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Wirtschaftsförder(er/in): Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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NIEDRIGES RISIKO

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Spezialisten in der Wirtschaftsförderung

Das übernimmt KI.

7 von 30 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Wirtschaftsförderer und-förderinnen arbeiten daran, die Wirtschaft in einer Stadt oder Region zu beleben. Sie erstellen und realisieren Konzepte für das Standortmarketing und leiten Kooperationen zwischen unterschiedlichen Interessengruppen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Organisationsfähigkeit
Initiative

Gehalt

5.617 €

Median / Monati

Unteres Viertel

4.731 €

Oberes Viertel

6.733 €

Fachliche Stärken i

Gewerbe-, WirtschaftsförderungEntwicklungMicrosoft OfficeOrganisationWirtschaftswissenschaften

1.303

Beschäftigte i

251

Offene Stellen i

Arbeitslose i

50

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

33%17%0%
20132022: 33%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

1.303+170% seit 2012
1.303893482
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

5.617 €+33%
6.733 €5.111 €3.488 €
20152024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
18Stellen 2024
50Arbeitslose 2024
653811
20122024

Wirtschaftsförder(er/in) im KI-Check: die Daten im Detail

Wirtschaftsförder(er/in) erreicht im KI-Check einen Score von 44%. Damit liegt Wirtschaftsförder(er/in) unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Büro & Verwaltung (65%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 33% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 30 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 7 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Stadtplanung, Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Erfolgskontrolle (Marketing, Werbung), Controlling und Wirtschaftsförderungsrecht und 1 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Qualitätsmanagement, Regional- und Raumordnungsplanung, Standortanalyse, Finanzierung, Akquisition und Fundraising, Sponsoring und 17 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 1.303 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 41% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 5.617 € pro Monat (mittlere 50 %: 4.731 € bis 6.733 €), gestiegen um 19% seit 2019. Zuletzt waren rund 251 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Gewerbe-, Wirtschaftsförderung, Entwicklung, Microsoft Office, Organisation und Wirtschaftswissenschaften. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Organisationsfähigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Büro & Verwaltung · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Wirtschaftsförder(er/in)?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Wirtschaftsförder(er/in)

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Wirtschaftsförderung lebt von zwei Ebenen, die sich nicht sauber trennen lassen: Zahlen und Beziehungen. Du musst eine Standortanalyse sauber aufsetzen, Kalkulation und Kosten- und Leistungsrechnung nachvollziehbar machen, Förderlogiken kennen, mit Verwaltung und Unternehmen sprechen und am Ende oft trotzdem eine Entscheidung vorbereiten, die sich nicht nur rechnerisch, sondern auch politisch und regional tragen muss. Genau deshalb liegt der KI-Risiko-Score hier mit 44 nur im mittleren Bereich: Vieles im Alltag lässt sich digital stützen, aber der Beruf kippt nicht einfach in Automatisierung.

Was KI in der Wirtschaftsförderung übernimmt

Besonders anfällig sind die Tätigkeiten, die stark standardisiert, textlastig oder datenorientiert sind. Dazu gehören Kalkulation, Kosten- und Leistungsrechnung, Teile der Erfolgskontrolle (Marketing, Werbung), Controlling und auch Routinearbeiten rund um Wirtschaftsförderungsrecht oder das strukturierte Verarbeiten von Kontakten. Solche Aufgaben sind für KI gut geeignet, weil sie nach Mustern suchen, Informationen ordnen und Entwürfe liefern kann.

Das passt auch zu den aktuellen Studien: Die Microsoft-Analyse von 200.000 Copilot-Konversationen zeigt, dass vor allem Schreiben, Kundenkommunikation und das Beschaffen von Informationen besonders KI-anwendbar sind. Genau dort liegt ein Teil der administrativen und dokumentierenden Arbeit in der Wirtschaftsförderung. Auch der IWF kommt zu dem Schluss, dass gerade in Industrieländern viele wissensintensive Berufe KI-exponiert sind. Der Beruf hier gehört eindeutig in diese Gruppe.

