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Zulassungsbeauftragte/r: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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SEHR HOHES RISIKO

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Experten in der technischen Forschung und Entwicklung (sonstige spezifische Tätigkeitsangabe)

Das übernimmt KI.

24 von 26 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Zulassungsbeauftragte arbeiten eng mit behördlichen Institutionen und Prüfstellen zusammen, die über die Marktzulassung von Produkten entscheiden. Sie stellen die normgerechte Funktionalität und Sicherheit der jeweiligen Produkte sicher und weisen sie gegenüber der Zulassungsstelle nach.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Analytische Fähigkeiten
Eigenverantwortung
Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Selbst-Management

Gehalt

Keine Daten verfügbar

Für diesen Beruf liegen der Bundesagentur für Arbeit aktuell keine ausreichenden Gehaltsdaten vor — z.B. bei seltenen Spezialisierungen oder neuen Berufsbildern.

Fachliche Stärken i

ElektrotechnikEntwicklungGewerblicher RechtsschutzPatentanmeldungManagement

6.731

Beschäftigte i

150

Offene Stellen i

Arbeitslose i

49

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

100%90%80%
20132022: 100%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

6.731-8% seit 2012
9.2567.9946.731
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
13Stellen 2024
49Arbeitslose 2024
52307
20122024

Zulassungsbeauftragte/r im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Zulassungsbeauftragte/r beträgt 88%. Damit liegt Zulassungsbeauftragte/r über dem Durchschnitt des Berufsfelds Ingenieurwesen, der bei 71% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 100% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 26 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 24 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Messdaten auswerten, Konstruktion, Normung, Prüfpläne anfertigen, Schaltpläne anfertigen und Technisches Zeichnen und 18 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Pflanzenschutz und Gutachter-, Sachverständigentätigkeit — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 6.731 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 23% gesunken. Zuletzt waren rund 150 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Elektrotechnik, Entwicklung, Gewerblicher Rechtsschutz, Patentanmeldung und Management. Auf persönlicher Ebene zählen Analytische Fähigkeiten, Eigenverantwortung, Kommunikationsfähigkeit und Teamfähigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Ingenieurwesen · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Zulassungsbeauftragte/r?

KI generiert

KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Zulassungsbeauftragte/r

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Zulassungsbeauftragte/r: 88 Punkte KI-Risiko, deutlich über dem Berufsfeld

Mit einem KI-Risiko-Score von 88 liegt dieser Beruf klar über dem Durchschnitt des Berufsfelds Ingenieurwesen. Das passt zu einem Profil, in dem viele Kerntätigkeiten regelbasiert, dokumentenlastig und technisch präzise sind. Gerade Messdaten auswerten, Prüfpläne anfertigen, Schaltpläne anfertigen, Technisches Zeichnen, Normung und Dokumentation (technisch) lassen sich gut in digitale Prüf- und Assistenzprozesse übersetzen. Gleichzeitig bleibt der Beruf kein reiner Klick-Job: CE-Konformitätsbewertungsverfahren, Technische Prüfung, Prüfverfahren, Werkstoffprüfung und die Einordnung von Befunden verlangen Verantwortung, Kontext und fachliche Haftung.

Stand: Juni 2026.

Warum Zulassungsbeauftragte/r besonders betroffen ist

Der Beruf bündelt viele Aufgaben, die KI und Automatisierung gern übernehmen: strukturierte Bewertung, wiederkehrende Dokumentation, Plausibilitätschecks und das Abgleichen mit Normen. Dass das Potenzial hier so hoch ausfällt, liegt nicht daran, dass der Beruf verschwindet, sondern daran, dass sich die Arbeit von innen verschiebt. Klassische Bearbeitung wird kleiner, Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben werden wichtiger.

Besonders nah an KI liegen Tätigkeiten, bei denen aus vorhandenen Daten und Vorlagen belastbare Entscheidungen vorbereitet werden: Messdaten auswerten, Messen, Messtechnik, Längenprüftechnik, Mikroanalyse, Laborarbeiten, Labortechnik oder Werkstofftechnik. Auch bei Schaltpläne lesen und technisches Verständnis kann KI unterstützen, etwa beim Auffinden von Abweichungen, beim Vorprüfen von Unterlagen oder beim Zusammenfassen technischer Dokumente. In der Praxis heißt das: Weniger Zeit für Routineprüfung, mehr Zeit für Freigabe, Risikoabwägung und fachliche Kontrolle.

Der Arbeitsmarkt spricht dabei eine klare Sprache. Nach dem ChatGPT-Start sanken Stellenausschreibungen für strukturierte, repetitive Tätigkeiten deutlich, während analytische, technische und kreative Arbeit zulegten. Für Zulassungsbeauftragte/innen bedeutet das: Der Markt belohnt nicht das bloße Abarbeiten, sondern die Fähigkeit, technische Nachweise schnell zu verstehen, kritisch zu prüfen und für andere nachvollziehbar zu machen.

