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Ausbilder/in - Anerkannte Ausbildungsberufe: Wird dieser Beruf durch KI ersetzt?

Beruf wird bewertet

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Spezialisten in der betrieblichen Ausbildung und Betriebspädagogik

Das übernimmt KI.

3 von 11 Tätigkeiten können KI-Systeme bereits übernehmen.

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Du bleibst relevant.

Ausbilder/innen für Anerkannte Ausbildungsberufe unterweisen Auszubildende in den fachlichen Inhalten des jeweiligen Ausbildungsberufs nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO).

Arbeitsmarkt & KI-Daten 2024 / 2026

Menschliche Stärken i

Kommunikationsfähigkeit
Teamfähigkeit
Eigenverantwortung
Einsatzbereitschaft
Systematisches- methodisches Vorgehen

Gehalt

4.606 €

Median / Monati

Unteres Viertel

3.758 €

Oberes Viertel

5.676 €

Fachliche Stärken i

Microsoft OfficeEntwicklungOrganisationPlanungElektrotechnik

34.332

Beschäftigte i

2.068

Offene Stellen i

Arbeitslose i

1.188

KI-Automatisierungsrisiko — Entwicklung i

20132022

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20132022: 0%

Beschäftigte — Entwicklung i

20122024

34.332+1% seit 2012
35.79434.54133.288
20122024

Gehalt — Entwicklung i

20122024

4.606 €+38%
5.676 €4.048 €2.420 €
20122024

Arbeitsmarkt-Trend i

StellenangeboteArbeitslose
254Stellen 2024
1.188Arbeitslose 2024
2.2861.209131
20122024

Ausbilder/in - Anerkannte Ausbildungsberufe im KI-Check: die Daten im Detail

Mit einem KI-Risiko Score von 17% bewertet ersetzt-ki.de, wie stark Künstliche Intelligenz die Tätigkeiten im Beruf Ausbilder/in - Anerkannte Ausbildungsberufe verändern könnte. Damit liegt Ausbilder/in - Anerkannte Ausbildungsberufe unter dem Durchschnitt des Berufsfelds Bildung & Erziehung (29%). In die Bewertung fließt das technische Automatisierungspotenzial von 0% (IAB Job-Futuromat) ein, ergänzt um die reale KI-Anwendbarkeit aus der Microsoft-Analyse von 200.000 Arbeitskonversationen sowie aktuelle Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit.

Von 11 erfassten Kerntätigkeiten des Berufs gelten 3 als grundsätzlich durch KI automatisierbar — darunter Berufsbildungsrecht, Lernzielkontrolle und Smartboard. Als schwer ersetzbar gelten dagegen Tätigkeiten wie Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Arbeitserziehung, Aus- und Fortbildung, Didaktik, Methodik und Pädagogische Psychologie, Schulpsychologie und 2 weitere — hier bleiben menschliches Urteilsvermögen, Beziehung oder körperliche Arbeit entscheidend.

In diesem Beruf sind in Deutschland rund 34.332 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt; seit 2019 ist die Beschäftigung um 4% gesunken. Das Median-Bruttogehalt liegt bei 4.606 € pro Monat (mittlere 50 %: 3.758 € bis 5.676 €), gestiegen um 18% seit 2019. Zuletzt waren rund 2.068 offene Stellen ausgeschrieben.

Fachlich gefragt sind vor allem Microsoft Office, Entwicklung, Organisation, Planung und Elektrotechnik. Auf persönlicher Ebene zählen Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Einsatzbereitschaft.

Mehr dazu: alle Berufe in Bildung & Erziehung · So entsteht der Score · höchstes KI-Risiko · sicherste Berufe

Was sagt die KI dazu?

KI-Analyse — ersetzt-ki.de

Ersetzt KI Ausbilder/in - Anerkannte Ausbildungsberufe?

