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Wirtschaftsinformatiker/in - IT-Systeme: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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MITTLERES RISIKO

25%2013
25%2016
33%2019
50%2022
69%2026*
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Spezialisten im IT-Vertrieb

Das übernimmt KI.

19 von 36 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Informationstechnik, Computertechnik0%
Buchführung, Buchhaltung0%
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Hardwareinstallation, Softwareinstallation0%
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Netzwerkmanagement0%
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Du bleibst relevant.

Geprüfte Wirtschaftsinformatiker/innen im Bereich IT-Systeme positionieren die IT-Geschäftsfelder eines Unternehmens am Markt und entwickeln sie weiter.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Dialogfähigkeit Kundenorientierung
Eigenverantwortung
Teamfähigkeit
Ergebnisorientiertes Handeln

Gehalt

6.321 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

VertriebBüro- und VerwaltungsarbeitenPrivatkundengeschäftManagementWirtschaftsinformatik

19.873

Beschäftigte i

1.629

Offene Stellen i

Arbeitslose i

318

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

50%38%25%
20132022: 50%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

19.873+2% seit 2012
25.07022.27019.470
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

6.321 €+50%
6.321 €4.568 €2.814 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
176Stellen 2024
318Arbeitslose 2024
1.498837176
20122024

Wirtschaftsinformatiker/in - IT-Systeme im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Wirtschaftsinformatiker/in - IT-Systeme beträgt 69%. Damit liegt Wirtschaftsinformatiker/in - IT-Systeme über dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie, der bei 59% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 50% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 36 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 19 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Informationstechnik, Computertechnik, Buchführung, Buchhaltung, Finanzplanung, Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation und Vertrieb und 13 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Qualitätsmanagement, Systemarchitektur, Kundenberatung, -betreuung, Marketing, Personalwesen und Abteilungs-, Bereichs-, Ressortleitung und 11 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 19.873 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 20% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 6.321 € pro Monat, gestiegen um 30% seit 2019. Zuletzt waren rund 1.629 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Vertrieb, Büro- und Verwaltungsarbeiten, Privatkundengeschäft, Management und Wirtschaftsinformatik. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Dialogfähigkeit Kundenorientierung, Eigenverantwortung und Teamfähigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in IT & Technologie · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Wirtschaftsinformatiker/in - IT-Systeme?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Wirtschaftsinformatiker/in - IT-Systeme

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Lage für Wirtschaftsinformatiker/in - IT-Systeme Für Wirtschaftsinformatiker/in - IT-Systeme ist die Ausgangslage Stand: Juni 2026 ambivalent: Der Beruf gehört mit einem KI-Risiko-Score von 69 zu den stärker exponierten IT-Profilen, zugleich ist die Beschäftigung in der langen Linie nicht eingebrochen. Die Zahl der Beschäftigten ist seit 2012 nur leicht gewachsen, während das Gehalt deutlich gestiegen ist. Das passt zu einem Markt, in dem nicht einfach weniger Arbeit entsteht, sondern die Arbeit sich verschiebt: weg von klassischer Bearbeitung, hin zu Prüfung, Steuerung und Architektur.

Gerade in diesem Beruf wirkt KI nicht nur von außen auf einzelne Aufgaben, sondern mitten in den typischen Arbeitsabläufen. Viele Tätigkeiten sind formal klar beschrieben, gut dokumentiert und stark regelbasiert. Genau dort setzen Automatisierung und generative KI an. Gleichzeitig bleibt dein Beruf eng mit Unternehmenskontext, Schnittstellen, Verantwortung und Qualität verbunden. Das macht ihn weniger ersetzbar als manche Schablone vermuten lässt, aber klar veränderungsanfällig.

KI-Einfluss auf Programmieren, Systemadministration und Datenbankmanagement Besonders angreifbar sind bei dir die Tätigkeiten, die sich in Standardprozesse zerlegen lassen: Datenübernahme, Datenaufbereitung, Hardwareinstallation, Softwareinstallation, Internet-, Intranettechnik, IT-Organisation, Wissensmanagementsysteme, Programmieren, Business-Process-Management-Systeme, Enterprise Application Integration (EAI), Netzwerkmanagement, Systemadministration, Systemverwaltung, Datenbankmanagement und Systemsoftware (Programmierung). Genau hier können KI-Systeme unterstützen, Vorschläge machen, Skripte erzeugen, Konfigurationen prüfen oder Routinefehler schneller finden als Menschen.

Das passt zur IAB-Einschätzung: In Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial führt das bisher seltener zu einem Jobabbau als zu langsamerem Beschäftigungswachstum. Für dich heißt das: Nicht das Berufsbild verschwindet, sondern Teile deiner Wertschöpfung werden anders verteilt. Klassische Bearbeitung nimmt ab, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben gewinnen.

