0%
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Kalkulation0%
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Tierhaltung0%

Du bleibst relevant.

Tierwirtschaftsmeister/innen im Teilbereich Pelztierhaltung sind für alle Bereiche der Aufzucht von Pelztieren-einschließlich der anschließenden Vermarktung-zuständig. Sie arbeiten eventuell selbst mit, erledigen verwaltende Aufgaben, führen Mitarbeiter/innen und bilden Auszubildende aus.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

249

Beschäftigte i

Arbeitslose i

16

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

56%39%22%
20132022: 56%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

249-54% seit 2012
544397249
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
6Stellen 2024
16Arbeitslose 2024
29175
20122024

Tierwirtschaftsmeister/in - Pelztierhaltung im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 50% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Tierwirtschaftsmeister/in - Pelztierhaltung verändern könnte. Damit liegt Tierwirtschaftsmeister/in - Pelztierhaltung über dem Durchschnitt des Berufsfelds Land- & Forstwirtschaft, der bei 38% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 56% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 22 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 10 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Zuchtbuchführung, Stallbuchführung, Tiere füttern, Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Verkauf und Betriebsmitteleinsatz planen und 4 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Aufzucht (Tierwirtschaft), Tierschutz, Tierunterkünfte einrichten und instand halten, Tierunterkünfte reinigen und desinfizieren, Arbeitsvorbereitung und Betriebsleitung, Betriebsführung und 6 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 249 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 28% gesunken.

Mehr dazu: alle Berufe in Land- & Forstwirtschaft · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Tierwirtschaftsmeister/in - Pelztierhaltung?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Tierwirtschaftsmeister/in - Pelztierhaltung

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Der KI-Risiko-Score von 50 liegt für die Pelztierhaltung klar über dem Durchschnitt des Berufsfelds Land- & Forstwirtschaft mit 38. Das passt zu einem Beruf, in dem neben klassischer Tierarbeit auch viel dokumentiert, geplant und kalkuliert wird. Gerade Zuchtbuchführung, Stallbuchführung, Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Verkauf, Betriebsmitteleinsatz planen und Teile der Futtermittelanalysen sind Tätigkeiten, bei denen Software und KI Unterstützung liefern können. Gleichzeitig bleibt der Kern des Berufs stark an echte Tierhaltung gebunden – an Beobachtung, Verantwortung und Eingreifen vor Ort.

Warum die Pelztierhaltung anders betroffen ist

Die Pelztierhaltung vereint zwei sehr unterschiedliche Arbeitswelten. Auf der einen Seite stehen administrative und analytische Aufgaben: Zuchtbuchführung, Stallbuchführung, Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Verkauf und die Planung des Betriebsmitteleinsatzes. Solche Tätigkeiten sind strukturiert, datenbasiert und damit vergleichsweise gut digitalisierbar.

Auf der anderen Seite stehen Arbeitsanteile, die sich nicht einfach an ein System auslagern lassen: Aufzucht (Tierwirtschaft), Tierschutz, Tierunterkünfte einrichten und instand halten, Tierunterkünfte reinigen und desinfizieren, Arbeitsvorbereitung, Betriebsleitung, Betriebsführung, Viehtransport, Tiertransport, Tierkrankheiten, Tierseuchenbekämpfung, Tierüberwachung, Präparieren und Pelztierzucht. Hier zählen Erfahrung, Zustandsbeurteilung und schnelles Reagieren. Gerade bei lebenden Tieren kann KI Hinweise geben, aber keine Verantwortung übernehmen.

Dass der Score trotzdem nicht höher liegt, hat viel mit der besonderen Arbeitsmarktlogik zu tun: Der Beruf ist klein, spezialisiert und in seiner praktischen Ausprägung stark körper- und ortsgebunden. Das macht ihn nicht immun, aber es verschiebt die Veränderung eher in Richtung Arbeitsorganisation, Dokumentation und Überwachung – weniger in Richtung vollständiger Ersetzung.

