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Aus- und Weiterbildungspädagoge/-pädagogin: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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Spezialisten in der betrieblichen Ausbildung und Betriebspädagogik

Das übernimmt KI.

4 von 13 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

Berufsbildungsrecht0%
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Du bleibst relevant.

Aus-und Weiterbildungspädagogen und-pädagoginnen planen und leiten die betriebliche Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) sowie weitere berufliche Bildungsprozesse.

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Einsatzbereitschaft
Systematisches- methodisches Vorgehen

Gehalt

4.606 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.758 €

Oberes Viertel

5.676 €

Fachliche Stärken i

Microsoft OfficeEntwicklungOrganisationPlanungElektrotechnik

34.332

Beschäftigte i

2.068

Offene Stellen i

Arbeitslose i

1.188

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

25%13%0%
20132022: 25%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

34.332+1% seit 2012
35.79434.54133.288
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.606 €+38%
5.676 €4.048 €2.420 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
254Stellen 2024
1.188Arbeitslose 2024
2.2861.209131
20122024

Aus- und Weiterbildungspädagoge/-pädagogin im KI-Check: die Daten im Detail

Der KI-Risiko Score für Aus- und Weiterbildungspädagoge/-pädagogin beträgt 32%. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt des Berufsfelds Bildung & Erziehung (29%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 25% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 13 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 4 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Berufsbildungsrecht, E-Learning, Teleteaching, Lernzielkontrolle und Smartboard. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Arbeitserziehung, Aus- und Fortbildung, Bildungsmanagement, -planung, Didaktik und Methodik und 3 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 34.332 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 4% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.606 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.758 € bis 5.676 €), gestiegen um 18% seit 2019. Zuletzt waren rund 2.068 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Microsoft Office, Entwicklung, Organisation, Planung und Elektrotechnik. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Einsatzbereitschaft.

Mehr dazu: alle Berufe in Bildung & Erziehung · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Aus- und Weiterbildungspädagoge/-pädagogin?

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KI und Automatisierung: Aus- und Weiterbildungspädagoge/-pädagogin

Stand: Juni 2026· 4 Min. Lesezeit

Warum Aus- und Weiterbildungspädagoge/-pädagogin etwas stärker betroffen ist als das Berufsfeld

Mit einem KI-Risiko Score von 32 liegt dein Beruf leicht über dem Durchschnitt des Berufsfelds Bildung & Erziehung mit 29. Das heißt nicht, dass deine Arbeit verschwindet. Es heißt eher: Einige deiner Kerntätigkeiten lassen sich technisch gut unterstützen, während der eigentliche pädagogische Kern klar menschlich bleibt. Genau diese Mischung macht den Beruf interessant — und verändert ihn von innen.

Besonders angreifbar sind Tätigkeiten wie E-Learning, Teleteaching, Lernzielkontrolle, Teile des Berufsbildungsrechts sowie der Einsatz von Smartboard-gestützten Lernsettings. Hier können Systeme Inhalte strukturieren, Übungen ausspielen, Lernstände auswerten oder Standardfragen beantworten. Weniger ersetzbar sind dagegen Aufgaben wie Didaktik, Methodik, Pädagogische Psychologie, Schulpsychologie, Bildungsmanagement, -planung, Arbeitsschutz, Unfallverhütung und die Aus- und Fortbildung selbst, wenn sie auf konkrete Gruppen, Lernziele und betriebliche Situationen zugeschnitten werden müssen.

Das passt gut zu dem, was du im Alltag wahrscheinlich ohnehin erlebst: Gute Bildungsarbeit besteht nicht aus reinem Stoffabspulen, sondern aus Beobachten, Einordnen, Motivieren, Anpassen und Entscheiden. Genau dort bleibt dein Beruf stark.

Warum dein Beruf anders betroffen ist als reine Wissensarbeit

Die KI trifft Bildungsberufe selten als harte Automation, sondern eher als Veränderung des Aufgabenmixes. Klassische Bearbeitung, also Standardmaterial vorbereiten, wiederkehrende Erklärungen formulieren oder einfache Lernkontrollen auswerten, schrumpft. Dafür wachsen Prüf-, Monitoring- und Steuerungsaufgaben. Das ist wichtig, weil dein Beruf nicht nur Wissen vermittelt, sondern Lernprozesse so gestaltet, dass sie für unterschiedliche Menschen funktionieren.

