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Tierwirtschaftsmeister/in - Schweinehaltung: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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NIEDRIGES RISIKO

30%2013
50%2016
50%2019
55%2022
47%2026*
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Aufsichtskräfte in der Tierwirtschaft

Das übernimmt KI.

12 von 26 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Besamungstechnik0%
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Kalkulation0%
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Tierhaltung0%

Du bleibst relevant.

Tierwirtschaftsmeister/innen in der Fachrichtung Schweinehaltung planen und leiten die Arbeiten in allen Bereichen der Schweinehaltung und-zucht. Sie arbeiten eventuell selbst mit, erledigen verwaltende Aufgaben, führen Mitarbeiter/innen und bilden Auszubildende aus.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

249

Beschäftigte i

Arbeitslose i

16

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

55%43%30%
20132022: 55%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

249-54% seit 2012
544397249
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
6Stellen 2024
16Arbeitslose 2024
29175
20122024

Tierwirtschaftsmeister/in - Schweinehaltung im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 47% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Tierwirtschaftsmeister/in - Schweinehaltung verändern könnte. Damit liegt Tierwirtschaftsmeister/in - Schweinehaltung über dem Durchschnitt des Berufsfelds Land- & Forstwirtschaft, der bei 38% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 55% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 26 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 12 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Besamungstechnik, Fleischerzeugung, Zuchtbuchführung, Stallbuchführung, Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation und Verkauf und 6 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Aufzucht (Tierwirtschaft), Huf-, Klauenpflege, Tierschutz, Tierunterkünfte einrichten und instand halten, Arbeitsvorbereitung und Fleisch- und Geflügelfleischhygiene und 8 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 249 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 28% gesunken.

Mehr dazu: alle Berufe in Land- & Forstwirtschaft · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Tierwirtschaftsmeister/in - Schweinehaltung?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Tierwirtschaftsmeister/in - Schweinehaltung

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Schweinehaltung zwischen Rückgang und Fachkräftebedarf

Die Zahl der Beschäftigten in der Tierwirtschaftsmeister/in - Schweinehaltung ist deutlich geschrumpft: Von 544 im Jahr 2012 auf 249 im Jahr 2024. Das ist ein Rückgang um 54 %. Für den Beruf heißt das nicht automatisch, dass Aufgaben verschwinden — aber der Arbeitsmarkt für klassische Schweinehaltung ist sichtbar kleiner geworden. Genau deshalb lohnt sich der Blick auf den KI-Risiko-Score von 47 %: Er zeigt ein mittleres Risiko, aber vor allem einen Beruf im Umbau.

Welche Tätigkeiten in der Schweinehaltung KI eher trifft

In deinem Beruf sind einige Tätigkeiten vergleichsweise gut standardisierbar. Dazu gehören Besamungstechnik, Zuchtbuchführung, Stallbuchführung, Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Verkauf, Betriebsmitteleinsatz planen, Futtermittelanalysen, Futtermittelgewinnung sowie Teile der Schweinehaltung, Stallhaltung und Tierhaltung. Das sind Aufgaben, bei denen Daten verglichen, Abläufe dokumentiert, Mengen berechnet oder Entscheidungen vorbereitet werden.

Das bedeutet aber nicht, dass ein System den ganzen Stall führt. Vielmehr verschiebt sich der Fokus: Routine, Dokumentation und Planung lassen sich stärker digital unterstützen, während du vor Ort weiterhin bewertest, kontrollierst und eingreifst. Gerade in einem Tierberuf bleibt der Unterschied zwischen Papierlage und Stallrealität groß.

Was in der Schweinehaltung menschlich bleibt

Besonders wichtig bleiben Tätigkeiten, die unmittelbare Beobachtung, Verantwortung und Reaktion erfordern. Dazu zählen Aufzucht (Tierwirtschaft), Huf-, Klauenpflege, Tierschutz, Tierunterkünfte einrichten und instand halten, Arbeitsvorbereitung, Fleisch- und Geflügelfleischhygiene, Betriebsleitung, Betriebsführung, Viehtransport, Tiertransport, Tierkrankheiten, Tierseuchenbekämpfung, Tierüberwachung, Herdenmanagement, Schweinezucht, Stallbetrieb und Tierproduktion.

Hier geht es um Tierverhalten, Gesundheit, Hygiene, Stresssignale und Abläufe im Bestand. KI kann Hinweise geben, aber sie ersetzt nicht die Lagebeurteilung im Stall, nicht das Management in Krisensituationen und schon gar nicht die Verantwortung für Tierwohl und Seuchenschutz.

Was die Studien für Schweinehaltung und Tierwirtschaftsmeister bedeuten

Die IAB-Forschung zeigt: Ein hohes Substituierbarkeitspotenzial führt historisch selten direkt zu Beschäftigungsabbau. Oft wachsen Berufe langsamer, statt schlicht zu verschwinden. Genau das passt zu deinem Feld: Der Beruf steht unter Druck, aber er ist nicht einfach automatisierbar weg.

Auch die Microsoft-Analyse mit 200.000 Copilot-Gesprächen hilft bei der Einordnung. Besonders KI-anwendbar sind dort Schreiben, Informationen beschaffen, erklären und kommunizieren. Das liegt weit weg von der eigentlichen Stallarbeit. Für deinen Beruf heißt das: KI ist eher bei Dokumentation, Auswertung und Kommunikation stark als bei der tierbezogenen Praxis.

Der IWF ordnet solche Berufe zusätzlich ein: In Industrieländern sind viele Jobs wegen ihrer kognitiven Anteile KI-exponiert. Das trifft auf die Schweinehaltung besonders dort zu, wo du planen, prüfen, dokumentieren und rechnen musst. Die körpernahe Arbeit bleibt dagegen deutlich robuster.

Wie du dich in der Schweinehaltung strategisch aufstellst

Für dich ist die beste Strategie nicht Abwarten, sondern gezielte Ergänzung. Sinnvoll ist, KI und digitale Systeme dort zu nutzen, wo sie dir Zeit sparen:

  • bei Kosten- und Leistungsrechnung und Kalkulation
  • bei Zuchtbuchführung, Stallbuchführung und anderen Dokumentationsaufgaben
  • bei der Auswertung von Futtermittelanalysen
  • bei der Planung von Betriebsmitteleinsatz und Abläufen
  • bei der Vorbereitung von Entscheidungen im Herdenmanagement

Gleichzeitig wird dein Wert dort am größten sein, wo Technik an Grenzen stößt: bei Tierbeobachtung, Hygiene, Krankheitsverdacht, Seuchenprävention, Führung im Stall und in der Organisation des Betriebs. Wer diese Verbindung aus digitaler Routine und praktischer Urteilskraft beherrscht, bleibt in der Schweinehaltung besonders relevant.

Stand: Juni 2026. Der Beruf verändert sich von innen: weniger reine Routine, mehr Kontrolle, Steuerung und Verantwortung.

Erwähnte KI-Tools

Copilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Tierwirtschaftsmeister/in - Schweinehaltung beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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