Was die Studienlage für deinen Beruf bedeutet

Das IAB zeigt, dass ein hohes Substituierbarkeitspotenzial historisch selten direkt zu Beschäftigungsabbau geführt hat. Meist ging es eher um langsameres Wachstum oder um einen veränderten Aufgabenmix. Genau das ist für die Pelztierhaltung plausibel: Digitale Systeme können Bestände, Futter, Kosten und Abläufe besser sichtbar machen, aber sie ersetzen nicht die Arbeit am Tier.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Konversationen zeigt außerdem, dass KI vor allem dort stark ist, wo Informationen beschafft, Texte geschrieben, erklärt oder kommuniziert wird. Das trifft auf den Beruf nur teilweise zu. Verkauf, Kalkulation und Dokumentation können von KI profitieren; Tierschutz, Tierüberwachung oder das Beurteilen von Tierkrankheiten bleiben dagegen menschlich geprägt. Körpernahe und praktische Arbeit gehört laut Microsoft eher zu den Bereichen mit geringer KI-Anwendbarkeit.

Auch der IMF ordnet ein, dass weltweit ein großer Teil der Jobs KI-exponiert ist und in Industrieländern wegen des höheren Anteils kognitiver Tätigkeiten besonders viele Berufe betroffen sind. Für deinen Beruf heißt das: Nicht die Tierarbeit selbst steht im Zentrum der Automatisierung, sondern die kognitiven Randaufgaben drumherum. Genau dort entsteht Druck, aber auch Entlastung.

Welche Tätigkeiten sich verändern – und welche bleiben

Besonders gut geeignet für KI- und Softwareunterstützung sind:

  • Zuchtbuchführung, Stallbuchführung: Daten sauber erfassen, Muster erkennen, Abweichungen melden
  • Kosten- und Leistungsrechnung: Auswertungen vorbereiten, Kennzahlen verdichten
  • Kalkulation: Varianten vergleichen, Preis- und Mengenannahmen prüfen
  • Verkauf: Angebots- und Kommunikationsvorbereitung
  • Betriebsmitteleinsatz planen: Bedarfe strukturieren und Bestellungen vorbereiten
  • Futtermittelanalysen: Werte interpretieren und mit Routinedaten abgleichen

Weniger ersetzbar bleiben:

  • Aufzucht (Tierwirtschaft)
  • Tierschutz
  • Tierunterkünfte einrichten und instand halten
  • Tierunterkünfte reinigen und desinfizieren
  • Arbeitsvorbereitung im laufenden Betrieb
  • Betriebsleitung, Betriebsführung
  • Viehtransport, Tiertransport
  • Einschätzung von Tierkrankheiten und Tierseuchenbekämpfung, Tierüberwachung
  • Präparieren und andere manuelle Facharbeiten

Gerade weil der Beruf mit Verantwortung für Lebewesen verbunden ist, wird KI eher zum Assistenzsystem als zum Ersatz. Sie kann Prozesse ordnen, aber nicht den professionellen Blick auf Verhalten, Gesundheit und Haltung liefern.

Was du jetzt praktisch tun kannst

Wenn du in diesem Beruf arbeitest, lohnt sich vor allem ein Doppelprofil: Tierkompetenz plus digitale Souveränität. Das heißt nicht, dass du Programmieren lernen musst. Es heißt eher, dass du digitale Werkzeuge sicher nutzt, um deine Arbeit zu verbessern.

Sinnvoll ist vor allem:

  • Routine in digitaler Zuchtbuchführung und Dokumentation aufbauen
  • Auswertungen aus Kosten- und Leistungsrechnung besser verstehen
  • bei Kalkulation und Betriebsmitteleinsatz planen mit Vorlagen und Assistenten arbeiten
  • Texte für Verkauf und interne Kommunikation schneller vorbereiten
  • Daten aus Futtermittelanalysen und Bestandslisten zusammenführen
  • den Fokus auf Tierüberwachung, Tierschutz und Qualitätskontrolle stärken

So verschiebst du dich weg von reinem Erfassen hin zu Auswertung, Entscheidung und Kontrolle. Genau dort liegt für deinen Beruf der größte Zukunftsvorteil.

Fazit für die Pelztierhaltung

Die Pelztierhaltung ist kein Beruf, der durch KI einfach verschwindet. Aber sie wird digitaler, strukturierter und auswertungsstärker. Der höchste Druck entsteht bei Dokumentation, Planung und kaufmännischen Routinen. Die eigentliche Tierarbeit bleibt menschlich. Wer beides kann – Tiere sicher führen und digitale Abläufe beherrschen – wird im Beruf eher stärker als austauschbarer. Stand: Juni 2026.

Erwähnte KI-Tools

KI-Assistenten für Text und AuswertungTabellenkalkulationdigitale Zuchtbuchsoftware

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Tierwirtschaftsmeister/in - Pelztierhaltung beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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