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IT-Ökonom/in: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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MITTLERES RISIKO

30%2013
30%2016
30%2019
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66%2026*
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Spezialisten im IT-Vertrieb

Das übernimmt KI.

14 von 29 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Informationstechnik, Computertechnik0%
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Du bleibst relevant.

Geprüfte IT-Ökonomen und-Ökonominnen gestalten die Geschäftsprozesse in Marketing und Vertrieb von IT-Produkten, IT-Lösungen und IT-Dienstleistungen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Dialogfähigkeit Kundenorientierung
Eigenverantwortung
Teamfähigkeit
Ergebnisorientiertes Handeln

Gehalt

6.321 €

Median / Monati

Fachliche Stärken i

VertriebBüro- und VerwaltungsarbeitenPrivatkundengeschäftManagementWirtschaftsinformatik

19.873

Beschäftigte i

1.629

Offene Stellen i

Arbeitslose i

318

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

45%38%30%
20132022: 45%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

19.873+2% seit 2012
25.07022.27019.470
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

6.321 €+50%
6.321 €4.568 €2.814 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
176Stellen 2024
318Arbeitslose 2024
1.498837176
20122024

IT-Ökonom/in im KI-Check: die Daten im Detail

IT-Ökonom/in erreicht im KI-Check einen Score von 66%. Damit liegt IT-Ökonom/in über dem Durchschnitt des Berufsfelds IT & Technologie, der bei 59% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 45% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 29 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 14 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Informationstechnik, Computertechnik, Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Vertrieb, Controlling und Handelsrecht und 8 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Akquisition, Kundenberatung, -betreuung, Marketing, Personalwesen, Gruppen-, Teamleitung und E-Commerce, E-Business und 9 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 19.873 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 20% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 6.321 € pro Monat, gestiegen um 30% seit 2019. Zuletzt waren rund 1.629 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Vertrieb, Büro- und Verwaltungsarbeiten, Privatkundengeschäft, Management und Wirtschaftsinformatik. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Dialogfähigkeit Kundenorientierung, Eigenverantwortung und Teamfähigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in IT & Technologie · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI IT-Ökonom/in?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: IT-Ökonom/in

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Wenn du als IT-Ökonom/in zwischen Kosten, Systemen und Kundenbedarf sitzt

Stand: Juni 2026: In diesem Beruf ist KI kein Randthema, sondern schon mitten im Alltag. Du bewegst dich an einer Schnittstelle aus Informationstechnik, Computertechnik, Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Vertrieb, Controlling, Handelsrecht, Logistik und den IT-nahen Aufgaben rund um Internet-, Intranettechnik, IT-Organisation, Programmieren, Netzwerkmanagement, Systemadministration, Systemverwaltung, Datenbankmanagement und Systemsoftware (Programmierung). Genau diese Mischung macht den Beruf interessant: Ein Teil deiner Arbeit ist klar daten- und prozessgetrieben, ein anderer Teil lebt von Abstimmung, Priorisierung und dem Blick für den wirtschaftlichen Zusammenhang.

Der KI-Risiko-Score von 66 zeigt deshalb vor allem eines: Viele Kerntätigkeiten sind technisch gut angreifbar, aber der Beruf verschwindet nicht. Er verschiebt sich. Statt reiner Bearbeitung werden Prüfen, Steuern, Koordinieren und Beraten wichtiger. Das passt auch zu den Mustern, die das IAB beschreibt: In Berufen mit hohem Automatisierungspotenzial gab es bisher meist keinen harten Beschäftigungseinbruch, sondern eher verlangsamtes Wachstum oder eine Umverteilung der Aufgaben.

Wie sich der Alltag einer IT-Ökonom/in durch KI verschiebt

Besonders anfällig für KI sind in deinem Feld die Tätigkeiten, die klar strukturiert, wiederholbar und text- oder datenlastig sind. Dazu zählen etwa Kosten- und Leistungsrechnung, Kalkulation, Teile von Controlling, Vertrieb-Vorarbeiten, Dokumentation in IT-Organisation, klassische Arbeiten rund um Netzwerkmanagement, Systemadministration, Systemverwaltung, Datenbankmanagement oder Routine in Systemsoftware (Programmierung). Hier kann KI vorbereiten, sortieren, vergleichen, zusammenfassen und standardisieren.

Das heißt aber nicht, dass diese Arbeit einfach wegfällt. Die Deutsche Forschung im neuen Future-of-Work-Umfeld zeigt eher eine Verschiebung des Aufgabenmixes: Klassische Bearbeitung schrumpft, während Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben wachsen. Für dich heißt das: weniger „alles selbst von Grund auf“, mehr Ergebnisse prüfen, Ausnahmen erkennen, Prozesse sauber aufsetzen und Entscheidungen absichern.

Auch die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen passt dazu. Am stärksten KI-anwendbar sind dort Tätigkeiten wie Schreiben, Erklären, Informationen beschaffen und kommunizieren. Genau in solchen Bereichen kann KI dir viel Vorarbeit abnehmen: Berichte glätten, Mails entwerfen, Projektnotizen verdichten oder Kundenfragen strukturieren. Die eigentliche Wertschöpfung liegt dann stärker in deiner Einordnung: Was ist wirtschaftlich sinnvoll? Was ist technisch belastbar? Was passt zum Kunden?