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KI-Einschätzung, kein Versprechen

KI und Automatisierung: Ausbilder/in - Anerkannte Ausbildungsberufe

Stand: Juni 2026· 3 Min. Lesezeit

Wandel im Alltag einer Ausbilderin oder eines Ausbilders

Du stehst mit einer Gruppe Auszubildender im Raum, erklärst den nächsten Arbeitsschritt, beantwortest Rückfragen und merkst sofort, wer gerade nur zuhört und wer wirklich verstanden hat. Genau an dieser Stelle zeigt sich, warum dein Beruf trotz KI nicht einfach austauschbar ist: Aus- und Fortbildung lebt von Beziehung, Situation und Reaktion im Moment. Stand: Juni 2026 ist das KI-Risiko mit 17 zwar niedrig, aber die Art deiner Arbeit verändert sich trotzdem spürbar von innen.

Besonders bei Didaktik, Methodik und Berufs- und Arbeitspädagogik bleibt der Mensch zentral. Du übersetzt Fachwissen in Lernschritte, passt Erklärungen an verschiedene Vorkenntnisse an und entscheidest, wann ein Thema noch einmal anders aufbereitet werden muss. Auch pädagogische Psychologie, Schulpsychologie und Arbeitserziehung lassen sich nicht einfach automatisieren, weil es hier um Motivation, Konflikte, Unsicherheiten und Entwicklungsprozesse geht.

KI kann dir aber bei Teilen der Vorbereitung helfen. Bei Lernzielkontrolle lassen sich Aufgaben schneller strukturieren, Materialien ordnen oder Varianten für unterschiedliche Lernstände entwerfen. Microsoft Office-gestützte Routinen, Planung und Dokumentation werden durch KI-Assistenz effizienter. Genau das passt zu einem Befund aus der Microsoft-Analyse von 200.000 echten Arbeitskonversationen: Besonders hilfreich ist KI dort, wo Informationen beschafft, Texte geschrieben, erklärt und kommuniziert werden. Das trifft auf Teile deiner Vorbereitung durchaus zu — nicht auf deine Kernrolle im Lernprozess.

Die IAB-Forschung zeigt außerdem: Selbst wenn Berufe ein hohes Substituierungspotenzial haben, führt das historisch selten direkt zu Beschäftigungsabbau. Häufig verlangsamt sich eher das Wachstum oder die Arbeit verschiebt sich. Für dich heißt das: Nicht der Beruf verschwindet, sondern einzelne Tätigkeiten werden neu verteilt. Das IAB sieht generell, dass 38 % der Beschäftigten in Deutschland in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial arbeiten — trotzdem ist die tatsächliche Beschäftigungsentwicklung oft stabiler als viele erwarten.

Wer bei der Ausbildung gewinnt — und was an deiner Rolle bleibt

Gewinner sind in deinem Beruf vor allem diejenigen, die KI als Werkzeug nutzen, ohne sich von ihr ersetzen zu lassen. Dazu gehören Ausbilderinnen und Ausbilder, die Organisation und Planung sauber mit digitalen Hilfen unterstützen, Lernmaterial schneller vorstrukturieren und gleichzeitig im Präsenzkontakt souverän bleiben. Wer Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit und Eigenverantwortung mitbringt, kann KI gezielt einsetzen, ohne die pädagogische Verantwortung abzugeben.

Das ist wichtig, weil der Beruf stark von menschlichen Aufgaben geprägt ist: Unterricht, Schulung (außerschulischer Bereich), Arbeitsschutz, Unfallverhütung, individuelle Rückmeldung und das Einordnen von Leistungsständen. KI kann ein Smartboard füttern, aber sie ersetzt nicht den Blick darauf, ob ein Auszubildender aus Unsicherheit, Überforderung oder schlicht aus Desinteresse nicht mitkommt. Genau diese Unterscheidung macht deinen Beruf wertvoll.