In deinem Fall sind Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Einsatzbereitschaft und ein systematisches-methodisches Vorgehen besonders wertvoll. Auch die fachlichen Kompetenzen Microsoft Office, Organisation, Planung und Entwicklung bleiben zentral, weil du Lernangebote konzipierst, Materialien strukturierst und mit Betrieben, Teilnehmenden oder Kolleg:innen abstimmst. Selbst Elektrotechnik kann je nach Einsatzfeld relevant sein, etwa wenn du technische Inhalte didaktisch aufbereitest.

Die KI kann dir bei Vorarbeiten helfen: Texte glätten, Lernfragen vorschlagen, Inhalte clustern oder digitale Lernpfade vorbereiten. Sie ersetzt aber nicht die Frage, welche Inhalte in welcher Reihenfolge, für wen und mit welchem pädagogischen Ziel sinnvoll sind. Genau das ist dein Kern.

Was die Studienlage für Aus- und Weiterbildungspädagoge/-pädagogin zeigt

Das IAB kommt in seinen Studien 2025 zu einem wichtigen Punkt: Ein hohes Substituierbarkeitspotenzial führt historisch selten zu echtem Beschäftigungsabbau. Häufig wird Arbeit nicht komplett ersetzt, sondern verändert sich. Für deinen Beruf bedeutet das: Mehr KI kann zu weniger Routine führen, aber nicht automatisch zu weniger Bedarf. Gerade in der Weiterbildung entstehen neue Anforderungen, weil Lernangebote schneller aktualisiert, stärker individualisiert und stärker dokumentiert werden müssen.

Auch die Microsoft-Analyse von 200.000 realen Copilot-Gesprächen hilft bei der Einordnung. Am stärksten KI-anwendbar sind dort Tätigkeiten wie Schreiben, erklären und kommunizieren. Genau diese Aufgaben kennst du gut — etwa wenn du Lerntexte erstellst, Teilnehmende anleitest oder Inhalte verständlich aufbereitest. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass KI besonders gut bei Informationsbeschaffung und Textarbeit ist, aber schwächer bei präziser Einordnung und komplexer Bewertung. Für dich heißt das: Standard- und Entwurfsarbeit wird schneller, die pädagogische Entscheidung bleibt bei dir.

Der IMF ordnet Berufe weltweit als stark KI-exponiert ein, besonders dort, wo kognitive Tätigkeiten dominieren. Bildungsberufe liegen grundsätzlich in diesem Bereich, weil sie viel mit Sprache, Struktur und Wissen arbeiten. Gleichzeitig gilt: Exponiert heißt nicht ersetzt. Es heißt vor allem, dass sich die Art der Arbeit verändert. Gerade in Deutschland, wo Beschäftigte in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial nicht automatisch Beschäftigung verlieren, ist diese Unterscheidung entscheidend.

Was du im Beruf jetzt sinnvoll tun kannst

Für dich ist nicht entscheidend, ob KI „kommt“, sondern welche Teile deiner Arbeit du bewusst veränderst. Sinnvoll sind vor allem diese Schritte:

  • Nutze KI für Vorentwürfe von Lernmaterialien, Prüfungsfragen und Strukturvorschlägen, aber prüfe Inhalte fachlich und didaktisch.
  • Definiere klare Qualitätsstandards für Lernzielkontrolle, Feedback und Dokumentation.
  • Stärke deine Rolle in Didaktik, Methodik und Lernbegleitung, also genau dort, wo Technik nicht selbstständig tragfähige Entscheidungen trifft.
  • Baue Kompetenzen in digitaler Lernorganisation aus, etwa für E-Learning, Teleteaching und hybride Formate.
  • Achte bei allen digitalen Anwendungen auf Arbeitsschutz, Unfallverhütung und den Datenschutz im Bildungsalltag.

Der Beruf wird also nicht schmaler, sondern anspruchsvoller. Wer nur Standardinhalte abarbeitet, gerät unter Druck. Wer Lernprozesse gestaltet, Menschen einschätzt und Weiterentwicklung steuert, bleibt sehr gefragt.

Fazit für Aus- und Weiterbildungspädagoge/-pädagogin

Stand: Juni 2026 spricht vieles dafür, dass dein Beruf eher umgebaut als ersetzt wird. Dein Score liegt über dem Feldschnitt, weil Teile der Arbeit gut strukturierbar sind. Aber die eigentliche Stärke liegt in der Verbindung aus Fachwissen, Pädagogik und situativer Beurteilung. Wenn du KI als Werkzeug für Vorbereitung, Struktur und Routine nutzt, kannst du mehr Zeit für Beratung, Anpassung und Qualität gewinnen — also genau für die Aufgaben, die dich im Beruf unverwechselbar machen.

Erwähnte KI-Tools

CopilotE-Learning-SystemeSmartboard

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Aus- und Weiterbildungspädagoge/-pädagogin beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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