Wo IT-Ökonom/innen mit KI sogar an Gewicht gewinnen

Deine eher menschlich geprägten Aufgaben sind kein Nebenschauplatz, sondern werden wichtiger. Dazu gehören Akquisition, Kundenberatung, -betreuung, Marketing, Personalwesen, Gruppen-, Teamleitung, E-Commerce, E-Business, IT-Koordination, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit, Softwaretechnik, Software-Engineering, Betriebswirtschaftslehre, Agiles Projektmanagement, Netzwerkadministration, -organisation, Systembetreuung, Datenbankadministration, -organisation und Systemsoftware (Entwicklung, Analyse).

Gerade an diesen Stellen spielt der Beruf seine Stärke aus: Du übersetzt zwischen Fachabteilung, IT und Management. KI kann dir zwar Informationen liefern, aber sie ersetzt nicht ohne Weiteres die Abstimmung über Zielkonflikte, Prioritäten und Risiken. Das zeigt auch der Anthropic Economic Index: In der realen Nutzung dominiert bisher Augmentation also Zusammenarbeit von Mensch und KI — nicht reine Automation. Für dich ist das eine gute Nachricht, weil dein Profil nicht nur aus Abarbeitung besteht, sondern aus Koordination, Urteilskraft und Verantwortung.

Hinzu kommt: Der IWF ordnet Berufe mit kognitivem Anteil besonders stark als KI-exponiert ein; in Industrieländern wie Deutschland deutlich stärker als weltweit im Schnitt. Genau deshalb sind Berufe wie deiner im Wandel, ohne dass daraus automatisch ein Abbau folgt. Die Frage ist nicht mehr, ob KI den Beruf berührt, sondern welche Aufgaben du künftig selbst steuerst und welche du automatisiert vorbereiten lässt.

Wer in diesem Beruf gewinnt, wenn KI zur Normalität wird

Gewinnen werden vor allem IT-Ökonom/innen, die wirtschaftliches Denken mit technischer Übersetzungskompetenz verbinden. Dazu gehören Leute, die nicht nur Vertrieb, Controlling oder Wirtschaftsinformatik beherrschen, sondern auch sauber mit Daten, Prozessen und Stakeholdern arbeiten. Besonders wichtig sind dabei deine persönlichen Stärken: Kommunikationsfähigkeit, Dialogfähigkeit Kundenorientierung, Eigenverantwortung, Teamfähigkeit und Ergebnisorientiertes Handeln.

Warum ist das so wichtig? Weil KI die Routine schneller macht, aber nicht automatisch die Richtung vorgibt. Wenn du gute Anforderungen formulieren, Ergebnisse bewerten und Teams oder Kunden mitnehmen kannst, wirst du eher wertvoller. Das ist auch die Logik hinter dem Arbeitsmarkttrend: Seit dem Start von ChatGPT sind strukturierte, repetitive Tätigkeiten eher unter Druck geraten, während analytische, technische und kreative Arbeit zulegt. Für einen Beruf an der Schnittstelle von IT und Ökonomie heißt das: Fachwissen allein reicht nicht mehr. Du brauchst auch die Fähigkeit, KI in Prozesse einzubauen und Ergebnisse wirtschaftlich zu prüfen.

Weiterbildung für IT-Ökonom/innen: Nicht alles lernen, aber gezielt vertiefen

Für dich lohnt sich Weiterbildung vor allem dort, wo KI deine Rolle aufwertet statt ersetzt. Sinnvoll sind Themen wie Prompting für Fachanwendungen, Datenanalyse, KI-gestützte Prozessautomatisierung, IT-Sicherheit, Datenschutz, Business-Analyse und agiles Projektmanagement. Auch ein vertieftes Verständnis von Systembetreuung, Datenbankadministration, -organisation und Netzwerkadministration, -organisation hilft, weil du damit technische Entscheidungen besser bewerten kannst.

Wichtig ist dabei nicht, selbst zur reinen KI-Entwicklerin oder zum reinen KI-Entwickler zu werden. Entscheidend ist, dass du die Technik im wirtschaftlichen Kontext einsetzen kannst. Die Microsoft-Studie zeigt, dass vor allem Kommunikations- und Wissensarbeit stark von KI profitieren kann. Für deinen Beruf bedeutet das: Wer Informationen schnell in belastbare Entscheidungen übersetzt, wird gebraucht. Wer nur Routineberichte schreibt oder Standardanalysen abliefert, gerät stärker unter Druck.

Unterm Strich bleibt der Beruf der IT-Ökonom/in also anspruchsvoll, aber gut anschlussfähig an die KI-Entwicklung. Die Aufgaben verändern sich spürbar, doch gerade die Kombination aus Technik, Wirtschaft und Kommunikation gibt dir gute Chancen, dich im Beruf weiter nach oben zu entwickeln.

Erwähnte KI-Tools

CopilotChatGPT

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu IT-Ökonom/in beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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