Werkstoffprüfer/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?
Beruf wird bewertet
0%
MITTLERES RISIKO
Fachkräfte in der Werkstofftechnik
Das übernimmt KI.
17 von 19 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.
Du bleibst relevant.
Werkstoffprüfer/innen untersuchen Werkstoffe oder Bauteile aus unterschiedlichen Materialien auf Fehler und überwachen die gleichbleibende Qualität von Produkten. Gegebenenfalls verändern sie Materialeigenschaften durch technologische Prozesse.
Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026
Menschliche Stärken i
Gehalt
4.319 €
Median / Monati
Unteres Viertel
3.638 €
Oberes Viertel
5.155 €
Fachliche Stärken i
11.308
Beschäftigte i
584
Offene Stellen i
Arbeitslose i
390
KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i
2016 – 2022
Beschäftigte — Entwicklung i
2012 – 2024
Gehalt — Entwicklung i
2012 – 2024
Arbeitsmarkt-Trend i
Werkstoffprüfer/in im KI-Check: die Daten im Detail
Der KI-Risiko Score für Werkstoffprüfer/in beträgt 64%. Damit liegt Werkstoffprüfer/in unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Ingenieurwesen (71%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 71% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.
Von 19 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 17 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Messtechnik, Probenahme, Prüfverfahren, Bildanalyse (Werkstofftechnik), Laborarbeiten, Labortechnik und Metallografie und 11 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Werkstoffkunde, Werkstoffphysik und Versuchsdurchführung und -auswertung — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.
In diesem Beruf sind in Deutschland rund 11.308 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; die Beschäftigung blieb seit 2019 weitgehend stabil. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.319 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.638 € bis 5.155 €), gestiegen um 12% seit 2019. Zuletzt waren rund 584 offene Stellen ausgeschrieben.
Fachlich gefragt sind vor allem Werkstoffprüfung, Microsoft Office, Verfahrenstechnik, Räumen und Handwerkliche Kenntnisse. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Kommunikationsfähigkeit und Einsatzbereitschaft.
Mehr dazu: alle Berufe in Ingenieurwesen · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe
Was sagt die KI dazu?
KI und Automatisierung: Werkstoffprüfer/in
Erwähnte KI-Tools
Datenquellen & Methodik
IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.
Quellen & Studien
Worauf die Einschätzung zu Werkstoffprüfer/in beruht
Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:
IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)
Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).
Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)
Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.
IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)
Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.
Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)
Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.
Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)
Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).
Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.
Häufige Fragen zu Werkstoffprüfer/in