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Assistent/in/Fachkraft - Rechnungswesen: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

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SEHR HOHES RISIKO

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Spezialisten in der Buchhaltung

Das übernimmt KI.

19 von 20 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Anlagenbuchhaltung0%
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Du bleibst relevant.

Assistenten und Assistentinnen für Rechnungswesen führen Kontierungen durch, wickeln den Zahlungsverkehr, das Kassenwesen sowie die Lohn-bzw. Gehaltsauszahlung ab und betreuen das Mahnwesen.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Zuverlässigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Systematisches- methodisches Vorgehen

Gehalt

4.259 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.446 €

Oberes Viertel

5.420 €

Fachliche Stärken i

Microsoft OfficeJahresabschlussFinanzbuchhaltungMonatsabschlussLohn- und Gehaltsbuchhaltung, -abrechnung

250.928

Beschäftigte i

48.169

Offene Stellen i

Arbeitslose i

11.179

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

100%90%80%
20132022: 100%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

250.928+4% seit 2012
250.928243.980237.031
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.259 €+36%
5.420 €3.912 €2.404 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
7.086Stellen 2024
11.179Arbeitslose 2024
11.4207.6593.897
20122024

Assistent/in/Fachkraft - Rechnungswesen im KI-Check: die Daten im Detail

Assistent/in/Fachkraft - Rechnungswesen erreicht im KI-Check einen Score von 83%. Damit liegt Assistent/in/Fachkraft - Rechnungswesen über dem Durchschnitt des Berufsfelds Finanzen & Verwaltung, der bei 63% liegt. In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 100% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 20 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 19 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Anlagenbuchhaltung, Bilanzierung, Buchführung, Buchhaltung, Finanzplanung, Kassenführung (Bargeld) und Kosten- und Leistungsrechnung und 13 weitere. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Finanzwirtschaft — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 250.928 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 5% gewachsen. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.259 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.446 € bis 5.420 €), gestiegen um 16% seit 2019. Zuletzt waren rund 48.169 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Microsoft Office, Jahresabschluss, Finanzbuchhaltung, Monatsabschluss und Lohn- und Gehaltsbuchhaltung, -abrechnung. Auf persönlicher Ebene zählen Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Zuverlässigkeit und Kommunikationsfähigkeit.

Mehr dazu: alle Berufe in Finanzen & Verwaltung · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

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KI und Automatisierung: Assistent/in/Fachkraft - Rechnungswesen

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Rechnungswesen: Warum dein Score im Berufsfeld so deutlich über dem Durchschnitt liegt

Mit einem KI-Risiko-Score von 83 liegst du im Rechnungswesen klar über dem Durchschnitt des Berufsfelds Finanzen & Verwaltung. Das ist kein Hinweis darauf, dass dein Beruf verschwindet, aber ein sehr deutlicher Hinweis darauf, dass sich deine Arbeit stark verschiebt. Gerade im Rechnungswesen treffen zwei Dinge aufeinander: viele klar strukturierte, regelgebundene Tätigkeiten und zugleich ein hoher Bedarf an Sorgfalt, Kontrolle und Einordnung.

Genau deshalb ist dein Beruf besonders betroffen. Buchführung, Buchhaltung, Rechnungsprüfung, Monatsabschluss, Jahresabschluss, Zahlungsverkehr, Lohn- und Gehaltsbuchhaltung, -abrechnung und Steuererklärungen anfertigen gehören zu Aufgaben, die sich gut standardisieren lassen. Auch Anlagenbuchhaltung, Bilanzierung, Kosten- und Leistungsrechnung, Berichtswesen, Information und Teile aus dem Mahn- und Klagewesen sind digital bereits sehr gut abbildbar. Der technologische Druck trifft also nicht nur einzelne Routinetätigkeiten, sondern ganze Prozessketten.

Trotzdem ist das Bild nicht eindimensional. Das Rechnungswesen ist nicht nur Datenerfassung, sondern immer auch Finanzwirtschaft im weiteren Sinn: Zahlen müssen eingeordnet, geprüft, abgestimmt und für Entscheidungen nutzbar gemacht werden. Genau an dieser Stelle bleibt menschliche Arbeit wichtig — vor allem dort, wo Unschärfen, Sonderfälle, Haftungsfragen oder Abstimmungen mit anderen Bereichen auftreten. Wer heute in diesem Beruf arbeitet, wird daher seltener „ersetzt“ als vielmehr in eine stärker steuernde Rolle gedrängt.

Rechnungswesen: Warum gerade Buchführung, Abschluss und Steueraufgaben so stark betroffen sind

Das IAB zeigt für Deutschland: Berufe mit hohem Substituierbarkeitspotenzial bedeuten in der Praxis meist nicht sofort Stellenabbau, sondern oft langsameres Wachstum. Für dein Feld ist das besonders relevant, weil viele Kerntätigkeiten bereits sehr nah an digitalisierbaren Standards liegen. Rechnungsprüfung, Buchführung, Buchhaltung, Monatsabschluss und Jahresabschluss folgen häufig festen Regeln, Prüfschritten und wiederkehrenden Mustern. Solche Aufgaben sind für KI und Automatisierung attraktiv, weil sie sich in klaren Arbeitsschritten abbilden lassen.

