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Kaufmann/-frau - audiovisuelle Medien: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

57%2013
71%2016
71%2019
71%2022
78%2026*
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Kaufmännische Fachkräfte in Verlag und Medien (ohne Spezialisierung)

Das übernimmt KI.

11 von 19 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Einkauf, Beschaffung0%
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Vertrieb0%
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Urheberrecht0%
Verwertungsrechte, Lizenzen beschaffen und verwalten0%
Medientechnik0%

Du bleibst relevant.

Kaufleute für audiovisuelle Medien betreuen die Herstellung von audiovisuellen Produkten kaufmännisch und organisatorisch. Sie arbeiten an der Schnittstelle von Produktionsorganisation,-kalkulation bzw.-abrechnung und Marketingstrategie, Öffentlichkeitsarbeit sowie Vertrieb.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Schöpferische Fähigkeit
Initiative
Eigenverantwortung

Gehalt

3.907 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.180 €

Oberes Viertel

4.936 €

Fachliche Stärken i

Microsoft OfficeVertriebMarketingManagementEntwicklung

15.548

Beschäftigte i

346

Offene Stellen i

Arbeitslose i

579

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

71%64%57%
20132022: 71%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

15.548-2% seit 2012
17.01616.28215.548
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.907 €+30%
4.936 €3.598 €2.259 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
44Stellen 2024
579Arbeitslose 2024
95349944
20122024

Kaufmann/-frau - audiovisuelle Medien im KI-Check: die Daten im Detail

Kaufmann/-frau - audiovisuelle Medien erreicht im KI-Check einen Score von 78%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Medien & Kommunikation (76%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 71% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 19 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 11 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Einkauf, Beschaffung, Abrechnung, Buchführung, Buchhaltung, Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation und Vertrieb und 5 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Finanzierung, Kundenberatung, -betreuung, Marketing, Personalwesen, Projektmanagement und Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations und 2 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 15.548 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 7% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.907 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.180 € bis 4.936 €), gestiegen um 15% seit 2019. Zuletzt waren rund 346 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Microsoft Office, Vertrieb, Marketing, Management und Entwicklung. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Schöpferische Fähigkeit und Initiative.

Mehr dazu: alle Berufe in Medien & Kommunikation · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Kaufmann/-frau - audiovisuelle Medien?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Kaufmann/-frau - audiovisuelle Medien

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Lage für Kaufleute in der audiovisuellen Medienwirtschaft Für Kaufmann/-frau - audiovisuelle Medien ist die Lage Stand: Juni 2026 klar zweigeteilt: Einerseits bleibt der Beruf gefragt, weil du zwischen Produktion, Vermarktung, Rechtefragen und Organisation an vielen Schnittstellen arbeitest. Andererseits liegt dein KI-Risiko Score mit 78 deutlich über dem Durchschnitt des Berufsfelds von 76. Das passt zu einer Rolle, in der viele Abläufe standardisierbar sind, während die eigentliche Wertschöpfung stärker in Beratung, Koordination und Verhandlung liegt.

Der Arbeitsmarkt zeigt dabei kein Bild des plötzlichen Wegfalls, sondern eher eines Umbaus. Die Beschäftigung in deinem Beruf ist seit 2012 leicht zurückgegangen, gleichzeitig ist das Gehalt gestiegen. Das spricht dafür, dass sich die Anforderungen eher verdichten als verschwinden: Wer bleibt, übernimmt oft komplexere Aufgaben, mehr Abstimmung und mehr Verantwortung.

Welche Tätigkeiten in deinem Beruf besonders unter Druck stehen Besonders angreifbar sind Aufgaben, die stark regelbasiert, dokumentenlastig oder wiederkehrend sind. Dazu zählen Einkauf, Beschaffung, Abrechnung, Buchführung, Buchhaltung, Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Vertrieb, Controlling, Presserecht, Urheberrecht sowie das Beschaffen und Verwalten von Verwertungsrechten, Lizenzen. Auch Teile der Medientechnik lassen sich durch Software, Vorlagen und Assistenzsysteme effizienter machen.

Das bedeutet nicht, dass diese Tätigkeiten verschwinden. Aber sie werden stärker vorstrukturiert, geprüft und beschleunigt. Genau hier passt der IAB-Befund gut: In Deutschland ist das Substituierbarkeitspotenzial zuletzt besonders in Expertenberufen gestiegen, vor allem in IT- und naturwissenschaftsnahen Dienstleistungsberufen. Für Medienberufe ist das relevant, weil viele Aufgaben zwischen Fachwissen und Routine liegen.

Welche Aufgaben im Mediengeschäft menschlich bleiben Weniger ersetzbar sind die Teile deines Berufs, in denen es um Beziehungen, Verantwortung und Kontext geht: Finanzierung, Kundenberatung, -betreuung, Marketing, Personalwesen, Projektmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations, Werbung und die Produktion (Bühne, Film, Fernsehen, Video, Audiovision). Hier reicht es nicht, Informationen zu sortieren. Es geht darum, Interessen auszubalancieren, Entscheidungen zu vertreten und kreative sowie wirtschaftliche Ziele zusammenzubringen.

