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Verlagskaufmann/-frau

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SEHR HOHES RISIKO

29%2013
57%2016
71%2019
71%2022
95%2026*
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Kaufmännische Fachkräfte in Verlag und Medien (ohne Spezialisierung)

Das übernimmt KI.

15 von 22 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Drucktechnik0%
Typografie, Schriftgestaltung0%
Druckweiterverarbeitung0%
Einkauf, Beschaffung0%
Kosten- und Leistungsrechnung0%
Kalkulation0%
Vertrieb0%
Auftragsannahme, -bearbeitung0%
Presserecht0%
Urheberrecht0%
Anzeigengeschäft0%
Verwertungsrechte, Lizenzen beschaffen und verwalten0%
Bücher0%
Elektronische Medien0%
Zeitungen, Zeitschriften0%

Du bleibst relevant.

Verlagskaufleute arbeiten in Zeitungs-und Zeitschriftenverlagen, Buchverlagen oder Verlagen für elektronische Medien wie Hörspiel-CDs oder CD-ROMs. Dort erledigen sie alle kaufmännischen Arbeiten, die bei der Organisation, der Herstellung, dem Verkauf und dem Vertrieb anfallen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Schöpferische Fähigkeit
Initiative
Eigenverantwortung

Gehalt

3.907 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.180 €

Oberes Viertel

4.936 €

Fachliche Stärken i

Microsoft OfficeVertriebMarketingManagementEntwicklung

15.548

Beschäftigte i

346

Offene Stellen i

Arbeitslose i

579

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

71%50%29%
20132022: 71%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

15.548-2% seit 2012
17.01616.28215.548
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.907 €+30%
4.936 €3.598 €2.259 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
44Stellen 2024
579Arbeitslose 2024
95349944
20122024

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Verlagskaufmann/-frau?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Verlagskaufmann/-frau

Stand: März 2026· 3 Min. Lesezeit

KI und der Beruf Verlagskaufmann/-frau: Was sich gerade verändert

Im Beruf des Verlagskaufmanns oder der Verlagskauffrau bringen sich Fachkräfte in die spannende Welt der Medien und Literatur ein. Doch die Einführung von Künstlicher Intelligenz (KI) hat auch in dieser Branche einen hohen Einfluss. Der KI-Risiko Score für diesen Beruf liegt bei 95 Prozent – was bedeutet, dass viele Aufgaben automatisiert werden könnten. Das IAB-Automatisierungspotenzial beträgt 71 Prozent, was zeigt, dass ein Großteil der Tätigkeiten theoretisch durch KI ersetzt werden kann. Praktisch wird jedoch bisher nur in 38 Prozent der Fälle KI eingesetzt, was eine große Diskrepanz zur Theorie darstellt. Für die Beschäftigten in der Branche, aktuell 15.548 in Deutschland, bedeutet das, dass sie sich auf eine sich stark verändernde Arbeitsumgebung einstellen müssen.

Diese Aufgaben erledigt KI schon heute

Bereits heute gibt es einige KI-Tools, die spezifische Aufgaben im Verlag übernehmen. Adobe Sensei, eine KI-gestützte Plattform von Adobe, hilft dabei, Inhalte zu erstellen und zu optimieren, indem sie Datenanalysen bereitstellt. Anstatt Texte manuell zu bearbeiten, kann man mit Grammarly schnell die Grammatik und den Stil von Manuskripten verbessern – somit wird die Qualität der Texte erhöht.

QuarkXPress automatisiert Layout- und Design-Prozesse, was Verlagskaufleuten Zeit und Mühe spart. Früher mussten viele Designarbeitsschritte manuell durchgeführt werden, heute können sie durch einfache Klicks effizient erledigt werden. Canva bietet KI-gestützte Designvorlagen, die es ermöglichen, ansprechende Grafiken für Print- und Online-Medien zu erstellen. Diese Tools zeigen, wie KI den Arbeitsablauf optimiert und Routineaufgaben erleichtert.