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Gesprächen zeigt außerdem: Am stärksten KI-anwendbar sind Tätigkeiten wie Schreiben, Informationen beschaffen, erklären und kommunizieren. Genau diese Muster tauchen auch in IT-Systemberufen auf, etwa wenn du Spezifikationen ausarbeitest, Tickets beantwortest, Dokumentationen schreibst oder Lösungswege erläuterst. KI ist hier vor allem ein Beschleuniger — besonders bei wiederkehrenden Text-, Analyse- und Supportaufgaben.

Was bei Wirtschaftsinformatiker/in - IT-Systeme menschlich bleibt Deutlich robuster sind die Bereiche, in denen du mit Zielkonflikten, Verantwortung und Zusammenarbeit arbeiten musst. Dazu gehören Qualitätsmanagement, Systemarchitektur, Kundenberatung, -betreuung, Marketing, Personalwesen, Abteilungs-, Bereichs-, Ressortleitung, E-Commerce, E-Business, IT-Koordination, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT), EDV-Anwender-Training, Informations- und Kommunikationsmanagement, Wirtschaftsinformatik und Betriebswirtschaftslehre.

Hier geht es nicht nur um korrekte Antworten, sondern um Prioritäten, Abstimmung und das Verstehen von Organisationen. KI kann dir bei Entwürfen, Analysen und Vorarbeiten helfen. Aber sobald du zwischen Fachbereichen vermitteln, Anforderungen aushandeln, eine Systemarchitektur verantworten oder den Nutzerkontext sauber einordnen musst, bleibt menschliche Urteilskraft zentral.

Auch die persönlichen Kompetenzen sprechen für eine eher augmentierende als ersetzende Entwicklung. Kommunikationsfähigkeit, Dialogfähigkeit Kundenorientierung, Eigenverantwortung, Teamfähigkeit und Ergebnisorientiertes Handeln werden wichtiger, nicht unwichtiger. Denn je stärker KI die Routinearbeit übernimmt, desto mehr zählt die Fähigkeit, Ergebnisse zu bewerten, Risiken einzuordnen und Lösungen im Unternehmen durchzusetzen.

Einordnung der Studien für deinen Beruf Die internationale Perspektive macht den Druck auf Wissensarbeit noch klarer. Laut IWF sind weltweit rund 40 % der Jobs KI-exponiert; in Industrieländern wie Deutschland liegt der Anteil wegen des höheren Wissensarbeitsanteils deutlich höher. Für dich ist das relevant, weil dein Beruf genau in diesem kognitiven Kern liegt: Analyse, Koordination, technische Umsetzung und Kommunikation.

Die Microsoft-Studie passt ebenfalls sehr gut zu deinem Profil. Sie zeigt, dass KI vor allem dort stark ist, wo Sprache, Erklärung, Textarbeit und Informationsverarbeitung zusammenkommen. Das ist für Wirtschaftsinformatik kein Randthema, sondern Alltag: Anforderungen präzisieren, Prozesse dokumentieren, Lösungen begründen, Supportfälle strukturieren. Gleichzeitig ist nach Anthropic die Nutzung in der Praxis überwiegend augmentierend: Mensch und KI arbeiten gemeinsam. Das spricht dafür, dass sich dein Beruf eher in Richtung Steuerung, Qualitätssicherung und Architektur entwickelt als in Richtung vollständiger Automatisierung.

Strategie für Wirtschaftsinformatiker/in - IT-Systeme: So bleibst du gefragt Wenn du dich absichern willst, solltest du nicht nur „mehr KI“ lernen, sondern deine Rolle bewusst schärfen.

  • Baue Kompetenz in Systemarchitektur und IT-Koordination aus. Wer Systeme zusammenführt, bleibt wichtig.
  • Nutze KI gezielt für Datenübernahme, Datenaufbereitung, Dokumentation und Entwürfe, aber prüfe Ergebnisse konsequent selbst.
  • Stärke deine Fähigkeit in Kundenberatung, -betreuung und Anwenderberatung, Anwender-Support (IT). Die Schnittstelle zum Fachbereich wird wertvoller.
  • Vertiefe Kenntnisse in Qualitätsmanagement und Fehleranalyse, weil KI-generierte Vorschläge nicht automatisch zuverlässig sind.
  • Arbeite an deinen Kommunikations- und Vermittlungsfähigkeiten, besonders zwischen IT, Management und Fachabteilungen.
  • Positioniere dich bei Aufgaben, die Verantwortung verlangen: Architekturentscheidungen, Betriebsstabilität, Priorisierung und Umsetzung im Unternehmen.

Der zentrale Punkt ist: Dein Beruf ist nicht „ersetzt“, sondern umgebaut. Die besten Chancen hast du dort, wo du KI nicht als Konkurrenz, sondern als Werkzeug in einer anspruchsvolleren Rolle nutzt. Genau in dieser Mischung aus Technik, Organisation und Kommunikation bleibt Wirtschaftsinformatik stark.

Erwähnte KI-Tools

CopilotLLM-gestützte AssistentenKI-gestützte Monitoring-ToolsAutomatisierte Skript-GeneratorenWissensmanagementsysteme

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Wirtschaftsinformatiker/in - IT-Systeme beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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