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Wirtschafter/in - Landwirtschaft: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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NIEDRIGES RISIKO

38%2013
46%2016
54%2019
57%2022
40%2026*
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Aufsichtskräfte in der Landwirtschaft

Das übernimmt KI.

22 von 38 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Ackerbau0%
Ackerfutterbau0%
Düngung0%
Getreidebau0%
Hackfrüchtebau0%
Maschineneinsatz (Landwirtschaft, Forst, Garten)0%
Ökologischer Anbau, Biologischer Anbau0%
Melken, Melktechnik0%
Landhandel0%
Kosten- und Leistungsrechnung0%
Kalkulation0%
Verkauf0%
Betriebsmitteleinsatz planen0%
Farm-Management-Systeme0%
Futtermittelanalysen0%
Futtermittelgewinnung0%
Geflügelhaltung0%
Milcherzeugung0%
Rinderhaltung0%
Schafhaltung0%
Schweinehaltung0%
Tierhaltung0%

Du bleibst relevant.

Wirtschafter/innen im Bereich Landwirtschaft planen und leiten Betriebsabläufe bei der Tier-und Pflanzenproduktion sowie der Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte. Außerdem übernehmen sie praktische Aufgaben im Betrieb.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Kommunikationsfähigkeit
Dialogfähigkeit Kundenorientierung
Zuverlässigkeit

Gehalt

3.713 €

Median / Monati

Unteres Viertel

2.998 €

Oberes Viertel

4.627 €

Fachliche Stärken i

OrganisationPlanungMicrosoft OfficeTransportEntwicklung

2.238

Beschäftigte i

266

Offene Stellen i

Arbeitslose i

150

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

57%48%38%
20132022: 57%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

2.238+24% seit 2012
2.6702.2351.799
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

3.713 €+49%
4.627 €3.269 €1.910 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
55Stellen 2024
150Arbeitslose 2024
1508214
20122024

Wirtschafter/in - Landwirtschaft im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 40% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Wirtschafter/in - Landwirtschaft verändern könnte. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Land- & Forstwirtschaft (38%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 57% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 38 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 22 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Ackerbau, Ackerfutterbau, Düngung, Getreidebau, Hackfrüchtebau und Maschineneinsatz (Landwirtschaft, Forst, Garten) und 16 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Grünlandwirtschaft, Pflanzenschutz, Saatzucht, Arbeitsvorbereitung, Kundenberatung, -betreuung und Marketing und 10 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 2.238 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 19% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 3.713 € pro Monat (mittlere 50 %: 2.998 € bis 4.627 €), gestiegen um 20% seit 2019. Zuletzt waren rund 266 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Organisation, Planung, Microsoft Office, Transport und Entwicklung. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Kommunikationsfähigkeit und Dialogfähigkeit Kundenorientierung.

Mehr dazu: alle Berufe in Land- & Forstwirtschaft · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Wirtschafter/in - Landwirtschaft?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Wirtschafter/in - Landwirtschaft

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Wirtschafter/in - Landwirtschaft: Das Anforderungsprofil verschiebt sich bis 2030

Bis 2030 wird sich dein Beruf weniger über reine Routine im Stall oder auf dem Feld definieren, sondern stärker über Steuerung, Kontrolle und Entscheidung. Die klassischen Tätigkeiten bleiben wichtig, aber sie werden häufiger von digitalen Systemen begleitet: Farm-Management-Systeme liefern Daten, Sensorik unterstützt bei Fütterung und Tierbeobachtung, und Auswertungen helfen bei Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation und Betriebsmitteleinsatz planen. Entscheidend ist deshalb nicht, ob Technik kommt, sondern welche Aufgaben du selbst übernimmst und wo du KI als Werkzeug nutzt.

Der KI-Risiko-Score von 40 ordnet den Beruf eher im mittleren Bereich ein. Das passt gut zu den aktuellen Befunden: Das IAB zeigt, dass hohe Substituierbarkeit in der Vergangenheit selten zu echtem Beschäftigungsabbau geführt hat. Meist ging es um langsameres Wachstum oder um einen Umbau der Aufgaben. Genau das ist hier wahrscheinlich. Gleichzeitig erklärt die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Arbeitskonversationen, warum dein Beruf nicht „einfach automatisiert“ wird: KI ist besonders stark bei Texten, Erklärungen, Kommunikation und Informationsbeschaffung. Im landwirtschaftlichen Alltag bleiben aber viele Tätigkeiten vor Ort, im Kontakt mit Tieren, Wetter, Boden und Kunden gebunden.