Wichtig ist aber die Einordnung: KI ersetzt im Alltag meist nicht den ganzen Aufgabenblock, sondern beschleunigt ihn. Aus Berichten wie dem Anthropic Economic Index wird sichtbar, dass KI in vielen Berufen eher unterstützend eingesetzt wird als direkt ersetzend. Für deine Praxis heißt das: Entwürfe, Vorlagen, Auswertungen und Zusammenfassungen können schneller entstehen, aber sie müssen fachlich geprüft und in den regionalen Kontext übersetzt werden.

Was in der Wirtschaftsförderung menschlich bleibt

Gerade die Kernaufgaben mit Außenwirkung bleiben menschlich geprägt. Dazu zählen Qualitätsmanagement, Regional- und Raumordnungsplanung, Standortanalyse im Sinne einer echten Einordnung vor Ort, Finanzierung, Akquisition, Fundraising, Sponsoring, Kundenberatung, -betreuung, Projektmanagement, Marktforschung, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations und Unternehmenskommunikation, Corporate Identity. Auch Stadtmarketing, Regionalmanagement und die Verbindung zu Wirtschaftsgeografie, Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspolitik leben von Urteilsvermögen, politischem Gespür und Vertrauen.

Die ILO-Studie zu generativer KI zeigt weltweit besonders hohe Exposition in Büro- und Verwaltungsberufen. Genau das erklärt, warum in deinem Arbeitsfeld vor allem die administrativen Schichten unter Druck stehen. Aber: Die Forschung zeigt auch, dass hohe Exposition nicht automatisch Beschäftigungsabbau bedeutet. Im IAB-Bild ist KI bisher eher ein Verstärker für Produktivität als ein direkter Jobkiller. Das passt gut zur Wirtschaftsförderung, weil hier viele Aufgaben nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit Unternehmen, Kommunen, Kammern und Förderstellen entstehen.

Hinzu kommt: Der Beruf hat sich bereits stark entwickelt. Die Beschäftigtenzahl ist seit 2012 deutlich gewachsen. Das spricht dafür, dass Nachfrage, Spezialisierung und regionale Komplexität eher zunehmen als verschwinden. Gerade Aufgaben wie Fördermittelmanagement, Gewerbe-, Wirtschaftsförderung und die Abstimmung zwischen Verwaltung und Wirtschaft bleiben abhängig von Beziehungsarbeit, politischer Kommunikation und situativem Verhandlungsgeschick.

Was Beschäftigte in der Wirtschaftsförderung jetzt tun können

Der beste Hebel ist nicht Abwehr, sondern Spezialisierung. Wenn du KI klug einsetzt, verschiebst du dich von Routine zu Wirkung:

  • Nutze KI für erste Entwürfe von Präsentationen, Protokollen, Anträgen und Textbausteinen.
  • Lasse dir bei Marktforschung, Erfolgskontrolle und Controlling Muster, Zusammenfassungen und Szenarien vorbereiten.
  • Verankere deine Stärke in Kommunikationsfähigkeit, Organisationsfähigkeit, Eigenverantwortung und Initiative.
  • Baue Kompetenz in Microsoft Office, Datenaufbereitung und sauberer Dokumentation aus.
  • Vertiefe dein Profil in Gewerbe-, Wirtschaftsförderung, Entwicklung und Wirtschaftswissenschaften.
  • Trainiere die Aufgaben, die KI nicht gut kann: Vertrauen aufbauen, Prioritäten aushandeln, Widersprüche moderieren, politische und regionale Interessen zusammenbringen.

Gerade weil Stellenanzeigen mit KI-Skills stark wachsen, lohnt sich ein Doppelprofil: fachliche Tiefe plus souveräner Umgang mit KI-Werkzeugen. Für die Wirtschaftsförderung bedeutet das nicht weniger Relevanz, sondern andere Relevanz. Wer KI als Arbeitsinstrument beherrscht, kann schneller reagieren, besser vorbereiten und Gespräche mit Unternehmen, Verwaltung und Politik fundierter führen.

Stand: Juni 2026 gilt für deinen Beruf vor allem: Die technischen Vorarbeiten werden leichter, die eigentliche Verantwortung nicht. Wenn du dich auf Analyse, Kommunikation und strategische Einordnung konzentrierst, bleibt deine Rolle nicht nur erhalten, sondern kann an Gewicht gewinnen.

Erwähnte KI-Tools

CopilotMicrosoft Office

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Wirtschaftsförder(er/in) beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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