Gerade in der audiovisuellen Medienwirtschaft sind Projekte selten rein standardisiert. Budgets, Rechte, Zeitpläne, Kundenerwartungen und Produktionsrealität ändern sich laufend. Genau deshalb bleibt dein Kern stark an Kommunikation, Priorisierung und Koordination gebunden. KI kann dir dabei helfen, aber sie ersetzt nicht ohne Weiteres das Zusammenspiel aus Marktverständnis, Verhandlungsgeschick und Verantwortungsübernahme.

Was die Studien für deinen Beruf bedeuten Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt sehr deutlich: Am stärksten KI-anwendbar sind Schreiben, Informationen beschaffen, erklären und kommunizieren. Genau dort berühren sich viele Teile deines Alltags mit KI. Wenn du Exposés vorbereitest, Angebote strukturierst, Inhalte zusammenfasst oder Standardkommunikation aufsetzt, wird KI zum Beschleuniger.

Das ist auch der Grund, warum der Beruf trotz hoher Exposition nicht automatisch verschwindet. Der IAB betont, dass hohes Substituierbarkeitspotenzial in der Vergangenheit selten zu echtem Beschäftigungsabbau geführt hat. Meist verschieben sich Aufgaben innerhalb des Berufs. Für dich heißt das: Weniger reine Zuarbeit, mehr Prüfung, Steuerung und Abstimmung.

Der Anthropic Economic Index stützt diesen Blick. Dort dominiert in keiner Berufsgruppe klar die Automation; insgesamt überwiegt Augmentation gegenüber direkter Automation. Für Kaufleute in audiovisuellen Medien ist das eine gute Nachricht, weil KI typischerweise nicht den ganzen Beruf übernimmt, sondern einzelne Arbeitsschritte ergänzt.

Was sich in deinem Beruf durch KI konkret verändert KI verändert bei dir vor allem den Aufgabenmix. Routine aus Abrechnung, Kalkulation, Controlling, Datenpflege oder Textentwürfen wird schneller. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an Prüfung, Qualitätssicherung und Schnittstellenmanagement. Du wirst also weniger „nur abarbeiten“ und mehr entscheiden müssen, ob etwas fachlich, rechtlich und wirtschaftlich wirklich passt.

Das betrifft auch dein Wissen über Presserecht und Urheberrecht. Gerade bei Lizenzen, Rechten und Nutzungen ist KI kein Ersatz für saubere Prüfung. Sie kann dir Hinweise geben oder Texte vorstrukturieren, aber die Verantwortung bleibt menschlich. Genau darin liegt dein Vorteil: Wer rechtliche und kaufmännische Logik mit Medienverständnis verbindet, bleibt schwer ersetzbar.

Strategie für Kaufleute in der audiovisuellen Medienwirtschaft Deine beste Strategie ist nicht, KI zu meiden, sondern sie gezielt als Arbeitsmittel zu nutzen. Sinnvoll ist vor allem:

  • KI für Schreiben, Zusammenfassungen und erste Entwürfe einsetzen
  • Rechte- und Vertragsfragen immer menschlich prüfen
  • Kundenberatung, -betreuung und Projektmanagement stärker als Beziehungs- und Steuerungsaufgaben verstehen
  • Microsoft Office, Analyse- und Kollaborationstools sicher beherrschen
  • Vertrieb, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit mit Datenkompetenz verbinden
  • bei Medientechnik und Produktionsprozessen die Schnittstelle zwischen Technik, Inhalt und Wirtschaft besetzen

Wenn du dich in Richtung Steuerung, Beratung und Rechtekompetenz bewegst, sinkt dein persönliches Risiko deutlich. Besonders wertvoll wird die Fähigkeit, KI-Ergebnisse kritisch zu lesen, wirtschaftlich einzuordnen und im Medienkontext umzusetzen. Genau dort entsteht der Mehrwert, den reine Automatisierung nicht liefert.

Einordnung für deinen Beruf Der KI-Risiko Score von 78 ist ein Warnsignal für Routineanteile, aber kein Todesurteil für den Beruf. Kaufleute in der audiovisuellen Medienwirtschaft bleiben wichtig, wenn sie nicht nur verwalten, sondern Prozesse verstehen, Entscheidungen absichern und Kund:innen sowie Projekte souverän führen. Wer KI als Werkzeug nutzt und zugleich Rechte, Finanzierung und Produktion im Blick behält, arbeitet künftig eher stärker als weniger relevant.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft OfficeCopilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Kaufmann/-frau - audiovisuelle Medien beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

OpenAI · GDPval: AI-Performance auf real wertschöpfenden Aufgaben (2025)

Benchmark über 44 Berufe und 1.320 echte Arbeitsaufgaben: führende Modelle nähern sich der Qualität von Fachleuten in vielen Wissensberufen.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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