Studienlage zu KI in Zulassungs-, Prüf- und Dokumentationsarbeit

Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Konversationen zeigt, dass besonders Schreiben, Informationen beschaffen, erklären und kommunizieren gut mit KI funktionieren. Genau dort berührt die Technologie auch diesen Beruf: bei Prüfberichten, technischen Begründungen, Abstimmungen mit internen Stellen und der Vorbereitung von Freigaben. Schwerer tut sich KI bei präziser Datenanalyse im Sinne abschließender fachlicher Bewertung — also genau dort, wo Zulassungsbeauftragte/innen ihre Verantwortung tragen.

Der IWF ordnet Jobs in Industrieländern wie Deutschland besonders häufig als KI-exponiert ein, weil dort viele kognitive Tätigkeiten anfallen. Das passt zu diesem Berufsfeld: Entscheidend ist nicht körperliche Arbeit, sondern das Zusammenspiel aus Normen, Dokumentation, technischer Prüfung und Kommunikation. Gleichzeitig zeigt der IWF-Blick auf den globalen Arbeitsmarkt, dass Exposition nicht automatisch Ersetzung bedeutet, sondern erst einmal Veränderung der Aufgaben.

Auch Anthropic spricht eher für Augmentation als für Ersatz: In der realen Nutzung überwiegt Zusammenarbeit von Mensch und KI. Für Zulassungsbeauftragte/r ist das ein wichtiger Hinweis. Die sinnvollsten Systeme sind hier nicht die, die eigenständig „entscheiden“, sondern die, die Unterlagen vorstrukturieren, Abweichungen markieren, Formulierungen glätten oder Prüfschritte vorschlagen. Die fachliche Endverantwortung bleibt beim Menschen.

Was sich in der Arbeit von Zulassungsbeauftragte/r konkret verschiebt

Die größten Veränderungen dürften nicht bei der formalen Zulassung selbst beginnen, sondern bei den Zuarbeiten:

  • Messdaten auswerten wird schneller und standardisierter.
  • Prüfpläne anfertigen lässt sich stärker vorstrukturieren.
  • Dokumentation (technisch) kann KI zunächst entlasten.
  • Normung und das Abgleichen mit Regelwerken werden durch Such- und Zusammenfassungsfunktionen beschleunigt.
  • Schaltpläne anfertigen und Schaltpläne lesen werden durch Assistenzsysteme besser prüfbar.
  • CE-Konformitätsbewertungsverfahren bleibt komplex, aber vorbereitbare Teile werden stärker digital.

Weniger automatisierbar sind dagegen die Aufgaben, bei denen Urteilsfähigkeit gefragt ist: Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, das Einordnen von Grenzfällen, das Abwägen von Risiken und das verantwortliche Kommunizieren von Ergebnissen. Auch Pflanzenschutz als fachlich spezieller Bereich lässt sich nicht einfach durch ein generisches Modell ersetzen, weil hier Kontext, Erfahrung und Haftung zusammenkommen.

Für dich heißt das: Wer nur die Routine beherrscht, wird angreifbarer. Wer Prüfungskompetenz, Normensicherheit und kommunikative Klarheit verbindet, wird wichtiger.

Was du als Zulassungsbeauftragte/r jetzt tun kannst

Der Hebel liegt nicht darin, KI zu vermeiden, sondern sie gezielt zu nutzen:

  • Nutze KI für Vorprüfung, Textentwürfe und Zusammenfassungen von Prüfdokumenten.
  • Lass dir Normen, Abweichungen und technische Unterlagen strukturieren, aber nicht final bewerten.
  • Stärke deine Rolle in Kommunikationsfähigkeit, Analytische Fähigkeiten und Selbst-Management.
  • Baue Kompetenz in Elektrotechnik, Entwicklung, Gewerblicher Rechtsschutz und Patentanmeldung aus, wenn dein Umfeld technisch und regulatorisch enger zusammenwächst.
  • Positioniere dich als Person, die Ergebnisse nicht nur prüft, sondern auch erklärt und absichert.

Gerade die Verbindung aus Eigenverantwortung und Teamfähigkeit wird wichtiger, weil KI viele Vorarbeiten beschleunigt, aber die Entscheidung nicht ersetzt. Die Zukunft dieses Berufs liegt daher eher in einer Aufwertung der fachlichen Kontrolle als in einer reinen Verdrängung.

Fazit für Zulassungsbeauftragte/r

Dieser Beruf gehört zu den stark exponierten Tätigkeiten im Ingenieurwesen, weil viele Kerntätigkeiten formal, dokumentenbasiert und gut strukturierbar sind. Das ist aber kein Untergangssignal. Die bisherige Forschung zeigt vor allem: KI verändert Berufe von innen, sie räumt Routine ab und verschiebt Verantwortung nach oben. Wer Prüf- und Zulassungskompetenz mit KI-Know-how verbindet, bleibt nicht nur relevant, sondern kann den Beruf aktiv mitgestalten.

Erwähnte KI-Tools

Copilotgenerative KI-Assistenzsysteme

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Zulassungsbeauftragte/r beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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