Auch der Arbeitsmarkt spricht eher für Wandel als für Verdrängung. In Deutschland wächst die Nutzung von KI in der Arbeit deutlich, und im IAB-Befund zeigt sich sogar: Berufe mit hoher KI-Exposition haben bisher nicht weniger, sondern teils stärker Beschäftigung aufgebaut. Das ist eine wichtige Einordnung für Bildung und Erziehung insgesamt. In einem Feld wie deinem, das auf Beziehung, Begleitung und didaktische Anpassung angewiesen ist, wird KI vor allem Routine erleichtern — nicht die pädagogische Kernleistung ersetzen.

Weiterbildung für Ausbilderinnen und Ausbilder: KI sinnvoll nutzen

Wenn du dich weiterentwickeln willst, lohnt sich ein pragmatischer Blick auf drei Ebenen:

  • Didaktik mit KI unterstützen: Lerninhalte in einfache Stufen zerlegen, Beispiele variieren, Übungen für unterschiedliche Niveaus formulieren.
  • Dokumentation und Planung beschleunigen: Entwürfe für Unterweisungen, Lernzielkontrollen oder Ablaufpläne mit KI vorbereiten und fachlich prüfen.
  • Technik didaktisch einbinden: Ein Smartboard ist nicht der Ersatz, sondern das Werkzeug, um Inhalte anschaulicher zu machen.

Besonders wichtig bleibt dabei dein Fachprofil. Die Kombination aus Elektrotechnik, Entwicklung, Planung und Organisation macht dich gerade in technisch geprägten Ausbildungsberufen stark. KI kann dir helfen, schneller zu strukturieren — aber die Qualität deiner Ausbildung entsteht durch saubere Fachvermittlung, klare Rückmeldung und verlässliche Beziehung.

Wer den Beruf gut ausfüllt, nutzt KI also wie ein Assistenzsystem: für Vorbereitung, Übersicht und Varianten. Der eigentliche Mehrwert bleibt dort, wo du Menschen anleitest, einschätzt und förderst. Genau deshalb ist dein Score niedrig: Die Technik verändert die Form deiner Arbeit, aber nicht ihren Kern.

Erwähnte KI-Tools

Microsoft OfficeSmartboard

Datenquellen & Methodik

IAB Job-Futuromat · Statistik der Bundesagentur für Arbeit · Microsoft Research · Unsere Methodik

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und basiert auf den oben genannten Datenquellen. Er ersetzt keine individuelle Berufsberatung.

Quellen & Studien

Worauf die Einschätzung zu Ausbilder/in - Anerkannte Ausbildungsberufe beruht

Datenbasis und aktuelle Forschung zur KI-Exposition dieses Berufsfelds:

IAB · Job-Futuromat & Substituierbarkeitspotenziale (2025)

Misst je Beruf, welche Kerntätigkeiten technisch ersetzbar sind; 38 % der Beschäftigten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial (2019: 34 %).

Microsoft Research · Working with AI: Measuring the Applicability of Generative AI to Occupations (2025)

Analyse von 200.000 echten Copilot-Konversationen: Übersetzen, Schreiben, Kundenkommunikation am stärksten KI-anwendbar; körperliche Arbeit am wenigsten.

IAB · Beschäftigung & Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial (2025)

Hohes Substituierbarkeitspotenzial führte historisch selten zu Beschäftigungsabbau — manche Berufe wachsen trotz hohem Potenzial und haben Fachkräfteengpässe.

IWF (IMF) · Gen-AI: Artificial Intelligence and the Future of Work (2024)

Rund 40 % der Jobs weltweit sind KI-exponiert — in Industrieländern wie Deutschland etwa 60 %, weil kognitive Tätigkeiten dominieren.

Anthropic · Labor Market Impacts of AI: A New Measure and Early Evidence (2026)

Unterscheidet beobachtete von theoretischer KI-Exposition; die reale Nutzung ist bislang nur ein Bruchteil dessen, was KI-Tools schon leisten könnten.

Alle Studien im Überblick auf unserer Studien-Seite. Der KI-Risiko Score folgt unserer offen dokumentierten Methodik.

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