Das kann KI nicht — und das bleibt deine Stärke

Trotz der vielen Möglichkeiten, die KI bietet, gibt es bestimmte menschliche Fähigkeiten, die nicht ersetzt werden können. Kommunikationsfähigkeit, Teamarbeit und die Fähigkeit, kreativ zu denken, sind weiterhin äußerst gefragt. Verlagskaufleute müssen oft mit Autoren, Lektoren und anderen Teammitgliedern zusammenarbeiten, um ein Projekt zum Leben zu erwecken – eine Fähigkeit, die Maschinen nicht besitzen.

Auch Initiative und Eigenverantwortung sind menschliche Eigenschaften, die in der Verlagswelt zentral sind. Der persönliche Kontakt zu Kunden und die Fähigkeit, deren Bedürfnisse zu verstehen und darauf zu reagieren, sind Aspekte, die KI nicht abdecken kann. Diese Stärken bieten dir einen klaren Vorteil in der sich wandelnden Branche.

Was sich in der Branche gerade tut

In der Verlagsbranche sind derzeit mehrere Trends zu beobachten. Verlage setzen zunehmend auf die Personalisierung von Inhalten, um gezielt auf die Interessen ihrer Leser einzugehen. Künstliche Intelligenz hilft dabei, individuelle Leseerfahrungen zu schaffen und Inhalte effektiver zu gestalten. Außerdem wird die Automatisierung von Prozessen, wie der Manuskriptprüfung und Vertriebsoptimierung, immer wichtiger. Dadurch können Ressourcen effizienter genutzt werden und Verlage sind in der Lage, schneller auf Veränderungen zu reagieren.

So entwickelt sich der Arbeitsmarkt in Deutschland

Wie sieht der Arbeitsmarkt für Verlagskaufleute in Deutschland aus? Aktuell gibt es 346 offene Stellen in diesem Bereich. Der Medianverdienst liegt bei 3.907 Euro im Monat, und die Gehaltsspanne reicht von 3.180 Euro bis 4.936 Euro. Aufgrund des hohen Automatisierungspotenzials könnte es in Zukunft weniger Jobs geben, da viele Routineaufgaben von KI übernommen werden. Dennoch sind gut ausgebildete und anpassungsfähige Fachkräfte nach wie vor gefragt.

Das kannst du jetzt tun — konkrete nächste Schritte

Um in der sich verändernden Arbeitswelt erfolgreich zu bleiben, solltest du deine Fähigkeiten kontinuierlich erweitern. Hier sind drei konkrete Schritte:

  1. Digitale Kompetenzen ausbauen: Nutze Plattformen wie Coursera oder edX, um kostenlose oder kostengünstige Kurse zu digitalen Themen, wie Datenanalyse und digitales Marketing, zu belegen.
  1. KI-Tools kennenlernen: Experimentiere mit Tools wie Grammarly oder Adobe Sensei, um zu verstehen, wie sie deinen Arbeitsalltag erleichtern können. Viele bieten kostenlose Testversionen an.
  1. Netzwerken und Austausch: Suche den Kontakt zu Kollegen und anderen Fachleuten in der Branche. Webinare und Online-Communities sind gute Möglichkeiten, um über aktuelle Trends und Technologien informiert zu bleiben.

Fazit: Deine Zukunft als Verlagskaufmann/-frau

Die Zukunft im Beruf des Verlagskaufmanns oder der Verlagskauffrau ist von Veränderungen geprägt. Künstliche Intelligenz wird viele Aufgaben unterstützen und optimieren, doch deine einzigartigen menschlichen Fähigkeiten bleiben unverzichtbar. Bleibe offen für neue Technologien und bilde dich weiter – so kannst du die Chancen der KI-Revolution für deine Karriere nutzen.

Erwähnte KI-Tools

Konkrete KIAdobe SenseiQuarkXPressGrammarlyCanvaPersonalisierung von InhaltenAutomatisierung von ProzessenDatengetriebenes Marketing

Datenquellen: IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research Copilot-Studie 2025

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