Welche Tätigkeiten in der Landwirtschaft unter Druck geraten

Am ehesten verändern sich die Tätigkeiten, die stark regelbasiert, planbar und gut datenförmig sind. Dazu zählen in deinem Beruf vor allem:

  • Kosten- und Leistungsrechnung
  • Kalkulation
  • Betriebsmitteleinsatz planen
  • Landhandel
  • Verkauf
  • Farm-Management-Systeme
  • Futtermittelanalysen
  • Düngung
  • Maschineneinsatz (Landwirtschaft, Forst, Garten)
  • Melken, Melktechnik

Gerade hier kann KI helfen, Muster zu erkennen, Vorschläge zu machen oder Abläufe zu dokumentieren. Das heißt aber nicht, dass du diese Aufgaben verlierst. Häufig verschiebt sich die Arbeit von der Ausführung hin zur Kontrolle, Plausibilitätsprüfung und Feinsteuerung. Eine deutsche Studie zum neuen Future of Work beschreibt genau diesen Wandel: klassische Bearbeitung schrumpft, während Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen.

Auch international passt das Bild. Der IWF weist darauf hin, dass weltweit ein großer Teil der Jobs KI-exponiert ist, in Industrieländern wegen des hohen Anteils kognitiver Arbeit besonders stark. Für die Landwirtschaft heißt das: Nicht der Ackerbau selbst verschwindet, aber vieles rund um Planung, Dokumentation, Auswertung und Kommunikation wird digitaler.

Welche Kompetenzen in der Landwirtschaft wichtiger werden

Wichtiger werden vor allem Kompetenzen, die Technik mit Praxis verbinden. In deinem Profil passen dazu besonders Organisation, Planung, Microsoft Office, Transport und Entwicklung. Auf der persönlichen Seite zählen Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Kommunikationsfähigkeit, Dialogfähigkeit Kundenorientierung und Zuverlässigkeit noch stärker als bisher.

Denn viele der wachsenden Aufgaben liegen genau dort, wo Maschinen und Modelle an Grenzen stoßen: Grünlandwirtschaft, Pflanzenschutz, Saatzucht, Arbeitsvorbereitung, Kundenberatung, -betreuung, Marketing, Schädlingsbekämpfung, Naturschutz und Klimawandelanpassung. Diese Tätigkeiten brauchen Kontextwissen, Abwägung und Verantwortung. Besonders bei Tierseuchenbekämpfung, Tierüberwachung oder in der Tierproduktion bleibt die Einschätzung vor Ort unverzichtbar.

Die Microsoft-Studie zeigt außerdem: KI wird vor allem dort stark, wo Informationen beschafft, Texte geschrieben, erklärt und kommuniziert werden. Für dich heißt das praktisch: Berichte, Checklisten, Futter- oder Einsatzpläne, Kundenmails und Dokumentationen lassen sich künftig schneller vorbereiten. Aber die Entscheidung, was im Betrieb wirklich sinnvoll ist, bleibt bei dir.

Was der Arbeitsmarkt für Wirtschafter/innen - Landwirtschaft signalisiert

Die Beschäftigung in diesem Beruf ist seit Jahren gewachsen, und auch das mediane Gehalt hat sich deutlich erhöht. Das spricht eher für einen Beruf im Umbau als für einen Beruf im Rückzug. Das IAB betont zudem, dass Berufe mit hohem Substituierbarkeitspotenzial nicht automatisch Beschäftigung verlieren. Gerade in Bereichen mit Fachkräftebedarf kann Technik sogar dazu beitragen, dass Aufgaben besser verteilt und knappe Zeitressourcen entlastet werden.

Für die Landwirtschaft ist das besonders wichtig, weil körperliche Arbeit, Wetterrisiken und Tierwohl nicht beliebig standardisierbar sind. Gleichzeitig steigt der Druck, sauber zu dokumentieren, effizient zu wirtschaften und auf Klimawandelanpassung zu reagieren. Genau hier kann KI helfen, wenn du sie als Assistenz nutzt statt als Ersatz.

Deine nächsten Schritte im Betrieb

Wenn du in diesem Beruf gut aufgestellt sein willst, lohnt sich ein klarer Fokus auf drei Dinge:

  • Daten lesen und bewerten: Nutze Farm-Management-Systeme nicht nur zum Erfassen, sondern zum Vergleichen und Erkennen von Abweichungen.
  • Routinen digitalisieren: Vor allem Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Futter- und Einsatzplanung lassen sich mit digitalen Vorlagen deutlich sauberer abbilden.
  • Menschliche Stärken ausbauen: Kundenberatung, -betreuung, Kommunikation, Arbeitsvorbereitung und Krisenreaktion werden wichtiger, nicht unwichtiger.

Wenn du Technik gezielt einsetzt, kann dein Beruf produktiver und zugleich fachlich anspruchsvoller werden. Der entscheidende Unterschied bis 2030 wird sein, ob du nur mit Daten arbeitest — oder ob du aus Daten gute landwirtschaftliche Entscheidungen machst.

Stand: Juni 2026

Erwähnte KI-Tools

Farm-Management-SystemeMicrosoft OfficeKI-gestützte Analyse- und AssistenzsystemeCopilot

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Wirtschafter/in - Landwirtschaft beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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