Hinzu kommt: Die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Arbeitskonversationen zeigt, dass KI vor allem bei Informationen beschaffen, Texte schreiben, erklären und kommunizieren stark ist. Genau dort berühren sich viele Tätigkeiten im Rechnungswesen mit KI: etwa beim Berichtswesen, Information, bei der Vorbereitung von Erläuterungen für Kolleg:innen oder Geschäftsführung oder beim Formulieren von Hinweisen zu Abweichungen. Weniger stark ist KI dort, wo präzise fachliche Verantwortung, Abgrenzung von Sonderfällen und die saubere Anwendung von Regeln unternehmensspezifisch zusammenspielen.

Deshalb verschiebt sich dein Profil in Richtung Kontrolle und Steuerung. Klassische Bearbeitung wird kleiner, Prüf-, Monitoring- und Abstimmungsaufgaben wachsen. Das heißt: Nicht die Zahlentätigkeit verschwindet, sondern sie wird stärker überwacht, plausibilisiert und in größere Prozesse eingebettet.

Rechnungswesen im Licht der Studienlage: Was KI heute schon kann und was nicht

Die Studienlage spricht eher für eine Umbau- als für eine Verdrängungsgeschichte. Die IWF-Einordnung ist dafür nützlich: In Industrieländern wie Deutschland sind wegen der vielen kognitiven Tätigkeiten besonders viele Jobs KI-exponiert. Rechnungswesen liegt genau in diesem Bereich. Das macht den Beruf anfällig für Automatisierung einzelner Aufgaben, aber auch offen für produktive Ergänzung.

Der Anthropic Economic Index zeigt dazu passend: In keiner Berufsgruppe dominiert Automation klar; insgesamt überwiegt bislang die Augmentation. Das passt sehr gut zu deinem Feld. KI kann Belege vorstrukturieren, Texte für interne Auswertungen formulieren, Auffälligkeiten markieren oder bei der Vorbereitung von Abschlüssen helfen. Aber die endgültige fachliche Bewertung, die Verantwortung gegenüber Normen wie Rechnungslegung nach HGB, die Einordnung von Steuerrecht, Gewerbesteuer und Körperschaftssteuer sowie die Behandlung von Sonderfällen bleiben stark an Menschen gebunden.

Auch wichtig: Die Microsoft-Analyse macht sichtbar, dass KI nicht nur für IT-Berufe relevant ist, sondern vor allem für wissensnahe Tätigkeiten. Das betrifft das Rechnungswesen direkt. Gerade in Kombination mit Microsoft Office, systematisches- methodisches Vorgehen, Zuverlässigkeit und Eigenverantwortung entsteht ein Berufsbild, in dem Fachlichkeit und Technik zusammengehen müssen. Wer KI nur als Ersatzwerkzeug versteht, unterschätzt die Anforderungen. Wer sie aber als Assistenz nutzt, kann deutlich effizienter arbeiten.

Rechnungswesen: Was du jetzt konkret tun kannst

Für dich ist die wichtigste Strategie nicht Abwarten, sondern Verlagerung auf höherwertige Aufgaben. Sinnvoll ist vor allem:

  • Routine in Buchführung, Buchhaltung, Rechnungsprüfung und Zahlungsverkehr konsequent mit digitalen Workflows verbinden.
  • KI für Vorarbeiten nutzen, etwa bei Textentwürfen im Berichtswesen, Information oder bei der Aufbereitung von Abweichungen.
  • Fachlich tiefer in Jahresabschluss, Monatsabschluss, Steuererklärungen anfertigen und Steuerrecht gehen.
  • Prüfen, wo du statt reiner Erfassung stärker in Kontrolle, Abstimmung und Qualitätssicherung gehst.
  • Deine Stärken in Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit und Eigenverantwortung gezielt ausbauen, weil Schnittstellenarbeit wichtiger wird.

Der entscheidende Punkt ist: Je stärker du dich von reiner Datenerfassung in Richtung Prüfung, Beurteilung und Beratung bewegst, desto robuster wird dein Profil. Genau dort bleibt der Mensch im Rechnungswesen vorerst unverzichtbar.

Rechnungswesen: Fazit für deinen Beruf

Stand: Juni 2026 ist dein Beruf deutlich KI-exponiert, aber nicht akut „wegautomatisiert“. Die Technik greift vor allem dort an, wo Regeln, Formulare und Standardprozesse dominieren. Gleichzeitig bleibt die fachliche Verantwortung hoch. Wer im Rechnungswesen arbeitet, sollte KI nicht als Bedrohung sehen, sondern als Werkzeug, das Routine reduziert und den Blick auf Kontrolle, Einordnung und Kommunikation lenkt. Dein Beruf verändert sich also spürbar — aber gerade mit guter Fachkompetenz kann daraus ein stabileres Profil entstehen.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft CopilotMicrosoft OfficeLLM-gestützte Assistenzsysteme

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Assistent/in/Fachkraft - Rechnungswesen beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Anthropic · Anthropic Economic Index 2026 (2026)

Etwa 49 % der Berufe lassen bereits ein Viertel ihrer Aufgaben mit KI erledigen — überwiegend unterstützend (52 % Augmentation) statt ersetzend (45 %).

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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